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Undefiniert...
... ist meine Haltung zu diesem Buch von Zoran Drvenkar, einer Coming of age-Story um den 15 Jahre alten Lukas, der ein Wochenende mit seinem entfremdeten Vater verbringt. Letzterer entpuppt sich als labil, als kleinkriminelles Windei, als Schwätzer und Blender, der den Sohn in eine stark konstruierte und hahnebüchene Crime-Familien-Klamotte hineinzieht und natürlich nicht dazu fähig ist, auch nur einen Funken Verantwortung zu übernehmen oder die Sympathien der Lesenden für sich zu gewinnen. Ich schätze Zoran Drvenkar und seine Werke sehr, vor allem seinen sehr eigenen Stil, mit Worten zu jonglieren und Stimmungen zu erzeugen. Leider konnte ich mit diesem Roman wenig anfangen und war recht schnellt genervt von den Protagonistin und der zuweilen reichlich wirren und substanzlosen Geschichte. Hin und wieder habe ich mich gefühlt, als würde ich einen schlechten Till Schweiger-Tatort ansehen. All das tut meiner Liebe zu Zoran Drvenkars Büchern jedoch keinen Abbruch, sondern es zeigt mir einmal mehr, dass dieser überaus sympathische (Interviews abschauen, es lohnt sich!!!) Autor sich nicht davor scheut, in allen möglichen Genres zu wilden und sich immer wieder neu zu erfinden.
15. Juni 2026
Undefiniert...
... ist meine Haltung zu diesem Buch von Zoran Drvenkar, einer Coming of age-Story um den 15 Jahre alten Lukas, der ein Wochenende mit seinem entfremdeten Vater verbringt. Letzterer entpuppt sich als labil, als kleinkriminelles Windei, als Schwätzer und Blender, der den Sohn in eine stark konstruierte und hahnebüchene Crime-Familien-Klamotte hineinzieht und natürlich nicht dazu fähig ist, auch nur einen Funken Verantwortung zu übernehmen oder die Sympathien der Lesenden für sich zu gewinnen. Ich schätze Zoran Drvenkar und seine Werke sehr, vor allem seinen sehr eigenen Stil, mit Worten zu jonglieren und Stimmungen zu erzeugen. Leider konnte ich mit diesem Roman wenig anfangen und war recht schnellt genervt von den Protagonistin und der zuweilen reichlich wirren und substanzlosen Geschichte. Hin und wieder habe ich mich gefühlt, als würde ich einen schlechten Till Schweiger-Tatort ansehen. All das tut meiner Liebe zu Zoran Drvenkars Büchern jedoch keinen Abbruch, sondern es zeigt mir einmal mehr, dass dieser überaus sympathische (Interviews abschauen, es lohnt sich!!!) Autor sich nicht davor scheut, in allen möglichen Genres zu wilden und sich immer wieder neu zu erfinden.
15. Juni 2026




