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Wohin wir gehören

4.3(9)
Paperback€14.99
Language
German
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About the book

Die vierzehnjährige Angie kümmert sich rührend um ihre kleine autistische Schwester Sophie. Deren stundenlange laute Schreie machen es jedoch fast unmöglich, längerfristig eine Wohnung zu behalten.

Erst als sie als ungeliebte Untermieter bei ihrer Tante Vi die Deutsche Dogge Rigby als Nachbarin bekommen, findet Sophie etwas Ruhe. Der Kontakt zu der großen schwarzen Hündin beendet die ewigen Schreiattacken und macht so auch Angies Leben einfacher. Hinzu kommt ihre Bekanntschaft mit Rigbys Besitzer Paul Inverness, in dem das vaterlose Mädchen trotz der fünfzig Jahre Altersunterschied so etwas wie einen Seelenverwandten findet.

Doch dann ändern sich die Dinge, und Angies Welt droht erneut zusammenzubrechen.

ISBN9781503936737
PublisherTinte & Feder
Publication Date03/29/16
Pages444

Reviews & Ratings

9 ratings

1 reviews

4.3

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  • 5.0

    Herzzerreißendes Lesehighlight 💔

    Dieses Buch war, im emotionalen Sinn, eine Mischung aus schön und schlimm. Ich hatte die 444 Seiten in zwei Tagen durch, konnte es einfach nicht weglegen. Mit dem Schreibstil hatte ich am Anfang etwas Schwierigkeiten. Viele kurze Sätze und häufige Satzanfänge mit "Ich" mag ich normalerweise nicht, weil es sich abgehakt liest. Dass ich dann doch so schnell reinfand, lag hauptsächlich daran, dass es so gut zu Angie, aus deren Sicht man liest, gepasst hat. Ich bin durch die Seiten geflogen, hatte jede Situation und jeden Ort ganz klar vor Augen. Die Charaktere waren nicht zahlreich, dafür extrem gut dargestellt, was in der Perspektive eine Kunst für mich ist. Es war hart zu lesen, wie sehr Angie kämpfen muss und sich selbst trotz aller Widrigkeiten immer treu geblieben ist. Kein Mädchen mit vierzehn Jahren sollte so viel Verantwortung übernehmen müssen, aber das ist leider viel häufiger die Realität, als man sich vorstellen kann. Auch Paul ist mir sehr ans Herz gewachsen. Zu sehen, wie er an seiner unfreiwilligen Aufgabe wächst, obwohl er eigentlich nur seine Ruhe will, zeigt, dass Freundschaft keine Frage des Alters oder Geschlechts sein muss. Über Rigby und ihre Verbindung zur autistischen Sophie kann ich nicht schreiben, es bricht mir das Herz. Angies Mom hätte ich zwischendurch gern geschüttelt. Ich will sie trotzdem nicht verurteilen. Ihre Lage ist alles andere als einfach, und auch wenn ich sie mir für ihre Töchter stärker gewünscht hätte, glaube ich doch, dass sie ihr Bestes im Rahmen ihrer Möglichkeiten gegeben hat. Mir ging jede einzelne Seite ans Herz. Sicher wird das nicht mein letztes Buch von Catherine Ryan Hyde gewesen sein, aber solche Geschichten, auch wenn sie großartig sind, kann ich nicht zu oft lesen. Das waren schon sehr sehr viele Gefühle auf einmal. Unbedingte Leseempfehlung von mir. Wichtiger Hinweis (enthält Spoiler!): ⬇️ Wer ein Problem damit hat, dass ein Tier stirbt, sollte das Buch nicht lesen.

    Herzzerreißendes Lesehighlight 💔

    Mar 29, 2026

SocialReads

Page-based comments

Page 7918%

Dass die Mutter Angie mit dem Hund und ihrer Schwester allein gehen lässt 😵‍💫 Sie hätte doch wenigstens mitgehen müssen.

Page 17539%

1 comment hidden

Page 43998%

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