Xenogenesis

Xenogenesis

Softcover
3.812

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Description

Um die Menschheit zu retten, muss sie für immer verändert werden

Die ferne Zukunft. Ein Atomkrieg hat die Erde fast vollständig zerstört. Nur einige wenige Menschen wurden von den Oankali, einer geheimnisvollen außerirdischen Spezies, gerettet. Jetzt sollen sie auf ihren Heimatplaneten zurückkehren. Aber die Hilfe der Oankali hat ihren Preis ...

Das einzigartige Science-Fiction-Meisterwerk von der Autorin von DIE PARABEL VOM SÄMANN

»Xenogenesis« beinhaltet die drei Romane »Dämmerung«, »Rituale« und »Imago«.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Softcover
Pages
976
Price
19.60 €

Author Description

Octavia Estelle Butler (22. Juni 1947 – 24. Februar 2006) kam in Pasadena, Kalifornien zur Welt. Obwohl bei ihr als Kind Dyslexie festgestellt wurde, machte sie einen Abschluss am Pasadena City College und schrieb sich an der California State University in Los Angeles ein. Schon als Kind verfasste sie erste Kurzgeschichten, und 1969/70 besuchte sie zwei Autoren-Workshops, bei denen sie unter anderem mit Harlan Ellison in Kontakt kam, der ihr half, 1976 ihren ersten Roman bei einem Verlag unterzubringen. In ihrem mehrfach mit dem Hugo und dem Nebula Award ausgezeichneten Werk geht es immer wieder um Genderfragen und kulturelle Identität. Sie lebte und arbeitete bis zu ihrem Tod in Seattle, Washington.

Posts

6
All
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Was für ein Brett!!!

Die Trilogie in einem Band! Die Menschheit löscht sich durch einen Atomkrieg zu größten Teil selbst aus. Die Oankali, eine außerirdische Rasse, rettet die letzten Überlebenden Menschen. Diese werden in eine Kryoschlaf versetzt und jetzt sollen, eben diese letzten Überlebenden zurück auf die Erde…, aber dies hat einen hohen Preis! "Xenogenesis" fordert den Leser heraus, über die grundlegenden Fragen der Menschlichkeit, Ethik und Veränderung nachzudenken. Butlers Schreibstil ist präzise, teils hart und eindringlich. Sie verwendet eine klare, direkte Sprache, um komplexe und oft verstörende Themen zu vermitteln. Die endlosen Gespräche über Fortpflanzung und genetische Veränderung können und sind teilweise ermüden, aber sie sind, für diese Story, sehr wichtig um die verschiedenen Charaktere zu verstehen. Ein Meilenstein in der Science-Fiction-Literatur, die zu Diskussionen anregt. Für mich das erste ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Highlight in diesem Jahr. Dementsprechend verdient sich dieses Buch einen Platz zwischen meinen Lieblingsbüchern. Es war ein absolutes Erlebnis dieses Buch zu lesen!

Was für ein Brett!!!
4.5

Ein krasses Leseerlebnis. Eine Trilogie zusammengefasst in einem dicken Schmöker. In jedem Buch verschiebt sich der Fokus etwas auf andere Charaktere, was ich teilweise Schade fand, die Grundstory hat mich trotzdem gefesselt. Besonders spannend fand ich die Frage mit wem ich sympatisiere und aus welchen Gründen. Die Menschen und die Außerirdischen, die Oankali, bieten hier viel Stoff für ambivalente Positionen. In allen Büchern geht es auch um Heilung, in einem sehr weit gefassten Sinn. Im letzten allerdings auch um Heilung von verschiedenen Behinderungen. Wo hier in der Realität immer noch viele Betroffene mit Ableismus zu kämpfen haben, bezieht ein Buch von 1989 (und Außerirdische) andere, kontroversere Ansätze. Ich kann mir kaum vorstellen, wie eine Person mit Behinderung den Inhalt empfindet. Dafür kenne ich mich mit Ableismus noch zu wenig aus. Das ich das hier erwähne, hat auch mit der Rezension von @Literaturlärm zu tun, in der sie auch auf das Thema hinwies. Für mich war es ein nachhaltiges Lesevergnügen mit viel Gedankenfutter. (CN u.a. für sexuelle Handlungen, Vergewaltigung, Fehlgeburten, ableistische Sprache, Unterdrückung, Inzest, ...)

4.5

Wow!

Xenogenesis war ein wahres Erlebnis! Es ist zwar hin und wieder nicht so leichtgängig und anfangs war ich immer wieder etwas erschrocken über die Heftigkeit der Dinge aber ich war stellenweise wie hineingesogen in die Story. Man bekommt im Laufe der drei Teile immer wieder verschiedene Perspektiven und Zeiten zu sehen, menschliche und nicht-menschliche, das macht das ganze immer wieder neu spannend. Meine anfängliche Abneigung gegen die Oankali hat sich irgendwann in Luft aufgelöst. Ich ziehe meinen Hut vor dem Ideenreichtum der Autorin. Ihre Ideen sind so unglaublich erschreckend, klingen aber immer wieder sehr plausibel. Menschen haben einen genetischen Widerspruch in sich und löschen sich unweigerlich früher oder später aus...gerade zur jetzigen Zeit wieder so unglaublich präsent. Ich empfehle das Buch jedem der ein bisschen Durchhaltevermögen hat, ich finde man muss sich schon darauf einlassen können und wollen.

