Diese Ausgabe der »Suhrkamp BasisBibliothek - Arbeitstexte für Schule und Studium« bietet nicht nur Johann Wolfgang Goethes
Faust. Eine Tragödie (Faust I)
in der berühmten Edition von Albrecht Schöne, die als »ein Meisterstück der Goethe-Philologie« (
Der Tagesspiegel
) gilt, sondern auch einen Kommentar, der alle für das Verständnis notwendigen Informationen enthält: die Geschichte des Faust-Stoffs vor Goethe, die Entstehungsgeschichte von
Faust
, Erläuterungen zur Versgestalt, einen Forschungsüberblick, Literaturhinweise sowie detaillierte Wort- und Sacherklärungen.
Der Faust ist das Lebenswerk Goethes und dies wird auch beim Lesen bewusst.
Die Lektüre selbst zu lesen war an manchen Stellen schwer zu verstehen und zu deuten, aber auch an anderen Stellen einfach und humorvoll.
Schon zu Beginn mit den drei Prologen hatte mich es in den Bann gezogen.
13. Sept. 2024
4,0
Achtung Spoiler
Der Faust ist das Lebenswerk Goethes und dies wird auch beim Lesen bewusst.
Die Lektüre selbst zu lesen war an manchen Stellen schwer zu verstehen und zu deuten, aber auch an anderen Stellen einfach und humorvoll.
Schon zu Beginn mit den drei Prologen hatte mich es in den Bann gezogen.
Sehr empfehlenswert für all diejenigen, die die Tragödie gelesen haben.
Durch die zahlreichen Sprecher hatte so jeder einzelne Charakter eine eigene Persönlichkeit und wurde zum Leben erweckt.
Auch die Stimmen von Faust, Mephisto und Gretchen haben sehr gut gepasst, wobei ich mir auch hätte vorstellen können, dass Faust eine jüngere Stimme bekommt nach seiner Verwandlung.
Wenn man aber die Interpretationsansätze noch einigermaßen im Kopf hat, so ist es deutlich interessanter die Verknüpfungen herstellen zu können.
17. Mai 2025
5,0
Sehr empfehlenswert für all diejenigen, die die Tragödie gelesen haben.
Durch die zahlreichen Sprecher hatte so jeder einzelne Charakter eine eigene Persönlichkeit und wurde zum Leben erweckt.
Auch die Stimmen von Faust, Mephisto und Gretchen haben sehr gut gepasst, wobei ich mir auch hätte vorstellen können, dass Faust eine jüngere Stimme bekommt nach seiner Verwandlung.
Wenn man aber die Interpretationsansätze noch einigermaßen im Kopf hat, so ist es deutlich interessanter die Verknüpfungen herstellen zu können.
⭐️ 2,5 Sterne – Der Literaturklassiker schlechthin – ich hätt es wirklich gerne gemocht.
Goethes Faust ist wahrscheinlich jedem ein Begriff. Faust, die Tragödie, die erstmals 1808 veröffentlicht wurde und in zwei Teile gegliedert ist – basierend auf der alten deutschen Faust-Sage.
Inhaltlich möchte ich mich kurz fassen – es geht um Dr. Heinrich Faust und den Teufel Mephistopheles. Die beiden schließen einen Pakt, in dem Mephisto Faust ein abenteuerliches Leben schaffen soll, Mephisto im Gegenzug nach Fausts Tod seine Seele erhält. Folglich gestaltet sich Fausts Leben bis zu seinem Tod recht „turbulent".
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass Faust ein echt harter Brocken für mich war. Fast 400 Seiten, jede einzelne mit Dichtung und Lyrik überfüllt, sodass der Inhalt für mich kaum zu greifen war.
Das soll nicht heißen, dass ich Goethes Stil abstoßend finde – ganz im Gegenteil. Dieses Talent, ja fast schon diese Gabe, die er aufweist, mit Sprache umzugehen – das ist einfach faszinierend.
