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Mit „Splitter der Macht“ endet für mich ein weiterer gewaltiger Abschnitt der Sturmlicht-Chroniken.
Ich merke immer mehr, wie ambitioniert Brandon Sanderson dieses Epos angelegt hat. 🌩️ Dieses Mal habe ich deutlich länger für das Buch gebraucht als für die vorherigen Bände. Nicht, weil es schlechter wäre – im Gegenteil. Der Plot ist hervorragend und die Geschichte entwickelt sich konsequent weiter. Gleichzeitig wird die Welt aber immer komplexer und vielschichtiger. Politische Intrigen, philosophische Fragen, die Geschichte Roshars und die Zusammenhänge im Kosmeer greifen immer stärker ineinander. Vieles erschließt sich erst nach und nach und verlangt Aufmerksamkeit. Gerade das macht das Buch auf der einen Seite unglaublich faszinierend. Nach und nach fallen immer mehr Puzzleteile an ihren Platz und viele Enthüllungen stellen alles auf den Kopf, was man zuvor über Roshar, die Menschen und die Sänger zu wissen glaubte. 🧩 Gleichzeitig gibt es immer noch unzählige Geheimnisse, sodass man ständig zwischen Erkenntnis und neuen Fragen pendelt. Besonders gefallen hat mir erneut die Entwicklung der Charaktere. Kaladin bleibt für mich eine der stärksten Figuren der gesamten Reihe. Sein innerer Kampf ist ebenso bewegend wie glaubwürdig. Dalinar wächst immer mehr zu einer außergewöhnlichen Führungsfigur heran, deren Entscheidungen weit über Schlachten hinausreichen. Shallans Geschichte wird zunehmend komplexer und fordert den Leser ebenso heraus wie sie selbst. Auch Adolin, Renarin, Jasnah, Navani und viele Nebenfiguren erhalten wichtige Momente und tragen dazu bei, dass sich Roshar wie eine lebendige Welt anfühlt. Trotz aller Stärken hatte das Buch für mich aber auch Längen. Manche Abschnitte wirkten deutlich langsamer als in den Vorgängern und ich hatte das Gefühl, dass Sanderson bewusst viele Weichen für die kommenden Bände stellt. Das ist für die Gesamtgeschichte sicherlich notwendig und beeindruckend konstruiert, verlangte mir als Leser aber auch Geduld ab. Am Ende überwiegt dennoch die Begeisterung. Man spürt, dass sich die Geschichte auf etwas Gewaltiges zubewegt und dass jedes neue Detail später noch Bedeutung haben wird. Genau diese langfristige Erzählweise macht die Sturmlicht-Chroniken so einzigartig. Ich freue mich jetzt umso mehr auf die Fortsetzung – denn obwohl inzwischen vieles klarer geworden ist, habe ich das Gefühl, erst an der Oberfläche dieses riesigen Epos zu kratzen. 📚✨ 4 von 5 Sternen.
7 Stunden vor
Mit „Splitter der Macht“ endet für mich ein weiterer gewaltiger Abschnitt der Sturmlicht-Chroniken.
Ich merke immer mehr, wie ambitioniert Brandon Sanderson dieses Epos angelegt hat. 🌩️ Dieses Mal habe ich deutlich länger für das Buch gebraucht als für die vorherigen Bände. Nicht, weil es schlechter wäre – im Gegenteil. Der Plot ist hervorragend und die Geschichte entwickelt sich konsequent weiter. Gleichzeitig wird die Welt aber immer komplexer und vielschichtiger. Politische Intrigen, philosophische Fragen, die Geschichte Roshars und die Zusammenhänge im Kosmeer greifen immer stärker ineinander. Vieles erschließt sich erst nach und nach und verlangt Aufmerksamkeit. Gerade das macht das Buch auf der einen Seite unglaublich faszinierend. Nach und nach fallen immer mehr Puzzleteile an ihren Platz und viele Enthüllungen stellen alles auf den Kopf, was man zuvor über Roshar, die Menschen und die Sänger zu wissen glaubte. 🧩 Gleichzeitig gibt es immer noch unzählige Geheimnisse, sodass man ständig zwischen Erkenntnis und neuen Fragen pendelt. Besonders gefallen hat mir erneut die Entwicklung der Charaktere. Kaladin bleibt für mich eine der stärksten Figuren der gesamten Reihe. Sein innerer Kampf ist ebenso bewegend wie glaubwürdig. Dalinar wächst immer mehr zu einer außergewöhnlichen Führungsfigur heran, deren Entscheidungen weit über Schlachten hinausreichen. Shallans Geschichte wird zunehmend komplexer und fordert den Leser ebenso heraus wie sie selbst. Auch Adolin, Renarin, Jasnah, Navani und viele Nebenfiguren erhalten wichtige Momente und tragen dazu bei, dass sich Roshar wie eine lebendige Welt anfühlt. Trotz aller Stärken hatte das Buch für mich aber auch Längen. Manche Abschnitte wirkten deutlich langsamer als in den Vorgängern und ich hatte das Gefühl, dass Sanderson bewusst viele Weichen für die kommenden Bände stellt. Das ist für die Gesamtgeschichte sicherlich notwendig und beeindruckend konstruiert, verlangte mir als Leser aber auch Geduld ab. Am Ende überwiegt dennoch die Begeisterung. Man spürt, dass sich die Geschichte auf etwas Gewaltiges zubewegt und dass jedes neue Detail später noch Bedeutung haben wird. Genau diese langfristige Erzählweise macht die Sturmlicht-Chroniken so einzigartig. Ich freue mich jetzt umso mehr auf die Fortsetzung – denn obwohl inzwischen vieles klarer geworden ist, habe ich das Gefühl, erst an der Oberfläche dieses riesigen Epos zu kratzen. 📚✨ 4 von 5 Sternen.
7 Stunden vor







