Blick ins Buch

Die gute Stadt Paris

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Über das Buch

Robert Merle, der Meister des historischen Romans, erzählt die Geschichte von Siorac (Vater) weiter: »Noch immer schwelt die Glut« ist der erste von drei aufeinanderfolgenden Bänden: Mit ihrem Erscheinen wird die Romanhandlung von »Fortune de France« nun durchgängig erzählt. Pierre de Siorac kehrt zwei Jahre nach der blutigen Bartholomäusnacht nach Paris zurück. König Heinrich III. hat ihn zu seinem Leibarzt ernannt, später wird er sein Geheimagent. Alle seine Begabungen - gewandter Umgang mit Degen und Pistole, sein gutes Englisch, aber auch sein Charme - prädestinieren ihn für heikle politische Missionen. Denn Frankreich ist noch immer ein tief zerrissenes Land, die Katholische Liga in Gestalt des mächtigen Herzogs von Guise macht Front gegen den König, der im Staatsinteresse zwischen Katholiken und Protestanten zu vermitteln sucht. In vielfältigen Verkleidungen reist Pierre durchs Land, zu Henri de Navarre in den hugenottischen Süden, zu Elisabeth I. nach London, er besteht Abenteuer, Duelle, überlebt Attentate. Sein Husarenstück aber: Als die Herzogin von Montpensier ihn in ihr papierübersätes Bett zieht, stiehlt er ihr - während des Akts - einen Briefwechsel Guises mit dem König von Spanien und hat damit den entscheidenden Beweis für Guises Landesverrat in Händen. In Blois an der Loire schreitet der gedemütigte König zur Tat und läßt den Gegner ermorden.

Editionen (29)

ISBN9783351029500
VerlagAufbau
Erscheinungsdatum01.08.02
Seitenzahl533

Rezensionen & Bewertungen

8 Bewertungen

3 Rezensionen

3,5

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  • teipu
    teipu

    1 Follower

    5,0

    An amazing book! I never would have thought that reading about the religious wars in France in the 16th century can be so interesting (a topic which I'm normally not really interested in). Of course it's not all about history but tells about the family of the Baron de Siorac and especially about his second son Pierre. We learn a lot about his childhood and Pierre tells us a lot of interesting, funny and sad incidents at the castle of Mespech. The time frame is around 1550 to 1566. It's the first part in a 13 volume series and I really want to read the other parts as well.

    19. Dez. 2023

  • teipu
    teipu

    1 Follower

    Let's be realistic, I'm not going to finish this. The writing style is strange, there's no real story arch, nothing really happens. Five years ago i read the first volume and really liked it, so I have no idea why this does not work for me.

    19. Dez. 2023

  • leseratz
    leseratz

    76 Follower

    2,0

    Eigentlich spielt dieses Buch in einer sehr interessanten geschichtlichen Epoche, über die ich gerne mehr erfahren hätte. Der Schreibstil ist allerdings wirklich anstrengend... Einfach nur geschraubt, verdreht, als ob der Autor versucht hätte, wie im 19. Jahrhundert zu schreiben (vom Gefühl her). Zeitweise gelang es mir, in die Geschichte reinzukommen, wenn der Stil nicht gar so extrem war, dann riss mich wieder eine Formulierung heraus. Für die Idee und die Beschreibung der Charaktere vergebe ich gerne zwei Sterne, der Rest hat mir nicht zugesagt.

    26. Okt. 2022

Autorin / Autor

Über Robert Merle

Robert Merle wurde 1908 in Tébessa in Algerien geboren. Nach Schule und Studium in Frankreich war er von 1940 bis 1943 in deutscher Kriegsgefangenschaft. 1949 erhielt er den Prix Goncourt für seinen ersten Roman "Wochenende in Zuydcoote", 1952 gelang ihm ein weltweiter Erfolg mit "Der Tod ist mein Beruf". Robert Merle starb im März 2004 in seinem Haus in Montfort-l"Amaury in der Nähe von Paris.

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