Ich würde behaupten, nun den grundlegenden Inhalt verstanden zu haben – mit ein bisschen Recherche schien es gar nicht mehr so kompliziert, doch ein tieferer Sinn lässt sich mir zum heutigen Zeitpunkt leider noch nicht erschließen.
Ich wünschte wirklich, es hätte mir gefallen. Besonders vor dem Hintergrund, dass ich Werther schon gelesen hatte – ich mochte diesen Briefroman wirklich sehr und dachte, Faust würde mir auch gefallen. Doch das waren beides ganz verschiedene Welten.
Abschließend lässt sich sagen, dass Faust ein Werk ist, das sehr viel Aufmerksamkeit und Geduld erfordert. Aktuell konnte ich die Tiefe, die diesem Werk zweifellos innewohnt, noch nicht ganz fassen.
Ich schließe daher nicht aus, dass ich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu Faust greifen werde – in der Hoffnung, dann mehr darin zu entdecken als nur sprachliche Schönheit. Für den Moment bleibt es jedoch bei der Anerkennung für Goethes Können, ohne dass mich das Werk persönlich überzeugen konnte.
7. Feb. 2026
2,5
⭐️ 2,5 Sterne – Der Literaturklassiker schlechthin – ich hätt es wirklich gerne gemocht.
Goethes Faust ist wahrscheinlich jedem ein Begriff. Faust, die Tragödie, die erstmals 1808 veröffentlicht wurde und in zwei Teile gegliedert ist – basierend auf der alten deutschen Faust-Sage.
Inhaltlich möchte ich mich kurz fassen – es geht um Dr. Heinrich Faust und den Teufel Mephistopheles. Die beiden schließen einen Pakt, in dem Mephisto Faust ein abenteuerliches Leben schaffen soll, Mephisto im Gegenzug nach Fausts Tod seine Seele erhält. Folglich gestaltet sich Fausts Leben bis zu seinem Tod recht „turbulent".
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass Faust ein echt harter Brocken für mich war. Fast 400 Seiten, jede einzelne mit Dichtung und Lyrik überfüllt, sodass der Inhalt für mich kaum zu greifen war.
Das soll nicht heißen, dass ich Goethes Stil abstoßend finde – ganz im Gegenteil. Dieses Talent, ja fast schon diese Gabe, die er aufweist, mit Sprache umzugehen – das ist einfach faszinierend.
Ich würde behaupten, nun den grundlegenden Inhalt verstanden zu haben – mit ein bisschen Recherche schien es gar nicht mehr so kompliziert, doch ein tieferer Sinn lässt sich mir zum heutigen Zeitpunkt leider noch nicht erschließen.
Ich wünschte wirklich, es hätte mir gefallen. Besonders vor dem Hintergrund, dass ich Werther schon gelesen hatte – ich mochte diesen Briefroman wirklich sehr und dachte, Faust würde mir auch gefallen. Doch das waren beides ganz verschiedene Welten.
Abschließend lässt sich sagen, dass Faust ein Werk ist, das sehr viel Aufmerksamkeit und Geduld erfordert. Aktuell konnte ich die Tiefe, die diesem Werk zweifellos innewohnt, noch nicht ganz fassen.
Ich schließe daher nicht aus, dass ich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu Faust greifen werde – in der Hoffnung, dann mehr darin zu entdecken als nur sprachliche Schönheit. Für den Moment bleibt es jedoch bei der Anerkennung für Goethes Können, ohne dass mich das Werk persönlich überzeugen konnte.
7. Feb. 2026
3 von 99 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Johann Wolfgang Goethe
Johann Wolfgang Goethe, am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geboren, absolvierte ein Jurastudium und trat dann in den Regierungsdienst am Hof von Weimar ein. 1773 veröffentlichte er Götz von Berlichingen (anonym) und 1774 Die Leiden des jungen Werthers. Es folgte eine Vielzahl weiterer Veröffentlichungen, zu den berühmtesten zählen Italienische Reise (1816/1817), Wilhelm Meisters Lehrjahre (1798) und Faust (1808). Johann Wolfgang Goethe starb am 22. März 1832 in Weimar.