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Romane

Mein letztes Jahr der Unschuld

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Über das Buch

Isabel Rosen hat noch ein Semester am Wilder College vor sich, als ein neuer Professor ihren Kurs für Kreatives Schreiben übernimmt. R. H. Connelly ist ein charismatischer Lehrer und ein Mann mit Geheimnissen. Er gibt Isabel das Gefühl, gesehen zu werden, schön und talentiert zu sein: die Frau, die sie sein möchte. Die beiden beginnen eine Affäre, die die Grundlagen dessen, wer Isabel zu sein glaubt, immer mehr erschüttert. Während ein weiteres Drama um ein verheiratetes Paar am College alle um sie herum in Atem hält, ahnt Isabel, dass die Grenze zwischen Jugend und Erwachsensein weniger klar ist, als sie dachte.

Editionen (2)

ISBN4099995276015
VerlagJulia Eisele Verlag
Erscheinungsdatum27.03.24

Rezensionen & Bewertungen

168 Bewertungen

38 Rezensionen

3,7

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  • deblioteca
    deblioteca

    185 Follower

    5,0

    Kennt ihr das Gefühl, man ist im Hirn eines Autors und spürt seine Gedanken? So habe ich mich beim lesen gefühlt. Manchmal waren die Gedanken sprunghaft, kühl, distanziert, manchmal gab es Nähe und tiefere Gedanken. Es wird das Leben von Isabel beleuchtet, eine nicht praktizierende Jüdin au NY die Ende der 90er studiert. Mir haben die Hinweise auf die damalige Situation (Bill Clinton's Affäre) sehr gut gefallen - ganz klar, ich bin ein 90er Kind und kann mich lebhaft an die Geschehnisse erinnern. Die Schreibart gefällt mir sehr gut, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe es genossen. Sehr vieles war nachvollziehbar für mich, so war das einfach zu dieser Zeit, auch wenn wir heutzutage nur den Kopf schütteln können. Ein Roman, der eigentlich keine konkrete Handlung hat und mich doch mitgerissen hat. Die Liebe zur Literatur kommt immer wieder hervor, das hat mich sehr gecatcht.

    5. Juni 2024

  • finesophie
    finesophie

    75 Follower

    4,0

    So schön geschrieben!

    „Mein letztes Jahr der Unschuld“ transportiert die Unstetigkeit und Unsicherheit die ich persönlich als ganz junge Erwachsene hatte und als junge Erwachsene immer noch habe, sehr gut. Isabell wirkte auf mich ein bisschen blass und war trotz all ihren innern Empfindungen irgendwie so leise, weshalb ich erst von Zeit zu Zeit mit ihr sympathisieren konnte, was wiederum auch sehr von den reflektierten Kommentaren der älteren Isabell getragen wurde. Richtig, richtig gut war der Schreibstil! So grazil aber gewaltig, so treibend! Ich bin wirklich sehr schnell durch die Seiten gekommen und habe das Buch kaum noch weglegen können. Alles in Allem: ein richtig gutes Buch, dem aber noch der letzte Kniff fehlt, um es zum Highlight zu machen (und weniger Namen von verschiedensten Randfiguren mit denen wir ab dem Beginn überworfen werden, ich hatte da so meine Schwierigkeiten 😅)

    So schön geschrieben!

    19. Jan. 2026

  • schatzsucherin
    schatzsucherin

    319 Follower

    4,0

    Ein kleines Lesefest, wenn auch anders als erwartet. In der Protagonistin Isabel Rosen konnte ich mich in einigen Teilen wiederfinden und fand es großartig zu lesen, wie sie immer mehr ihre eigene Stimme, Meinungen und Überzeugungen erkennen und aussprechen konnte. Die Beziehung zu ihrem Professor war weniger aufregend, dafür tiefsinniger als gedacht. Der Roman bietet das Potenzial sich auf verschiedenen Ebenen mit den Inhalten (Erwachsenen werden, Loyalität, Betrug etc.) auseinanderzusetzen und war demnach für mich mehr als eine einfache „Dark Academia“ Geschichte. „Wir meinen unsere Geschichten seien persönlich dabei sind wir nur Produkte unserer Zeit.“

    26. März 2024

3 von 38 Rezensionen

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