Wilder Girls
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Seit achtzehn Monaten steht das Mädcheninternat von Raxter Island unter Quarantäne, denn eine gefährliche Seuche hat sich ausgebreitet: Bei den Schülerinnen löst sie grausige Mutationen aus, die Lehrerinnen starben eine nach der anderen. Die Natur auf der Insel ist wild und unberechenbar geworden. Zum Überleben braucht man Freundinnen, die alles für einen tun würden – so wie Hetty und Reese für Byatt. Denn als Byatt verschwindet, beginnen die beiden eine verbotene Suche, bei der sie auf grausamere Wahrheiten stoßen, als sie es sich je hätten ausmalen können …
Book Information
Author Description
Rory Power stammt aus Neuengland und lebt dort heute noch. Sie absolvierte ihren Master in Prose Fiction an der University of East Anglia, woran sie gerne zurückdenkt – zum einen, weil sie dort viel gelernt hat, vor allem aber, weil es auf dem Campus so viele Kaninchen gab. Heute arbeitet sie als Krimilektorin und Beraterin für TV-Adaptionen.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Dystopisch, grausam und packend.
Eine packende dystopische Geschichte über wahre Freundschaft und den Kampf ums Überleben. Das Buch fesselt mit seiner intensiven Atmosphäre und eindrucksvollen, teils erschreckenden Beschreibungen. Trotz – oder gerade wegen – seiner beklemmenden Szenen ist es absolut lesenswert.
Teilweise sehr verwirrend
Vor allem am Anfang hat die Geschichte mich sehr verwirrt. Doch mit der Zeit habe ich mich an den Stil gewöhnt und das Thema auch verstanden. Die Charaktere waren meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitet und hatten alle ihr guten und schlechten Charakterzüge. Im Endeffekt hat mir das Konzept ziemlich gut gefallen, auch wenn es nicht perfekt war.
„Wilder Girls“ ist ein Jugendroman mit einer fesselnden Idee und starkem atmosphärischem Aufbau. Das düstere Setting und die blutigen Horrorelemente sorgen für eindringliche, teils schockierende Szenen, die nicht nur Fans des Body-Horrors sondern auch Dystopie- und Gruselfans ansprechen werden. Doch trotz dieser Stärken bleibt die Geschichte für mich leider in den entscheidenden Punkten unbefriedigend. Die dunkle Grundstimmung und die verstörenden Beschreibungen schaffen zwar eine intensive Leseerfahrung, doch durch die mangelnde Ausarbeitung der Welt und der zugrunde liegenden Themen – insbesondere der Ursprung und die Auswirkungen der Tox – bleibt vieles im Unklaren. Auch die Figuren wirken stellenweise unterentwickelt, ihre Beziehungen bleiben zu oft an der Oberfläche. Das Ende verstärkt dieses Gefühl, da es wichtige Fragen unbeantwortet lässt und damit eine unvollendete Erzählung hinterlässt. Insgesamt zeigt „Wilder Girls“ großes Potenzial und bietet viele intensive Momente, kann jedoch die hohen Erwartungen, die es anfangs in mir geweckt hat, nicht vollends erfüllen. Die verstörenden, blutigen Horrorelemente halten die Spannung aufrecht, doch aufgrund der fehlenden erzählerischen Tiefe und der unbeantworteten Fragen reicht es letztlich für mich nur für 3,5 Sterne.

Empfehlung
Ich muss sagen der Anfang hat mich bereits in den Bann gezogen. Die Geschichte, die Mädchen, die Seuche. Es warf alles Fragen auf und die düstere Stimmung hat mich das Buch verschlingen lassen. Am Ende waren meine Fragen zum größten Teil beantwortet, selbst wenn ich mir vielleicht einen anderen Ausgang gewünscht hätte. Besonders vor der Nacht des Horrors wirklich ein klasse Read.
"Wir sollten hier nicht sein. Dieser Ort gehört uns nicht mehr."
"Haltet die Quarantäne ein, haben sie gesagt. Befolgt die Regeln, und wir werden euch helfen. Ein Messer in meinem Gürtel und eine Schrottflinte in meinen Händen. Anderthalbjahre leerer Himmel und nicht genug Medikamente, Leichen, die hinter der Schule brennen. Wir müssen uns selbst helfen." "Furcht ist wie ein Schleier, hinter dem alles anders aussieht, gefährlich und voller Schmerz." "Wir können uns nicht aussuchen, was uns verletzt."

Im Mädcheninternat Raxter ist vor 18 Monaten eine Seuche ausgebrochen, die bei den jugendlichen Schülerinnen in Schüben zu Mutationen führt und einen Großteil von ihnen bereits getötet hat. Die Schule und die ganze einsame Insel, auf der sich das Gebäude befindet, stehen seitdem unter Quarantäne, die Schülerinnen und zwei Lehrerinnen werden nur unzureichend von der US Navy versorgt. Als ihre beste Freundin verschwindet, macht sich Hetty auf die Suche und bricht damit die Regeln … ‚Wilder Girls‘ liest sich schnell weg, denn es ist durchaus spannend geschrieben. Die trostlose Umgebung der verlassenen Insel, die heruntergekommene Schule, der Überlebenskampf der Mädchen, ihre schreckliche Krankheit - da hat Rory Power ein tolles Szenario geschaffen. Aber leider dann doch auch viel Potential verschwendet. Es muss in solch einer Geschichte gar nicht sein, das alles hundertprozentig erklärt und aufgeklärt wird - aber lose Enden und Auflösungen sollten ein stimmiges Bild ergeben und das fehlt mir bei ‚Wilder Girls‘ leider in der Gesamtschau. Die Erklärung für die Krankheit wird in ein paar Sätzen abgetan, bei der Flucht gibt es einen eklatanten Logikfehler und auch einige andere Kleinigkeiten ergeben leider im Nachhinein überhaupt keinen Sinn. Zudem bleibt das Verhältnis der drei Mädchen Hetty, Byatt und Reese so diffus, das man die tiefe Freundschaft, die Hetty die ganze Zeit betont, nicht richtig nachempfinden kann. Von den Nebenfiguren ganz zu schweigen, die über Statistenrollen nicht hinauskommen. ‚Wilder Girls‘ hat eine gute Grundidee, ein toll beschriebenes Szenario aber leider eine nicht so gute Umsetzung.
,,Haltet die Quarantäne ein, haben sie gesagt. Befolgt die Regeln, und wir werden euch helfen.“ Für die Schülerinnen und Lehrkräfte des Raxter Internat gibt es nur diese einzige wichtige Regel, die sie alle am Leben hält. Denn sie sind von einem Virus befallen, der sich ,,Tox“ nennt. Nach und nach verändern sich ihre Körper, werden animalischer und sie verlieren die Kontrolle über sich selbst. Um die Ansteckung zu verhindern und ein Heilmittel zu finden, müssen die Mädchen in Quarantäne. Sie sind von nun an abhängig von Lebensmittellieferungen und vollkommen auf sich allein gestellt. Hunger, Leid, Gewalt, Krankheit, Tod und Angst sind von nun an ihre ständigen Begleiter. An sich ist die Story wirklich unglaublich interessant, aber ich hatte große Schwierigkeiten mit dem Alltag in Raxter und den Protagonistinnen warm zu werden. Das lag daran, dass die Erzählung anfangs nur ein Licht auf den Alltag an der Schule wirft. Da dieser nicht all zu spektakulär und recht monoton ist, wird die Geschichte schnell langweilig. Im Endeffekt hat mich nur die Neugier am lesen gehalten. Im Verlauf der Geschichte tauchten dann immer mehr Fragen auf, dessen Beantwortung aber leider nicht der Aufklärung der Erkrankung dienten. Mir fehlte irgendwie der rote Faden hinter der komplexen Idee. Dementsprechend schwer ist es dann in die Geschichte zu finden, auch wenn der Alltag aus der Sicht von Hetty, Bylat und Reese, wirklich sehr ausführlich beschrieben wird. Für Spannung sorgen dann die Momente, in denen die Krankheit weiter voranschreitet und die Mädchen sich verändern. Teilweise geht es recht brutal zu und man sollte definitiv die Triggerwarnung hinten im Buch beachten, wenn man eher zartbesaitet ist. Die Story konnte mich aber dennoch irgendwie begeistern und einen Nerv bei mir treffen. Grade Hetty mochte ich als Protagonistin sehr und ich fand das man einen guten Einblick in ihre Sichtweise bekommen hat. Die anderen beiden Protagonistinnen waren dahingegen schwammig dargestellt und ich konnte deswegen auch leider nicht die Dreiecksbeziehung zwischen ihnen nachvollziehen. Meine größten Kritikpunkte sind allerdings das Ende und der Schreibstil. Zuerst einmal zum Ende. Auf der einen Seite finde ich es genial, denn es wurde plötzlich unglaublich spannend. Die Handlung wurde bizarr, dynamisch und brutal. Teilweise tauchen Horror- und Fantasy Elemente auf und der Charakter der Dystopie kommt so richtig hervor. Das passiert aber natürlich alles auf den letzten 50 Seiten und so entsteht ein großes Chaos. Die Aufklärung mit der Krankheit wird nur so heruntergebrochen und am Ende tauchen neue Fragen auf, die nicht beantwortet wurden. Grade der Handlungsstrang von Bylat ist unglaublich abgehackt. So als wäre der Autorin am Ende noch zufällig eingefallen, dass sie das mit Bylat ja noch aufklären muss. Dazu kommt der Schreibstil, der mir gar nicht zugesagt hat. Es gibt wenig Dialoge und der Schreibstil wirkt teilweise wie eine Ansammlung von chaotischen Gedanken, die aneinandergereiht werden. Er ist zäh zu lesen und schmückt Details nicht wirklich aus, da nur wenig Adjektive verwendet wurden. Insgesamt fand ich die Handlung an sich eigentlich genial aber es wäre definitiv mehr Potential da gewesen. Wegen dem spannenden Verlauf der Krankenheit, den teils brutalen Szenen und dem Fantasy Anteil, würde ich die Geschichte empfehlen das war es dann aber leider schon. Bis auf das Cover natürlich, dass ist nämlich unglaublich schön.

