Die Auflösung von Oliver

Die Auflösung von Oliver

Taschenbuch
3.947

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Beschreibung

Liz Nugents spannungsgeladenes Debüt, ein Psychothriller von der »Meisterin in Form und Sprache« ( FAZ )- jetzt als Neuausgabe

„Ich hätte eine stärkere Reaktion erwartet, als ich sie das erste Mal schlug.“

Oliver Ryan ist gutaussehend, charismatisch – ein Mann, der es geschafft hat. Er lebt mit seiner Frau Alice in einem Vorort. Sie illustriert seine preisgekrönten Kinderbücher und schenkt ihm ihre grenzenlose Hingabe. Das gemeinsame Leben scheint perfekt – beneidenswert, bis Oliver eines Abends nach dem Essen Alice angreift und sie um ihr Leben kämpfen muss.

Den Menschen in Olivers Umfeld wird schnell klar, dass sie ihn in Wahrheit überhaupt nicht kannten. Nur er selbst weiß, wie weit er gegangen ist, um sich das Leben zu erschaffen, nach dem er sich immer gesehnt hat. Doch selbst Oliver steht eine böse Überraschung bevor, als ihn die Vergangenheit einholt.



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Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
256
Preis
16.50 €

Autorenbeschreibung

Liz Nugent, geboren 1967 in Dublin, hat neben ihrem großen Erfolg Seltsame Sally Diamond fünf weitere Romane veröffentlicht, die mehrfach ausgezeichnet und in über 30 Sprachen übersetzt wurden. Davor schrieb sie erfolgreich Drehbücher für Seifenopern, Hörspiele, Fernsehspiele, Kurz- und Kinderfilme. Sie lebt in Dublin. Bei Gutkind erscheinen folgende Titel: Die Wahrheit über Ruby Cooper, Seltsame Sally Diamond, Kleine Grausamkeiten, Auf der Lauer liegen, Die Auflösung von Oliver und Skin Deep (2027).

Beiträge

10
Alle
3.5

Oliver Ryan ist der Traum jeder Abendgesellschaft: international gefeierter Kinderbuchautor, charmant, erfolgreich, geschniegelt bis ins letzte Haar. Ein Mann, der es „aus dem Nichts“ geschafft hat – inklusive Vorzeigeehe und perfekter Vita. Blöd nur, dass das meiste davon Fassade ist. Je mehr Stimmen zu Wort kommen, desto deutlicher wird: Oliver ist kein Missverstandener, kein tragischer Held – sondern ein Meister der Selbstinszenierung. Jeder glaubt, ihn gekannt zu haben. Niemand hat ihn wirklich gesehen. Und während die verschiedenen Perspektiven Stück für Stück an seinem Image sägen, bröckelt das hübsche Erfolgsnarrativ ziemlich unspektakulär, aber gnadenlos. Wenn sich am Ende alles zusammensetzt, gibt es keinen dramatischen Knall – nur dieses unangenehme, leise Frösteln. Man sollte vielleicht vorsichtig sein mit Menschen, die hauptberuflich heile Kinderwelten erschaffen.

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3

Die Sünden meiner Väter

Die Geschichte wird von verschiedenen Personen aus ihrer jeweiligen Sichtweise erzãhlt. Dadurch entstehen viele Wiederholungen und es zieht sich extrem in die Länge. Ich fand es langweilig.

