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Description
Der Highschool-Lehrer August Schroeder hat nach dem Tod seines siebzehnjährigen Sohnes nur ein Ziel: Er will die gemeinsam geplante Reise nun allein unternehmen, um etwas von der Asche seines Sohnes im Yellowstone-Nationalpark zu verstreuen.
Doch schon bald sieht es ganz so aus, als wollte ihm das Schicksal einen Strich durch die Rechnung machen. Sein Wohnmobil bleibt mitten im Nirgendwo liegen, und die Reparaturkosten würden sein Budget für diese ihm so wichtige Reise sprengen.
Aber dann macht ihm der Besitzer der Autowerkstatt ein Angebot: Wenn er seine beiden Söhne Seth und Henry mit auf die Reise nimmt, wird er ihm das Wohnmobil kostenlos instand setzen. August ist hin- und hergerissen. Die Reise ist ihm wichtig, aber ist es wirklich eine gute Idee, die sieben- und zwölfjährigen Jungen mitzunehmen, wo er doch den Tod seines eigenen Sohnes noch lange nicht verarbeitet hat?
Ein Roadmovie in Buchform: eine Reise durch die Schönheit der großen Nationalparks im Westen der USA und die Geschichte dreier Menschen, die ihren Platz im Leben noch finden müssen.
Book Information
Posts
Ein Buch, zu dem ich vermutlich niemals gegriffen hätte, wenn es nicht eins der absoluten Lieblingsbücher einer meiner Arbeitskolleginnen wäre. Es handelt sich bei dem Buch um einen emotionalen Roadtrip eines trockenen Alkoholikers, der sich unter seltsamen Umständen plötzlich genötigt fühlt, die zwei Söhne eines Fremden mit auf seine Reise zu nehmen. Der Beginn des Buches und der Aufhänger wirkten etwas gezwungen auf mich und teilweise auch etwas plump, allerdings konnte ich auch verstehen, warum das im Grunde notwendig gewesen ist. Danach war es genau das für mich, was es vermutlich auch sein wollte. Ein Buch, das mit schweren Themen durchaus mit einer gewissen Leichtigkeit umgeht, ein emotionales Auf und Ab zwischen Fremden unterschiedlicher Altersgruppen, ein Liebesgedicht an die Nationalparks Amerikas und die Wichtigkeit seinen Leidenschaften zu folgen und an Problemen zu arbeiten. Es kommt ohne Romanze aus (im Grunde eigentlich sogar komplett ohne weibliche Figuren), bedient sich einer angenehmen Sprache und ist trotz der Thematik beinahe ein Wohlfühlbuch. Es gab durchaus sehr berührende Szenen, hat mich im Großen und Ganzen aber weniger abgeholt, als ich erwartet hatte. Das Ende fand ich etwas steif, weil es wirkte, als habe das Buch mit der Erwartungshaltung des Lesers gebrochen, in dem es einen Zeitsprung von vielen Jahren aufmacht und eine neue Problematik einführt. Es war im Großen und Ganzen durchaus passend, hat mich aber nicht mehr so recht erreicht. Alles in Allem aber ein durchaus gutes Buch. Vor allem für Leser, die ein angenehmes Buch mit einem wunderbaren Roadtrip lesen wollen.

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Der Highschool-Lehrer August Schroeder hat nach dem Tod seines siebzehnjährigen Sohnes nur ein Ziel: Er will die gemeinsam geplante Reise nun allein unternehmen, um etwas von der Asche seines Sohnes im Yellowstone-Nationalpark zu verstreuen.
Doch schon bald sieht es ganz so aus, als wollte ihm das Schicksal einen Strich durch die Rechnung machen. Sein Wohnmobil bleibt mitten im Nirgendwo liegen, und die Reparaturkosten würden sein Budget für diese ihm so wichtige Reise sprengen.
Aber dann macht ihm der Besitzer der Autowerkstatt ein Angebot: Wenn er seine beiden Söhne Seth und Henry mit auf die Reise nimmt, wird er ihm das Wohnmobil kostenlos instand setzen. August ist hin- und hergerissen. Die Reise ist ihm wichtig, aber ist es wirklich eine gute Idee, die sieben- und zwölfjährigen Jungen mitzunehmen, wo er doch den Tod seines eigenen Sohnes noch lange nicht verarbeitet hat?
Ein Roadmovie in Buchform: eine Reise durch die Schönheit der großen Nationalparks im Westen der USA und die Geschichte dreier Menschen, die ihren Platz im Leben noch finden müssen.
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Ein Buch, zu dem ich vermutlich niemals gegriffen hätte, wenn es nicht eins der absoluten Lieblingsbücher einer meiner Arbeitskolleginnen wäre. Es handelt sich bei dem Buch um einen emotionalen Roadtrip eines trockenen Alkoholikers, der sich unter seltsamen Umständen plötzlich genötigt fühlt, die zwei Söhne eines Fremden mit auf seine Reise zu nehmen. Der Beginn des Buches und der Aufhänger wirkten etwas gezwungen auf mich und teilweise auch etwas plump, allerdings konnte ich auch verstehen, warum das im Grunde notwendig gewesen ist. Danach war es genau das für mich, was es vermutlich auch sein wollte. Ein Buch, das mit schweren Themen durchaus mit einer gewissen Leichtigkeit umgeht, ein emotionales Auf und Ab zwischen Fremden unterschiedlicher Altersgruppen, ein Liebesgedicht an die Nationalparks Amerikas und die Wichtigkeit seinen Leidenschaften zu folgen und an Problemen zu arbeiten. Es kommt ohne Romanze aus (im Grunde eigentlich sogar komplett ohne weibliche Figuren), bedient sich einer angenehmen Sprache und ist trotz der Thematik beinahe ein Wohlfühlbuch. Es gab durchaus sehr berührende Szenen, hat mich im Großen und Ganzen aber weniger abgeholt, als ich erwartet hatte. Das Ende fand ich etwas steif, weil es wirkte, als habe das Buch mit der Erwartungshaltung des Lesers gebrochen, in dem es einen Zeitsprung von vielen Jahren aufmacht und eine neue Problematik einführt. Es war im Großen und Ganzen durchaus passend, hat mich aber nicht mehr so recht erreicht. Alles in Allem aber ein durchaus gutes Buch. Vor allem für Leser, die ein angenehmes Buch mit einem wunderbaren Roadtrip lesen wollen.








