Stella

Stella

Heft
3.513
DramaForschungKlassikerKlassisches Drama

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Beschreibung

Dieses Drama in fünf Akten hat Goethe 1775 noch in jungen Jahren verfasst. Es wurde im Hamburger Nationaltheater 1776 uraufgeführt und löste recht bald moralische Entrüstungsstürme aus, die teilweise Aufführungsverbote zur Folge hatten. Dem genauso empfindsamen wie schwankenden Held Fernando wird am Ende eine Doppelehe mit der Baronesse Stella und Madame Sommer in Aussicht gestellt, was sich in der Äußerung "Wir sind dein" manifestiert. Eine Vorstellung, die damals gänzlich bürgerlichen Verhaltensnormen entgegenlief. 1805 verfasste Goethe einen neuen Abgang, der mit der Selbsterschießung Fernandos und der Vergiftung Stellas tragisch ausging. Die Forschung hat immer auf die dramaturgischen Schwächen des Stücks hingewiesen, was aber nichts an der Beliebtheit dieses frühen Goethewerks ändern konnte. Theatergänger lassen sich auch heute noch von der betörenden Sprache und der "Macht der Gefühle" begeistern.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Bildung
Format
Heft
Seitenzahl
47
Preis
1.90 €

Beiträge

1
Alle
3

Kurz, ein bisschen abgespaced, sehr komisches Ende. Fand Goethe vermutlich auch, denn er hat 30 Jahre später ein alternatives Ende verfasst (was dann der klassischen "Tragödie" entspricht). Das Original bricht gezielt mit Lebensentwürfen der damaligen Zeit und will provozieren.

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