Blick ins Buch

Romane

América

3,6(154)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Zwei Welten, die sich fremder nicht sein könnten

Der Zusammenstoß des Mexikaners Cándido mit Delaney Mossbachers wachsgepflegtem Auto ist ein wortwörtlicher: Cándido rennt Delaney direkt vor die Haube und wird schwer verletzt.
Da die Schuldfrage sich nicht klären lässt und der Mexikaner offenbar kein Englisch kann, drückt Delaney ihm eine 20-Dollar-Note in die Hand ...
Delaney sieht seine geschützte Welt zunehmend bedroht von den dunkelhäutigen, verdächtigen Gestalten, die in der Nähe der eleganten Villensiedlung herumlungern und täglich ihr Glück auf dem Sklavenmarkt zu finden hoffen – verfolgt von der Immigrantenpolizei, vom Hunger, von der Verachtung der Weißen, von der Bösartigkeit der eigenen Landsleute.

Editionen (11)

ISBN9783423148092
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum20.10.21
Seitenzahl496

Rezensionen & Bewertungen

154 Bewertungen

13 Rezensionen

3,6

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  • gesteff
    gesteff

    138 Follower

    4,5

    Ungerechtigkeiten im Kapitalismus. Wer Früchte des Zorns mag dürfte auch America mögen. Das Buch ist in den 90ern beheimatet ist aber immer noch aktuell. T.c. Boyle in Hochform

    2. Nov. 2024

  • missxoxolat
    missxoxolat

    7 Follower

    4,0

    Insgesamt wirklich sehr spannend geschrieben. Aber wieder so ein offenes Ende wie bei den Terranauten...

    1. März 2025

  • jochen_go
    jochen_go

    154 Follower

    5,0

    Ein Zeltlager im Canyon trifft auf die Gated Community

    The Tortilla Curtain (dt. América) von T. C. Boyle erzählt parallel vom Absturz zweier illegaler Migranten und den Ängsten eines wohlhabenden Ehepaars in Kalifornien. Schonungslos legt der Roman soziale Spannungen, Vorurteile und moralische Widersprüche offen: unbequem und bitter satirisch. 30 Jahre alt und aktueller denn je. Es war mein erstes Buch von T.C. Boyle. Viele sollten folgen.

    2. Jan. 2026

3 von 13 Rezensionen

Autorin / Autor

Über T. C. Boyle

T. Coraghessan Boyle, geboren 1948 in Peekskill, New York, unterrichtet an der University of Southern California in Los Angeles. Für seinen Roman ›World's End‹ erhielt er 1988 den PEN/Faulkner-Preis. Als Enfant terrible der amerikanischen Gegenwartskultur wurde T. C. Boyle zum Pop- und Literaturstar seiner Generation.

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