Blick ins Buch

Die gute Stadt Paris

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Über das Buch

Der Dumas des 20. Jahrhunderts: Robert Merles Zyklus "Fortune de France" geht in die siebte Runde "Sire", sagte lächelnd der Kardinal, "jedes Handeln läßt sich nach zweierlei Maß bewerten. Primo, wie gefährlich ist es, und secundo, was kommt dabei heraus." Just darum aber hat Ludwig den genialen Richelieu in seinen Kronrat berufen. Die königliche Lilie hat sich mit dem Purpur des Kardinalsmantels verbunden, um der Anarchie im Lande ein Ende zu setzen. Ludwig ist dreiundzwanzig, der Kardinal sechzehn Jahre älter. Aber aus der anfänglich kühlen Beziehung des jungen Königs zu seinem Minister wird mit der Zeit Achtung, ja Bewunderung für dessen ungeheure Leistung im Dienste der Staatsidee. Doch nach Richelieu kommt gleich unser Erzähler Pierre-Emmanuel de Siorac, nun in den besten Mannesjahren. Aus allernächster Nähe zum König erlebt er die gefährlichen Konspirationen von Ludwigs jüngerem Bruder Gaston gegen die Macht, die letzten großen Intrigen des Hochadels, erlebt er Attentate, Komplotte, ja der König selbst entgeht nur knapp einem Mordanschlag. Die Rache der Krone ist schrecklich. Die Schuldigen werden verurteilt, verbannt, geköpft - es ist richtig was los in den Jahren 1624 bis 1627. Auch die First Ladys machen Politik: Henriette heiratet Charles I. von England, und die unglückliche Anna, Ludwigs Gemahlin, hat ihre berühmte "Affäre" mit dem schönen Lord Buckingham. Gegen Buckingham, den wiederum die Hugenotten nach Frankreich gerufen haben, zieht am Ende sogar Siorac mit dem Heer auf die Insel Ré. Und damit stehen wir kurz vor dem dramatischsten Ereignis in Ludwigs und Richelieus Regierungszeit: der Belagerung von La Rochelle.

Editionen (29)

ISBN9783351028855
VerlagAufbau
Erscheinungsdatum01.09.00
Seitenzahl463

Rezensionen & Bewertungen

8 Bewertungen

3 Rezensionen

3,5

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  • teipu
    teipu

    1 Follower

    5,0

    An amazing book! I never would have thought that reading about the religious wars in France in the 16th century can be so interesting (a topic which I'm normally not really interested in). Of course it's not all about history but tells about the family of the Baron de Siorac and especially about his second son Pierre. We learn a lot about his childhood and Pierre tells us a lot of interesting, funny and sad incidents at the castle of Mespech. The time frame is around 1550 to 1566. It's the first part in a 13 volume series and I really want to read the other parts as well.

    19. Dez. 2023

  • teipu
    teipu

    1 Follower

    Let's be realistic, I'm not going to finish this. The writing style is strange, there's no real story arch, nothing really happens. Five years ago i read the first volume and really liked it, so I have no idea why this does not work for me.

    19. Dez. 2023

  • leseratz
    leseratz

    76 Follower

    2,0

    Eigentlich spielt dieses Buch in einer sehr interessanten geschichtlichen Epoche, über die ich gerne mehr erfahren hätte. Der Schreibstil ist allerdings wirklich anstrengend... Einfach nur geschraubt, verdreht, als ob der Autor versucht hätte, wie im 19. Jahrhundert zu schreiben (vom Gefühl her). Zeitweise gelang es mir, in die Geschichte reinzukommen, wenn der Stil nicht gar so extrem war, dann riss mich wieder eine Formulierung heraus. Für die Idee und die Beschreibung der Charaktere vergebe ich gerne zwei Sterne, der Rest hat mir nicht zugesagt.

    26. Okt. 2022

Autorin / Autor

Über Robert Merle

Robert Merle wurde 1908 in Tébessa in Algerien geboren. Nach Schule und Studium in Frankreich war er von 1940 bis 1943 in deutscher Kriegsgefangenschaft. 1949 erhielt er den Prix Goncourt für seinen ersten Roman "Wochenende in Zuydcoote", 1952 gelang ihm ein weltweiter Erfolg mit "Der Tod ist mein Beruf". Robert Merle starb im März 2004 in seinem Haus in Montfort-l"Amaury in der Nähe von Paris.

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