Blick ins Buch

Biografien

Allein

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Über das Buch

Zu keiner Zeit haben so viele Menschen allein gelebt, und nie war elementarer zu spüren, wie schnell das selbstbestimmte Leben in Einsamkeit umschlagen kann. Aber kann man allein überhaupt glücklich sein? Und warum wird in einer Gesellschaft von Individualisten das Alleinleben als schambehaftetes Scheitern wahrgenommen?

In seinem Bestseller ergründet Daniel Schreiber das Spannungsverhältnis zwischen dem Wunsch nach Rückzug und Freiheit und dem nach Nähe, Liebe und Gemeinschaft. Dabei greift er auf eigene Erfahrungen sowie philosophische und soziologische Ideen zurück. Ein »berauschend kluger Essay« (Denis Scheck) über die Frage, wie wir leben wollen.

Editionen (3)

ISBN9783518473184
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum19.04.23
Seitenzahl160

Rezensionen & Bewertungen

420 Bewertungen

55 Rezensionen

3,8

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  • buchentdeckerin
    buchentdeckerin

    497 Follower

    4,0

    Alleine sein und Einsamkeit sind zwei völlig unterschiedliche Dinge💁🏻‍♀️

    Das Buch "Allein", von Daniel Schreiber, fand ich ganz interessant zu lesen. Er beschreibt in diesem Buch nicht nur den Unterschied zwischen allein sein und dem Gefühl der Einsamkeit, sondern auch die damit einhergehenden Erfahrungen, die man mit diesem Lebensstil macht. Er gliedert das Buch, teils aus seinen eigenen persönlichen Erfahrungen in seinem Leben, inklusive den Gedanken und Emotionen... Auch bezieht er sich auf Essays in psychoanalytischer Form. Für mich machte der Text irgendwie den Anschein einer tiefenpsychologischen Analyse. Dem war aber nicht so. Leicht zu lesen ließ er sich trotzdem. Was ich ein bisschen zu sehr ausgeweitet fand, war die Zeit zu Corona. Es war nicht verkehrt sein persönliches Empfinden mitzubekommen (und ich fühlte mit ihm auch mit), nur kam es mir vor, als ob er sich zu sehr an dem Thema mit Corona aufhängte..... sodass es mich beim Lesen anfing zu nerven. In mancherlei Hinsicht kann ich seine Gedankengänge, Emotionen und Verhaltensweisen, die er da beschrieben hatte, nicht nur teilen, sondern kannte sie selber nur zu gut. Sie gehen automatisch einher, wenn man alleine lebt💁🏻‍♀️. Auch den Unterschied zwischen alleine sein und einsam fühlen, stimme ich zu. Auch was die Reaktionen des Umfelds/der Gesellschaft und den dazugehörigen Sätzen, die aus deren Munde kommen... Auch das kann ich mit ihm teilen und stimme ihm auch in diesem Punkt zu. Man kann sich in Gesellschaft genauso einsam fühlen, wie als Alleinlebende/-r. Manche suchten sich auch das nicht aus. Aber erst, wenn man alleine lebt ergeben sich, für sich selbst und dem eigenen Leben, Möglichkeiten. Man lernt auch etwas über sich selbst. Es hat seine positiven, sowie gleichzeitig auch seine negativen Seiten. Es ist nicht gesagt, nur weil man alleine lebt und sein Leben lebt "in Freiheit", dass man sich nicht weniger einsam fühlt. Für mich persönlich war es ein interessantes und lesenswertes Buch (auch als i-Tüpfelchen). Ein Buch was einen Lebensstil beleuchtet hatte, den Manche nicht nachvollziehen können/wollen, weil er nicht ganz der gesellschaftlichen Norm entspricht. 📖😊

    22. Nov. 2024

  • salufi
    salufi

    220 Follower

    3,0

    In Allein beschäftigt sich Daniel Schreiber mit Einsamkeit, Alleinsein und dem Wunsch nach Nähe. Dabei verbindet er persönliche Gedanken mit gesellschaftlichen Beobachtungen und schreibt darüber, wie schwer und gleichzeitig wichtig es sein kann, mit sich selbst allein zu sein. Ich hatte mir ein bisschen mehr erhofft, musste mich zwischendurch immer mal wieder zwingen weiter zu lesen. War nicht so ganz mein Fall. „Manchmal versteckt man sich so gut, dass man selbst nicht mehr weiß wer man ist.“ „Von außen wirken Menschen fast immer stärker, als sie sich innerlich fühlen.“ „Freundinnen und Freunde helfen uns dabei, die innere narzisstische Schallmauer zu durchbrechen und die ganze Realität des Lebens wahrzunehmen. Ohne sie wäre es unmöglich, sich weiterzuentwickeln, unmöglich, wirklich Mensch zu sein.“

    14. Mai 2026

  • tini99
    tini99

    124 Follower

    4,0

    Analyse der Gesellschaft: Warum leben wir allein?

    Dieser essayistische Roman liest sich wie eine äußerst unterhaltsame philosophische oder soziologische Hausarbeit. Er behandelt Themen wie Einsamkeit, das Alleinsein, das Leben mit Freunden und dessen Stellenwert, die Pandemie, Homosexualität und vieles mehr. Das Buch hat mich sehr inspiriert. Besonders schön finde ich den Gedanken, dass immer mehr Menschen auf der Welt selbstbestimmt und allein leben. Das muss nicht immer traurig sein, sondern kann Ausdruck von Freiheit sein – vor allem auch als Ergebnis der zunehmenden Selbstbestimmung von Frauen. Auch das Thema Homosexualität wird intensiv aufgegriffen. Dem Leser wird vor Augen geführt, wie langsam die Fortschritte von der Entkriminalisierung bis zur Ehe für alle verlaufen sind – wirklich erstaunlich. Ein tolles Buch und sehr empfehlenswert für alle, die gerne über grundlegende Aspekte des menschlichen Lebens nachdenken oder gelegentlich mit dem Alleinsein zu kämpfen haben.

    20. Apr. 2026

3 von 55 Rezensionen

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Seitenbasierte Kommentare

Seite 5736%
tini99
tini9916. Apr. 2026

Philosophisch, reflektiert und interessant. Hat mich schon ein bisschen zum Nachdenken angeregt. Ich freu mich aufs Weiterlesen!

Autorin / Autor

Über Daniel Schreiber

Daniel Schreiber, geboren 1977, ist Schriftsteller, Übersetzer und Kolumnist bei Weltkunst und Die Zeit. Mit seinen hochgelobten und vielgelesenen Büchern Nüchtern und Zuhause hat er eine neue Form des literarischen Essays geprägt. Sein Buch Allein stand monatelang auf der Spiegel-Bestseller- und Sachbuch-Bestenliste und war auch international ein großer Erfolg. Er lebt in Berlin.

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