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Zunächst das Positive: Das Cover gefällt mir, und der Schreibstil ist typisch für Frau Sargnagel, leicht lesbar und bildhaft. Die Handlung allerdings ist völlig absurd. Sie zieht bitterböse über den Opernball her, der eine Wiener Institution ist. Sargnagels Zielscheibe sind die Reichen und Schönen, die Ballettkinder, die Debütantinnen, die den Ball eröffnen. „Auserwählt wurden sie angeblich nach Tanztalent, aber die gesellschaftliche Stellung zählt mehr, das ist ein offenes Geheimnis. … Die meisten Jugendlichen sind extrem behütet aufgewachsen, die Schlimmen unter ihnen koksen dafür umso mehr, seitdem sie in der Kanzlei vom Papa die geheime Lade entdeckt haben.“ Was habe ich mich bei Iowa amüsiert, bei diesem Büchlein blieb mir das Lachen im Hals stecken. Ich fand es nicht lustig, nur bitterböse. Wären es mehr als siebzig Seiten gewesen, hätte ich es abgebrochen, nur wegen der Kürze habe ich bis zum Schluss durchgehalten.
15. Feb. 2026
Zunächst das Positive: Das Cover gefällt mir, und der Schreibstil ist typisch für Frau Sargnagel, leicht lesbar und bildhaft. Die Handlung allerdings ist völlig absurd. Sie zieht bitterböse über den Opernball her, der eine Wiener Institution ist. Sargnagels Zielscheibe sind die Reichen und Schönen, die Ballettkinder, die Debütantinnen, die den Ball eröffnen. „Auserwählt wurden sie angeblich nach Tanztalent, aber die gesellschaftliche Stellung zählt mehr, das ist ein offenes Geheimnis. … Die meisten Jugendlichen sind extrem behütet aufgewachsen, die Schlimmen unter ihnen koksen dafür umso mehr, seitdem sie in der Kanzlei vom Papa die geheime Lade entdeckt haben.“ Was habe ich mich bei Iowa amüsiert, bei diesem Büchlein blieb mir das Lachen im Hals stecken. Ich fand es nicht lustig, nur bitterböse. Wären es mehr als siebzig Seiten gewesen, hätte ich es abgebrochen, nur wegen der Kürze habe ich bis zum Schluss durchgehalten.
15. Feb. 2026






