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Biografien

Der Schneeleopard

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Über das Buch

Gemeinsam mit dem Fotografen Vincent Munier reist der Abenteurer und Schriftsteller Sylvain Tesson nach Tibet, um sich auf die Suche nach einem der seltensten Tiere dieser Erde zu begeben - dem Schneeleoparden. Ob sie dem Tier begegnen werden? Ungewiss.
Auf über 4000 Metern, fernab vom Lärm der Zivilisation, hinterfragt Tesson eine Welt, in der kaum noch Raum bleibt für das Ungebändigte und die Entfaltung der Schönheit der Natur. Entstanden ist ein aufrüttelndes, preisgekröntes, kraftvolles Werk, dessen Sog man sich nicht entziehen kann: Eine meditative Reise in die weiße Stille des Himalaya, eine Lektüre gegen die Hektik unseres Alltags und die Zerstörung der Welt.

«Der Schneeleopard» war das erfolgreichste französischsprachige Buch des Jahres 2019.

«Eine Abenteuergeschichte und eine spirituelle Suche. Ein Lob der Geduld, der Wildnis und der Schönheit.»
François Busnel, La Grande Librairie

«Dicht, intelligent und feinsinnig - das perfekte Gegenmittel wider den zeitgenössischen Wahnsinn.»
Marie Chaudey, La Vie

«Sylvain Tesson bewohnt diese Welt als Dichter.»
Étienne de Montety, Le Figaro Littéraire

«Eine Ode an die Stille.»
Libération

«‹Der Schneeleopard› erinnert an die Jagd des Kapitän Ahab nach Moby Dick, mit dem Unterschied, dass der Held dieser Geschichte das Tier fotografieren will, anstatt es zu harpunieren.»
Le Monde des Livres

Editionen (4)

ISBN9783498002169
VerlagRowohlt
Erscheinungsdatum23.03.21
Seitenzahl192

Rezensionen & Bewertungen

90 Bewertungen

14 Rezensionen

3,4

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  • melurian
    melurian

    264 Follower

    3,5

    Genauso wie sich Tesson und der Tierfotograf Munier in Geduld üben müssen bei der Suche nach dem Schneeleopard; sich auf das wesentliche des Seins konzentrieren und sich der Faszination der Natur Tibets hingeben, so ergeht es auch dem Leser. Tessons Beschreibungen und Gedanken entschleunigen und berühren das Herz.

    13. Okt. 2024

  • cheshire_cat
    cheshire_cat

    264 Follower

    3,0

    Nicht wie erwartet, schade!

    Ich hatte einen recht locker-spannenden Bericht über die Entdeckung der Schneeleoparden erwartet. Der Autor versteht es, ohne Zweifel, wortgewandt zu schreiben - leider erscheint sein Werk mir sehr nüchtern, sachlich und wenig packend. Vielleicht lohnt sich hier eher die filmische Umsetzung zu betrachten…

    30. Okt. 2023

  • bookbutterflies
    bookbutterflies

    413 Follower

    2,0

    „Die Erde war einst ein überwältigendes Museum. Leider war der Mensch kein Konservator.“ „Schneeleopard“ von Sylvain Tesson ist ein Buch, das mich auf eine besondere Weise gefordert und zum Nachdenken gebracht hat. Es ist selten, dass ich mir beim Lesen so viele schöne oder einfach ausdrucksstarke Stellen markiere, doch am Ende konnte ich dem Buch nur zwei von fünf Sternen geben. Tessons literarische Monologe über Natur, Lebenssinn und Gott sind sicherlich tiefgründig und ambitioniert. Seine Schilderungen der Natur und insbesondere seine Beobachtungen des Fotografen Munier, wie er mit der Natur eins wird, sind faszinierend und poetisch. Diese Passagen zählen zu den Stärken des Buches. Leider wird dieses Erlebnis durch die geringe Anzahl von nur zwei Schwarz-Weiß-Fotos in der von mir gelesenen Büchergilde-Ausgabe geschmälert. Ein großes Hindernis beim Lesen waren für mich die vielen ungewöhnlichen Wörter, die Tesson verwendet. Begriffe wie präraffaelitisch, Nihilismus, albuminös, Ikonostase, Diffraktion, paläolithisch, Enzephalogram, präadamistisch und Viatikum gehören nicht zu meinem alltäglichen Wortschatz. Diese speziellen Wörter bremsten meinen Lesefluss, da ich sie nicht ständig nachschlagen wollte und mich deshalb oft dumm fühlte. Die Beschreibungen des Lauerns und Umherziehens in der Wildnis waren gut und spannend, aber die zahlreichen literarischen Ergüsse über Tessons eigenes Leben, Lieben, Philosophie und mehr führten dazu, dass meine Gedanken immer wieder abschweiften. Diese Passagen setzten ein Wissen über Kunst, Philosophie, Frankreich, Religion und Geschichte voraus, das ich nicht habe. Sie ermüdeten mich und erschwerten das Verweilen bei der Sache. Ein weiteres wiederkehrendes Thema im Buch ist Tessons Ablehnung der Zivilisation. Ironischerweise ist es genau diese Zivilisation, die seine Bücher kauft und somit sein (Reise-)Leben finanziert. Diesen Widerspruch fand ich während des Lesens schwer zu ignorieren. Am Ende dreht sich das Buch für meinen Geschmack zu sehr um den Autor selbst. Ich hatte eine andere Erwartung an das Buch und erhoffte mir mehr über den Schneeleoparden zu erfahren ohne die ständige Selbstreflexion des Autors. Letztendlich hätten sie auch jede andere vom Aussterben bedrohte Tierart suchen & fotografieren können. Und davon gibt es ja leider genug! Der Schneeleopard kam mir viel zu kurz. Zusammenfassend bietet „Schneeleopard“ von Sylvain Tesson zwar schöne Naturbeschreibungen und interessante Beobachtungen, verliert sich aber in zu vielen philosophischen und literarischen Monologen, die für mich oft schwer nachvollziehbar und ermüdend waren. Daher kann ich dem Buch nur zwei von fünf Sternen geben.

    4. Aug. 2024

3 von 14 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Sylvain Tesson

Sylvain Tesson, geboren 1972 in Paris, ist Schriftsteller, Geograph und ein leidenschaftlicher Reisender. An eine erste Expedition nach Island schlossen sich weitere an: mit dem Fahrrad um die Welt, zu Fuß durch den Himalaya und zu Pferd durch die Steppe Zentralasiens. Für seine Reisebeschreibungen und Essays wurde Sylvain Tesson mit dem Prix Goncourt de la nouvelle und zuletzt mit dem Prix Renaudot für «Der Schneeleopard» ausgezeichnet.

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