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„Der Sommer, in dem alles begann“ wird auf drei Zeitebenen erzählt. Nur am Anfang und am Ende spielt das Jahr 2015 eine (Neben-)Rolle. Das Hauptaugenmerk richtet die Autorin auf das Leben der 16-jährigen Hélène in einem Dorf im Finistère der Bretagne im Jahr 1994. In Rückblenden werden die Erlebnisse der zunächst ebenfalls 16-jährigen Odette in Paris der Nachkriegszeit erzählt. Der Wechsel der Zeitebenen ist kein Problem, doch die Anzahl an Themen macht das Ganze schon schwerer. Das Streben nach Unabhängigkeit der Bretonen, die Gewalt im Krieg, der Verlust von Eltern, die Suche nach der leiblichen Mutter, Schreibblockaden eines Schriftstellers und noch so einiges mehr werden in diesen Coming-of-Age-Roman mit adulter Identitätssuche gepackt. Damit wird der Leser stark beansprucht, wenn nicht gar erschlagen. Durchaus spannende Themen bleiben an der Oberfläche. Figuren bleiben blass und dem Leser fremd. So hat mich persönlich das eigentlich tragische Ende kalt gelassen.
14. Aug. 2025
„Der Sommer, in dem alles begann“ wird auf drei Zeitebenen erzählt. Nur am Anfang und am Ende spielt das Jahr 2015 eine (Neben-)Rolle. Das Hauptaugenmerk richtet die Autorin auf das Leben der 16-jährigen Hélène in einem Dorf im Finistère der Bretagne im Jahr 1994. In Rückblenden werden die Erlebnisse der zunächst ebenfalls 16-jährigen Odette in Paris der Nachkriegszeit erzählt. Der Wechsel der Zeitebenen ist kein Problem, doch die Anzahl an Themen macht das Ganze schon schwerer. Das Streben nach Unabhängigkeit der Bretonen, die Gewalt im Krieg, der Verlust von Eltern, die Suche nach der leiblichen Mutter, Schreibblockaden eines Schriftstellers und noch so einiges mehr werden in diesen Coming-of-Age-Roman mit adulter Identitätssuche gepackt. Damit wird der Leser stark beansprucht, wenn nicht gar erschlagen. Durchaus spannende Themen bleiben an der Oberfläche. Figuren bleiben blass und dem Leser fremd. So hat mich persönlich das eigentlich tragische Ende kalt gelassen.
14. Aug. 2025







