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Romane

Der geteilte Himmel

3,6(48)
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Über das Buch

Editionen (7)

ISBN9783423085649
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum01.10.01

Rezensionen & Bewertungen

48 Bewertungen

5 Rezensionen

3,6

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  • buchstabe
    buchstabe

    23 Follower

    3,0

    Nicht schlecht, aber für mich nicht das einzige gültige Werk für das geteilte Deutschland

    Ja, es ist eine Erzählung über geteilte Deutschland. Ist es ein wertvolles Werk? Ja, auch dem kann man zustimmen. Aber ist es, wie hinten auf dem Buch behauptet, das einzige gültige Werk für die Teilung Deutschlands? Nein. Es gibt zahlreiche andere Werke, die ebenfalls die Teilung Deutschlands thematisieren und andere Aspekte beleuchten. Jedoch ist diese Erzählung sanfter und weniger plakativ in seiner Vermittlung. Das System ist nicht im Vordergrund, sondern die Menschen und deren Sinnen darüber und über ihr alltägliches Leben, welches selbstverständlich von diesen Entwicklungen geprägt ist. Das Dominieren des Lebens steigert sich langsam und drängt jede Figur auf einen anderen Weg. Durch die personale Erzählperspektive aus der Position von Rita ermöglicht einen emotionalen und rationalen Zugang zu dieser Zeit. Auch die Schwierigkeiten mit ihrem Freund Manfred erkennt man so deutlich. Im Letzten Drittel tröpfelt dies jedoch einfach dahin. Es wird immer wirrer und es fehlt, meines Erachtens, an der inhärenten Struktur der ersten beiden Drittel. Es war eine interessante, wenn auch im Verlauf etwas zähe Lektüre.

    2. Jan. 2025

  • dinogruetze
    dinogruetze

    26 Follower

    4,5

    Superspannende Perspektive auf die DDR, da zeitgenössisch und nicht verboten worden

    Es war am Anfang schwierig, in den Erzählstil reinzukommen. Und doch hatte ich das Gefühl, stets aufmerksam und wach lesen zu müssen, um dem intelligenten Text gerecht werden zu können. Die Sprache und die Bilder haben mich sehr abgeholt. Ich finde auch die Perspektive spannend, und auch Ritas Entscheidung einleuchtend - auch wenn ich irgendwie ein anderes Ende gewünscht hätte, als das, was man bekommt. Ich würde gerne noch mehr von der Autorin lesen.

    19. Aug. 2025

  • nici_1501_
    nici_1501_

    4 Follower

    5,0

    Ein Meisterwerk der Literatur? Vielleicht. Eine interessante Metapher über die Zeit der Teilung Deutschlands. Definitiv.

    Zugegeben, leicht liest sich die Geschichte nicht. Aber Christa Wolf hat eine interessante Geschichte erzählt, über die Tragik eines Paares, über die Tragik der sich entwickelnden DDR, über den kommenden Mauerbau und die Grenzen. Auch setzt sie das Gefühl sich in den Schoß des Staates zurück zu lehnen gut in den Gegensatz zur Freiheitsliebe. Man spürt schon die ersten Anzeichen der Verschwiegenheit, verpackt in die Naivität einer jungen Frau. Das Ende, ein bisschen überraschend, ein bisschen vorhersehbar. Die Charaktere, wunderbar in ihrer Einzigartigkeit. Dialoge sehr gut. Man spürt den Zeitgeist Anfang der 1960er Jahre. Manchem Leser wird die Erzählung ein wenig fad, oder langweilig daher kommen. Ich persönlich empfinde Sie als spannende Erzählung über den Umbruch einer Zeit, die so noch viele Jahrzehnte die Menschen prägte. Eine Geschichte, authentisch aus der Zeit, geschrieben von einer erfolgreichen Autorin der DDR die hier auch Autobiographisch gearbeitet hat.

    12. Jan. 2025

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Christa Wolf

Christa Wolf wurde am 18. März 1929 als Tochter eines Kaufmanns in Landsberg/Warthe geboren. Sie studierte in Jena und Leipzig Germanistik, arbeitete als Verlagslektorin und lebte bis zu ihrem Tod am 1. Dezember 2011 als freie Schriftstellerin in Berlin. Ihr umfangreiches erzählerisches und essayistisches Werk wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.

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