Brutal intensiv, melancholische Wucht
Da war es mal wieder: ein Buch mit diesen Gegensätzen, die mich so begeistern und mitnehmen. Dieser geniale Mix aus eiskalter Leere, monotoner Brutalität und tiefsten Gefühlen entsteht bei "Wilder Girls" durch die einsame Insel mit harscher Natur, die Besitz ergreift, als Closed Setting, einer dystopischen, gewaltvollen Survival-Situation gepaart mit Jugendlichen, die gerade so viele Gefühle so intensiv erleben. Ich finde, es ist ein Meisterwerk im Bereich YA, wo es schnell passiert, dass Erwachsene, die über Teenies schreiben, in Cringeness abrutschen. Dazu muss man natürlich aber auch anmerken, dass es gerade für eine jüngere Zielgruppe harter Tobak sein kann (Content Notes sind hinten im Buch - sehr gut!). Body Horror ist hier wörtlich zu nehmen, aus eigener Erfahrung rate ich dazu, es nicht während des Essens zu lesen. Außerdem sind auch andere sehr finstere Themen und Gedanken präsent, die selbst mich als Leserin mit dickem Fell öfter mal haben schlucken lassen. Die drei Hauptcharaktere und generell alle Personen sind in Hinblick auf das Setting so gut konstruiert und man hat auch das Gefühl, da brodelt so viel unter der Oberfläche noch, was gar nicht explizit ausgesprochen wurde. Und ich liebe den Schreibstil. Er passt einfach so gut. Da sind so teilweise poetische Formulierungen dabei, ohne aber kitschig zu werden, sondern in perfekter Symbiose mit diesem ultra düsteren Plot. Ich bin ja so gar keine Annotation-Maus, weil ich meist unterwegs oder nebenbei lese, aber hier hab ich mir nach zig Jahren tatsächlich mal wieder eine Stelle markiert. "... ich vermisse es, wie der Wind mir den Atem raubt, als wäre es nie meiner gewesen." Wie genial ist allein dieser eine Satz! Das Buch ist ein absolutes Highlight für mich und das offene Ende lässt mich auf eine Fortsetzung hoffen.
Nichts für schwache Nerven!
Dieses Buch war so unglaublich spannend, dass man es wahrscheinlich in einem Tag durchlesen könnte (ich hatte keine Zeit, deshalb hab ich 4 gebraucht). Natur, eine Insel, Mädcheninternat und eine Krankheit, die scheinbar niemand heilen kann. Diese Kombination hatte etwas apokalyptisches ansich und wurde schnell zu einer Art survival Roman fast Thriller. Die drei Mädchen, auf die im Buch der Fokus lag, mussten sich ständig lebensgefährlichen Herausforderungen und gleichzeitig ethische Fragen stellen. Unglaublich spannend, aber nichts für schwache Nerven, also lest besser die Triggerwarnungen vorher.
Ich schwanke irgendwo zwischen 4 und 5⭐ Das Leben der Raxter Girls ist echt nicht leicht. Da denkt man, man hat die Motive der Personen verstanden und dann entpuppt sich die Annahme als komplett daneben 🤯 Man denkt, man hat verstanden, was da passiert? Wieder Pustekuchen.... Die Beziehungen der Personen untereinander? Versucht erst gar nicht zu Beginn zu spekulieren, ein paar Seiten später ist das eh wieder für die Katz 😅 Insgesamt ein sehr tolles Buch, über Dystopie, Bodyhorror und geheime Experimente, aber auch über Freundschaft, das Heranwachsen und Vertrauen. Zudem leider auch erschreckend aktuell Dank Pandemie, wenn auch extrem überspitzt dargestellt.... Ich hätte jetzt aber doch schon gern ne Fortsetzung. So 2-3 Seiten würden mir reichen 😅 (Die Rezension hab ich schon 2022 geschrieben)
Ⓡ Ⓔ Ⓩ Ⓔ Ⓝ Ⓢ Ⓘ Ⓞ Ⓝ (unbezahlte Werbung) Wilder Girls Autorin: Rory Power Verlag: Pieper Verlag Inhalt / Klappentext: Seit achtzehn Monaten steht das Mädcheninternat von Raxter Island unter Quarantäne, denn eine gefährliche Seuche hat sich ausgebreitet: Bei den Schülerinnen löst sie grausige Mutationen aus, die Lehrerinnen starben eine nach der anderen. Die Natur auf der Insel ist wild und unberechenbar geworden. Zum Überleben braucht man Freundinnen, die alles für einen tun würden – so wie Hetty und Reese für Byatt. Denn als Byatt verschwindet, beginnen die beiden eine verbotene Suche, bei der sie auf grausamere Wahrheiten stoßen, als sie es sich je hätten ausmalen können … 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈: Mit Wilder Girls präsentiert Rory Power ein dystopisch angelehntes Body Horror Abenteuer. Wir haben eine Insel mit einem isolierten Mädcheninternat und dort wütet seit über einem Jahr ein mutierendes Virus. Die Mutationen wirken sich auf die Mädchen immer sehr unterschiedlich aus und werden von der Autorin in all ihrer Grausamkeit beschrieben. Erzählt wird die Story aus der Sicht der Hauptprotagonistin Hetty und zum Teil auch aus der Sicht ihrer Freundin Byatt. Die Charaktere waren gut gezeichnet und vor allem Hetty hat mir gut gefallen. Bei der Story fehlte mir aber Stellenweise einfach ein wenig Substanz, ein roter Faden, der mir den Sinn hinter dieser Geschichte offenbart. Lange wusste ich einfach nicht auf was das ganze jetzt hinauslaufen soll. Das Ende kam mir dann auch ein wenig zu schnell und auch wenn ich offene Enden mag, bleibe ich doch mit zu vielen offenen Fragen zurück. Fazit: Eine coole Geschichte, die zu lesen mir auf jeden Fall Spaß gemacht hat, leider hat mich das Ende nicht ganz überzeugt. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.
So gut wirklich
Werbung – selbstgekauft] „Wilder Girls“ hat mich komplett überrascht! ✨ Am Anfang dachte ich, es wäre eher so ein typisches Buch für jüngere Frauen – aber wow, ich wurde absolut positiv überrascht. Die Story hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich bin echt sprachlos, wie intensiv und einzigartig sie erzählt wurde. Die Geschichte rund um die drei Freundinnen ist unglaublich schön und gleichzeitig erschreckend. Besonders spannend fand ich die Darstellung der Seuche: so facettenreich, verstörend und faszinierend zugleich. Sie zeigt nicht nur körperliche Veränderungen, sondern auch, wie stark Freundschaft und Zusammenhalt sein können, wenn man „krank“ ist und in einer Extremsituation lebt. Trotzdem blieb für mich am Ende noch einiges offen – die Auflösung hätte ich mir etwas klarer und vor allem abgeschlossener gewünscht. Das war der einzige kleine Wermutstropfen. 👉 Insgesamt gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐☆ – und kann es absolut weiterempfehlen!

das hat so gut angefangen und hatte die ersten 130 seiten auch wirklich highlight-potential… und dann ging es leider total bergab :( es wurde langweilig, der schreibstil in byatt‘s kapiteln hat mir total kopfschmerzen bereitet und ich konnte manche handlungsstränge nicht mehr nachvollziehen. das ende hat‘s leider auch nicht besser für mich gemacht. großes potential und klasse start, was aber leider total gegen die wand gefahren wurde :(
Ich hatte extrem Lust auf ein Buch, das mal ein weniger ,,abgedrehter‘‘ ist und meine Erwartungen wurden hier weit übertroffen. Wir befinden uns auf einer Mädchenschule auf einer abgelegenen Insel. Auf dieser Insel ist eine Seuche ausgebrochen, die zu Mutationen bei den Schülerinnen und Lehrkräften sowie bei den Tieren führt ( lest die TW! ). Die Protagonistinnen sind die drei Freundinnen Hetty, Reese und Byatt wobei Byatt im Verlauf ,,verschwindet‘‘. Ab dem Zeitpunkt wird immer mehr aufgedeckt, was es mit dieser Krankheit zu tun hat und inwiefern die Lehrkräfte und Regierung mit drin stecken. Das Setting ist gut und anschaulich beschrieben, die Charaktere ebenfalls. Ich konnte sehr schnell in die Geschichte hinein finden und habe sie als sehr spannend empfunden. Ab Seite 200 konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Die Idee der Geschichte klingt so gut! An der Ausführung hat es aus meiner Sicht ein bisschen gehapert. Das Potenzial wurde nicht ganz ausgeschöpft, teilweise blieb es doch sehr oberflächlich und für mich sind am Ende zu viele Fragen offen geblieben. Der Schreibstil war die meiste Zeit sehr nüchtern, sodass die Geschichte nicht sonderlich viele Emotionen bei mir wecken konnte. Einen Hinweis auf eine Triggerwarnung ganz am Ende hätte man durchaus zu Beginn mal erwähnen können.
Erste Hälfte meh, zweite Hälfte uuh
Die erste Hälfte dieses Buch war so semi-interessant. So richtig konnte die Story sowohl Boo als auch mich nicht abholen, da es nur schleppend voranging. Die zweite Hälfte hingegen wurde dann ziemlich interessant, teilweise sehr brutal, spannend und detailreich, was mir ziemlich gut gefallen hat. Auch das Ende hat gut dazugepasst. Wäre das Buch für mich also besser gestartet, hätte es auch insgesamt besser abgeschnitten. So waren sehr, sehr coole Passagen dabei, aber auch einige, die ich eher als öde empfunden habe. 💛

