Blick ins Buch

Thriller

Asa

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Über das Buch

Die Uckermark im tiefsten Winter. »Sei Jäger, keine Beute«: Mit diesem Credo ist Asa Kolbert aufgewachsen. Nun lauert die 14-Jährige unter einem Eisloch im Wasser eines zugefrorenen Sees. Sie versteckt sich vor den Männern, die seit Tagen hinter ihr und den anderen Teenagern her sind.

Doch die Männer werden unvorsichtig und Asa greift sie an. Zuerst will sie nur die Prüfung bestehen, der sich seit Jahrzehnten alle Jugendlichen ihrer Gemeinschaft unterziehen müssen. Aber dann erkennt Asa die wahre Bedeutung hinter dem grausamen Ritual und beginnt einen furiosen Rachefeldzug: Hunger Games in der ostdeutschen Provinz.

In Asa erzählt Zoran Drvenkar aus unterschiedlichen Perspektiven deutsche Geschichte von 1900 bis in die Gegenwart als Rache- und Familienroman und liefert zugleich eine erschreckend zeitgemäße Studie über die Genealogie der Gewalt. Episch, brillant, erschütternd.

Editionen (2)

ISBN9783518475652
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum13.10.26
Seitenzahl697

Rezensionen & Bewertungen

219 Bewertungen

70 Rezensionen

4,2

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  • jessie.liest
    jessie.liest

    175 Follower

    5,0

    Gewaltig. Anders. Und absolut überwältigend.

    Asa ist kein Buch, das man einfach liest. Es ist eines, das man erlebt. Es geht um Asa. Um ihre Herkunft. Um Familie, alte Rituale, Freundschaft, Liebe, Verrat...und Rache. Die Geschichte entfaltet sich auf mehreren Zeitebenen, springt, fordert, setzt Puzzleteile aus, die sich erst nach und nach zu einem großen Ganzen zusammensetzen. Und dieses Ganze ist gewaltig! Ich kenne bereits Bücher von Zoran Drvenkar – und wusste, dass mich sein eigener, außergewöhnlicher Stil erwarten würde. Ich habe genau das gehofft. Und es bekommen. Seine Sprache ist intensiv, wuchtig, fast körperlich spürbar. Nicht glatt. Nicht gefällig. Sondern roh, bildgewaltig und kompromisslos. Und genau das macht dieses Buch so unfassbar stark. Man taucht nicht nur ein – man wird hineingezogen. Man erlebt alles mit, steht mitten in dieser Geschichte. Es ist vielschichtig. Düster. Emotional. Und es bleibt. Ich habe dieses Buch nicht nur gelesen. Ich habe es geliebt. Wirklich geliebt. Verehrt. Gefühlt. Manchmal reichen normale Adjektive nicht. Hier bräuchte man eigentlich nur Superlative. Absoluter Hammer. Absolut gewaltig.

    Gewaltig. Anders. Und absolut überwältigend.

    4. März 2026

  • sunny1974
    sunny1974

    415 Follower

    4,5

    Asa hat mich zwei Tage gefangen gehalten. Der Schreibstil war zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, doch mit der Zeit flog ich nur so dahin. Etwas schwierig waren die vielen Personen und ihre Verbindung zueinander. Diese eindrucksvolle Familiengeschichte ist mit ihren 700 Seiten jeden Buchstaben wert.

    6. Jan. 2026

  • missesfuchs
    missesfuchs

    181 Follower

    5,0

    Wow Jahreshighlight.

    Ich bin so fasziniert von diesem Buch. Ich dachte am Anfang „Ohje ob ich da wohl rein komme“ aber doch das ist man sofort nach ein paar Seiten. Es ist Wahnsinn wie der Autor die Geschichte von Anfang an detailliert und aus jeder Sichtweise beschrieben hat. So tiefgründig und tragisch. Unfassbar was man da alles liest. Es hat mich so in den Bann gezogen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es bleibt bis zum Schluss spannend und tragisch. Ich fand es wirklich sehr großartig geschrieben.

    Wow  Jahreshighlight.

    12. Feb. 2026

3 von 70 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 162%
jennysoeder88
jennysoeder883. Dez. 2025

Bis jetzt noch schwierig rein zu kommen

Seite 254%

1 Kommentar verdeckt

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2 Kommentare verdeckt

Seite 629%

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Autorin / Autor

Über Zoran Drvenkar

Zoran Drvenkar wurde 1967 in Kroatien geboren und zog im Alter von drei Jahren mit seinen Eltern nach Berlin. Seit 1989 arbeitet er als freier Schriftsteller und schreibt über Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Seine Thriller Sorry und Du wurden in 14 Sprachen übersetzt. 2010 erhielt Sorry den Friedrich-Glauser-Preis, 2023 wurde Du unter dem Titel Then You Run als TV-Serie verfilmt.

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