Blick ins Buch

Romane

Wo ich wohne, ist der Mond ganz nah

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Über das Buch

Frau, Mitte 30, unverheiratet, keine Kinder – in Südkorea ein Skandal!

Die koreanische Bestsellerautorin Cho Nam-Joo widmet sich in diesem Roman einem Frauenleben in Südkorea, das geprägt ist von Armut und der immensen Scham, mit Mitte 30 noch unverheiratet zu sein.

Manis Familie lebt in einem der ärmsten Stadtteile Seouls. Ihr Vater arbeitet in einem Imbiss und ihre Mutter ist erwerbslos. Als kleines Mädchen träumte Mani davon, rhythmische Sportgymnastin zu werden, inspiriert durch Fernsehbilder der Olympischen Spiele 1988 in Seoul. Als Kind fängt sie mit dem Turnen an, muss aber schnell einsehen, dass sie im Vergleich zu anderen kein Talent hat. Sie wird ein einfaches, unerfülltes Leben führen, auch geprägt von der Demütigung, mit Mitte dreißig noch keine eigene Familie zu haben.

Die Nachricht von der Stadtteilsanierung lässt die Immobilienpreise in die Höhe schießen, gleichzeitig erfährt Manis Familie zufällig, dass die Sanierung abgeblasen werden solle. Als ein Fremder ihr Haus kaufen will, ist die Familie uneins darüber, ob sie diesem gutmütigen Mann die Wahrheit sagen oder ihn täuschen solle. Ihr ganzes Leben lang haben sie sich an das Prinzip der Ehrlichkeit gehalten. Welche Entscheidung werden sie treffen, wenn sie vor dem größten Dilemma ihres Lebens stehen?

Editionen (2)

ISBN9783462008098
VerlagKiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum05.06.25
Seitenzahl288

Merkmale

1 Bewertungen

LangsamMittelUngewöhnlichTraurigInformativSympathisch

Rezensionen & Bewertungen

153 Bewertungen

38 Rezensionen

3,5

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  • 5,0

    Ich hatte vorher das andere Buch Kim Jiyoung, geboren 1982 gelesen und fand es sehr gut. Dieses Buch hat mir ebenfalls sehr gefallen :D

    14. März 2026

  • allesisterleuchtet
    allesisterleuchtet

    198 Follower

    3,0

    Das Buch ist wie das Leben der Personen in ihm: trist, grau, hoffnungslos und frustrierend

    Mani lebt noch mit Mitte 30 mit ihren Eltern in ihrem Elterhaus im ärmsten Viertel von Seoul, Südkorea. Ohne fließend warm Wasser, mit Kohleofen, ohne Job und ohne Perspektive. Die Familie kommt von Tag zu Tag über die Runden, ohne große Ereignisse, ohne grosse Sprünge. Bis eine Stadtsanierung für ihr Viertel geplant wird. Wird sie den Sprung in ein modernes Hochhaus schaffen? Ich fand das Buch frustrierend. Mani, die Protagonistin, hat sich gefügt in ihr eintöniges, langweiliges und bedeutungsloses Leben. Und das Buch ist einfach langweilig, grau und macht mir überhaupt keinen Spaß. Ist vielleicht Absicht. Aber mir gefällt es nicht.

    21. Okt. 2025

  • schniepigram
    schniepigram

    140 Follower

    3,0

    Kann man lesen, muss man aber nicht. Den Schreibstil fand ich gut, im Gegensatz zu „Kim Jiyoung“ sogar etwas persönlicher, leichter und humoristischer. „Aus kleinen Handlungen entsteht das Leben, aus vielen Leben entsteht die Welt. Ernste Gesichter, entschlossene Blicke. Niemand ist glücklich, doch auch niemand betrübt. Es leben alle nur fleißig ihr Leben.“

    15. Mai 2025

3 von 38 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Cho Nam-Joo

Cho Nam-Joo war neun Jahre lang als Drehbuchautorin fürs Fernsehen tätig. Ihr Roman »Kim Jiyoung, geboren 1982« hat sich weltweit über zwei Millionen Mal verkauft und war auch in Deutschland ein großer Bestseller. Cho Nam-Joo lebt in Korea.

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