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Viel Tiefgang! Die Schwestern Karla und Marie werde ich nie vergessen 🤍
Was habe ich hier gelesen? Der Klappentext hat mich bei weitem nicht darauf vorbereitet, was in dem Buch passiert. "Warum reden wir den ganzen Tag und erzählen uns doch so wenig?" Als Marie im fernen New York stirbt, muss ihre Schwester Karla die Urne nach Hause nach Deutschland bringen. Die Familie weiß nicht ein und aus. Als Karla verstörende Bilder auf Maries Laptop findet, kann sie nicht aufhören sich zu fragen, ob sie ihre Schwester eigentlich wirklich kannte. Wir lesen abwechselnd aus der Perspektive von Karla und Marie. Karla erzählt im Jetzt. Und Marie erzählt im Früher bis zu ihrem Tod. Allein schon diese Dynamik war sehr heftig. Der Cliffhanger, bei dem Karla die Bilder findet ist wirklich nichts für schwache Nerven. Das ist ein Buch über Trauer und auch über häusliche Gewalt. Der Schreibstil oder ich möchte eher sagen, Erzählstil der Autorin, ist wirklich sehr besonders. Man wird absolut in die Geschichte versetzt. Man spürt New York, als Karla dort die Wohnung auflösen muss und Maries Bekannte trifft. Ich verrate Euch logischerweise nichts über die Bilder. Und gegen Ende des Buchs gibt es noch eine Begegnung, die einen echt an der Menschheit zweifeln lässt. Müsste ich Kritik äußern, würde ich sagen, dass für mich persönlich nicht alles ganz klar geworden ist. Nicht alle Fragen konnten geklärt werden. In dieser Art von Roman ist das jedoch nicht unüblich, man sagt dann, die Geschichte hallt lange nach. Und der Spannungsbogen wurde hier und da gestört durch Nebenschauplätze. Auf jeden Fall kann ich es Euch empfehlen, TW habe ich ja schon ausgesprochen. 4/5⭐️⭐️⭐️⭐️

5. Sept. 2024
Viel Tiefgang! Die Schwestern Karla und Marie werde ich nie vergessen 🤍
Was habe ich hier gelesen? Der Klappentext hat mich bei weitem nicht darauf vorbereitet, was in dem Buch passiert. "Warum reden wir den ganzen Tag und erzählen uns doch so wenig?" Als Marie im fernen New York stirbt, muss ihre Schwester Karla die Urne nach Hause nach Deutschland bringen. Die Familie weiß nicht ein und aus. Als Karla verstörende Bilder auf Maries Laptop findet, kann sie nicht aufhören sich zu fragen, ob sie ihre Schwester eigentlich wirklich kannte. Wir lesen abwechselnd aus der Perspektive von Karla und Marie. Karla erzählt im Jetzt. Und Marie erzählt im Früher bis zu ihrem Tod. Allein schon diese Dynamik war sehr heftig. Der Cliffhanger, bei dem Karla die Bilder findet ist wirklich nichts für schwache Nerven. Das ist ein Buch über Trauer und auch über häusliche Gewalt. Der Schreibstil oder ich möchte eher sagen, Erzählstil der Autorin, ist wirklich sehr besonders. Man wird absolut in die Geschichte versetzt. Man spürt New York, als Karla dort die Wohnung auflösen muss und Maries Bekannte trifft. Ich verrate Euch logischerweise nichts über die Bilder. Und gegen Ende des Buchs gibt es noch eine Begegnung, die einen echt an der Menschheit zweifeln lässt. Müsste ich Kritik äußern, würde ich sagen, dass für mich persönlich nicht alles ganz klar geworden ist. Nicht alle Fragen konnten geklärt werden. In dieser Art von Roman ist das jedoch nicht unüblich, man sagt dann, die Geschichte hallt lange nach. Und der Spannungsbogen wurde hier und da gestört durch Nebenschauplätze. Auf jeden Fall kann ich es Euch empfehlen, TW habe ich ja schon ausgesprochen. 4/5⭐️⭐️⭐️⭐️
5. Sept. 2024








