
175 Follower
Ein Junge. Ein Wald. Eine Aufgabe.
Hinten auf dem Cover steht: erinnert an die epischen Romane von Stephen King. Da dachte ich erstmal: Oha! Vergleich mit dem Meister? Dünnes Eis! Aber, ich sag’s, wie es ist: Das Eis hat gehalten. Es geht um den siebenjährigen Christopher, der mit seiner Mutter in das kleine Örtchen Mill Grove zieht. Kurz darauf verschwindet er im Wald. Sieben Tage lang. Als er zurückkommt, ist nichts mehr wie vorher. Er ist plötzlich hochintelligent, hat besondere Fähigkeiten und vor allem eine Aufgabe: Er muss ein Baumhaus im Wald bauen. Unbedingt. Was folgt, ist eine Mischung aus Mystery, Fantasy und düsterem Grusel. Die Grenzen zwischen Realität und etwas ganz anderem verschwimmen zunehmend, nicht nur für Christopher sondern auch für den Leser. Gerade das erste Drittel, eigentlich sogar die ersten zwei Drittel, haben mich richtig gepackt. Das hatte wirklich diese King-Vibes: Kinder, Freundschaft, unterschwelliger Horror, dieses Gefühl, dass da etwas Großes und Bedrohliches im Hintergrund lauert. Zum Ende hin wurde es für mich etwas zu lang. Der Showdown zieht sich ein wenig und verliert dabei etwas an Wucht. Trotzdem: Ein komplexes Buch, kein „lese ich mal eben weg“-Roman. Man muss sich darauf einlassen, mitgehen, mitdenken und auch aushalten, dass nicht sofort klar ist, wer hier eigentlich gut oder böse ist. Aber wenn man genau darauf Lust hat, wird man hier richtig gut unterhalten.

23. März 2026
Ein Junge. Ein Wald. Eine Aufgabe.
Hinten auf dem Cover steht: erinnert an die epischen Romane von Stephen King. Da dachte ich erstmal: Oha! Vergleich mit dem Meister? Dünnes Eis! Aber, ich sag’s, wie es ist: Das Eis hat gehalten. Es geht um den siebenjährigen Christopher, der mit seiner Mutter in das kleine Örtchen Mill Grove zieht. Kurz darauf verschwindet er im Wald. Sieben Tage lang. Als er zurückkommt, ist nichts mehr wie vorher. Er ist plötzlich hochintelligent, hat besondere Fähigkeiten und vor allem eine Aufgabe: Er muss ein Baumhaus im Wald bauen. Unbedingt. Was folgt, ist eine Mischung aus Mystery, Fantasy und düsterem Grusel. Die Grenzen zwischen Realität und etwas ganz anderem verschwimmen zunehmend, nicht nur für Christopher sondern auch für den Leser. Gerade das erste Drittel, eigentlich sogar die ersten zwei Drittel, haben mich richtig gepackt. Das hatte wirklich diese King-Vibes: Kinder, Freundschaft, unterschwelliger Horror, dieses Gefühl, dass da etwas Großes und Bedrohliches im Hintergrund lauert. Zum Ende hin wurde es für mich etwas zu lang. Der Showdown zieht sich ein wenig und verliert dabei etwas an Wucht. Trotzdem: Ein komplexes Buch, kein „lese ich mal eben weg“-Roman. Man muss sich darauf einlassen, mitgehen, mitdenken und auch aushalten, dass nicht sofort klar ist, wer hier eigentlich gut oder böse ist. Aber wenn man genau darauf Lust hat, wird man hier richtig gut unterhalten.
23. März 2026









