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Romane

Frausein

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Über das Buch

„Ich bin eine Frau. Ich bin es gerne. Davon möchte ich erzählen.“ Was Frausein bedeutet, zeigt sich in jedem einzelnen Leben: Mely Kiyak erzählt von den Gesprächen über Weisheit und Nichtwissen, die sie als Mädchen mit dem Vater führte. Von den Cousinen, die vom Begehren erzählten. Vom Aufwachsen zwischen Ländern und Klassen, zwischen „Herkunftsgepäck“ und Neugier auf unbekannte Erfahrungen. Vom Alleinsein, von Selbsterkundung, von Familie. Was ist Weiblichkeit, wenn man den öffentlichen Blick überwindet und zurückbleibt mit sich selbst? Aufrichtig, lebenslustig, zärtlich und entwaffnend klug erinnert Mely Kiyak daran, dass es die Verhältnisse sind, die einem beibringen, wie man liebt und lebt.

Editionen (4)

ISBN9783446268517
VerlagHanser, Carl
Erscheinungsdatum17.08.20
Seitenzahl128

Rezensionen & Bewertungen

120 Bewertungen

15 Rezensionen

4,2

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  • rel.eva.nt_books
    rel.eva.nt_books

    83 Follower

    2,5

    Ich weiß gar nicht was das war. Fiktion oder biografie? Und was hat das mit Frausein zu tun? Ich versteh es nicht. 🤷🏻‍♀️

    15. Okt. 2024

  • shanninski
    shanninski

    16 Follower

    4,0

    Was ist Frausein? Eine Entscheidung, ein politisches Statement oder ein Körper? Mely Kiyak gibt da keine Antwort, sondern erzählt von ihren Erfahrungen als Frau. Von Liebe - zu sich und von anderen -, Gewalt und Erkundungen. Dazu kommt ihre eigene Geschichte der Flucht von der Türkei nach Deutschland hinzu. Die Behandlung ihrer Familie durch den Staat; ihre Eltern, wie sie nach Deutschland kamen, um ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen, der Staat die Kinder aber nicht aufsteigen sehen will, sondern sie sollen da bleiben, in Kiyaks Worten: ganz unten. Sie erzählt von der Liebe ihres Vaters zu ihr, von den Frauen ihrer Familie und deren Männer. Die Autorin sieht ihr Frausein nicht als Schwäche, sie sieht sie als Zustand, als etwas, das sie ist. Kiyak erzählt intim über Freundschaften mit Frauen und instrumentalisiert sie nicht. Mely Kiyak erzählt; sie urteilt nicht, instrumenralisiert nicht und beschuldigt nicht. Ein eindrucksvoller Roman aus dem Leben einer Frau.

    25. Sept. 2023

  • julsico
    julsico

    77 Follower

    3,0

    Sprachlich gelungen aber nicht sehr nachhaltig

    Obwohl die Autorin eine poetische Sprache für die Themen Familie, Schreiben und Selbstannahme findet, wird dieser biographisch inspirierte Text wahrscheinlich nicht lange in Erinnerung bleiben. Vieles wirkte auf mich eher gewollt, konstruiert und durch das fragmentarische Erzählen auch etwas holprig. Ein großes sprachliches Potenzial, das vielleicht in einem anderen Buch der Autorin noch mehr ausgeschöpft wird.

    7. Jan. 2023

3 von 15 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Mely Kiyak

Mely Kiyak ist Autorin von Büchern und Theatertexten. Bei Zeit Online erscheint ihre Serie „Gute Momente“, für das Gorki-Theater schreibt sie „Kiyaks Theater Kolumne“. Für ihre Arbeit wurde Mely Kiyak vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Kurt-Tucholsky-Preis. Zuletzt erschienen bei Hanser „Frausein“ (2020) und „Werden sie uns mit FlixBus deportieren?“ (2022).

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