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Romane

Abhängigkeit

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Über das Buch

„Von atemberaubender Intensität und Schönheit. Aus dem Staub ihres Lebens leuchtet dieses Werk.“ Elke Heidenreich, Spiegel Online

In „Abhängigkeit“ schreibt Tove Ditlevsen offen und absolut gegenwärtig über ihr Leben als Frau, Schriftstellerin und Mutter, über Liebe, Freundschaft und die Verlockungen der Sucht. Die Geschichte einer Befreiung, und das eindringliche Porträt einer Frau – verletzlich, souverän, eigenständig.

„Unmittelbar und ergreifend.“ The Guardian

„Hart und zärtlich, von grandioser Schönheit.“ The Spectator

„Das Porträt einer Frau, die ihr Leben entschieden zu ihrem eigenen macht. Ein Leben, so frei und ungestüm, ich bin versunken in Tove Ditlevsens Büchern.“ Nina Hoss

„Tove Ditlevsens Kopenhagen-Trilogie, so viel steht jetzt schon fest, ist eines der großen literarischen Ereignisse des Jahres." Süddeutsche Zeitung

„Drei schmale Bände, eine monumentale Autorin.“ Patti Smith

„Großartig, von hypnotischer Qualität." The New York Times

„Was Autorinnen wie Annie Ernaux, Rachel Cusk und Deborah Levy heute tun, hat Tove Ditlevsen schon vor über 50 Jahren getan. Autobiographisches Schreiben, vor dem man sich verneigen möchte. Endlich, endlich ist Ditlevsens Trilogie auf Deutsch zu lesen!” Emilia von Senger, She said

Editionen (4)

ISBN9783351038700
VerlagAufbau
Erscheinungsdatum15.02.21
Seitenzahl176

Rezensionen & Bewertungen

220 Bewertungen

31 Rezensionen

4,4

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  • missyliest
    missyliest

    312 Follower

    4,5

    25 Frauen 2025 - Buch 12: Für mich der beste Teil der Trilogie! Tove Ditlevsen kann sich endlich aus dem Elternhaus freiheiraten. Glücklich wird sie dabei aber nicht... Ditlevsens klarer Stil und ihre schonungslose Ehrlichkeit in der Darstellung dieses Lebensabschnitts haben mir mehrmals die Kehle zugeschnürt, so dass ich den Text zwischendurch kurz zur Seite legen musste. ACHTUNG SPOILER: Ich hatte nämlich vermutet, dass es sich bei dem Titel "Abhängigkeit" um ihre Abhängigkeit von Männern handelt. Das Wort ist aber doppeldeutig und Ditlevsen beschreibt über weite Teile ihre Medikamentenabhängigkeit. Die "richtig Süchtige" ist gerissen und weiß immer genau, wo sie die nächste Spritze oder Tablette herbekommt. Bei ihrem Kampf gegen die Sucht habe ich beim Lesen mitgelitten. Ein wirklich mutiges und modernes Buch für das Jahr 1971! Ich kann nicht verstehen, weshalb es in Deutschland zum erstem Mal erst 2021 erschienen ist...

    11. Apr. 2025

  • laroute
    laroute

    131 Follower

    5,0

    Puh, bitter. Während sie die ganze Zeit probiert in ihrem Leben und Schreiben anzukommen und Liebe zu erfahren, kommt sie nach und nach in eine Medikamentensucht hinein. Am Leben gehalten wird sie weiterhin vor allem von dem Wunsch weiter zu schreiben. Es ist erschreckend, wie leicht sie ständigen Zugang zu Pethidin und Methadon gefunden hat und wie ihr zeitweiliger Ehemann, ein Arzt, dies manchmal nicht verhindern konnte, manchmal nicht wollte und auch ausgenutzt hat. Und es erschreckt auch, wie wenig Wissen zu Gefahren und Risiken der Medikamente es zu der Zeit gab. Der tägliche Gebrauch von Chloralhydrat über mehrere Jahre zum Einschlafen wird von Tove Ditlevsen nur als Fakt, nicht als Abhängigkeit beschrieben. Stark und sehr gut nachvollziehbar sind die Passagen, in denen sie ihre Rückfälle und die häufigen Versuchungen beschreibt. Es wird auch sehr deutlich, dass die Verantwortung für Abhängigkeiten keinesfalls vor allem auf der individuellen Ebene zu suchen ist.

    30. März 2025

  • blackybru
    blackybru

    101 Follower

    5,0

    Erschütternder und bedrückender letzter Teil dieser Reihe! Für mich war die Kopenhagener Trilogie ein eindringliches Leseerlebnis. Klare Empfehlung meinerseits.

    31. Okt. 2025

3 von 31 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Tove Ditlevsen

Tove Ditlevsen (1917–1976), geboren in Kopenhagen, galt lange Zeit als Schriftstellerin, die nicht in die literarischen Kreise ihrer Zeit passte. Sie stammte aus der Arbeiterklasse und schrieb offen über die Höhen und Tiefen ihres Lebens. Heute gilt sie als eine der großen literarischen Stimmen Dänemarks und Vorläuferin von Autorinnen wie Annie Ernaux und Rachel Cusk. Die »Kopenhagen-Trilogie« mit den drei Bänden »Kindheit«, »Jugend« und »Abhängigkeit« ist ihr zentrales Werk, in dem sie das Porträt einer Frau schuf, die entschieden darauf besteht, ihr Leben nach den eigenen Vorstellungen zu leben. Die Kopenhagen-Trilogie erscheint in über dreißig Sprachen und wird international als große literarische Wiederentdeckung gefeiert.

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