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Der Russe ist einer, der Birken liebt

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Über das Buch

Mascha ist jung und eigenwillig, sie ist Aserbaidschanerin, Jüdin, und wenn nötig auch Türkin und Französin. Als Immigrantin musste sie in Deutschland früh die Erfahrung der Sprachlosigkeit machen. Nun spricht sie fünf Sprachen fließend und ein paar weitere so "wie die Ballermann-Touristen Deutsch". Sie plant gerade ihre Karriere bei der UNO, als ihr Freund Elias schwer krank wird. Verzweifelt flieht sie nach Israel und wird schließlich von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt. Mit perfekter Ausgewogenheit von Tragik und Komik und mit einem bemerkenswerten Sinn für das Wesentliche erzählt Olga Grjasnowa die Geschichte einer Generation, die keine Grenzen kennt, aber auch keine Heimat hat.

Editionen (4)

ISBN9783446238541
VerlagHanser, Carl
Erscheinungsdatum06.02.12
Seitenzahl288

Rezensionen & Bewertungen

148 Bewertungen

19 Rezensionen

3,7

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  • tabeasop
    tabeasop

    12 Follower

    3,5

    Krasse Geschichte

    Ein intensives Buch mit einer krassen, bewegenden Geschichte. Die Themen Identität, Verlust und Heimatlosigkeit sind stark und emotional erzählt. Allerdings war der Schreibstil nicht immer meins – manchmal etwas verwirrend und sprunghaft. Trotzdem ein lesenswertes Buch mit viel Tiefe!

    4. März 2025

  • afivaro
    afivaro

    39 Follower

    5,0

    Was für ein hartes, schönes, trauriges, ergreifendes Buch. Die Intensität mit der Olga Grjasnowa schreibt ist fantastisch. Schwere Themen, es schmerzt beim Lesen, aber ach wie schön kann es dennoch sein.

    12. Feb. 2023

  • janas.bookshelf
    janas.bookshelf

    5 Follower

    3,5

    Mascha lebt mit ihrem Freund Elias in Frankfurt, als ihre Welt aus den Fugen gerissen wird. In ihrer Trauer geht sie nach Israel und versucht zwischen den vielen Kulturen und Menschen in ihrem Leben ein Zuhause zu finden.

    Der Stil des Buches hat mir gut gefallen und auch die Geschichte an sich lies sich gut lesen. Mascha sind jedoch so viele traumatische Ereignisse erfahren, die teilweise kurz erwähnt und dann nicht weiter aufgegriffen werden, dass für mich manchmal eher unglaubwürdig wurde. Insgesamt finde ich ihren Charakter und ihre Zerrissenheit aber gut dargestellt und würde das Buch empfehlen.

    Mascha lebt mit ihrem Freund Elias in Frankfurt, als ihre Welt aus den Fugen gerissen wird. In ihrer Trauer geht sie nach Israel und versucht zwischen den vielen Kulturen und Menschen in ihrem Leben ein Zuhause zu finden.

    5. Jan. 2024

3 von 19 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Olga Grjasnowa

Olga Grjasnowa, geboren in Baku, Aserbaidschan. Sie lebt als Professorin an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Längere Auslandsaufenthalte in Polen, Russland, der Türkei, den USA und Israel. Sie hat bislang einen Essay und vier Romane veröffentlicht, zuletzt 2020 "Der verlorene Sohn". Ihre Werke wurden in 15 Sprachen übersetzt, fürs Radio und die Bühne adaptiert und verfilmt.

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