Blick ins Buch

Romane

Wie sollte man ein Buch lesen?

3,9(58)
Sofort lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Anders als der Titel vermuten lässt, ist der einzige Rat, den Virginia Woolf hier gibt, der, keine Ratschläge zu geben. Ihr Essay über das Lesen ist heute noch so aktuell wie bei seinem Erscheinen vor knapp hundert Jahren. Die Autorin bietet keine Anleitung, sondern lädt dazu ein, das »Chaos« im eigenen Bücherregal, in Bibliotheken und Buchhandlungen neugierig zu erkunden. Wie gelingt es, in dieser Büchermenge nicht zu versinken? Wieso lässt man sich besser keine Lektüre vorschreiben? Und warum sollten Lesende sich zu Komplizen der Schreibenden machen, wenn sie ein Buch zur Hand nehmen? Virginia Woolfs Leser verschlingen Klassiker oder Vergessenes, Lyrik oder Dramen, vor allem aber: Sie lesen eigenständig und widerständig. Ihr Essay ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die Kraft des geschriebenen und gelesenen Wortes, Vor- und Nachwort von Sheila Heti unterstreichen seine Aktualität.»Gott, der in seinem Himmel festsitzt, beneidet die menschlichen Leser - denn während sein Himmel ein Ort ist, führen Bücher an unzählige Orte. Den Lesern wird es nicht langweilig wie Gott.« Sheila Heti

Editionen (2)

ISBN9783311703174
VerlagKampa Verlag
Erscheinungsdatum22.02.22
Seitenzahl112

Rezensionen & Bewertungen

58 Bewertungen

8 Rezensionen

3,9

Tippen zum Filtern

  • buchentdeckerin
    buchentdeckerin

    495 Follower

    5,0

    Ein kleiner Klassiker von Mrs. Woolf der erfrischt.🌼

    Um es mit Mrs. Woolfs Worten zu zitieren: „Und tatsächlich ist der einzige Rat, den ein Mensch einem anderen über das Lesen geben kann, der, auf jeden Rat zu verzichten und dem eigenen Instinkt zu folgen, den eigenen Verstand zu benutzen und zu eigenen Schlussfolgerungen zu kommen." Und mich stellte sich die Frage:„Ist es nicht genau das, was das Lesen aus macht?“😊 Ich finde, mit dieser Textpassage bringt es Mrs. Woolf genau auf den Punkt. Für mich war es erfrischend ihr Essay zu lesen (samt Vorwort und Nachwort von Sheila Heti), wie sie allgemein über die Kritiker denkt. Den Prozess, den ein Buch durchläuft bis zum Verkauf. Was für Gedanken, Zweifel etc., man als Schriftstellerin hat, wenn jemand zum ersten Mal das Buch liest, bevor es veröffentlicht wird. Ja, der engste Personenkreis eines/-er Schriftstellers/-in, sind die größten Kritiker. Und ich stimme dem zu... Damals, sowie heute ist das Thema "Wie sollte man ein Buch lesen?" immernoch aktuell.📖🌼😊

    25. März 2024

  • sigi0.0
    sigi0.0

    36 Follower

    2,5

    Hat mir nicht so viel gegeben.

    Leider, ist wieder so ein Buch, was ich vielleicht gerne in der Schule bearbeitet hätte, anstatt alleine durchzulese, denn ansich mag ich Woolfs Schreibstil und auch das Vorwort hat mich hier schon abgeholt. Es geht hier aber auch zum großen Teil eher ums Schreiben als ums Lesen.

    5. Mai 2026

  • anni232
    anni232

    59 Follower

    4,5

    Mir hat das Essay sehr viel Spaß gemacht, an den Gedanken einer besonderen Schriftstellerin teilzuhaben war schon ein Erlebnis. 15.05.2024

    Das Buch wurde im Rahmen eines öffentlichen Buchclubs ausgewählt. Ich fand es sehr interessant Bücher aus einer anderen Perspektive heraus zu bewerten, also unter Betrachtung der Lebensumstände der jeweiligen Person, gesellschaftliche Unterschiede, die Zeit, in der die Person lebte, die Lebenserfahrungen die gesammelt wurden, war es ein Mann oder eine Frau... Dadurch dass ich bereits Stephen Kings Buch "Vom Leben und Schreiben" gelesen hatte fiel es mir nicht schwer mich auf diesen Text einzulassen. Für mich wurde der Titel "Wie sollte man ein Buch lesen" zufriedenstellend ausgewählt, auch wenn ich mit einer anderen Erwartungshaltung an den Text gegangen bin. Ich würde es Buch/Autoreninteressierten, denen es nicht nur um Geschichten geht, sondern um eine neue Herangehensweise Bücher zu erleben und die "ganzheitlichere Leseerfahrung" zu trainieren und auszubauen.

    17. Mai 2024

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Virginia Woolf

Virginia Woolf (1882–1941) gilt als Englands größte Autorin der Moderne. Ihre Romane werden in einem Atemzug mit James Joyce und Marcel Proust genannt, zudem verfasste sie zahllose Essays und hinterließ umfangreiche Tagebücher. Obwohl Tochter einer wohlhabenden Intellektuellen-Familie – Thomas Hardy und Henry James gingen in ihrem Elternhaus ein und aus – hat sie nie eine Schule, geschweige denn eine Universität besucht. 1917 gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann Leonard den Verlag The Hogarth Press, in dem auch »Ein Zimmer für sich allein« erschien. Als Opfer sexuellen Missbrauchs in der Familie, litt sie zeitlebens unter wiederkehrenden schweren Depressionen. Am 28. März 1941 fand ihr Mann einen Brief auf dem Kaminsims, der mit den Zeilen begann: »Liebster, ich fühle deutlich, dass ich wieder verrückt werde ...« Virginia Woolfs Leiche wurde in einem nahegelegenen Fluss entdeckt.

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick