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Netter Jugend"krimi" als kurzes Buch zwischendurch
"Zebraland" von Marlene Röder wird unter anderem von der Süddeutschen Zeitung als „packender Thriller“ und „meisterliche Inszenierung“ beschrieben. Außerdem galt der Roman als einer der besten Jugendkrimis des Jahres 2010. Ein Thriller ist es definitiv nicht. Steht aber auch nicht drauf, nur die Süddeutsche tut so als wäre es eins ;) Mit etwas über 200 Seiten ist das Buch zudem recht kurz -für mich war es daher ein netter "Zwischensnack" nach einigen sehr langen Büchern. Tatsächlich habe ich es in nur 3 Stunden durchgelesen. Für mich ist "Zebraland" eindeutig ein Jugendbuchund auch als solcher hat er mich nicht wirklich abgeholt. Ein Problem, das ich generell häufiger bei Jugendkrimis habe, zeigt sich auch hier: Die Geschichte spielt im Umfeld von etwa 18-jährigen Figuren und häufig im schulischen Kontext, wirkt aber gleichzeitig so, als wolle sie sehr erwachsen sein. Am Ende entsteht dadurch für mich ein merkwürdiger Zwischenzustand; weder wirklich jugendlich noch wirklich erwachsen. Auch inhaltlich hatte ich mir ehrlich gesagt etwas anderes vorgestellt. Die Spannung blieb für mich eher verhalten und die Geschichte konnte mich emotional kaum fesseln. Besonders das Ende hat mich enttäuscht, da es für mein Empfinden keine richtige runde Sache war.
Mar 7, 2026
Netter Jugend"krimi" als kurzes Buch zwischendurch
"Zebraland" von Marlene Röder wird unter anderem von der Süddeutschen Zeitung als „packender Thriller“ und „meisterliche Inszenierung“ beschrieben. Außerdem galt der Roman als einer der besten Jugendkrimis des Jahres 2010. Ein Thriller ist es definitiv nicht. Steht aber auch nicht drauf, nur die Süddeutsche tut so als wäre es eins ;) Mit etwas über 200 Seiten ist das Buch zudem recht kurz -für mich war es daher ein netter "Zwischensnack" nach einigen sehr langen Büchern. Tatsächlich habe ich es in nur 3 Stunden durchgelesen. Für mich ist "Zebraland" eindeutig ein Jugendbuchund auch als solcher hat er mich nicht wirklich abgeholt. Ein Problem, das ich generell häufiger bei Jugendkrimis habe, zeigt sich auch hier: Die Geschichte spielt im Umfeld von etwa 18-jährigen Figuren und häufig im schulischen Kontext, wirkt aber gleichzeitig so, als wolle sie sehr erwachsen sein. Am Ende entsteht dadurch für mich ein merkwürdiger Zwischenzustand; weder wirklich jugendlich noch wirklich erwachsen. Auch inhaltlich hatte ich mir ehrlich gesagt etwas anderes vorgestellt. Die Spannung blieb für mich eher verhalten und die Geschichte konnte mich emotional kaum fesseln. Besonders das Ende hat mich enttäuscht, da es für mein Empfinden keine richtige runde Sache war.
Mar 7, 2026






