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Romane

Der Sommer am Ende der Welt

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Über das Buch

SPIEGEL-Bestsellerautorin Eva Völler mit ihrem persönlichsten Roman

Ein dunkles Familiengeheimnis auf Borkum, ein Trauma, das Familien über Generationen hinweg beeinflusst und eine große Liebe:

Bestseller-Autorin Eva Völler erzählt einen bewegenden Familiengeheimnis-Roman und verbindet Spannung mit einer großen Liebe, die dunklen Geheimnissen trotzt .

Es soll der persönlichste Artikel ihres Lebens werden – beharrlich verfolgt die Journalistin Hanna ihren Plan, über die traumatischen Erfahrungen früherer Verschickungskinder auf Borkum zu berichten, denn auch ihre Mutter hat dort bei einer solchen Kinderkur einst Schlimmes erlebt. Doch vor Ort erhebt sich Widerstand, als Hanna die damaligen Missstände aufdecken will. Nur der Inselarzt Ole steht ihr bei ihren Nachforschungen zur Seite, beide verlieben sich Hals über Kopf. Dann wird Hanna das alte Tagebuch einer ehemaligen Kinderbetreuerin zugespielt, aus dem sich Hinweise auf ein vertuschtes Verbrechen ergeben. Dabei gerät Hanna in ein verstörendes Dilemma, denn nach und nach zeichnet sich ab, dass in Oles Familie ein schreckliches Geheimnis gehütet wird ...

Eindringlich, erschütternd, hoffnungsvoll: Zeitgeschichte trifft auf eine wunderschöne Liebesgeschichte

Mit viel Empathie für ihre Figuren holt Eva Völler ein lange verdrängtes Kapitel der Geschichte der Nachkriegszeit ans Licht und zeigt, dass manchmal erst der Blick in die Vergangenheit hilft, das Leben zu leben, das man sich wünscht. Ihr Familienroman ist dabei ebenso sorgfältig recherchiert wie persönlich: Auch Familienmitglieder der Bestseller-Autorin waren von der Verschickung betroffen.

Entdecken Sie auch Eva Völlers andere SPIEGEL -Bestseller bei Droemer:

Helle Tage, dunkle Schuld Alte Taten, neuer Zorn

Editionen (3)

ISBN9783426564660
VerlagDroemer Taschenbuch
Erscheinungsdatum21.07.25
Seitenzahl400

Merkmale

1 Bewertungen

SchnellMittelAnschaulichRomantischEntwickelndSpannend

Rezensionen & Bewertungen

112 Bewertungen

34 Rezensionen

4,0

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  • magdas_buecherwelt
    magdas_buecherwelt

    669 Follower

    4,5

    Eva Völler zählt zu meinen Lieblingsautorinnen, ich habe sowohl ihre historischen Krimis als auch die Ruhrpott-Saga und Die Dorfschullehrerin-Dilogie sehr gern gelesen. Auch mit ihrem neuen Roman Der Sommer am Ende der Welt konnte sie mich begeistern. Hanna, 40, ist Journalistin. Sie recherchiert auf Borkum im Hotel Dünenschloss, das in den Sechziger Jahren ein Kindererholungsheim war. Ihre Mutter hatte als Fünfjährige sechs Wochen in dem Haus verbracht und kehrte traumatisiert und verstört zurück nach Hause. Hanna wird von ihrer knapp sechzehnjährigen Tochter Katie begleitet. Im Dünenschloss werden die beiden herzlich begrüßt und in der schönsten Suite untergebracht. Bald stellt sich heraus, dass die Hotelbesitzer ein großes Interesse daran haben, dass Hanna nicht zu viel in der Vergangenheit wühlt – sie könnte kompromittierende Familiengeheimnisse ans Tageslicht befördern. Schon bei der Ankunft der Fähre auf Borkum lernt Hanna den charismatischen Inselarzt Ole kennen, dessen Praxis direkt neben dem Hotel Dünenschloss liegt. Oles Familie lebt schon seit Jahrzehnten auf Borkum, die Praxis gehörte einst seinem Großvater. Während ihres Aufenthaltes im Dünenschloss führt Hanna viele Gespräche mit Sabine, die 1963 zusammen mit Hannas Mutter in dem Verschickungsheim war. Die damals Siebenjährige kämpft bei den Erinnerungen an Borkum mit den Tränen: Drakonische Strafen für Vergehen wie Einnässen, Zwangsernährung, bei der die Kinder gezwungen wurden, ihr Erbrochenes zu essen, feste Toilettenzeiten, Toilettenverbot in der Nacht, diktierte Heile-Welt-Briefe an die Eltern, Spaziergänge in Zweierreihen statt Spielen und Toben am Strand. Bei ihrer Recherche stößt Hanna auf zwei Kriminalfälle: Den Tod des kleinen Joseph und das Verschwinden der einzigen Erzieherin, die liebevoll mit den ihr anvertrauten Kindern umgegangen ist. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen: 1963 und heute. Im Mittelpunkt stehen der skandalöse Umgang mit Verschickungskindern und die Nazi-Vergangenheit der Heimleiterin und des Arztes. Hinzu kommt die Aufklärung des Todes- und Vermisstenfalles und last but not least zwei Liebesgeschichten: Die zwischen Hanna und Ole und den beiden Teenagern Katie und Bengt. Diese lenken von der eigentlichen (Kriminal-)handlung ab. Die erste Liebe zwischen zwei Sechzehnjährigen passt nicht so recht zu der Geschichte, in der es um die Aufarbeitung einer dunklen Vergangenheit geht. Es ist auch neu, dass die Autorin bei erotischen Begegnungen so ins Detail geht – das hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch sehr gern gelesen, ich mag den bildhaften und emotionalen Schreibstil der Autorin und freue mich schon auf weitere Bücher von ihr. Von mir eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

