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Romane

Le Rouge et le Noir

3,6(16)
Sprache
Französisch
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Über das Buch

RÉSUMÉ : "Le Rouge et le Noir" de Stendhal, publié en 1830, est un roman emblématique du réalisme français qui explore les tensions sociales et politiques de la France post-napoléonienne. L'histoire suit Julien Sorel, un jeune homme ambitieux d'origine modeste, déterminé à gravir les échelons de la société. Doté d'une intelligence vive et d'une grande ambition, Julien aspire à se faire une place parmi l'élite en utilisant le charme et la manipulation. Le roman est divisé en deux parties : la première se déroule à Verrières, une petite ville de province, où Julien devient le précepteur des enfants de Monsieur de Rênal, un maire influent. La deuxième partie se déroule à Paris, alors que Julien s'immerge dans le monde ecclésiastique et politique. À travers son parcours, Stendhal dépeint les conflits entre les aspirations personnelles et les contraintes sociales, tout en critiquant l'hypocrisie et le matérialisme de son époque. Le roman est également une exploration psychologique de Julien, dont les ambitions et les désillusions sont mises en lumière par ses relations complexes avec deux femmes, Madame de Rênal et Mathilde de La Mole. "Le Rouge et le Noir" est un chef-d'oeuvre littéraire qui continue de fasciner par sa profondeur psychologique et sa critique sociale. L'AUTEUR : Stendhal, de son vrai nom Marie-Henri Beyle, est né le 23 janvier 1783 à Grenoble, en France. Il est l'un des écrivains les plus importants du XIXe siècle, reconnu pour son style incisif et son analyse perspicace de la société et de la psychologie humaine. Après des études à l'École centrale de Grenoble, Stendhal s'installe à Paris où il se lie avec des cercles littéraires et politiques influents. Il participe aux campagnes militaires napoléoniennes, ce qui lui permet d'observer de près les changements sociaux et politiques de son temps. Stendhal est un pionnier du réalisme littéraire, et ses oeuvres se caractérisent par une exploration minutieuse des motivations humaines et des structures sociales. Outre "Le Rouge et le Noir", il est également l'auteur de "La Chartreuse de Parme", un autre roman majeur qui explore les passions et les intrigues politiques. Stendhal a également écrit des essais critiques et des récits de voyage. Il est mort le 23 mars 1842 à Paris, laissant derrière lui un héritage littéraire qui continue d'influencer les écrivains et les penseurs modernes.

Editionen (6)

ISBN9782322182459
VerlagBoD – Books on Demand – Frankreich
Erscheinungsdatum16.05.21
Seitenzahl384

Rezensionen & Bewertungen

16 Bewertungen

5 Rezensionen

3,6

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  • bilsenkraut
    bilsenkraut

    49 Follower

    3,0

    Stendhal schrieb dieses Werk noch in der Epoche der Romantik, jedoch stark naturalistisch geprägt. Was anfangs sehr erfrischend und unterhaltsam daher kam, auch weil die nüchternen, auf mich teilweise satirisch wirkenden Aussagen wirklich amüsant waren. Im zweiten Teil wirkt dieser Stil aber nur noch unentschlossen, auf der einen Seite haben wir die fast schon sachlichen Schilderungen von Juliens Charakter und Absichten, auf der anderen Seite die Liebesdramen. Im ersten Teil hat mich dieses Hin und Her noch amüsiert, aber das Gleiche Theater wieder über 400 Seiten hinweg lesen zu müssen, hat mich ganz schön entnervt und ermüdet. So wie der Titel bereits Unentschlossenheit andeutet, so zieht sich diese Eigenschaft durch alles hindurch. Nicht nur durch die Liebesbeziehungen, sondern durch den gesamten Charakter des Protagonisten, der sich nicht entscheiden kann ob er jetzt zur oberen Schicht dazu gehören möchte oder sie lieber von unten verachten will. Auch alle anderen Charaktere zeugen nicht unbedingt von Festigkeit oder Bodenständigkeit. Den Stellenwert dieses Buches zur Zeit seines Erscheinens will ich hier nicht außer Acht lassen. Stendhal hat hier eine wichtige Vorlage für viele folgende, vor allem französische Naturalisten geliefert. Letztendlich war es für mich ein genauso unentschlossenes Leseerlebnis, wenn das Buch um ein paar hundert Seiten kürzer gewesen wäre, hätte ich ihm wahrscheinlich vier Sterne geben können. So liegt es eher im Mittelmaß.