Ich tu mich ein bisschen schwer einen Einstieg für diese Reti zu finden. Nicht, weil mir "Wilder Girls" nicht gefallen hat, sondern genau deshalb. Es hat mir gefallen. Es hat mich gefesselt. Es hat mich tief in sich eingesaugt und mit einem Schmerz zurück gelassen. "Wilder Girls" ist ein brutales Buch. Angefangen von der Idee bis hin zur sprachlichen Beschreibung, die oftmals recht nüchtern wirkt. Jeder ist sich selbst der Nächste. Ein Satz der hier perfekt passt, denn darum geht es: Sich selber am Leben zu erhalten in einer Situation, in der niemand am Ende weiß, wer Freund und wer Feind ist. Wer an einer actiongeladenen Dystopie interessiert ist, ist bei diesem Buch falsch. Das trifft hier eher weniger. Dafür steckt, in meinen Augen, vielmehr der menschliche Abgrund und eine mögliche Realität in "Wilder Girls".
Mehr Horror als Dystopie
Dieses Cover hat mich sofort angesprochen, es ist eins der schönsten, das ich je besessen habe und deswegen gibt es 0,5 ⭐️ zusätzlich. Der Klappentext versprach sich mir als Art Dystopie mit Elementen einer Freundschaft, aber der Roman driftete doch recht schnell in die Horror-Schiene ab. Das lese ich für gewöhnlich eher nicht, aber ich musste mich glücklicherweise nicht sehr gruseln. (Auch wenn man die Triggerwarnungen vielleicht doch erst nehmen sollte, denn das Buch ist nichts für schwache Gemüter) Im Mittelpunkt steht die Dreierfreundschaft um Hetty, Byatt und Reese, die mitten in einer Seuchen-Quarantäne in einem Mädcheninternat auf einer unbewohnten Insel um ihr Überleben kämpfen. Doch die Seuche ist längst in ihnen und sorgt für Mutationen. In dem Internat passiert vieles hinter verschlossenen Türen, so richtig trauen kann man niemandem.. spannend war die Story auf jeden Fall, ich habe die 350Seiten innerhalb von 2 Tagen verschlungen. Aber dennoch hat mir, wie vielen, die hier rezensieren, etwas gefehlt: eine Auflösung, irgendeine Art von Abschluss oder Hinweise, was passieren könnte. Fast habe ich am Ende mehr Fragen als vorher.

Ganz gut, nur das Ende ließ mich sitzen.
Welch coverschönes Exemplar ich hier liegen habe 🤍 -•-•- Das Cover überzeugend, ok. Wie sieht es denn mit der Geschichte aus? Angepriesen wurde mir dieses Buch als Pageturner. Ich habe brav die Pages geturnt, allerdings nicht so in dem Tempo, wie ich es mir gewünscht habe. Die Geschichte plätscherte so vor sich hin, mitunter, ja… sehr spannend. ➡️ Ein Mädcheninternat, eine unheilbare und hochansteckende Krankheit und die ausweglose Suche nach Hilfe von Außen. ☑️ Alle Kriterien für die Dystopie an Bord! -•-•-• Ich mag nicht zu viel verraten, was den Inhalt anbelangt. Ich kann euch aber sagen, dass ich beim letzten Satz des Buches entrüstet „aus der Wäsche geschaut“ habe, als ich bemerkt hatte, dass die Danksagung dann wohl doch nicht das nächste Kapitel ist… -•-•- Als eingeschränkte Leseempfehlung möchte ich es euch hier dennoch anpreisen.

Cover gesehen, verliebt. Story gelesen, neugierig geworden. Buch beendet, zufrieden? Heute geht's um "Wilder Girls" von Rory Power - erschienen bereits Juli 2019 im englischsprachigen Original, nun endlich ins deutsche übersetzt, vertrieben durch den @piperverlag. Danke auch für das Leseexemplar 🥰 Klappentext ⤵️ Die Vorfreude war riesig. Der Klappentext klang für mich einfach zu schön um wahr zu sein. Und, ich meine, ein Buch, mit einem derartig schönen Cover, kann nur gut sein... Oder? Übrigens an dieser Stelle ein bisschen Werbung für Aykut Aydogdu, dem Künstler hinter dem Cover @aykutmaykut ♥️ Spoiler? Vielleicht ein oder zwei kleine. Leider muss ich sagen, machte sich relativ die Ernüchterung breit und nahm neben mir auf der Couch Platz. Hello Darkness my old friend. Was spannend klang, entpuppte sich dann leider in einem vollkommen abstrusen Plot, bei dem nicht nur der durchgehend rote Faden fehlte, nein, irgendwie machte das Ganze auch wenig bis gar keinen Sinn? Der Leser erlebt hauptsächlich den ziemlich langweiligen Alltag der Mädels und man fragt sich ständig, wann denn Mal was gescheites bzw. spannendes passiert. Lasst euch gesagt sein, ich warte immer noch. Neben dem flachen Plot empfand ich die Mädels auch als sehr nervtötend. Zickenkrieg ohne Ende. Mäh, nicht so cool. Der Schreibstil der Autorin ist ok, aber nichts besonderes. Die ständigen, um zum Teil vollkommen unnötigen Gedankengänge der Protagonistin erschwerten mir den Lesefluss leider enorm. Ich weiß nicht so recht. Wenn hier irgendeine tiefgründige Botschaft vermittelt werden sollte, dann ist diese mit winkenden Armen an mir vorbeigegangen. Kein Tiefgang in der Story. Alles zu nebulös, auch in der halbgaren Auflösung. Dazu ein Sammelsurium an nervigen Hühnern und einem kleinen bisschen Blut. Schade, aber das war leider gar nicht mal so gut. 🤷🏼♂️ Q: was liegt bei euch am Wochenende so an? 🙃 #fürmehrMänneraufBookstagram #bookstagramgermany #buchblogger #bookstagramdeutschland #reading #buchblog #booksbooksbooks #readreadread #read #lesen #bookstagram #bookstagrammer #piperverlag #wildergirls #rorypowers #aykutaydogdu

"Wir müssen uns selber helfen"
This was a hell of a ride. Vielleicht auch weil ich es praktisch an einem Tag gelesen hab (naja bis auf 87 Seiten ) Das im Titel vorkommende Wort Wild bezieht sich wirklich sehr auf das Buch. Von Anfang an wird einem wenig langweilig und wenn es mal zu ruhigeren Passagen kommt, dann meistens weil etwas raus kommt oder eine Wendung voraus ist. Die Mädchen welche sich Schrecken Gegenüber sehen, sowohl dem äußerlichen als auch dem in ihnen selbst, haben ein eigenes System zum Überleben errichtet. Doch wie es hält und welche anderen Komplikationen noch mit dazu kommen sollte man selber raus finden. Tatsächlich ist es hier schwer was zu zu sagen was nicht auf der Rückseite steht oder Spoiler beinhalten würde. Die Charaktere waren alle auf ihre Weise herrlich. Tatsächlich hatte ich jedoch meine Probleme mit Hattys inneren Monologen. Auch wenn sie eine gut geschrieben Protagonistin war/ist Manche Reaktion in Buch kamen mit etwas aus dem nichts vor und manche Dinge wenig bis gar nicht erklärt. Auch hätte ich gerne mehr Dynamik mit anderen noch gesehen. Alles in einem war das Buch aber schön zu lesen und ich bin froh es per Zufall entdeckt zu haben
Spannend und unerwartet
Bewertung: Gut für Zwischendurch Spannende Story mit teilweise großem Ekelfaktor und unerwarteten Wendungen. Habe es gerne gelesen, war etwas vollkommen neues für mich bzgl der Story. Die Freundschaften waren speziell, dabei aber innig und beeindruckend. Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen und hab es gerne gelesen und wurde oft zum Nachdenken angeregt. Dennoch hat mir etwas gefehlt.
3 Sterne | Pluspunkte: Atmosphäre und Settings; spannende Idee | Minuspunkte: Fehlende Spannung; Unausgeschöpftes Potenzial
Eine Seuche, die grausame und erschreckende Mutationen auslöst – das ist es, womit die Schülerinnen von Raxter Island zu kämpfen haben. Seit anderthalb Jahren befindet sich das Mädcheninternat in Quarantäne, während die Navy an einem Heilmittel arbeitet. Hetty, Reese und Byatt sind froh, dass sie immerhin noch einander haben, während viele andere der Seuche bereits erlegen sind. Doch als eine von ihnen verschwindet, beschließen die anderen zwei, dass sie lange genug auf Hilfe gewartet haben. Sie machen sich selbst auf die Suche nach ihrer Freundin. Der Start von „Wilder Girls“ war ziemlich vielversprechend. Von einer Sekunde auf die nächste befand ich mich nicht mehr in meinem gemütlichen Bett, sondern auf der verwilderten Insel Raxter – und erfuhr, was eine unbekannte Seuche sowohl den Mädchen als auch der Natur dort angetan hat. Die Atmosphäre war düster und bescherte mir genauso wie die Beschreibung der wirklich albtraumhaften Mutationen gleich mehrmals eine Gänsehaut. Mit der Zeit lernte ich mehr über die Abläufe in dem verbarrikadierten Mädcheninternat sowie das Innenleben der drei Freundinnen, die im Zentrum der Geschichte standen. Mit jeder Seite wurde ich neugieriger, gespannter, aufgeregter. Da war so viel Potenzial, so viele mögliche Anknüpfungspunkte, so viele Aspekte, die man beleuchten und ausbauen konnte. Nur leider… geschah das dann in meinen Augen nur sehr bedingt. Sowohl der Kampf um das Überleben an sich als auch die emotionalen Verstrickungen und moralischen Zwiespälte wurden meiner Meinung nach nur oberflächlich beleuchtet. Die Handlung packte mich nicht wirklich, wirkte auf mich fahrig und durchscheinend. Abseits der Atmosphäre und des Settings hinterließen bei mir nur wenige Szenen einen bleibenden Eindruck. Es war nicht direkt langweilig – aber eben auch nicht wirklich spannend. Und ganz ehrlich? Das habe ich bei solch einem imposanten, erschreckenden Thema nicht erwartet. Mein größtes Problem war aber wohl schließlich, dass mir VIEL zu wenig beleuchtet und erklärt wurde. Das Ende war in meinen Augen unheimlich unbefriedigend und hat mich das ganze Buch nochmal in Frage stellen lassen. Für mich wirkte es schließlich beinahe so, als hätte Rory Power zwar eine tolle Idee für ein grundlegendes Geschehen gehabt, aber dieses nicht weiter ausgebaut. Unheimlich schade, denn eigentlich hat diese Geschichte so wahnsinnig viel Potenzial. Ich bin immer noch etwas wehmütig, weil ich viel mehr erwartet habe und auch beim Lesen gemerkt habe, dass da mehr hätte sein können. Die Ansätze waren alle da. Die Stimmung war da. Aber… irgendwie nicht mehr.
Ich habe letztens dieses Buch beendet und innerhalb von zwei Tagen verschlungen 💚 Das Buch hatte ich mir letztes Jahr gekauft und bin dieses Jahr auch endlich mal zum Lesen gekommen und ich fand es echt gut💚 Es hat ein wenig gedauert bis ich in das Buch reingefunden habe, da der Schreibstil der Autorin an manchen Stellen ein wenig Speziell war wie ich fand 💚 Die Geschichte fand ich mega Interessant, auch wie es umgesetzt wurde, denn die Geschichte behandelt ja das Thema der Erderwärmung und wenn neue Erreger etc auf den Menschen treffen 💚 Das Ende fand ich leider ein wenig abrupt, da hätte ich mir zumindest eine Information gewünscht ob die Freundesgruppe ein Happy End bekommen hat 💚