5

DIE SÜNDEN MEINER VÄTER Liz Nugent ET: 11.10.2013 Der renommierte irische Kinderbuchautor Oliver Ryan schlägt eines Tages seine Frau brutal nieder, verlässt anschließend das Haus, als wäre nichts geschehen, trinkt im Pub ein paar Pints und kehrt dann zurück – nur um erneut auf sie einzuschlagen, bis sie ins Koma fällt. Wie konnte es so weit kommen? Oliver galt stets als angesehenes Mitglied der Gesellschaft, dem man so etwas nie zugetraut hätte. Oder war er schon immer ein Meister der Täuschung – ein Monster im Gewand eines charmanten Mannes? In vielen Kapiteln, erzählt aus den Perspektiven ganz unterschiedlicher Menschen, setzt sich Stück für Stück das Bild von Oliver zusammen: seine Kindheit, die von einem lieblosen Vater geprägt war, der ihn ins Internat abschob; das Fehlen von Wärme, Empathie und Geborgenheit. Mit jeder neuen Stimme fügen sich weitere Puzzleteile aneinander, bis am Ende das gesamte, erschütternde Bild sichtbar wird. Was für ein grandioses Buch! Für ein Debüt beeindruckend souverän, und Liz Nugent hat sich damit direkt einen Platz unter meinen Lieblingsautorinnen gesichert. Ich bewundere ihre Fähigkeit, immer wieder anders und doch gleichermaßen fesselnd zu schreiben – so sehr, dass man ihre Bücher einfach nicht aus der Hand legen kann. Unvorhersehbar bis zur letzten Seite – ich habe längst aufgehört, erraten zu wollen, wohin ihre Geschichten führen. Habt ihr schon ein Buch von Liz Nugent gelesen? Nein? Dann wird es höchste Zeit! Dieses Buch wandert direkt in meine #Highlights – und von mir gibt es eine ganz große Leseempfehlung. 5+/5

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3.5

Wie ein Puzzle ohne Vorlage 🫣🧩📚🎨🍇🏰✝️🔥

Ich habe das Buch eher zufällig als Mängelexemplar bei der Thalia Taschenbuchjagd mitgenommen, ohne überhaupt den Klappentext zu lesen. Ausschlaggebend war allein, dass ich schon seit längerem „Seltsame Sally Diamond“ von der Autorin lesen will. Da das Buch aber seit Monaten überall vergriffen ist und ich einfach an keine Taschenbuchausgabe für mein Bücherregal rankomme, war ich umso neugieriger auf Nugents Debütroman „Die Sünden meiner Väter“, in der Hoffnung auf eine angemessene Alternative. 🤭 Besonders gut haben mir die kurzen Kapitel und der angenehm lockere Schreibstil gefallen, wobei ich besonders gelungen fand, dass sich der Stil je nach Erzählperspektive spürbar verändert. Das gibt den verschiedenen Stimmen einfach eine gewisse Eigenständigkeit und macht das Lesen abwechslungsreich und besonders. 🥰 Am passendsten erscheint es mir, das Buch als ein Puzzle ohne Vorlage zu beschreiben. Man bekommt immer nur kleine Informationshäppchen, die zunächst kaum zusammenpassen wollen, und so hat man als Leser eine lange Zeit keine klare Vorstellung davon, worauf die Geschichte überhaupt hinauslaufen soll. Das erzeugt auf eine ungewöhnliche Art und Weise Neugier, erschwert allerdings auch den Einstieg in das Buch und den Lesefluss. Auch die Zeitsprünge innerhalb der einzelnen Kapitel haben den gleichen Effekt… 🫩 Die Auflösung war für mich am Ende stimmig und rund, auch wenn der Weg dorthin nicht immer vollkommen mitreißend war. Besonders der Epilog hat mir aber richtig gut gefallen und dem Ganzen nochmal einen starken Abschluss gegeben.🫶🏻 Der Lesefluss wurde meiner Meinung nach zudem auch dadurch gebremst, dass ich mich stellenweise so gefühlt habe, als würde ich einen historischen Roman lesen, was mir persönlich nicht so wirklich gefallen hat. Dadurch hat die Geschichte zwischendurch etwas an Tempo verloren. Spannung kommt unabhängig davon allerdings nur punktuell auf. Es handelt sich bei „Die Sünden meiner Väter“ weniger um einen klassischen Thriller, sondern um ein eher ruhiges, schrittweises Zusammensetzen einer dramatischen Familiengeschichte. Trotzdem bleibt es aber auf eine gewisse Weise interessant genug, um weiterlesen zu wollen. Insgesamt war das Buch also absolut solide und lesbar, hat mich aber nicht komplett abgeholt. Ich bereue den Spontankauf nicht, bin jetzt aber vor allem gespannt, ob die anderen Bücher von Liz Nugent meinen Geschmack noch besser treffen. ❤️✨

5

Unfassbar gut...

