Blick ins Buch

Der Trafikant

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Über das Buch

Österreich 1937: Der 17-jährige Franz Huchel (Simon Morzé) verlässt sein Heimatdorf am Attersee, um beim Wiener Trafikanten Otto Trsnjek (Johannes Krisch) in die Lehre zu gehen. Zu den Stammkunden des kleinen Tabakladens zählt auch der bereits von fortschreitendem Alter und Krankheit gezeichnete Sigmund Freud (Bruno Ganz), von dem Franz auf Anhieb fasziniert ist. Als der Junge sich unglücklich in die schöne Varietétänzerin Anezka (Emma Drogunova) verliebt, sucht er Rat bei Freud, muss aber feststellen, dass dem weltbekannten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein mindestens ebenso großes Rätsel ist. Franz ist dennoch fest entschlossen, um seine Liebe zu kämpfen, wird aber in den Strudel der politischen Ereignisse gezogen, als Hitlers Truppen das Kommando übernehmen...

Editionen (13)

ISBN4061229099004
VerlagLEONINE Distribution GmbH
Erscheinungsdatum10.05.19

Rezensionen & Bewertungen

1087 Bewertungen

117 Rezensionen

3,6

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  • buchmelodie
    buchmelodie

    702 Follower

    5,0

    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Wunderbare leise Erzählung, die sehr berührt.

    Robert Seethaler entwickelt sich immer mehr für mich zu einem Lieblingsautoren. Zwar kommt „Der Trafikant“ nicht ganz an „Ein ganzes Leben“ heran, aber auch dieses Buch besticht durch einen wunderbaren und lebendigen Schreibstil, der den Leser direkt in die bewegende Welt des Franz Huchel und seines Freundes Siegmund Freud eintauchen lässt. Trotz seiner leisen Töne entfaltet das Buch für mich eine eindrucksvolle Atmosphäre, die zum Nachdenken anregt. Die Charaktere sind so authentisch und liebevoll gestaltet, dass sie einem sofort ans Herz wachsen. Eine Lektüre, die nachhaltig beeindruckt und gerade in Bezug auf die heutige politische Situation zum Verweilen einlädt. Absolute Leseempfehlung! 🎩📰⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️📰🎩

    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 
Wunderbare leise Erzählung, die sehr berührt.

    16. Feb. 2025

  • cule.jule
    cule.jule

    336 Follower

    5,0

    Die Geschichte des jungen Franz ...

    Lange lag dieses Buch auf meinem Stapel ungelesener Bücher – bis plötzlich der Impuls kam, es endlich aufzuschlagen. Und was soll ich sagen: Ich habe es verschlungen. Es war mein erstes Buch des Autors, aber ganz sicher nicht mein letztes. Im Mittelpunkt steht der 17‑jährige Franz. Das Setting: Wien im Jahr 1937. Franz verlässt sein Heimatdorf, um in der Stadt eine Lehrstelle in einer Trafik anzutreten. Zu den Stammkunden des kleinen Tabak- und Zeitungsgeschäfts gehört niemand Geringerer als Sigmund Freud. Zwischen den beiden entwickelt sich eine besondere, wenn auch kurze Freundschaft. Gleichzeitig verändert sich die politische Lage rasant, das gesellschaftliche Klima kippt – und Franz erlebt in kurzer Zeit seine erste Liebe, den Wandel der Welt um ihn herum und die eigenen Zweifel. Die rund 250 Seiten habe ich mit großer Freude gelesen. Die Sprache, die Atmosphäre, die Figuren – all das hat sofort Bilder in meinem Kopf entstehen lassen und mich tief in die Geschichte hineingezogen. Es geht um Freundschaft, Liebe, Verlust und die Frage, wofür man einsteht, wenn sich alles um einen herum verändert. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

    22. Feb. 2026

  • mark_007711
    mark_007711

    238 Follower

    4,5

    Eine Geschichte zum Nachdenken

    Habe es als Schullektüre lesen müssen und diese Lektüre hat mir am meisten gefallen.

    17. Sept. 2025

3 von 117 Rezensionen

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