Trotz anstrengendem Schreibstil eine tolle Geschichte!
Das Cover des Buches ist so unglaublich schön, dass es mich direkt gecatcht hat. Auch hat mich die Story um ein Mädcheninternat, auf dem eine Seuche ausgebrochen ist, interessiert. Ich fand die Geschichte toll, die Charaktere auch. Ich mochte, dass alle von ihnen Ecken und Kanten hatten (im wörtlichen und übertragenen Sinn) und dadurch gut greifbar waren. Es gab Kapitel aus Sicht von zwei der drei Hauptprotagonistinnen. Wäre interessant gewesen, auch welche aus der Sicht des dritten Mädchens zu haben. Am Ende ging alles ziemlich schnell, was ich aber nicht so schlimm fand. Alle meine Fragen wurden letztendlich geklärt. Ein Epilog mit Blick in die Zukunft wäre trotzdem cool gewesen! Mit dem Schreibstil hatte ich echt so meine Probleme und ich brauchte jedes Mal eine Weile, um wieder reinzukommen - schade. Ich habe ein anderes Buch der Autorin auf der Wunschliste, und bin deshalb echt unsicher, ob ich mir das nochmal antun möchte 😅 Dennoch habe ich nie bereut, es zu lesen.
OMG - Was war das bitte? ENDLICH wieder mal ein Buch, das mich aus den Socken hauen konnte 😍 Ich bin absolut begeistert von Wilder Girls! Es zählt jetzt schon definitiv zu meinen Jahreshighlights - Zudem kann ich die Forsetzung kaum noch erwarten!!!! PS. Die Gefühlsachterbahn ging rauf und runter - zwischen Tränen und Würgereiz 🤣🥹 Von mir gibt es 5+ ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️🌟 für diese Survival-Horrorstory!!! PS. ABER lest bitte vorher nicht den Klappentext, der ist nämlich nicht ganz optimal und spoilert leider viel zu viel (🤫🫣)

Super interessantes Thema auch wenn mich das zwischenmenschliche zwischen den drei Freundinnen manchmal verwirrt hat. Das Cover ist eh ne 10/10 und die Geschichte lässt sich gut lesen, hat auf und abs und war alles im allem sehr spannend... Nur das Ende hat mich etwas frustriert um ehrlich zu sein.
📚 Inhalt Ein Mädcheninternat steht seit mehr als einem Jahr unter Quarantäne. Grund dafür ist eine unbekannte Seuche, die zu Mutationen oder dem Tod führt. Die Seuche beeinflusst aber nicht nur Menschen, auch die Tiere und Pflanzen sind davon betroffen. Nahrungsmittel und andere wichtige Alltagsgegenstände werden per Boor geliefert, da sich das Internet praktischerweise auf einer Insel befindet. Aber die Lieferungen reichen nicht aus, um alle satt zu bekommen. Reese, Hetty und Byatt sind als eingeschworenes Trio unterwegs, bis Byatt verschwindet. Die anderen beiden zögern keine Sekunde und machen sich auf die Suche nach ihrer vermissten Freundin. 📖 Meinung Dieses Buch habe ich auf Tiktok entdeckt und mich direkt in das Cover verliebt. Nach wie vor finde ich es wunderschön. Auch der Klappentext konnte mich überzeugen, da die Idee einer unbekannten Seuche mit Quarantäne perfekt ins Covid-Setting passte. Alles in allem: beste Voraussetzungen für ein tolles Leseerlebnis. Tja, weit gefehlt. Ich wollte das Buch mögen, ich wollte es wirklich mögen. Aber es ging nicht. Ich sage es nochmal, die Idee finde ich nach wie vor spannend und würde mich in den Grundzügen auch immer noch interessieren, aber die Umsetzung war, meiner Meinung nach, furchtbar. Und es liegt auch nicht an der deutschen Übersetzungen, denn ich habe das Buch auf Englisch gelesen. Ich kann es leider nicht schön reden, aber die Charaktere sind alle total flach und nicht greifbar. Es wirkt in meinen Augen pseudo-tiefgehend, das Buch möchte viel mehr sein, als es ist. Die Mädchen entwickeln sich nicht, ich finde ihre Beziehungen zueinander nicht authentisch und dazu finde ich es befremdlich, mit meinen besten Freundinnen sexuelle Kontakte zu haben, aber vielleicht bin ich auch in dieser Situation die merkwürdige. Die Suche nach der vermissten Freundin fand ich langweilig und vorhersehbar. Der Schreibstil wirkt gewollt und aufgesetzt. Leider eine totale Niete, ich kann das Buch nicht weiterempfehlen.
Wilder Girls von Rory Power, puh, ich möchte das Buch, wie die Charaktere aufgebaut das Raxter, alles schön soweit. Auch die Idee mit der Quarantäne, der Insel, die drei Mädels Hetty, Byatt und Reese tolle Charaktere! Es ist aber wie ich finde nicht gut aufgelöst, sondern eher schnell auf den letzten 100 Seiten.. Aber worum geht es eigentlich? Die drei gehen auf das Raxter Internat, welches auf einer Insel ist, nach dem die TOX ausbricht stehen alle unter Quarantäne. Seit achtzehn Monaten sind sie schon in Quarantäne, dort fängt die Story an. Die Seuche führt zu Mutationen und tot, es verändert alle und alles! Nach dem Byatt verschwindet suchen Reese und Hetty nach ihr.. alles nimmt ihren Lauf, das meiste aber nicht in die richtige Richtung. Und auf die Wahrheiten auf die sie stoßen ist für alle nicht einfach. Ich war ein bisschen enttäuscht, wie die Tox aufgelöst wurde, es gibt ein offenes Ende, was ich persönlich nicht wirklich mag, auch gibt es eine kleine Liebesgeschichte die ich überhaupt nicht verstehe, sie ist ziemlich reingequetscht. Zudem ist es sehr detailliert beschrieben was ich mag, schaut aber unbedingt in die Triggerwarnings!
Meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch nicht herausragend aber definitiv 4 Sterne wert. Am Anfang kam ich noch nicht so mit dem Schreibstil zurecht aber ab Seite 50 - 100 hat sich das langsam eingependelt und ich war ganz in der Geschichte drinnen.😍 Ich würde sagen dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Für mich Persönlich ging es, aber ich kann mir vorstellen das andere die dieses Genre nicht so viel Lesen das Buch als Brutaler einstufen würden. Weshalb es auch eine Berechtigte Triggerwarnung hat.
Alle drei Protagonisten fand ich sehr stark wobei ich Reese ein wenig unsympathisch fand. Was ich auch sehr merkwürdig fand Achtung ‼️ Spoiler ‼️ Hetty nichts gegen Mrs. Welch untenommen hat. Auch wenn diese am Ende ja eigentlich nichts schlechtes getan hat, sieht es am Anfang sehr nach dem Gegenteil aus und man fragt sich schon wieso da keiner was unternimmt. Aber alles in einem ein sehr gutes Buch was man schnell weglesen kann und Spannung mitbringt. 👍🏽❤️
Eine, durch ihre eigenwillige Art, spannende und leicht gruselige Story. Auch wenn hier einige Unstimmigkeiten bleiben & das Ende offen bleibt - hat es mich gut unterhalten. Die Sprecherinnen haben hier auch einen sehr guten Job gemacht. Durch die fast unbeteiligte Art zu lesen, wirkte die Story noch eindringlicher.
Die Idee hinter der Geschichte birgt immens viel Potenzial, das leider nicht ausgeschöpft wurde. Ich fand den Schreibstil an und für sich ganz schön, aber aus irgendeinem Grund konnte er mich nicht so fesseln. Die Figuren blieben leider sehr blass, bis zum Ende konnte ich mir viele der Namen nicht merken. Das Ende kam sehr abrupt und war nicht wirklich zufriedenstellend. Alles in allem okay, aber weit entfernt von einem Highlight.
Ein Buch, dass von Seite zu Seite an Spannung zulegt! Ich glaube, dass “Wilder Girls“ eine Geschichte erzählt, die man entweder feiert oder überhaupt nicht mag. Die Charaktere sind leider nicht sonderlich zugänglich oder sympathisch - dafür aber interessant und greifbar. Die Story an sich gerade am Anfang doch eher langsam, dafür aber extrem atmosphärisch. Viele bemängeln, dass es zu wenig bis gar keine Aufklärung am Ende gab, doch dem kann ich nicht wirklich zustimmen. Man bekommt sie, allerdings nicht komplett und auch nicht auf einem Silbertablett, sondern immer wieder in einzelnen Häppchen, die am Ende das Geschehen rund machen. Für mich ein kleines Highlight, für viele hingegen der Jahresflop schlechthin 🤷🏼♀️

