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La carte et le territoire

3,7(56)
Sprache
Französisch
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Über das Buch

La carte et le territoire Si Jed Martin, le personnage principal de ce roman, devait vous en raconter l'histoire, il commencerait par vous parler d'une panne de chauffe-eau. Ou de son pere, architecte connu et engagé, avec qui il passa seul de nombreux réveillons de Noël. Il évoquerait Olga, une tres jolie Russe rencontrée lors d'une premiere exposition de son travail photographique a partir de cartes routieres Michelin - « la carte est plus intéressante que le territoire ». C'était avant que le succes mondial n'arrive avec la série des « métiers », portraits de personnalités de tous milieux, dont l'écrivain Michel Houellebecq. Il dirait aussi comment il aida le commissaire Jasselin a élucider une atroce affaire criminelle. L'art, l'argent, l'amour, le rapport au pere, la mort, le travail, la France devenue un paradis touristique sont quelques-uns des themes de ce roman, résolument classique et ouvertement moderne

Editionen (2)

ISBN9782290032039
VerlagJ'ai Lu
Erscheinungsdatum31.03.12
Seitenzahl413

Rezensionen & Bewertungen

56 Bewertungen

3 Rezensionen

3,7

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  • 3,0

    Nicht mein Lieblings-Houellebeq

    "Karte und Gebiet" ist der Roman von Houellebeq, der mir bisher am wenigstens lag. Die Handlung begleitet uns durchs Leben des Künstlers Jed Martin. Tja, das fand ich relativ ereignislos. Dann taucht der Autor noch als Romanfigur auf. Plötzlich ein Schnitt: ein einschneidender Vorfall tritt ein, der Blickwinkel und die Hauptfigur ändern sich, Jed Martin wird zur Nebenfigur und die Geschichte wird doch noch interessant. Houellebeq wäre nicht Houellebeq wenn er nicht trotz schleppender Grundgeschichte zumindest mit seinem kritschen Blick auf die Kunstwelt und die Menschheit im Allgemeinen so weit zu unterhalten wüsste, dass ich das Buch zumindest zu Ende las. Im zweiten Teil reißt er das Ruder doch noch rum und auch die Handlung selbst wird deutlich interessanter.

    24. Okt. 2025

  • olaf_raack_autor
    olaf_raack_autor

    47 Follower

    4,0

    Lange wusste ich nicht so recht, wo das Buch mit mir hin will, was nicht bedeutet, dass ich mich gelangweilt habe. Der Protagonist ist das, was man von einem echten Künstler erwartet: einsam und sonderbar. Wir begleiten ihn auf seinem Weg vom Fotografen diverser industriezeitlicher Stillleben, über das Ablichten von Straßenkarten, bis hin zu einer Ausstellung seiner Bilder, die ihn zum Millionär werden lässt. Parallel taucht Michel Houellebecq als Nebenfigur in seinem eigenen Roman auf. Er zeichnet ein eher zerstörerisches Selbstbild, wirkt tragikomisch und exzentrisch. Im letzten Drittel gibt es einen überraschenden Plot-Twist, der neuen Schwung in die Story bringt. Handwerklich ist das Buch ohne Frage hervorragend. Houellebecq ist melancholisch, gesellschaftskritisch und unverblümt. Trifft es die Richtigen, ist das fein, arbeitet er sich entgegen meiner Sichtweise an Themen ab, lässt mich das befremdet weiterlesen. Ein umstrittener Autor mit einem aus meiner Sicht unumstritten guten Buch.

    29. Aug. 2023

  • ronji
    ronji

    2 Follower

    4,5

    Thema, Erzählweise und der unverstellte Einblick in die Peinlichkeit der Männer sind sehr gelungen. Was zunächst cringey sein könnte, entpuppt sich als besonders gelungen.

    19. Okt. 2025

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