Blick ins Buch

Lyrik & Dramen

Die Blumen des Bösen

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Über das Buch

Editionen (27)

ISBN9783458342717
VerlagInsel Verlag
Erscheinungsdatum12.09.99
Seitenzahl166

Rezensionen & Bewertungen

43 Bewertungen

9 Rezensionen

3,6

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  • missesther
    missesther

    84 Follower

    3,0

    Schwermütig. Finster. Tief. Nicht leicht zugänglich.

    Ich bin zwar ein Lyrik-Fan, die Blumen des Bösen sind jedoch eine echte Herausforderung. Das mag allerdings auch an der Übersetzung liegen, die schon in die Jahre gekommen ist. Die Schönheit und Kunstfertigkeit sind deutlich zu erkennen, andererseits verstehe ich auch gut, warum dieses Werk damals wie heute polarisiert. Manchmal tief und manchmal platt. Manchmal mutig und manchmal kurzsichtig. Manchmal schön und manchmal abstoßend. Manchmal beeindruckend manchmal misslungen.

    17. Feb. 2026

  • eden
    eden

    15 Follower

    3,0

    Tod der ArmenEs ist der Tod, der Trost und Leben schenkt;Er ist das Ziel, das einzig Hoffnung macht,Ein Elixier, das uns berauschend tränkt,Und Mut gibt, durchzuhalten bis zur Nacht,Durch Sturm und Schnee ist er das schwache Licht,Für uns am dunklen Horizont entzündet;Ist jene Bleibe, die das Buch verspricht,wo man zur Rast ein Mahl und Schlummer findet,Ein Engel, dessen Finger lockend zeigenDen Schlaf und Träume, die uns übersteigen;Armen und Nackten er ein Bett bereitet;Der Götter Ruhm, der Speicher, der nie leer,Der Armen Beutel, Heimat von jeher,Das Tor, das uns zu fremden Himmeln leitet!________________________________________La Mort des PauvresC'est la Mort qui console, hélas! et qui fait vivre;C'est le but de la vie - et c'est le seul espoirQui, comme un élixir, nous monte et nous enivre,Et nous donne le coeur de marcher jusqu'au soir;A travers la tempête, et la neige, et le givre,C'est la clarté vibrante à notre horizon noirC'est l'auberge fameuse inscrite sur le livre,Où l'on pourra manger, et dormir, et s'asseoir;C'est un Ange qui tient dans ses doigts magnétiquesLe sommeil et le don des rêves extatiques,Et qui refait le lit des gens pauvres et nus;C'est la gloire des Dieux, c'est le grenier mystique,C'est la bourse du pauvre et sa patrie antique,C'est le portique ouvert sur les Cieux inconnus!

    9. Mai 2026

  • bastiliest
    bastiliest

    60 Follower

    4,0

    Es war sehr interessant die Gedichte sind teilweise sehr düster aber schön sind sie eigentlich alle

    20. Dez. 2024

3 von 9 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Charles Baudelaire

Charles-Pierre Baudelaire wurde am 9. April 1821 in Paris geboren. Baudelaire litt sehr unter seinem strengen und autoritären Stiefvater und verlebte eine unglückliche und unstete Kindheit, die in ein ebenso unstetes Erwachsenenleben mündete. Sein Jurastudium brach er ab und bewegte sich fortan als Lebemann in Künstler- und Literatenkreisen der Pariser Bohéme. Dort machte er sich bald als Kunstkritiker und provokanter Dichter einen Namen. Durch seinen ausschweifenden Lebensstil verpraßte er schnell das Erbe seines Vaters und wurde von seiner Mutter entmündigt. Daraufhin mußte er sich bis zu seinem Tod vor seinen Gläubigern in den Pariser Elendsvierteln versteckt halten. 1857 erschien sein bekanntestes Werk Die Blumen des Bösen, das wegen des provokanten Inhalts einen Skandal entfachte. Sowohl er als auch sein Verleger wurden zu Geldstrafen verurteilt. Er starb am 31. August 1867 in Paris.

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