Du wirst dich verändern. Wirst du auch überleben?
Die Geschichte an sich fand ich sehr spannend, leider war es für mich manchmal schwer richtig in die beschrieben Umgebung einzutauchen und Byatts Teil hat mich oft verwirrt. Den Schluss lies mich ein wenig unbefriedigt zurück, trotzdem fand ich es grundsätzlich kein schlechtes Buch.
Ganz gut.
Es hat gut angefangen aber dann leider nachgelassen. Es gab viele coole, besondere und spannende Momente in der Geschichte aber das Ende war absolut offen und unbefriedigend. Hätte mir noch mehr Aufklärung bzgl. der Thematik gewünscht 🤷🏼♀️ Insgesamt aber eine gute Geschichte gewesen die man gut weglesen konnte:)
Das Buch war soweit ganz okay. Kein Highlight aber es hat mich unterhalten. Hat ein relativ offenes Ende (wovon ich eigentlich nicht soooo der Fan bin) aber insgesamt ganz nett geschrieben. Die Protagonistinnen waren ganz gut ausgearbeitet. Ich kann mich aber noch nicht entscheiden in welches Genre ich dieses Buch verbuchen möchte. Irgendwie ein Mix aus Thriller/SciFi. Hab mir das Buch damals mitgenommen weil ich das Cover wirklich wunderschön fand ^^
Das Leben der Raxter Girls ist echt nicht leicht. Da denkt man, man hat die Motive der Personen verstanden und dann entpuppt sich die Annahme als komplett daneben 🤯 Man denkt, man hat verstanden, was da passiert? Wieder Pustekuchen.... Die Beziehungen der Personen untereinander? Versucht erst gar nicht zu Beginn zu spekulieren, ein paar Seiten später ist das eh wieder für die Katz 😅 Insgesamt ein sehr tolles Buch, über Dystopie, Bodyhorror und geheime Experimente, aber auch über Freundschaft, das Heranwachsen und Vertrauen.

Ruhig. Poetisch. Albtraumhaft.
Eine Story, die mich in den Grundzügen an "Herr der Fliegen" erinnert hat. Nur in weiblich und besser. 📗 "Wilder Girls" von Rory Power spielt auf Raxter Island in den USA. Seit 18 Monaten steht das Mädcheninternat wegen einer Seuche unter Quarantäne. Die Mädchen durchleben grausige Mutationen und die Natur ist unberechenbar geworden. Als Byatt verschwindet, machen sich ihre Freundinnen Hetty und Reese auf eine gefährliche Suche und stoßen auf eine grausame Wahrheit... 🌿 Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Hetty erzählt. Ruhig und ehr nüchtern nimmt sie uns mit in ihren Alltag in der Internatsquarantäne, in den täglichen Kampf ums Überleben. Immer wieder wird das Ganze unterbrochen von Rückblenden u.a. zum Anfang der Seuche. 🌿 Die Grundstimmung ist düster und bedrohlich. Dazu kommen detaillierte, albtraumhafte Beschreibungen der Mutationen und harten Bedingungen, denen die Mädchen ausgeliefert sind. 🌿 Die Autorin lässt den Lesenden Raum für eigene Spekulationen und regt die Fantasy an, die Geschehnisse selbst ins richtige Licht zu rücken. Das Ende kam nicht ganz überraschend und ist für meinen Geschmack etwas zu offen, passt jedoch gut zur Geschichte. Wer Mystery und Horror etwas abgewinnen kann, sollte hier einen Blick riskieren.

spannend und gut geschrieben aber das Ende??
das Buch ist gut geschrieben und hat jede menge Plots. Kann ich nur empfehlen. Das Ende ist aber irgendwie nicht aufschlussreich. Es hat irgendwie ein offenes Ende, was mir persönlich nicht gefallen hat. Ich werde mich wohl bis zum Ende meines Lebens fragen was danach passieren wir…
Abseitsware mit Sogwirkung
~ 4,5* Ich kann gut verstehen, wenn man von dem Buch enttäuscht ist. Wenn etwas mit "Survival-Story" beworben wird, dann will man nicht, dass die "Wilder Girls" sich erst nach gefühlt zweihundert Seiten in den finsteren, von fiesen Wesen bevölkerten Wald aufmachen und sich nach gefühlt dreißig Seiten wieder ins Warme flüchten. Die klassischen "survival"-Elemente waren demnach auch mir zu fad, aber den Rest fand ich grandios. "Survival"? - Ja, aber anders. Besser. Sehr packend und sehr besonders. Nicht unbedingt massentauglich, aber Abseitsware mit Sogwirkung. Es gilt Schrecken zu bekämpfen, Freundinnen zu retten und Geheimnisse zu lüften. Die Triggerwarnung am Ende sollte man aber in jedem Fall ernst nehmen. Die Autorin legt es darauf an zu schockieren und lässt es stellenweise sehr brutal, sehr wild und sehr blutig werden. Das weibliche Geschlecht kann auch anders und das beweist Rory Power auf die krasseste Art und Weise. Im Zentrum steht allerdings die Freundschaft zwischen Hetty, Byatt und Reese. Hetty, das Herz; Reese, der Stachel und Byatt, der Kleber, der alle zusammenhält. Ich habe die drei sehr geliebt und möchte sie auch nach dem Beenden des Buches noch nicht richtig loslassen. Rory Power hat sie so nachvollzieh-/und greifbar beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, Teil der Gruppe zu sein. Sehr präzise, scharfkantig, queer und bissig. Es braucht solche Geschichten, die zeigen, dass wir alle chaotisch, verloren und unbequem sein dürfen und trotzdem eine Daseinsberechtigung haben. Dass es sich lohnt zu kämpfen und dazubleiben. Zum Schluss bleibt einiges unbeantwortet, aber nicht auf die Art, dass es mich gestört hätte, denn im Prinzip wurde alles was wichtig ist erzählt. Zum Glück erscheint das nächste Buch von Rory Power hierzulande schon in ein paar Monaten. Ich muss sie alle haben, lesen und lieben.
Eine interessante Geschichte, die ich so noch nicht gelesen habe. Es war spannend und teilweise wirklich sehr erschreckend und brutal. Leider bleiben für mich aber viel zu viele Fragen offen und mir fehlt einfach etwas, das die Geschichte für mich rund gemacht hätte. Es sind meiner Meinung nach viele gute Ansätze da gewesen, diese hätte man aber weiter nutzen müssen. So bleibe ich leider etwas unbefriedigt zurück.
irgendwie doch bis zum ende sehr verwirrend und ziemlich verstörend… wüsste schon gerne, ob alles gut geht, ob sie die tox besiegen, ob sie hettys vater treffen, ob sie byatt helfen können. aber sonst wirklich gut, absolut detailreiche beschreibungen (trigger-warnung mehr als angebracht) und einfach ein krasses thema bzw. eine extrem krasse idee, die wirklich gut und beängstigend umgesetzt wurde.
Es hat mir gefallen, konnte mich aber auch nicht so richtig packen.
Ich muss gestehen, dass ich so meine Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte hineinzufinden. Erst nach etwa 100 bis 150 Seiten fiel es mir etwas leichter. Wobei mir die Grundidee hinter der Story von Anfang an zugesagt hat. Rory Power spielt in "Wilder Girls" mit einem dystopischen Szenario basierend auf realen Problemen. Ohne hierbei zu viel verraten zu wollen, spielt der Klimawandel eine tragende Rolle. Wir bekommen eine Body-Horror Geschichte, in der sich (beinahe) jede selbst die Nächste ist und es vorrangig ums Überleben geht, die Protagonistinnen Hetty, Reese und Byatt aber stehen für einander ein. Zum Teil sind die Beschreibungen der, von der Tox gezeichneten Körper recht derb, was sicher nicht allen Lesenden gefällt. Meiner Meinung nach passt es aber insgesamt gut in die Geschichte. Die Hintergründe der Seuche (Tox) wurden, für meinen Geschmack, allerdings nicht ausreichend aufgeklärt, so bleibt dieser Punkt in gewisser Weise auch nach Ende der Geschichte offen.
Flache Story & sehr durchwachsen
Das Cover ist ein absoluter Traum aber die Geschichte an sich, ist eher so lala. Ich hatte recht viel Hoffnung in das Buch, habe immer mal wieder laute positive Stimmen gehört und es mir dann letztendlich gekauft. Die Story ist zu Beginn jedoch mehr als nur schleppend. Auf den ersten 100 Seiten passiert quasi gar nichts. Dann nimmt es kurz Fahrt auf, um sich dann wieder ewig zu ziehen. Zum Schluss fühlt es sich einfach gehetzt an, da der finale Akt in gut 70 Seiten nur erzählt wird. Lovestorys werden eingeführt und nach wenigen Seiten wieder verworfen, in die Charaktere konnte ich mich leider null hineinversetzen, ihre Handlungen machen nur bis zu einem gewissen grad überhaupt Sinn und das Ende ist auch unglaublich unbefriedigend. Leider ein Buch, welches man zwar lesen kann, aber in meinen Augen absolut nicht muss.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Seit achtzehn Monaten steht das Mädcheninternat von Raxter Island unter Quarantäne, denn eine gefährliche Seuche hat sich ausgebreitet: Bei den Schülerinnen löst sie grausige Mutationen aus, die Lehrerinnen starben eine nach der anderen. Die Natur auf der Insel ist wild und unberechenbar geworden. Zum Überleben braucht man Freundinnen, die alles für einen tun würden – so wie Hetty und Reese für Byatt. Denn als Byatt verschwindet, beginnen die beiden eine verbotene Suche, bei der sie auf grausamere Wahrheiten stoßen, als sie es sich je hätten ausmalen können …
Book Information
Author Description
Rory Power stammt aus Neuengland und lebt dort heute noch. Sie absolvierte ihren Master in Prose Fiction an der University of East Anglia, woran sie gerne zurückdenkt – zum einen, weil sie dort viel gelernt hat, vor allem aber, weil es auf dem Campus so viele Kaninchen gab. Heute arbeitet sie als Krimilektorin und Beraterin für TV-Adaptionen.
Posts
Dystopisch, grausam und packend.
Eine packende dystopische Geschichte über wahre Freundschaft und den Kampf ums Überleben. Das Buch fesselt mit seiner intensiven Atmosphäre und eindrucksvollen, teils erschreckenden Beschreibungen. Trotz – oder gerade wegen – seiner beklemmenden Szenen ist es absolut lesenswert.
Teilweise sehr verwirrend
Vor allem am Anfang hat die Geschichte mich sehr verwirrt. Doch mit der Zeit habe ich mich an den Stil gewöhnt und das Thema auch verstanden. Die Charaktere waren meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitet und hatten alle ihr guten und schlechten Charakterzüge. Im Endeffekt hat mir das Konzept ziemlich gut gefallen, auch wenn es nicht perfekt war.
„Wilder Girls“ ist ein Jugendroman mit einer fesselnden Idee und starkem atmosphärischem Aufbau. Das düstere Setting und die blutigen Horrorelemente sorgen für eindringliche, teils schockierende Szenen, die nicht nur Fans des Body-Horrors sondern auch Dystopie- und Gruselfans ansprechen werden. Doch trotz dieser Stärken bleibt die Geschichte für mich leider in den entscheidenden Punkten unbefriedigend. Die dunkle Grundstimmung und die verstörenden Beschreibungen schaffen zwar eine intensive Leseerfahrung, doch durch die mangelnde Ausarbeitung der Welt und der zugrunde liegenden Themen – insbesondere der Ursprung und die Auswirkungen der Tox – bleibt vieles im Unklaren. Auch die Figuren wirken stellenweise unterentwickelt, ihre Beziehungen bleiben zu oft an der Oberfläche. Das Ende verstärkt dieses Gefühl, da es wichtige Fragen unbeantwortet lässt und damit eine unvollendete Erzählung hinterlässt. Insgesamt zeigt „Wilder Girls“ großes Potenzial und bietet viele intensive Momente, kann jedoch die hohen Erwartungen, die es anfangs in mir geweckt hat, nicht vollends erfüllen. Die verstörenden, blutigen Horrorelemente halten die Spannung aufrecht, doch aufgrund der fehlenden erzählerischen Tiefe und der unbeantworteten Fragen reicht es letztlich für mich nur für 3,5 Sterne.

