Goethes »Faust« gehört zweifellos zum Größten, was die deutsche Literatur, die Literatur überhaupt, hervorgebracht hat. Kein Leser, der auf sich hält, kann guten Gewissens zugeben, dass er ihn nicht aus eigener Anschauung kennt.
Einen neuartigen Zugang zu dieser Tragödie, die immer und überall spielen könnte, eröffnet Bernhard Greiner in seinem schön zu lesenden Nachwort; Anmerkungen, eine Zeittafel und einige Bilder aus der Zeit runden die wertvolle Ausgabe ab.
Zeitlose Buchklassiker neu entdecken: hochwertige Ausgaben der Weltliteratur
Sie haben Sprichwörter geprägt, stehen auf Lehrplänen weltweit und ihre Autor:innen sind unvergessen: Zeitlose Buchklassiker gehören zum festen Kanon der Weltliteratur und faszinieren Leser:innen seit Generationen. Werke, die Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte überdauern und heute aktueller sind denn je.
Seit 2013 finden diese literarischen Meisterwerke in der Reihe „Erlesenes Lesen“ aus dem Alfred Kröner Verlag eine besondere Heimat.
Ergänzt durch fundierte Anmerkungen und ein einordnendes Nachwort ermöglichen diese Werkausgaben vor allem Studierenden, Literaturbegeisterten und kulturinteressierten Leser:innen einen einfachen, zugleich tiefgehenden Zugang zur großen Literatur und wecken nachhaltig die Freude am Lesen zeitloser Werke.
- Innen und außen besonders: Klassiker, die man gelesen haben muss
- Renommierter Verlag mit Tradition: der Alfred Kröner Verlag, inspiriert von Nietzsche
- „Erlesenes Lesen“: Weltliteratur zugänglich gemacht für alle Leser:innen
- Große Autor:innen von der Antike bis zur Moderne: von Marc Aurel über Büchner bis Stefan Zweig
- Klassische Literatur in hochwertig gestalteten Leinenbänden mit besonderer Haptik
Viele große Werke der Literatur wirken auf den ersten Blick anspruchsvoll oder sogar einschüchternd. Doch genau hier setzt der Alfred Kröner Verlag an: Die Kombination aus hochwertiger Gestaltung und verständlicher Aufbereitung macht klassische Literatur zugänglich, lesbar und neu erlebbar.
So werden aus vermeintlich anspruchsvollen Buchklassikern vertraute Geschich-ten, die begeistern und die Weltliteratur in jedes Wohnzimmer bringen!
Der Faust ist das Lebenswerk Goethes und dies wird auch beim Lesen bewusst.
Die Lektüre selbst zu lesen war an manchen Stellen schwer zu verstehen und zu deuten, aber auch an anderen Stellen einfach und humorvoll.
Schon zu Beginn mit den drei Prologen hatte mich es in den Bann gezogen.
13. Sept. 2024
4,0
Achtung Spoiler
Der Faust ist das Lebenswerk Goethes und dies wird auch beim Lesen bewusst.
Die Lektüre selbst zu lesen war an manchen Stellen schwer zu verstehen und zu deuten, aber auch an anderen Stellen einfach und humorvoll.
Schon zu Beginn mit den drei Prologen hatte mich es in den Bann gezogen.
Sehr empfehlenswert für all diejenigen, die die Tragödie gelesen haben.
Durch die zahlreichen Sprecher hatte so jeder einzelne Charakter eine eigene Persönlichkeit und wurde zum Leben erweckt.
Auch die Stimmen von Faust, Mephisto und Gretchen haben sehr gut gepasst, wobei ich mir auch hätte vorstellen können, dass Faust eine jüngere Stimme bekommt nach seiner Verwandlung.
Wenn man aber die Interpretationsansätze noch einigermaßen im Kopf hat, so ist es deutlich interessanter die Verknüpfungen herstellen zu können.
17. Mai 2025
5,0
Sehr empfehlenswert für all diejenigen, die die Tragödie gelesen haben.
Durch die zahlreichen Sprecher hatte so jeder einzelne Charakter eine eigene Persönlichkeit und wurde zum Leben erweckt.
Auch die Stimmen von Faust, Mephisto und Gretchen haben sehr gut gepasst, wobei ich mir auch hätte vorstellen können, dass Faust eine jüngere Stimme bekommt nach seiner Verwandlung.
Wenn man aber die Interpretationsansätze noch einigermaßen im Kopf hat, so ist es deutlich interessanter die Verknüpfungen herstellen zu können.
⭐️ 2,5 Sterne – Der Literaturklassiker schlechthin – ich hätt es wirklich gerne gemocht.