    25. Aug. 2025

  • whatabout_nadine
    whatabout_nadine

    301 Follower

    3,5

    Spannendes Thema, berührende Momente – doch die Geschichte bleibt leider etwas an der Oberfläche

    In "Der Sommer am Ende der Welt" erzählt Eva Völler eine Geschichte, die zwei Zeitebenen miteinander verbindet und ein lange wenig beachtetes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte aufgreift: das Schicksal der sogenannten Verschickungskinder. Im Mittelpunkt stehen eine Mutter und ihre Tochter, die sich auf die Spur der Vergangenheit begeben. Dabei wird nach und nach aufgedeckt, was viele Kinder in den 1950er und 1960er Jahren während der sogenannten Kinderkuren erleben mussten. Aufenthalte fernab der Familie, die für manche von ihnen von Angst, Einsamkeit und strengen Erziehungsmethoden geprägt waren. Während sich die Vergangenheit entfaltet, entwickeln sich parallel auch die persönlichen Geschichten der beiden Frauen in der Gegenwart. Das Thema der Verschickungskinder fand ich unglaublich interessant, vor allem weil ich mich zuvor kaum damit beschäftigt hatte. Allein deshalb hatte ich große Erwartungen an das Buch. Die Passagen, die sich mit den Erlebnissen der Kinder beschäftigen, sind auch wirklich eindrucksvoll und lassen einen mitfühlen. Hier zeigt der Roman, welches emotionale Potenzial in diesem Thema steckt. Der Schreibstil von Eva Völler ist angenehm flüssig, die Kapitel sind relativ kurz und lassen sich gut lesen. Dadurch kommt man schnell durch die Geschichte und bleibt grundsätzlich auch neugierig, wie sich alles weiterentwickelt. Leider konnte mich aber die Handlung rund um Mutter und Tochter sowie ihre jeweiligen Liebesgeschichten nicht überzeugen. Diese wirkten auf mich stellenweise etwas zu plump und konstruiert, als müssten sie unbedingt noch Teil der Geschichte sein. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass viele Aspekte angerissen wurden. Familienkonflikte, Beziehungen, Vergangenheit und Gegenwart ABER nichts davon ging wirklich in die Tiefe. So bleibt für mich ein Roman mit einem sehr spannenden historischen Hintergrund und berührenden Momenten, der aber erzählerisch hinter seinen Möglichkeiten bleibt und von dem ich mir weniger erzwungene Nebenhandlungen gewünscht hätte.

    7. März 2026

  • chaoscoordinator
    chaoscoordinator

    74 Follower

    3,5

    🤔

    Bisschen zu viel Liebesgeschichten...das war mein erster Gedanke, aber, aus der Ferne betrachtet muss ich sagen, dass die Autorin dieses belastende geschichtliche Thema sehr gut verpackt hat und es somit nicht schwerfällig, sondern gut lesbar gemacht hat.

    20. Juni 2026

3 von 34 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 8521%
naevia
naevia17. Juli 2025

Guter, flüssiger Start ins Buch. Kurze Kapitel und Perspektivwechsel. Sehr kurzweilig zu lesen.

Autorin / Autor

Über Eva Völler

Geboren und aufgewachsen am Rand des Ruhrgebiets, hat Eva Völler sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem hat sie zuerst als Richterin und später als Rechtsanwältin ihre Brötchen verdient, ehe sie die Robe endgültig an den Nagel hängte und das Schreiben zum Hauptberuf machte. Nach ihren großen SPIEGEL-Bestsellererfolgen mit der Ruhrpottsaga und Die Dorfschullehrerin wendet die Autorin sich mit ihrer Dilogie Helle Tage, dunkle Schuld und Alte Taten, neuer Zorn einem Thema zu, das sie aus menschlicher wie juristischer Sicht schon lange fasziniert: Die Verstrickung der Polizei und Justiz in die verbrecherischen Machenschaften des Nazi-Regimes und die Aufarbeitung nach dem Krieg.

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