Empfehlung
Ich muss sagen der Anfang hat mich bereits in den Bann gezogen. Die Geschichte, die Mädchen, die Seuche. Es warf alles Fragen auf und die düstere Stimmung hat mich das Buch verschlingen lassen. Am Ende waren meine Fragen zum größten Teil beantwortet, selbst wenn ich mir vielleicht einen anderen Ausgang gewünscht hätte. Besonders vor der Nacht des Horrors wirklich ein klasse Read.
"Wir sollten hier nicht sein. Dieser Ort gehört uns nicht mehr."
"Haltet die Quarantäne ein, haben sie gesagt. Befolgt die Regeln, und wir werden euch helfen. Ein Messer in meinem Gürtel und eine Schrottflinte in meinen Händen. Anderthalbjahre leerer Himmel und nicht genug Medikamente, Leichen, die hinter der Schule brennen. Wir müssen uns selbst helfen." "Furcht ist wie ein Schleier, hinter dem alles anders aussieht, gefährlich und voller Schmerz." "Wir können uns nicht aussuchen, was uns verletzt."

Im Mädcheninternat Raxter ist vor 18 Monaten eine Seuche ausgebrochen, die bei den jugendlichen Schülerinnen in Schüben zu Mutationen führt und einen Großteil von ihnen bereits getötet hat. Die Schule und die ganze einsame Insel, auf der sich das Gebäude befindet, stehen seitdem unter Quarantäne, die Schülerinnen und zwei Lehrerinnen werden nur unzureichend von der US Navy versorgt. Als ihre beste Freundin verschwindet, macht sich Hetty auf die Suche und bricht damit die Regeln … ‚Wilder Girls‘ liest sich schnell weg, denn es ist durchaus spannend geschrieben. Die trostlose Umgebung der verlassenen Insel, die heruntergekommene Schule, der Überlebenskampf der Mädchen, ihre schreckliche Krankheit - da hat Rory Power ein tolles Szenario geschaffen. Aber leider dann doch auch viel Potential verschwendet. Es muss in solch einer Geschichte gar nicht sein, das alles hundertprozentig erklärt und aufgeklärt wird - aber lose Enden und Auflösungen sollten ein stimmiges Bild ergeben und das fehlt mir bei ‚Wilder Girls‘ leider in der Gesamtschau. Die Erklärung für die Krankheit wird in ein paar Sätzen abgetan, bei der Flucht gibt es einen eklatanten Logikfehler und auch einige andere Kleinigkeiten ergeben leider im Nachhinein überhaupt keinen Sinn. Zudem bleibt das Verhältnis der drei Mädchen Hetty, Byatt und Reese so diffus, das man die tiefe Freundschaft, die Hetty die ganze Zeit betont, nicht richtig nachempfinden kann. Von den Nebenfiguren ganz zu schweigen, die über Statistenrollen nicht hinauskommen. ‚Wilder Girls‘ hat eine gute Grundidee, ein toll beschriebenes Szenario aber leider eine nicht so gute Umsetzung.
,,Haltet die Quarantäne ein, haben sie gesagt. Befolgt die Regeln, und wir werden euch helfen.“ Für die Schülerinnen und Lehrkräfte des Raxter Internat gibt es nur diese einzige wichtige Regel, die sie alle am Leben hält. Denn sie sind von einem Virus befallen, der sich ,,Tox“ nennt. Nach und nach verändern sich ihre Körper, werden animalischer und sie verlieren die Kontrolle über sich selbst. Um die Ansteckung zu verhindern und ein Heilmittel zu finden, müssen die Mädchen in Quarantäne. Sie sind von nun an abhängig von Lebensmittellieferungen und vollkommen auf sich allein gestellt. Hunger, Leid, Gewalt, Krankheit, Tod und Angst sind von nun an ihre ständigen Begleiter. An sich ist die Story wirklich unglaublich interessant, aber ich hatte große Schwierigkeiten mit dem Alltag in Raxter und den Protagonistinnen warm zu werden. Das lag daran, dass die Erzählung anfangs nur ein Licht auf den Alltag an der Schule wirft. Da dieser nicht all zu spektakulär und recht monoton ist, wird die Geschichte schnell langweilig. Im Endeffekt hat mich nur die Neugier am lesen gehalten. Im Verlauf der Geschichte tauchten dann immer mehr Fragen auf, dessen Beantwortung aber leider nicht der Aufklärung der Erkrankung dienten. Mir fehlte irgendwie der rote Faden hinter der komplexen Idee. Dementsprechend schwer ist es dann in die Geschichte zu finden, auch wenn der Alltag aus der Sicht von Hetty, Bylat und Reese, wirklich sehr ausführlich beschrieben wird. Für Spannung sorgen dann die Momente, in denen die Krankheit weiter voranschreitet und die Mädchen sich verändern. Teilweise geht es recht brutal zu und man sollte definitiv die Triggerwarnung hinten im Buch beachten, wenn man eher zartbesaitet ist. Die Story konnte mich aber dennoch irgendwie begeistern und einen Nerv bei mir treffen. Grade Hetty mochte ich als Protagonistin sehr und ich fand das man einen guten Einblick in ihre Sichtweise bekommen hat. Die anderen beiden Protagonistinnen waren dahingegen schwammig dargestellt und ich konnte deswegen auch leider nicht die Dreiecksbeziehung zwischen ihnen nachvollziehen. Meine größten Kritikpunkte sind allerdings das Ende und der Schreibstil. Zuerst einmal zum Ende. Auf der einen Seite finde ich es genial, denn es wurde plötzlich unglaublich spannend. Die Handlung wurde bizarr, dynamisch und brutal. Teilweise tauchen Horror- und Fantasy Elemente auf und der Charakter der Dystopie kommt so richtig hervor. Das passiert aber natürlich alles auf den letzten 50 Seiten und so entsteht ein großes Chaos. Die Aufklärung mit der Krankheit wird nur so heruntergebrochen und am Ende tauchen neue Fragen auf, die nicht beantwortet wurden. Grade der Handlungsstrang von Bylat ist unglaublich abgehackt. So als wäre der Autorin am Ende noch zufällig eingefallen, dass sie das mit Bylat ja noch aufklären muss. Dazu kommt der Schreibstil, der mir gar nicht zugesagt hat. Es gibt wenig Dialoge und der Schreibstil wirkt teilweise wie eine Ansammlung von chaotischen Gedanken, die aneinandergereiht werden. Er ist zäh zu lesen und schmückt Details nicht wirklich aus, da nur wenig Adjektive verwendet wurden. Insgesamt fand ich die Handlung an sich eigentlich genial aber es wäre definitiv mehr Potential da gewesen. Wegen dem spannenden Verlauf der Krankenheit, den teils brutalen Szenen und dem Fantasy Anteil, würde ich die Geschichte empfehlen das war es dann aber leider schon. Bis auf das Cover natürlich, dass ist nämlich unglaublich schön.

