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Romane

Der Doppelgänger

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Über das Buch

Editionen (24)

ISBN9783458345855
VerlagInsel Verlag
Erscheinungsdatum24.02.03
Seitenzahl220

Rezensionen & Bewertungen

38 Bewertungen

7 Rezensionen

3,6

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  • nikiread
    nikiread

    17 Follower

    5,0

    Das Buch war ein eindrucksvoller Roman über den Doppelgänger eines einfachen Kanzleibeamten, der ihm nach und nach das Leben wegnimmt. Anfangs war mir der Doppelgänger noch sympathisch, doch mit fortschreitender Handlung wurde er zutiefst unsympathisch und hinterlistig. Der Protagonist ist schüchtern und zurückhaltend, häufig in Gedanken verloren, wohingegen sein Doppelgänger das komplette Gegenteil davon ist. Ich war sehr beeindruckt wie gut Dostojewski es geschafft die Gefühle und Gedanken des Protagonisten zu porträtieren. Eine absolute Weiterempfehlung.

    Das Buch war ein eindrucksvoller Roman über den Doppelgänger eines einfachen Kanzleibeamten, der ihm nach und nach das Leben wegnimmt. Anfangs war mir der Doppelgänger noch sympathisch, doch mit fortschreitender Handlung wurde er zutiefst unsympathisch und hinterlistig. Der Protagonist ist schüchtern und zurückhaltend, häufig in Gedanken verloren, wohingegen sein Doppelgänger das komplette Gegenteil davon ist. Ich war sehr beeindruckt wie gut Dostojewski es geschafft die Gefühle und Gedanken des Protagonisten zu porträtieren. Eine absolute Weiterempfehlung.

    2. Dez. 2025

  • berni
    berni

    87 Follower

    3,5

    Der frühe Dostojewski

    Hier ist natürlich noch einiges an Luft nach oben. Auch die Übersetzung ist vielleicht hier und da etwas antiquiert. Aber die Grundlage, die Figurenführung und die Fähigkeit auch über den Text die inhaltliche Stimmung zu transportieren sind hier bereits angelegt. Wenn man etwas leichter und ausgereifter einsteigen will ist aber „der Spieler“ oder „Weise Nächte“ das bessere Go to.

    6. Juni 2026

  • suat
    suat

    134 Follower

    4,0

    In Der Doppelgänger erzählt Dostojewski die Geschichte eines Beamten namens Golyadkin, der eines Tages seinem eigenen Doppelgänger begegnet. Dieser sieht genauso aus wie er, ist aber ganz anders: selbstbewusst, beliebt und scheinbar überall dort erfolgreich, wo Golyadkin scheitert. Was wie ein merkwürdiger Zufall beginnt, wird schnell zu einem Albtraum. Der Doppelgänger nimmt Golyadkin Stück für Stück das Leben weg seine Stellung, seinen Ruf, sein Selbstbild. Golyadkin wird immer verzweifelter und weiß bald nicht mehr, was wirklich ist und was er sich nur einbildet. Dostojewski zeigt in diesem Buch, wie sehr ein Mensch unter inneren Konflikten leiden kann vor allem dann, wenn er sich selbst nicht annehmen kann. Gleichzeitig übt er Kritik an einer Gesellschaft, in der es mehr um Fassade als um echtes Menschsein geht. Was man aus dem Buch mitnehmen kann: ▶️ Wenn man sich selbst nicht liebt, kann einen das von innen auffressen. ▶️ Nicht jeder, der lächelt, ist ehrlich und nicht jeder, der ehrlich ist, wird akzeptiert. ▶️ Manchmal ist die größte Bedrohung nicht von außen, sondern in uns selbst. ▶️ Es ist wichtig, einen Platz in der Welt zu finden aber noch wichtiger, bei sich selbst zuhause zu sein. Ein intensiver Roman über Identität, Einsamkeit und den Wunsch, gesehen zu werden. Nicht leicht zu verstehen, aber umso wirkungsvoller. Daher nehmt euch doch gern die Zeit dafür.

    12. Apr. 2025

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Fjodor Michailowitsch Dostojewski wurde am 11. November 1821 in Moskau geboren und starb am 9. Februar 1881 in St. Petersburg. Er entstammte einer verarmten Adelsfamilie, sein Vater war Arzt. Nach dem Tod seiner Mutter 1837 ließ sich Dostojewski mit seinem Bruder Michail in St. Petersburg nieder, wo er von 1838 bis 1843 an der Militärakademie Bauingenieurwesen studierte. 1844 begann er mit den Arbeiten zu seinem 1846 veröffentlichten Erstlingswerk Arme Leute. Dieser Roman machte ihn zusammen mit Der Doppelgänger, der ebenfalls 1846 erschien, schlagartig berühmt. Zu seinem Hauptwerk zählen unter anderem die Romane Schuld und Sühne aus dem Jahr 1866, Der Idiot (1868) und Die Brüder Karamasow (1880). Dostojewski ist ein zentraler Vertreter des Realismus innerhalb der russischen Literatur und gilt neben Lew Nikolajewitsch Tolstoj als bedeutendster russischer Schriftsteller.

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