Liz Nugent's Debütroman ist so anders, kraftvoll und einfach unfassbar gut. Selten so ein Buch gelesen.

Unfassbar gut...
4

Das war spannend. Wer ist Oliver? Die Persönlichkeit wird super entwickelt. Irgendwie hatte ich auf ein gutes Ende gehofft. Aber das wäre nicht passend.

5

Mit ihrem Debut beweist die Autorin auf ganz vielen Ebenen bereits ihr großes schriftstellerisches Talent und ich kann kaum erwarten, noch mehr von ihr zu lesen!

3

Dieses Buch ist anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Es beginnt mit einem Plot, den man erst am Ende des Buches versteht und der dazu beiträgt, dass man mit Neugierde weiterliest. Die Geschichte entwickelt sich in jedem Kapitel aus der Sicht verschiedener Personen, die sich mit Oliver selbst abwechseln. Manchmal werden völlig unbekannte Charaktere eingeführt, und das macht neugierig. Es ist, als würde man verschiedene Erzählungen lesen, auch die des Protagonisten, der ein Anti-Held ist, und so erfährt man nach und nach die Ereignisse, die zu dem ursprünglichen Ereignis geführt haben. Das Buch ist eine angenehme Lektüre, aber ich gebe zu, dass ich beim Lesen der Handlung mehr erwartet habe. Die Charaktere haben es nicht geschafft, mich zu fesseln, nicht einmal die Hauptfiguren, und ich fand das Buch oft langweilig, weil es sich in Details verliert, die zwar nützlich für das Verständnis sind, aber langweilig zu lesen. Die Charaktere haben einheitliche Persönlichkeiten und die psychologischen Profile der Hauptfiguren sind gut gezeichnet. Das Ende überraschte mich, indem es die gesamte Identität des Protagonisten in Frage stellte. Obwohl mich das Buch nicht umgehauen hat, ist es eine gute Lektüre für zwischendurch wegen des Settings, das es präsentiert.

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4

I was recommended this book by the librarian from the local library. To be honest i was a bit sceptical at first. I had hear it was a good book but i wasnt sure for what I had been told wether it would be a good book for me. I wasnt disappointed. I basically read it all in 2 sittings. A very good story with chapters from the characters basically all telling the story of what happened. Ive got tot say I really enjoyed and hope that there are other books like this from the author. Highly recommended!

3.5

Solide mit cleverem Ende aber mit Längen

Liz Nugent hat ein besonderes Talent Geschichten zu erzählen. Die Abgründe der Menschheit, tiefe Traurigkeit, innigste Wünsche und verletzte Seelen - darüber kann sie meisterhaft schreiben. Dies hier ist das erste Buch der Autorin. Leider ist es nicht so fesselnd wie ihre folgenden Werke. Ihr grandioser Erzählstil entwickelt sich meiner Meinung nach erst in ihren späteren Werken. "Seltsame Sally Diamond " und "Auf der Lauer liegen" sind brillant. Oliver als Hauptprotagonist ist zutiefst unsympathisch und bedient das Klischee mit der schwierigen Kindheit, die die Taten im Erwachsenleben rechtfertigen sollen. Der Plott ist solide mit einem cleveren Ende wie es für Liz Nugent typisch ist , aber leicht vorhersehbar mit einigen unnötigen Längen. Die Autorin verliert sich leider in Nebensächlichkeiten, die nichts zur Geschichte beitragen.

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