Goethes Faust ist wahrscheinlich jedem ein Begriff. Faust, die Tragödie, die erstmals 1808 veröffentlicht wurde und in zwei Teile gegliedert ist – basierend auf der alten deutschen Faust-Sage.
Inhaltlich möchte ich mich kurz fassen – es geht um Dr. Heinrich Faust und den Teufel Mephistopheles. Die beiden schließen einen Pakt, in dem Mephisto Faust ein abenteuerliches Leben schaffen soll, Mephisto im Gegenzug nach Fausts Tod seine Seele erhält. Folglich gestaltet sich Fausts Leben bis zu seinem Tod recht „turbulent".
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass Faust ein echt harter Brocken für mich war. Fast 400 Seiten, jede einzelne mit Dichtung und Lyrik überfüllt, sodass der Inhalt für mich kaum zu greifen war.
Das soll nicht heißen, dass ich Goethes Stil abstoßend finde – ganz im Gegenteil. Dieses Talent, ja fast schon diese Gabe, die er aufweist, mit Sprache umzugehen – das ist einfach faszinierend.
Ich würde behaupten, nun den grundlegenden Inhalt verstanden zu haben – mit ein bisschen Recherche schien es gar nicht mehr so kompliziert, doch ein tieferer Sinn lässt sich mir zum heutigen Zeitpunkt leider noch nicht erschließen.
Ich wünschte wirklich, es hätte mir gefallen. Besonders vor dem Hintergrund, dass ich Werther schon gelesen hatte – ich mochte diesen Briefroman wirklich sehr und dachte, Faust würde mir auch gefallen. Doch das waren beides ganz verschiedene Welten.
Abschließend lässt sich sagen, dass Faust ein Werk ist, das sehr viel Aufmerksamkeit und Geduld erfordert. Aktuell konnte ich die Tiefe, die diesem Werk zweifellos innewohnt, noch nicht ganz fassen.
Ich schließe daher nicht aus, dass ich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu Faust greifen werde – in der Hoffnung, dann mehr darin zu entdecken als nur sprachliche Schönheit. Für den Moment bleibt es jedoch bei der Anerkennung für Goethes Können, ohne dass mich das Werk persönlich überzeugen konnte.
7. Feb. 2026
2,5
⭐️ 2,5 Sterne – Der Literaturklassiker schlechthin – ich hätt es wirklich gerne gemocht.
Goethes Faust ist wahrscheinlich jedem ein Begriff. Faust, die Tragödie, die erstmals 1808 veröffentlicht wurde und in zwei Teile gegliedert ist – basierend auf der alten deutschen Faust-Sage.
Inhaltlich möchte ich mich kurz fassen – es geht um Dr. Heinrich Faust und den Teufel Mephistopheles. Die beiden schließen einen Pakt, in dem Mephisto Faust ein abenteuerliches Leben schaffen soll, Mephisto im Gegenzug nach Fausts Tod seine Seele erhält. Folglich gestaltet sich Fausts Leben bis zu seinem Tod recht „turbulent".
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass Faust ein echt harter Brocken für mich war. Fast 400 Seiten, jede einzelne mit Dichtung und Lyrik überfüllt, sodass der Inhalt für mich kaum zu greifen war.
Das soll nicht heißen, dass ich Goethes Stil abstoßend finde – ganz im Gegenteil. Dieses Talent, ja fast schon diese Gabe, die er aufweist, mit Sprache umzugehen – das ist einfach faszinierend.
Ich würde behaupten, nun den grundlegenden Inhalt verstanden zu haben – mit ein bisschen Recherche schien es gar nicht mehr so kompliziert, doch ein tieferer Sinn lässt sich mir zum heutigen Zeitpunkt leider noch nicht erschließen.
Ich wünschte wirklich, es hätte mir gefallen. Besonders vor dem Hintergrund, dass ich Werther schon gelesen hatte – ich mochte diesen Briefroman wirklich sehr und dachte, Faust würde mir auch gefallen. Doch das waren beides ganz verschiedene Welten.
Abschließend lässt sich sagen, dass Faust ein Werk ist, das sehr viel Aufmerksamkeit und Geduld erfordert. Aktuell konnte ich die Tiefe, die diesem Werk zweifellos innewohnt, noch nicht ganz fassen.
Ich schließe daher nicht aus, dass ich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu Faust greifen werde – in der Hoffnung, dann mehr darin zu entdecken als nur sprachliche Schönheit. Für den Moment bleibt es jedoch bei der Anerkennung für Goethes Können, ohne dass mich das Werk persönlich überzeugen konnte.