Blick ins Buch

Biografien

Das Lieben danach

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Über das Buch

»Dieses Buch zu lesen ist eine radikale Erfahrung. Ein leuchtender Text über zerbrechenden Schmerz und die Schönheit der Selbstversöhnung.« (Gabriele von Arnim) »Die Geschichte erschien mir viele Jahre lang gänzlich unerheblich.« Von diesem Satz ausgehend erzählt Helene Bracht von einer lange verschütteten Erfahrung. Wie lebt und liebt man, wenn Verletzendes hinter einem liegt? Einzigartig gewitzt und souverän erzählt dieses Buch vom Missbrauch – und seinen Grenzen. Diese Bilanz wird Denkweisen verändern und Menschen viel bedeuten.

Editionen (3)

ISBN9783446288812
VerlagHanser Taschenbuch
Erscheinungsdatum18.08.26
Seitenzahl192

Rezensionen & Bewertungen

75 Bewertungen

19 Rezensionen

3,9

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  • theagri
    theagri

    778 Follower

    4,0

    Leni, Mitte 60, erzählt ihre Geschichte, die mit sexuellem Missbrauch in ihrer Kindheit beginnt und wie dieses Ereigniss ihren Lebensweg bestimmt und beeinflusst hat. Das ist sehr berührend und einfühlsam erzählt. Man entwickelt als Zuhörer/Leser sehr viel Mitgefühl und das Kind Leni steht sehr plastisch vor Augen, so dass man sie am liebsten trösten und ihr helfen möchte. Zwischendrin wird kurz und verständlich wissenschaftlich, therapeutische Erkentnisse beschrieben , die das Handeln von Leni erklären. Das fand ich sehr gut und interessant gemacht. Ich habe teils gelesen und gehört, wobei das Hörbuch ausgezeichnet gesprochen wurde.

    13. Juli 2025

  • michasbuchliebe
    michasbuchliebe

    155 Follower

    5,0

    🥰📚🥰

    Ich kann es schlecht beschreiben oder in Worte fassen. Aber für mich war es ein Highlight 👍 Es ist schon Wahnsinn oder traurig was einen im Kindesalter passiert 🥺 und das zieht sich bis zum Erwachsenen Alter. Trotzdem leicht zu lesen und hat kurze Kapitel. 🌟🌟🌟🌟🌟

    16. März 2025

  • 3,5

    "Auch heute noch sind es allzuoft die 《Geschändeten》, die die Schande haben." Helene Bracht arbeitet im Alter die sexuellen Übergriffe auf, die sie in früher Kindheit erleben musste. Der Nachhilfelehrer vergriff sich regelmäßig an ihrem Körper und die kleine Lene verfiel in eine "Duldungsstarre". Erst nach Jahren viel der Mutter etwas auf. Der Lehrer durfte nicht mehr kommen, aber für das Kind wurde sich geschämt. Doch was macht es mit einem Menschen, der derart körperliche Gewalt erfahren musste? Wie liebt es sich nach solchen Erfahrungen? Dies versucht die Autorin völlig offen und auch selbstkritisch darzulegen. Es tut regelrecht weh, dies zu lesen und sich in dieses Kind und auch in die Frau hineinzufühlen. Nur wenn sie zu sehr in die psychologische Analyse andriftet, hat mich Helene Bracht etwas verloren. Leseempfehlung für alle die mehr über das Thema Lieben nach "Kindesmisshandlung" erfahren möchten.

    6. Apr. 2025

3 von 19 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 105%
zeitfuermich
zeitfuermich1. Okt. 2025

„Die ewige Spannung, als Frau gesehen und doch nicht belästigt werden zu wollen, hat sich gelöst. Alte Frauen sieht man nicht.“ So unfassbar treffend dieser Satz, man könnte ihn noch ergänzen mit „kranke, dicke, …“

Autorin / Autor

Über Helene Bracht

Helene Bracht wurde 1955 in Nordrhein-Westfalen geboren. Sie studierte Pädagogik und Psychologie, lernte Schauspiel und Theaterregie und arbeitete viele Jahre am Theater. Heute lebt sie als Psychologin mit eigener Praxis in Berlin. 2025 erschien bei Hanser ihr erster literarischer Essay, der Bestseller »Das Lieben danach«.

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