4.5

Faszinierend seltsam

Ich konnte mich bis zum Ende nicht entscheiden, auf wessen Seite ich war. Die Menschen, die einfach nur Autonomie wollen, oder die Aliens, die der Meinung sind, nur Gutes zu tun und zu helfen? Diese drei Bände regen zum Nachdenken an.

3

Die Menschheit hat sich in einem Atomkrieg fast vollständig selbst vernichtet, doch einige Überlebende wurden von der Alienspezies der Oankali gerettet. Eine der Überlebenden ist Lilith. Sie wurde als eine der ersten aus einer Art Kryoschlaf aufgeweckt, damit sie dabei helfen soll, die restlichen Menschen zu überzeugen mit den Oankali zusammenzuarbeiten. Denn deren Hilfe hat einen Preis: Die Oankali fordern, dass die Menschen sich mit ihnen verbinden sollen. Ihre Kinder wären keine Menschen mehr. „Xenogenesis“ beinhaltet alle drei Bände der gleichnamigen Trilogie. Im ersten Band geht es um Lilith. Sie muss die Oankali kennenlernen und ihre Abscheu ihnen gegenüber überwinden. Außerdem muss sie sich entscheiden, welchen Weg sie und die Menschheit allgemein gehen soll. In den beiden Folgebänden folgen wir dann jeweils einem von Liliths Kindern. Diese ersten Konstruierten, welche sowohl Menschen als auch Oankali sind, müssen mit ihren widersprüchlichen Instinkten klarkommen und einen neuen Weg für beide Spezies finden. Die Bücher behandeln ganz verschiedene Themen, zentral steht jedoch die Frage, was es bedeutet, Mensch zu sein. Dies ist eine sehr spannende Frage und insbesondere im Kontrast zu den Oankali, die so anders sind, dass es oft abstoßend ist, könnte dies sehr spannend sein. Die Darstellung dieser Alienspezies ist der Autorin sehr gelungen. Vieles was für diese völlig normal war, löste bei mir großes Unbehagen und Unverständnis aus. Ebenso konnten die Oankali Menschen nur sehr bedingt verstehen und verhielten sich oft genug eher, wie Eltern oder Tierbesitzer ihnen gegenüber, obwohl sie es eigentlich nur gut meinten. Dennoch habe ich die zentrale Frage darüber, was Menschlichkeit ausmacht als nicht ausreichend behandelt empfunden. Die Autorin fokussiert sich durchgehend auf die Biologie und was diese mit Menschen macht. Zu Beginn war dies verständlich, denn für die Oankali ist dies der einzig relevante Blick auf ein Wesen. Doch ich fand diesen biologischen Essenzialismus als extrem reduktionistisch, insbesondere wenn es um Genderthemen ging. Männer können gar nicht anders, als mit möglichst vielen Frauen zu schlafen und mit Gewalt ihre Männlichkeit zu beweisen, während Frauen beschützt werden wollen. Menschen generell können nicht anders als hierarchisch zu leben und sich irgendwann selbst zu vernichten. Das sind die Aussagen, die immer wieder über sie getroffen werden und es gibt keine Anzeichen, die den Oankali beweisen könnten, dass diese Aussagen falsch sein könnten. Um darüber zu reflektieren, was Menschlichkeit bedeutet, hätte ich mir gewünscht, dass es auch um die menschliche Psyche gehen würde, aber dafür hätte der Text menschliche Charaktere gebraucht, die sich auch wie echte Menschen verhalten würden. Abgesehen von Lilith in der ersten Hälfte des ersten Bandes war davon leider nichts zu finden. Die meisten menschlichen Charaktere waren flacher als Pappe und legten alle ihre tiefsten Überzeugungen bei dem kleinsten Kontakt mit Pheromonen ab. Ich will nicht bezweifeln, dass dies nicht passieren könnte, aber dieses Verhalten wurde schnell repetitiv, langweilig und bewies wieder und wieder, dass die Oankali eigentlich Recht haben mit ihren Annahmen. In der ersten Hälfte des ersten Bandes war es tatsächlich noch interessant, Liliths innerem Kampf zuzusehen. Sie musste sich zunächst überwinden, mit den Oankali überhaupt interagieren zu können und dann erhielt sie erst nach und nach die wichtigsten Informationen. Ihre Gefühle und ihr Widerstand waren hier sehr verständlich, allerdings kam es dann zu einem kurzen Zeitsprung, nach dem sie wie ausgewechselt war. Ihr Verhältnis zu den Oankali veränderte sich außerhalb des Textes komplett und ab dann habe ich keinen neuen Zugang zu irgendeinem menschlichen Charakter finden können. Später gab es sicher einige interessante Momente, in denen etwa Konstruierte mit ihren widersprüchlichen Gefühlen kämpfen mussten, aber es blieb leider bei Momenten. Die meisten Themen des Textes waren meiner Meinung nach einfach nicht gut ausgearbeitet, die meisten Charaktere blieben flach und auch wenn der Plot immer wieder interessante Szenen bereithielt, reichten diese einfach nicht aus, um mich für das Buch zu begeistern. Ich hatte hier definitiv etwas anderes erwartet. Fazit: „Xenogenesis“ hatte zwar eine interessante Prämisse und eine hervorragend gestaltete Alienspezies, leider war aber meiner Meinung nach das zentrale Thema nicht gut herausgearbeitet und auch andere Themen blieben ebenso blass, wie die meisten Charaktere.

1

Potential ... Aber einfach nur langweilig, kein Spannungsbogen, keine Verbindung zu den Personen

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