    21. Jan. 2023

  • aristipp_girl
    aristipp_girl

    69 Follower

    4,0

    4,5 Sterne 1830, die konservative Restaurationszeit Frankreichs, die nach der Napoleonischen Ära die Bourbonen-Monarchie unterstützte und die traditionelle Ordnung hochhielt. Liberale mit ihren Werten und Forderungen waren Feinde. Die Kirche und der Adel gemeinsam im Machtklüngel gegen die Liberalen unterwegs – „und wenn ganz Paris geopfert werden muss“. „...die schlechte Angewohnheit des Einander-Mißtrauens den Massen in Fleisch und Blut übergegangen“. Zunächst vermutete ich einen klassischen Bildungsroman. Julian Sorel, aus der niederen sozialen Klasse, Vater Handwerker, schwingt sich auf, zum Aufstieg. Bewaffnet mit dem „Memorial von Sankt Helena“, den Tagebüchern Emanuel de las Cases, dem Chronisten Napoleons, träumt er von großen Taten. Er kann die Bibel auswendig, selbstverständlich in Latein, will Priester werden, um sich raus aus der Kleinstadt zu boxen. Julian macht einen cleveren, ambitionierten Eindruck. Stendhal liefert aber einen völlig untypischen Bildungsroman, der in einer Sackgasse endet und zur griechischen Tragödie eines Machiavelli für Arme mutiert. Der tragische „Held“ Julian- „Wie Herkules stand er am Scheidewege – nicht zwischen Laster und Tugend, sondern zwischen einem wohlgesicherten Durchschnittsdasein und dem Heldentum seiner Jugendträume“- der seiner Hybris des sozialen Aufstiegs erliegt. Er scheitert am Ideal. Julian glaub, dass Liebe Krieg sein muss, ein Feldzug, etwas funktionales: „Hochmütig, wie er war, wollte er dem blinden Zufall und der Eingebung des Augenblicks nichts überlassen. Auf Grund der Geständnisse Fouqués und etwelcher Aphorismen aus seinem Lieblingsbuche, die ihm einfielen, entwarf er sich einen bis ins einzelne gehenden Feldzugsplan. Und da er, ohne es sich einzugestehen, nicht klar und sicher war, so schrieb er diesen Plan nieder.“ Da kaum Selbstreflexivität vorhanden ist, Julian sich nicht in Bezug zur Umwelt setzen kann, kaum selbstständig denkt, sondern lediglich auswendig gelerntes copiert, keine nennenswerte Anpassungsfähigkeit aufweist und auf Grund dessen, extrem unbeweglich bleibt, haben wir es mit einer reinen Berechnung und strategischem Abarbeiten und Pflichterfüllung zu tun. Das unausweichliche Schicksal droht! Sämtliches Personal weist kaum Charakterentwicklung auf. Da Julian nunmal ein äußerst empfindsamer, sensibler Mensch ist und in einem System lebt, das keine Schwäche duldet, von Maskerade, Fassade, Heuchelei, Schauspiel und Manipulation lebt (Machiavelli Hallo!), wird es hart! "Wirkliche Festigkeit fehlt mir«, gestand er sich in tiefstem Weh über den Zweifel an sich selbst. »Ich bin nicht aus dem harten Holze der großen Männer geschnitzt“ Er trifft lauter Fehlentscheidungen. Stendhal lässt ihn an Sitzungen teilnehmen und Mitschriften anfertigen. Auf einem Ball, führt Julian ein erhellendes Gespräch mit Altamira, in dem es um Utilitarismus geht. „der Zweck heiligt das Mittel! Wenn ich nicht bloß Statist wäre, sondern einige Macht hätte, würde ich drei Menschen hängen lassen, um vieren das Leben zu retten“ Pragmatismus vs. Moral in politischen Entscheidungen. Stendhal legt Julian weiterhin folgendes in den Mund: „Die Leute, die man zu ehren pflegt, sind nichts weiter als Halunken, die das Glück gehabt haben, nicht in flagranti ertappt zu werden. Der Staatsanwalt, den die Gesellschaft auf mich hetzt, ist durch eine Infamie reich geworden.“ Das war ebenfalls für Machiavelli ein entscheidender Punkt : Glück oder Zufall als Voraussetzung für Erfolg oder Misserfolg. Bei der ganzen Deppenparade naheliegend. Die Zweizüngigkeit Machiavellis und Pro-Version finden wir in der Person Mathilde de Mole - Meine Voodoo-Hexe