Brutal intensiv, melancholische Wucht
Da war es mal wieder: ein Buch mit diesen Gegensätzen, die mich so begeistern und mitnehmen. Dieser geniale Mix aus eiskalter Leere, monotoner Brutalität und tiefsten Gefühlen entsteht bei "Wilder Girls" durch die einsame Insel mit harscher Natur, die Besitz ergreift, als Closed Setting, einer dystopischen, gewaltvollen Survival-Situation gepaart mit Jugendlichen, die gerade so viele Gefühle so intensiv erleben. Ich finde, es ist ein Meisterwerk im Bereich YA, wo es schnell passiert, dass Erwachsene, die über Teenies schreiben, in Cringeness abrutschen. Dazu muss man natürlich aber auch anmerken, dass es gerade für eine jüngere Zielgruppe harter Tobak sein kann (Content Notes sind hinten im Buch - sehr gut!). Body Horror ist hier wörtlich zu nehmen, aus eigener Erfahrung rate ich dazu, es nicht während des Essens zu lesen. Außerdem sind auch andere sehr finstere Themen und Gedanken präsent, die selbst mich als Leserin mit dickem Fell öfter mal haben schlucken lassen. Die drei Hauptcharaktere und generell alle Personen sind in Hinblick auf das Setting so gut konstruiert und man hat auch das Gefühl, da brodelt so viel unter der Oberfläche noch, was gar nicht explizit ausgesprochen wurde. Und ich liebe den Schreibstil. Er passt einfach so gut. Da sind so teilweise poetische Formulierungen dabei, ohne aber kitschig zu werden, sondern in perfekter Symbiose mit diesem ultra düsteren Plot. Ich bin ja so gar keine Annotation-Maus, weil ich meist unterwegs oder nebenbei lese, aber hier hab ich mir nach zig Jahren tatsächlich mal wieder eine Stelle markiert. "... ich vermisse es, wie der Wind mir den Atem raubt, als wäre es nie meiner gewesen." Wie genial ist allein dieser eine Satz! Das Buch ist ein absolutes Highlight für mich und das offene Ende lässt mich auf eine Fortsetzung hoffen.
Nichts für schwache Nerven!
Dieses Buch war so unglaublich spannend, dass man es wahrscheinlich in einem Tag durchlesen könnte (ich hatte keine Zeit, deshalb hab ich 4 gebraucht). Natur, eine Insel, Mädcheninternat und eine Krankheit, die scheinbar niemand heilen kann. Diese Kombination hatte etwas apokalyptisches ansich und wurde schnell zu einer Art survival Roman fast Thriller. Die drei Mädchen, auf die im Buch der Fokus lag, mussten sich ständig lebensgefährlichen Herausforderungen und gleichzeitig ethische Fragen stellen. Unglaublich spannend, aber nichts für schwache Nerven, also lest besser die Triggerwarnungen vorher.
Ich schwanke irgendwo zwischen 4 und 5⭐ Das Leben der Raxter Girls ist echt nicht leicht. Da denkt man, man hat die Motive der Personen verstanden und dann entpuppt sich die Annahme als komplett daneben 🤯 Man denkt, man hat verstanden, was da passiert? Wieder Pustekuchen.... Die Beziehungen der Personen untereinander? Versucht erst gar nicht zu Beginn zu spekulieren, ein paar Seiten später ist das eh wieder für die Katz 😅 Insgesamt ein sehr tolles Buch, über Dystopie, Bodyhorror und geheime Experimente, aber auch über Freundschaft, das Heranwachsen und Vertrauen. Zudem leider auch erschreckend aktuell Dank Pandemie, wenn auch extrem überspitzt dargestellt.... Ich hätte jetzt aber doch schon gern ne Fortsetzung. So 2-3 Seiten würden mir reichen 😅 (Die Rezension hab ich schon 2022 geschrieben)
Ⓡ Ⓔ Ⓩ Ⓔ Ⓝ Ⓢ Ⓘ Ⓞ Ⓝ (unbezahlte Werbung) Wilder Girls Autorin: Rory Power Verlag: Pieper Verlag Inhalt / Klappentext: Seit achtzehn Monaten steht das Mädcheninternat von Raxter Island unter Quarantäne, denn eine gefährliche Seuche hat sich ausgebreitet: Bei den Schülerinnen löst sie grausige Mutationen aus, die Lehrerinnen starben eine nach der anderen. Die Natur auf der Insel ist wild und unberechenbar geworden. Zum Überleben braucht man Freundinnen, die alles für einen tun würden – so wie Hetty und Reese für Byatt. Denn als Byatt verschwindet, beginnen die beiden eine verbotene Suche, bei der sie auf grausamere Wahrheiten stoßen, als sie es sich je hätten ausmalen können … 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈: Mit Wilder Girls präsentiert Rory Power ein dystopisch angelehntes Body Horror Abenteuer. Wir haben eine Insel mit einem isolierten Mädcheninternat und dort wütet seit über einem Jahr ein mutierendes Virus. Die Mutationen wirken sich auf die Mädchen immer sehr unterschiedlich aus und werden von der Autorin in all ihrer Grausamkeit beschrieben. Erzählt wird die Story aus der Sicht der Hauptprotagonistin Hetty und zum Teil auch aus der Sicht ihrer Freundin Byatt. Die Charaktere waren gut gezeichnet und vor allem Hetty hat mir gut gefallen. Bei der Story fehlte mir aber Stellenweise einfach ein wenig Substanz, ein roter Faden, der mir den Sinn hinter dieser Geschichte offenbart. Lange wusste ich einfach nicht auf was das ganze jetzt hinauslaufen soll. Das Ende kam mir dann auch ein wenig zu schnell und auch wenn ich offene Enden mag, bleibe ich doch mit zu vielen offenen Fragen zurück. Fazit: Eine coole Geschichte, die zu lesen mir auf jeden Fall Spaß gemacht hat, leider hat mich das Ende nicht ganz überzeugt. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.
So gut wirklich
Werbung – selbstgekauft] „Wilder Girls“ hat mich komplett überrascht! ✨ Am Anfang dachte ich, es wäre eher so ein typisches Buch für jüngere Frauen – aber wow, ich wurde absolut positiv überrascht. Die Story hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich bin echt sprachlos, wie intensiv und einzigartig sie erzählt wurde. Die Geschichte rund um die drei Freundinnen ist unglaublich schön und gleichzeitig erschreckend. Besonders spannend fand ich die Darstellung der Seuche: so facettenreich, verstörend und faszinierend zugleich. Sie zeigt nicht nur körperliche Veränderungen, sondern auch, wie stark Freundschaft und Zusammenhalt sein können, wenn man „krank“ ist und in einer Extremsituation lebt. Trotzdem blieb für mich am Ende noch einiges offen – die Auflösung hätte ich mir etwas klarer und vor allem abgeschlossener gewünscht. Das war der einzige kleine Wermutstropfen. 👉 Insgesamt gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐☆ – und kann es absolut weiterempfehlen!

das hat so gut angefangen und hatte die ersten 130 seiten auch wirklich highlight-potential… und dann ging es leider total bergab :( es wurde langweilig, der schreibstil in byatt‘s kapiteln hat mir total kopfschmerzen bereitet und ich konnte manche handlungsstränge nicht mehr nachvollziehen. das ende hat‘s leider auch nicht besser für mich gemacht. großes potential und klasse start, was aber leider total gegen die wand gefahren wurde :(
Ich hatte extrem Lust auf ein Buch, das mal ein weniger ,,abgedrehter‘‘ ist und meine Erwartungen wurden hier weit übertroffen. Wir befinden uns auf einer Mädchenschule auf einer abgelegenen Insel. Auf dieser Insel ist eine Seuche ausgebrochen, die zu Mutationen bei den Schülerinnen und Lehrkräften sowie bei den Tieren führt ( lest die TW! ). Die Protagonistinnen sind die drei Freundinnen Hetty, Reese und Byatt wobei Byatt im Verlauf ,,verschwindet‘‘. Ab dem Zeitpunkt wird immer mehr aufgedeckt, was es mit dieser Krankheit zu tun hat und inwiefern die Lehrkräfte und Regierung mit drin stecken. Das Setting ist gut und anschaulich beschrieben, die Charaktere ebenfalls. Ich konnte sehr schnell in die Geschichte hinein finden und habe sie als sehr spannend empfunden. Ab Seite 200 konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Die Idee der Geschichte klingt so gut! An der Ausführung hat es aus meiner Sicht ein bisschen gehapert. Das Potenzial wurde nicht ganz ausgeschöpft, teilweise blieb es doch sehr oberflächlich und für mich sind am Ende zu viele Fragen offen geblieben. Der Schreibstil war die meiste Zeit sehr nüchtern, sodass die Geschichte nicht sonderlich viele Emotionen bei mir wecken konnte. Einen Hinweis auf eine Triggerwarnung ganz am Ende hätte man durchaus zu Beginn mal erwähnen können.
Erste Hälfte meh, zweite Hälfte uuh
Die erste Hälfte dieses Buch war so semi-interessant. So richtig konnte die Story sowohl Boo als auch mich nicht abholen, da es nur schleppend voranging. Die zweite Hälfte hingegen wurde dann ziemlich interessant, teilweise sehr brutal, spannend und detailreich, was mir ziemlich gut gefallen hat. Auch das Ende hat gut dazugepasst. Wäre das Buch für mich also besser gestartet, hätte es auch insgesamt besser abgeschnitten. So waren sehr, sehr coole Passagen dabei, aber auch einige, die ich eher als öde empfunden habe. 💛

