Blick ins Buch

Thriller

Je tiefer der Wald

3,8(59)
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Über das Buch

Bei einem Spaziergang im oberbergischen Wald verschwindet die dreijährige Leni spurlos. Zurück bleiben ihre Eltern Julia und Sebastian, die sich durch einen Alltag voller Schuldzuweisungen, Trauer und Hoffnung winden. Die eine Frage beherrscht fortan ihr Leben: Wo ist unsere Tochter? Zehn Jahre später taucht aus dem Nichts in einer Nacht ein junges Mädchen auf. Das einzige Wort, das es spricht, ist sein eigener Name: Leni. Dr. Vinzenz Reker, ein erfahrener Kinder- und Jugendpsychologe, betreut das Mädchen. Nach kurzer Zeit vertraut es ihm eine ungeheure Wahrheit an und alle beginnen sich zu fragen: Wer ist diese Leni? „Je tiefer der Wald“ ist ein Psychothriller mit Figuren zum Anfassen, die die Leser an die Hand nehmen und am Ende nicht mehr loslassen.
ISBN9783827192110
VerlagCW Niemeyer
Erscheinungsdatum01.09.25
Seitenzahl384

Rezensionen & Bewertungen

59 Bewertungen

26 Rezensionen

3,8

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  • patriclife
    patriclife

    392 Follower

    4,0

    Ein Buch der leisen, intensiven Töne

    Auf das Debüt von Daniel Kohlhaas beim Niemeyer Verlag habe ich mich gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Ein richtiger Psychothriller, denn um diese geht es . Zunächst bei Leni und dann auch bei den Eltern. Aufgrund eines einzelnen Handlungsortes wurde dies auch richtig gut und mit zunehmender Intensität rübergebracht. Das Ende passte dazu. Ein eher unspektakuläres Ende aber intensiv. Viele Themen wurden hier auch angesprochen, die in der Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit bräuchten aber Schwäche zeigen ist leider selten beliebt. Als Sachse hat es mich besonders gefreut, dass das Buch dort spielt und sogar eine meine Lieblingsaussichten in der Sächsischen Schweiz zu tragen kommt.

    7. Sept. 2025

  • elbleserin
    elbleserin

    670 Follower

    3,5

    Ein unheimlich gutes Setting, wo ich tatsächlich das Düstere und Unheimliche wahrnehmen konnte. Der Schreibstil und die kurzen Kapitel lassen das Buch ziemlich flüssig lesen. Die verschiedenen Zeitebenen haben mir gut gefallen. Sowas mag ich sehr gerne. Allerdings gefiel mir das Ende, bei einem sonst guten Plot, leider nicht so gut. Einige Fragen blieben ungeklärt und es war mir etwas zu wirr.

    10. Dez. 2025

  • rhonda1.0
    rhonda1.0

    134 Follower

    5,0

    Mega gut

    Pünktlich zum Erscheinungstag kommt meine Rezension. Für mich ist dieses Buch definitiv ein Highlight. Ich war so oft auf der falschen Fährte. Ich war wütend. Ich war verzweifelt. Ich habe mitgelitten. Das Buch erzählt die Geschichte der getrennten Eltern, Julia und Sebastian. Vor 10 Jahren verschwindet ihre 3 jährige Tochter Leni. Danach ist einfach nichts mehr wie es war. Julia kämpft, trotz neuer Partnerschaft, mit den Schatten der Vergangenheit. Sebastian dem Alkohol verfallen, lebt zurückgezogen in seinem Schneckenhaus. Eines Tages wird ein Mädchen gefunden. Im Wald. Das einzige Wort, welches Sie spricht, ist, Leni. Doch...ist sie wirklich Leni? Der Jugendpsychologe Dr. Vinzenz Reker nimmt sich dem Mädchen an und stößt dabei immer wieder auf enorme Hindernisse und dunkle Geheimnisse. Stark! Mir haben die Zeitsprünge zwischen damals und heute sehr gefallen. Auch die einzelnen Protagonisten fand ich klasse. Alle sehr gut ausgearbeitet und realistisch dargestellt. Von mir gibts ein klare Leseempfehlung und ich würde mich total freuen, mehr von Dr. Reker zu lesen.

    Mega gut

    1. Sept. 2025

3 von 26 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 7118%
timida
timida28. Dez. 2025

Es macht mich gerade waaahnsinnig, dass Jakob und Julia irgendwie zig Sätze/Themen anfangen und nix wirklich ausgeführt wird. Da wird das Radio angeschaltet und das Thema ist beendet. Oo Nervt ja gar nicht. Außerdem ist mir Jakob suspekt. Entweder ein Hochstapler oder ... ich mag diese Art der potentiell übersinnlichen Note hier nicht.

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Autorin / Autor

Über Daniel Kohlhaas

1979 erblickte Daniel Kohlhaas im beschaulichen Westerwald das Licht der Welt. Wuchs auf zwischen Bäumen, Kaninchen, Traktoren und Kartoffelfeldern. Was will man da werden? Was will man machen? Er spielte Fußball, hörte viel Musik, las Stephen King und vor allem Dean Koontz. Irgendwann fing er an, selbst zu schreiben. Zu Beginn eher Prosa, viele Gedichte, das Leid eines Teenagers eben. Doch mit der Zeit wurden die Geschichten immer spannender. Nach ersten Veröffentlichungen in Anthologien und Kleinverlagen saß Daniel Kohlhaas 2017 in Sebastian Fitzeks „Thriller-Schule“ und gewann mit einer abgründigen Idee den Wettbewerb. Aus dieser entstand der 2021 erschienene Thriller „Kleine Engel“. Und jetzt? Ein neuer Psychothriller, der einfach unter die Haut geht.

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