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Romane

Fischers Frau

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Über das Buch

Von Teppichgarnen, Erzählfäden und dem sagenhaften Grün der Baltischen See.

In »Fischers Frau« lässt Karin Kalisa die Geschichte der Pommerschen Fischerteppiche lebendig werden.

Südliche Ostsee, 1928: Ein dreijähriges Fangverbot macht die Fischer arbeitslos – statt hinaus aufs Meer zu fahren, setzen sie sich an Webstühle und knüpfen Teppiche, die die Welt der See zeigen – oder der Welt die See, wie man es nimmt. Ein österreichischer Tapisserist lehrt sie die Knoten, auf die es ankommt: Senneh und Smyrna. Die "Perser von der Ostsee" entwickeln sich europaweit zum Verkaufsschlager. Fast einhundert Jahre später wird der zurückgezogen lebenden Kuratorin Mia Sund ein sehr seltsames Exemplar auf den Tisch gelegt: In seinem Flor irrlichtern Hunderte von Grüntönen, segeln Koggen unter mysteriösen Flaggen, tanzen kleine Wellen in den Augen der Fische und eine ornamentale Borte entpuppt sich als vieldeutige Chiffre. Zum ersten Mal nach zwölf Jahren beantragt Mia eine Dienstreise und macht sich quer durch Europa auf die Suche nach der Knüpferin und ihrer Botschaft, die die alte Erzählung vom Fischer und seiner Frau auf den Kopf stellt.

Bestseller-Autorin Karin Kalisa verwebt die Kunst des Teppich-Knüpfens mit den Lebensfäden zweier Frauen zu einem ebenso wahrhaftigen wie phantastischen Roman.

Editionen (4)

ISBN9783426282090
VerlagDroemer
Erscheinungsdatum01.06.22
Seitenzahl256

Rezensionen & Bewertungen

44 Bewertungen

11 Rezensionen

3,7

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  • hortensia13
    hortensia13

    331 Follower

    2,0

    Gar nicht meins. Die Handlung scheint zerfasert und der Schreibstil anstrengend zu lesen.

    Die Textil-Kuratorin Mia Sund ist verwirrt, als ein seltsamer Teppich auf ihrem Tisch liegt. Einerseits scheint er ein klassischer Fischerteppich zu sein, den früher arbeitslose Fischer in Pommern knüpften, anderseits hat er Charakteristika eines orientalischen Perser Teppichs. Vieles ist darauf: ungewöhnliche Grüntöne, mysteriöse Flaggen, tanzend wirkende Fische und eine Borte, die ein Geheimnis trägt. Mia macht sich auf die Suche nach dem Ursprung und findet dabei viel mehr. Nach langer Zeit war dieses Buch keins nach meinem Geschmack. Obwohl die historischen Hintergründe der Teppichknüpferei sehr interessant waren, konnte ich mit der Erzählung nichts anfangen. Mir fehlte der rote Faden durch die Geschichte, denn die verlor sich manchmal in unwichtigen Nebensächlichkeiten oder in der Fabulation der Geschehnisse. Dazu kam noch der holprige, verschachtelte Schreibstil, der alles noch zäh machte. Mein Fazit: Viele fanden die Geschichte sehr ansprechend, aber ich konnte leider nichts mit ihr anfangen. 2 Sterne.

    Gar nicht meins. Die Handlung scheint zerfasert und der Schreibstil anstrengend zu lesen.

    20. Dez. 2024

  • sisquinanamook
    sisquinanamook

    10 Follower

    5,0

    Absolutes Wohlfühlbuch, dessen Sprache dem Lesenden warm ums Herz werden lässt ohne kitschig zu sein.

    3. Sept. 2023

  • spezifisch
    spezifisch

    14 Follower

    4,0

    🕰️Die vergangene Woche stand bei mir im Zeichen von Pausen, Erholungszeiten und Kunst. Auch das Buch, das ich dieses Wochenende gelesen habe greift diese Themen auf. Das Buch ist eine Art Feelgood-Roman mit historischem Kern. 🌊Passend zu meinem Ostsee Aufenthalt spielt die Erzählung unter anderem in Stralsund und Greifswald. Besonders spannend ist die Tatsache, dass die Autorin historische Zusammenhänge rund um die vorpommerschen Fischerteppiche aufgreift und gekonnt verarbeitet. 🐟Die Fischerteppiche sind übrigens seit März diesen Jahres Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Mehr Informationen dazu finden sich hier: https://fischerteppiche-aus-vorpommern.de/ 🌅Das Buch ist leicht in zwei Tagen am Strand zu lesen und ich empfehle es für den nächsten Ostseeurlaub, denn der kommt bestimmt

    24. Feb. 2026

3 von 11 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Karin Kalisa

Karin Kalisa, geboren 1965, lebt nach Stationen in Bremerhaven, Hamburg, Tokio und Wien seit einigen Jahren im Osten Berlins. Sowohl als Wissenschaftlerin als auch mit dem Blick einer Literatin forscht sie in den Feldern asiatischer Sprachen, philosophischer Denkfiguren und ethnologischer Beschreibungen. Nach Karin Kalisas erstem Roman "Sungs Laden" erschienen ihre Wintererzählung "Sternstunde" und ihre weiteren Romane "Radio Activity", Bergsalz" und "Fischers Frau". Zuletzt erschien von ihr "Magst Du die Nacht?".

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