    3. Sept. 2024

  • semjon
    semjon

    73 Follower

    3,0

    Dieser Roman ist ein Buch der Gegensätze, sowohl inhaltlich als auch in Bezug auf mein Leseerlebnis. Die Literaturwissenschaftler sehen in den beiden Farben des Buchtitel das rote Militär und den schwarzen Klerus. Nach meinem Empfinden kann man die beiden Farben auch als generelle Gegensätzlichkeit verstehen, die man in vielfältiger Form im Roman findet. Provinz versus Stadt, Bauer versus Oberschicht, Frau versus Mann, Liebe (rot?) versus Hass (schwarz?). Der junge Julien, Sohn eines Schreinermeister, merkt schon früh, dass er nicht für die Handwerksarbeit geboren ist und will sich ehrgeizig nach oben kämpfen. Alles, was er hierfür rational für erforderlich hält, tut er ohne Berufung und Leidenschaft. Er lernt die Bibel auf Latein auswendig, obwohl er nicht gläubig ist. Er gesteht wortreich der Frau des Bürgermeisters seine Liebe, obwohl er zunächst nur den sportlichen Erfolg der Eroberung feiern kann. Er als kleiner Mann schafft es in die obere Gesellschaft. Bereits im ersten Teil schwankt das Buch zwischen Liebe und Verachtung bei Julien und Frau Bürgermeisterin, bei der er als Hauslehrer arbeitet, hin und her. Diese Gefühlsschwankungen verstärken sich sogar später noch als Julien über den Umweg eines katholischen Seminars den Weg nach Paris findet und sich als Sekretär eines Marquis in dessen Tochter verliebt. Oder doch nicht liebt? Wieder nur aus Kalkül handelt? Noch stärker als bei Julien schwanken die Hormone bei den Damen. Da werden seitenweise bittere Tränen vergossen, namenlose Verachtung versprüht und sich dann wieder dem jungen Dandy vor die Füße geworfen. Dies alles in pathetischen Worten. Und so stehen den wortreichen, blumigen Dialogen stilistisch dem ansonsten eher nüchternen Erzählton gegenüber. Der Roman wird als eine der Anfänge des literarischen Realismus genannt. Auch hin diesem Punkt schwankt das Buch nach meinem Empfinden gerade in den Liebesszenen zwischen der ausgehenden Romantik und in dem Realismus bei der Schilderung der politischen Intrigen, der Heucheleien und Lügen aller auftretenden Personen. Da gibt es keine Figur, der man Sympathie entgegenbringen kann. Als Identifikationsfigur dient niemand. Wer Bücher mit strahlenden Helden sucht, lässt hier besser die Finger davon. Ich schwanke nun auch in meiner Bewertung, denn mal mochte ich das Buch, mal dehnte es sich bei den ständigen Jo-Jo-Spielen zwischen den Liebenden bis zur Langweiligkeitsgrenze. Daher vergebe ich austarierte drei Sterne.

    29. Dez. 2022

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über . Stendhal

Henri Beyle, plus connu sous le pseudonyme de Stendhal , né le 23 janvier 1783 à Grenoble et mort d'apoplexie le 23 mars 1842 dans le 2e arrondissement de Paris2, est un écrivain français, connu en particulier pour ses romans Le Rouge et le Noir et La Chartreuse de Parme.

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