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Sungs Laden

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Über das Buch

Mit Wärme, Witz und Lust an kleinen Wundern: Karin Kalisa erzählt, wie das Leben in der Metropole Berlin sich verwandelt, sobald Urberliner und die Nachkommen der vietnamesischen Vertragsarbeiter der DDR sich zusammentun. Plötzlich tragen Parkraumwächter Kegelhüte, spannen sich Brücken aus Bambus zwischen den Mietshäusern, macht ein Zahnarzt kostenlosen Sonntagsdienst für die Patienten aus Fernost – eine spontane Alltagsrevolution, bei der auch die Ho-Chi-Minh-Flagge auf dem Bezirksamt nicht fehlen darf. Der Gemischtwarenladen des studierten Archäologen Sung ist das Zentrum der Bewegung, ihre Aktionen gipfeln in einer großen Vorstellung des vietnamesischen Wassertheaters in einem Ententeich. So geschieht das Unglaubliche: Gute Laune herrscht in Berlin – ein Traum vom geglückten Zusammenleben wird Wirklichkeit.

Editionen (2)

ISBN9783406681899
VerlagC.H.Beck
Erscheinungsdatum11.06.15
Seitenzahl255

Rezensionen & Bewertungen

127 Bewertungen

22 Rezensionen

4,0

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  • goedi
    goedi

    83 Follower

    2,5

    Eine Utopie

    KK's Bemühen zur Völkerverständigung, die sie mit diesem Buch unternimmt, rechne ich ihr hoch an. Ich weiß allerdings nicht, ob sie sich und der vietnamesisch-stämmigen Bevölkerung Deutschland's damit einen Gefallen getan hat, indem sie die Geschichte dermaßen ins Utopische verlagert. Wäre nicht etwas mehr Realismus besser gewesen? Ich konnte mit diesem Buch nur teilweise etwas anfangen und zwar dann, wenn sie näher auf ihre Protagonisten eingegangen ist. Irgendwie fand ich es etwas "billig", das Aufeinandertreffen der verschiedenen Gruppen fast ausschließlich auf Puppen und Brücken abzuwälzen. 🤔 Die zwischenmenschlichen Beziehungen kamen für meinen Geschmack viel u wenig vor. Auch KK's Schreibe hat mich nicht für diesen Roman/dieses Märchen eingenommen. Dafür war sie zu distanziert/von oben herab.

    18. Jan. 2026

  • agni
    agni

    158 Follower

    4,5

    Ein Märchen! Lange ist es her. .. und wenn sie nicht gestorben sind, dann lebt die Community

    Erstmal muss ich sagen, dass ich das hübsche Buch“cover“ schon lange auf der Liste habe, weil es irgendwann auf der Shortlist Lieblingsbuch der Unabhängigen war. Sichere Bank die Bücher. Aber ich dachte, dass das irgendwo in Asien spielt und darauf hatte ich ehrlich nicht so Lust. Weit gefehlt. Das Märchen spielt in Berlin. Mehrere Generationen einer vietnamesischen Familie, deren erste Generation zu DDR- Zeiten in Berlin gearbeitet hat. Wie hat sich deren Leben und das Leben im Kiez im Laufe der Zeit verändert? Wer Lust hat auf ein wunderbares Miteinander, einer schönen Gemeinschaft, wo fast alles klappt, wo alles mit und ohne Genehmigung funktioniert, bisschen Drama … Man muss echt oft schmunzeln, weil man so oft denkt „oder hat es das vielleicht doch gegeben??“ Nein, kann ja nicht, aber schön wäre es. Deshalb ein Märchen, aber ohne Zeigefinger und ohne Hexe 😊.

    6. Apr. 2025

  • miss.amanogawa
    miss.amanogawa

    106 Follower

    3,0

    Ein Wohlfühlroman, der uns ans Herz legt, das Fremde mit offenen Armen zu empfangen, neugierig zu bleiben und den gesellschaftlichen und kulturellen Wandel einfach zu akzeptieren. Wer weiß, welche Freundschaften und schicksalshaften Wendungen dieser Wandel mit sich bringen kann?

    5. März 2025

3 von 22 Rezensionen

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