Blick ins Buch

Die gute Stadt Paris

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Über das Buch

"Ein wundervolles, farbenfrohes und obendrein spannend erzähltes Geschichtspanorama aus einer längst vergangenen Zeit." Zeitpunkt Großartige Figuren, Witz und feine Ironie: Robert Merle ist der Meister des historischen Romans Wie gern wäre Pierre-Emmanuel de Siorac, seit Monaten im Feldlager auf der Insel Ré, mal wieder auf sein Gut Orbieu geritten, um ein heißes Bad und die zärtlichen Arme seiner Louison zu genießen - aber Urlaub gewährt Ludwig nicht. Denn die Hugenotten von La Rochelle haben dem König den Krieg erklärt und warten auf die englische Flotte, den großen protestantischen Verbündeten. Ihre trotzige Sicherheit gewinnen sie aus der Überzeugung, daß die hochbefestigte Zitadelle uneinnehmbar ist. Richelieu aber, des Königs Minister, betreibt fieberhaft den Aufbau einer französischen Flotte und faßt den verwegenen Plan, mit einem Deich mitten durchs Meer die weite Bucht vor La Rochelle zu verschließen ... Pierre-Emmanuel als Kammerherr und Vertrauter des Königs erlebt das dramatische Geschehen aus unmittelbarer Nähe und übernimmt wieder einmal manch heikle diplomatische Mission. Allerdings nächtigt er nun nicht mehr im Feldlager, sondern im weichen Bett der verwitweten Marquise de Brézolles auf ihrem Schloß südlich der Stadt. Und zum ersten Mal in seiner amourösen Laufbahn begegnet er in ihr einer Frau, die ihn durch Schönheit und Klugheit so nachhaltig beeindruckt, daß er sie fürs Leben begehrt. Robert Merles bedeutendstes Werk der letzten zwei Jahrzehnte ist die Romanfolge "Fortune de France" über das dramatische Jahrhundert von 1550 bis 1643, das erschüttert wurde von blutigen Glaubenskriegen und den Kämpfen für ein starkes französisches Königtum. In deutscher Übersetzung liegen vor: Band 1: "Fortune de France" (AtV 1213-6); Band 2: "In unseren grünen Jahren" (AtV 1214-4); Band 3: "Die gute Stadt Paris" (AtV 1215-2); Band 4: "Der wilde Tanz der Seidenröcke" (AtV 1216-0); Band 5: "Das Königskind" (AtV 1217-9); Band 6: "Die Rosen des Lebens" (AtV 1218-7); Band 7: "Lilie und Purpur" (AtV 1219-5, erscheint Februar 2002).

Editionen (29)

ISBN9783351029258
VerlagAufbau
Erscheinungsdatum01.09.01
Seitenzahl358

Rezensionen & Bewertungen

8 Bewertungen

3 Rezensionen

3,5

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  • teipu
    teipu

    1 Follower

    5,0

    An amazing book! I never would have thought that reading about the religious wars in France in the 16th century can be so interesting (a topic which I'm normally not really interested in). Of course it's not all about history but tells about the family of the Baron de Siorac and especially about his second son Pierre. We learn a lot about his childhood and Pierre tells us a lot of interesting, funny and sad incidents at the castle of Mespech. The time frame is around 1550 to 1566. It's the first part in a 13 volume series and I really want to read the other parts as well.

    19. Dez. 2023

  • teipu
    teipu

    1 Follower

    Let's be realistic, I'm not going to finish this. The writing style is strange, there's no real story arch, nothing really happens. Five years ago i read the first volume and really liked it, so I have no idea why this does not work for me.

    19. Dez. 2023

  • leseratz
    leseratz

    76 Follower

    2,0

    Eigentlich spielt dieses Buch in einer sehr interessanten geschichtlichen Epoche, über die ich gerne mehr erfahren hätte. Der Schreibstil ist allerdings wirklich anstrengend... Einfach nur geschraubt, verdreht, als ob der Autor versucht hätte, wie im 19. Jahrhundert zu schreiben (vom Gefühl her). Zeitweise gelang es mir, in die Geschichte reinzukommen, wenn der Stil nicht gar so extrem war, dann riss mich wieder eine Formulierung heraus. Für die Idee und die Beschreibung der Charaktere vergebe ich gerne zwei Sterne, der Rest hat mir nicht zugesagt.

    26. Okt. 2022

Autorin / Autor

Über Robert Merle

Robert Merle wurde 1908 in Tébessa in Algerien geboren. Nach Schule und Studium in Frankreich war er von 1940 bis 1943 in deutscher Kriegsgefangenschaft. 1949 erhielt er den Prix Goncourt für seinen ersten Roman "Wochenende in Zuydcoote", 1952 gelang ihm ein weltweiter Erfolg mit "Der Tod ist mein Beruf". Robert Merle starb im März 2004 in seinem Haus in Montfort-l"Amaury in der Nähe von Paris.

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