Blick ins Buch

Jugendbücher

Milchzähne

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Über das Buch

Eine abgelegene Gegend im Nirgendwo, deren Bewohner ihre eigenen Regeln und Gesetze haben. Als dort unerwartet ein fremdes Kind mit leuchtend roten Haaren auftaucht, gerät die Ordnung ins Wanken – denn Fremde werden nicht geduldet.
Skalde und ihre Mutter Edith, die nicht wirklich zur Gemeinschaft gehören, nehmen das fremde Kind bei sich auf. Die Situation wird zunehmend bedrohlich. Ihr Leben und das des Kindes geraten in Gefahr …

Nachhaltigkeitsziel (SDG) 16 – Frieden, Gerechtigkeit, starke Institutionen

Editionen (5)

ISBN9783126660518
VerlagKlett Sprachen GmbH
Erscheinungsdatum12.06.24
Seitenzahl235

Rezensionen & Bewertungen

107 Bewertungen

15 Rezensionen

3,9

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  • buch_leselust
    buch_leselust

    147 Follower

    4,0

    Eine Dystopie, die nicht so viel erklärt, sondern einen direkt mitten ins Geschehen bringt. Wir erleben das Leben in einem Dorf nach einer Klimaveränderung, die weitreichende Folgen hat. Das Dorf lebt autark und die Menschen sind Fremden und Neuem gegenüber sehr misstrauisch. Es ist sehr beklemmend und man fühlt direkt mit. Grausam und hart ist die Welt, die wir hier kennenlernen. Leider ist das sehr realistisch. Die Auslassungen sind in diesem Buch sehr gut gesetzt.

    26. Apr. 2026

  • kristinaliest
    kristinaliest

    194 Follower

    4,0

    Die Geschichte von Milchzähne spielt in einem abgelegenen Dorf zu einer Zeit nicht allzu fern von unserer. Als Tochter einer Außenseiterin hat Skalde sich ihren Platz in der Dorfgemeinschaft hart erkämpft und sich dabei von ihrer Mutter Edith distanziert. Eines Tages findet Skalde ein fremdes Kind im Wald. Um es zu retten, müssen Mutter und Tochter nach Jahren der Entfremdung zusammenhalten. Für meinen Geschmack wurde die Welt, in der diese Geschichte spielt zu wenig erklärt. Trotzdem fand ich gerade durch den klaren Schreibstil sehr schnell in die Geschichte rein, auch wenn am Ende für mich einige Fragen offen blieben habe ich das Buch sehr gerne gelesen.

    23. Okt. 2025

  • 3,0

    "Wieso haben sie Angst vor mir?" fragte sie. "Weil du nicht so bist wie sie", antwortete ich. [S. 78] Skalde und ihre Mutter Edith leben gemeinsam in einem kleinen Häuschen, versorgen sich durch Kaninchenjagd und Gemüseanbau, sowie Tauschhandel, mit den Dingen, die sie zum Leben benötigen.  Die Gegend dystopisch, von einer Hitzeperiode gezeichnet, die die Ernte am wachsen hindert (komischerweise badet Edith ständig).  Insgesamt lebt die Gemeinde nach dem Abbruch einer Brücke zurückgezogen und vom Rest der Zivilisation, "den Anderen" getrennt, bis Skalde eines Tages ein kleines Mädchen - Meisis - (auf-)findet und bei sich aufnimmt. Dieses zieht den Unmut der Dorfbewohner auf sich. Wer fremd ist, wird nicht akzeptiert - bringt Schaden und Unglück. Möglicherweise ist das Kind verantwortlich für Missernten und andere Ereignisse, die die Bewohner in Aufruhr bringen, wie das Verschwinden der Bauerstöchter.  ...  "Milchzähne" ist eines dieser Bücher, die sich gut und leicht lesen lassen, konnte mich persönlich jedoch inhaltlich nicht richtig  abholen. Die Personen waren mir unsympathisch, ihre Lebensart zu fragwürdig, die dystopische Stimmung zu wenig greifbar und insgesamt läßt es mich eher ratlos zurück.

    22. Feb. 2025

3 von 15 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 8438%
szoe.c
szoe.c25. Juli 2025

Mich würde einfach Mal mehr zu dem Leben dort interessieren. Wie kommen sie an Benzin und Zigaretten zum Beispiel? Wieso wurde die Brücke gesprengt? Ich hoffe das man näheres dazu noch erfahren wird.

Autorin / Autor

Über Helene Bukowski

Helene Bukowski wurde 1993 in Berlin geboren und studierte am Literaturinstitut Hildesheim. Neben dem Schreiben leitet sie heute auch Kurse und Workshops für Kreatives Schreiben. 2019 erschien ihr Debütroman „Milchzähne“. Der Roman wurde ins Französische und Englische übersetzt und verfilmt.

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