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Romane

Gefährliche Liebschaften

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Über das Buch

Die Marquise de Merteuil, Angehörige der höchsten Pariser Gesellschaftskreise, spielt ein gefährliches Spiel der Liebe. Sie, die den Schein der Tugendhaftigkeit zu wahren weiß, knüpft Beziehungen um der Zerstörung willen. Unter anderem hat sie mit dem Viconte von Valmont, ihrem ehemaligen Geliebten, eine Wette geschlossen. Der Einsatz: Die Ehre der jungen, wahrhaft tugendhaften Madame de Tourvel.

Editionen (20)

ISBN9783257212716
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum14.03.89
Seitenzahl432

Rezensionen & Bewertungen

40 Bewertungen

5 Rezensionen

4,1

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  • lulia197
    lulia197

    86 Follower

    4,0

    Intrigen des französischen Adels vor der Französischen Revolution. Eine Zeit, in der der Adel kaum noch politische Aufgaben hatte, also gaaanz viel Zeit, um Intrigen zu spinnen. Super spannend, als Hörbuch aber schwer zu folgen, wer wem jetzt was unterschiebt etc.

    13. März 2026

  • rinchen1903
    rinchen1903

    7 Follower

    4,0

    Es ist nicht ganz einfach zu hören aber es Lohnt sich. Ich fand es unglaublich zu welchen Intriegen die Menschen fähig sind und waren.

    27. Jan. 2026

  • karandi
    karandi

    245 Follower

    3,5

    Ein Klassiker für Liebhaber alter Schreibkunst

    Das Buch selber bietet alles, was ein Liebesdrama haben muss. Rache, Intrigen, Verführung, Mord und natürlich ist es äußerst originell, dass der komplette Roman eigentlich nur ein Briefverkehr ist. Die Geschichte selbst ist außerordentlich schlau. Ich denke aber, wer leichte Kost erwartet, der wird enttäuscht. Der Sprachgebrauch, der hier verwendet wird, kann zuweilen doch sehr anstrengend wirken. Dennoch ist es natürlich klar ein wohlverdienter Klassiker

    23. März 2026

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Pierre Ambroise François Choderlos de Laclos

Pierre Ambroise François Choderlos de Laclos, geboren 1741 in Amiens, gestorben 1803 in Tarent. Der Adel seiner Eltern war allzu jung, als dass er dem ehrgeizigen Offizier von Nutzen hätte sein können: Seit 1774 bevorzugte ein Erlass des Königs alten Adel bei der Beförderung. Vielleicht fiel deshalb in Laclos’ Briefroman ›Gefährliche Liebschaften‹ die Kritik an der Korruption der Adeligen so scharf aus. Er war ein Skandalerfolg – und blieb das Meisterwerk seiner Gattung. Jedoch plädierte Laclos nach der Revolution für eine konstitutionelle Monarchie, was ihn beinahe den Kopf gekostet hätte. Unter Napoleon ging sein Jugendtraum in Erfüllung, doch nur drei Jahre nach der Ernennung zum General starb Choderlos de Laclos an Typhus.

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