Ich tu mich ein bisschen schwer einen Einstieg für diese Reti zu finden. Nicht, weil mir "Wilder Girls" nicht gefallen hat, sondern genau deshalb. Es hat mir gefallen. Es hat mich gefesselt. Es hat mich tief in sich eingesaugt und mit einem Schmerz zurück gelassen. "Wilder Girls" ist ein brutales Buch. Angefangen von der Idee bis hin zur sprachlichen Beschreibung, die oftmals recht nüchtern wirkt. Jeder ist sich selbst der Nächste. Ein Satz der hier perfekt passt, denn darum geht es: Sich selber am Leben zu erhalten in einer Situation, in der niemand am Ende weiß, wer Freund und wer Feind ist. Wer an einer actiongeladenen Dystopie interessiert ist, ist bei diesem Buch falsch. Das trifft hier eher weniger. Dafür steckt, in meinen Augen, vielmehr der menschliche Abgrund und eine mögliche Realität in "Wilder Girls".
Mehr Horror als Dystopie
Dieses Cover hat mich sofort angesprochen, es ist eins der schönsten, das ich je besessen habe und deswegen gibt es 0,5 ⭐️ zusätzlich. Der Klappentext versprach sich mir als Art Dystopie mit Elementen einer Freundschaft, aber der Roman driftete doch recht schnell in die Horror-Schiene ab. Das lese ich für gewöhnlich eher nicht, aber ich musste mich glücklicherweise nicht sehr gruseln. (Auch wenn man die Triggerwarnungen vielleicht doch erst nehmen sollte, denn das Buch ist nichts für schwache Gemüter) Im Mittelpunkt steht die Dreierfreundschaft um Hetty, Byatt und Reese, die mitten in einer Seuchen-Quarantäne in einem Mädcheninternat auf einer unbewohnten Insel um ihr Überleben kämpfen. Doch die Seuche ist längst in ihnen und sorgt für Mutationen. In dem Internat passiert vieles hinter verschlossenen Türen, so richtig trauen kann man niemandem.. spannend war die Story auf jeden Fall, ich habe die 350Seiten innerhalb von 2 Tagen verschlungen. Aber dennoch hat mir, wie vielen, die hier rezensieren, etwas gefehlt: eine Auflösung, irgendeine Art von Abschluss oder Hinweise, was passieren könnte. Fast habe ich am Ende mehr Fragen als vorher.

Ganz gut, nur das Ende ließ mich sitzen.
Welch coverschönes Exemplar ich hier liegen habe 🤍 -•-•- Das Cover überzeugend, ok. Wie sieht es denn mit der Geschichte aus? Angepriesen wurde mir dieses Buch als Pageturner. Ich habe brav die Pages geturnt, allerdings nicht so in dem Tempo, wie ich es mir gewünscht habe. Die Geschichte plätscherte so vor sich hin, mitunter, ja… sehr spannend. ➡️ Ein Mädcheninternat, eine unheilbare und hochansteckende Krankheit und die ausweglose Suche nach Hilfe von Außen. ☑️ Alle Kriterien für die Dystopie an Bord! -•-•-• Ich mag nicht zu viel verraten, was den Inhalt anbelangt. Ich kann euch aber sagen, dass ich beim letzten Satz des Buches entrüstet „aus der Wäsche geschaut“ habe, als ich bemerkt hatte, dass die Danksagung dann wohl doch nicht das nächste Kapitel ist… -•-•- Als eingeschränkte Leseempfehlung möchte ich es euch hier dennoch anpreisen.

Cover gesehen, verliebt. Story gelesen, neugierig geworden. Buch beendet, zufrieden? Heute geht's um "Wilder Girls" von Rory Power - erschienen bereits Juli 2019 im englischsprachigen Original, nun endlich ins deutsche übersetzt, vertrieben durch den @piperverlag. Danke auch für das Leseexemplar 🥰 Klappentext ⤵️ Die Vorfreude war riesig. Der Klappentext klang für mich einfach zu schön um wahr zu sein. Und, ich meine, ein Buch, mit einem derartig schönen Cover, kann nur gut sein... Oder? Übrigens an dieser Stelle ein bisschen Werbung für Aykut Aydogdu, dem Künstler hinter dem Cover @aykutmaykut ♥️ Spoiler? Vielleicht ein oder zwei kleine. Leider muss ich sagen, machte sich relativ die Ernüchterung breit und nahm neben mir auf der Couch Platz. Hello Darkness my old friend. Was spannend klang, entpuppte sich dann leider in einem vollkommen abstrusen Plot, bei dem nicht nur der durchgehend rote Faden fehlte, nein, irgendwie machte das Ganze auch wenig bis gar keinen Sinn? Der Leser erlebt hauptsächlich den ziemlich langweiligen Alltag der Mädels und man fragt sich ständig, wann denn Mal was gescheites bzw. spannendes passiert. Lasst euch gesagt sein, ich warte immer noch. Neben dem flachen Plot empfand ich die Mädels auch als sehr nervtötend. Zickenkrieg ohne Ende. Mäh, nicht so cool. Der Schreibstil der Autorin ist ok, aber nichts besonderes. Die ständigen, um zum Teil vollkommen unnötigen Gedankengänge der Protagonistin erschwerten mir den Lesefluss leider enorm. Ich weiß nicht so recht. Wenn hier irgendeine tiefgründige Botschaft vermittelt werden sollte, dann ist diese mit winkenden Armen an mir vorbeigegangen. Kein Tiefgang in der Story. Alles zu nebulös, auch in der halbgaren Auflösung. Dazu ein Sammelsurium an nervigen Hühnern und einem kleinen bisschen Blut. Schade, aber das war leider gar nicht mal so gut. 🤷🏼♂️ Q: was liegt bei euch am Wochenende so an? 🙃 #fürmehrMänneraufBookstagram #bookstagramgermany #buchblogger #bookstagramdeutschland #reading #buchblog #booksbooksbooks #readreadread #read #lesen #bookstagram #bookstagrammer #piperverlag #wildergirls #rorypowers #aykutaydogdu

"Wir müssen uns selber helfen"
This was a hell of a ride. Vielleicht auch weil ich es praktisch an einem Tag gelesen hab (naja bis auf 87 Seiten ) Das im Titel vorkommende Wort Wild bezieht sich wirklich sehr auf das Buch. Von Anfang an wird einem wenig langweilig und wenn es mal zu ruhigeren Passagen kommt, dann meistens weil etwas raus kommt oder eine Wendung voraus ist. Die Mädchen welche sich Schrecken Gegenüber sehen, sowohl dem äußerlichen als auch dem in ihnen selbst, haben ein eigenes System zum Überleben errichtet. Doch wie es hält und welche anderen Komplikationen noch mit dazu kommen sollte man selber raus finden. Tatsächlich ist es hier schwer was zu zu sagen was nicht auf der Rückseite steht oder Spoiler beinhalten würde. Die Charaktere waren alle auf ihre Weise herrlich. Tatsächlich hatte ich jedoch meine Probleme mit Hattys inneren Monologen. Auch wenn sie eine gut geschrieben Protagonistin war/ist Manche Reaktion in Buch kamen mit etwas aus dem nichts vor und manche Dinge wenig bis gar nicht erklärt. Auch hätte ich gerne mehr Dynamik mit anderen noch gesehen. Alles in einem war das Buch aber schön zu lesen und ich bin froh es per Zufall entdeckt zu haben
Spannend und unerwartet
Bewertung: Gut für Zwischendurch Spannende Story mit teilweise großem Ekelfaktor und unerwarteten Wendungen. Habe es gerne gelesen, war etwas vollkommen neues für mich bzgl der Story. Die Freundschaften waren speziell, dabei aber innig und beeindruckend. Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen und hab es gerne gelesen und wurde oft zum Nachdenken angeregt. Dennoch hat mir etwas gefehlt.
3 Sterne | Pluspunkte: Atmosphäre und Settings; spannende Idee | Minuspunkte: Fehlende Spannung; Unausgeschöpftes Potenzial
Eine Seuche, die grausame und erschreckende Mutationen auslöst – das ist es, womit die Schülerinnen von Raxter Island zu kämpfen haben. Seit anderthalb Jahren befindet sich das Mädcheninternat in Quarantäne, während die Navy an einem Heilmittel arbeitet. Hetty, Reese und Byatt sind froh, dass sie immerhin noch einander haben, während viele andere der Seuche bereits erlegen sind. Doch als eine von ihnen verschwindet, beschließen die anderen zwei, dass sie lange genug auf Hilfe gewartet haben. Sie machen sich selbst auf die Suche nach ihrer Freundin. Der Start von „Wilder Girls“ war ziemlich vielversprechend. Von einer Sekunde auf die nächste befand ich mich nicht mehr in meinem gemütlichen Bett, sondern auf der verwilderten Insel Raxter – und erfuhr, was eine unbekannte Seuche sowohl den Mädchen als auch der Natur dort angetan hat. Die Atmosphäre war düster und bescherte mir genauso wie die Beschreibung der wirklich albtraumhaften Mutationen gleich mehrmals eine Gänsehaut. Mit der Zeit lernte ich mehr über die Abläufe in dem verbarrikadierten Mädcheninternat sowie das Innenleben der drei Freundinnen, die im Zentrum der Geschichte standen. Mit jeder Seite wurde ich neugieriger, gespannter, aufgeregter. Da war so viel Potenzial, so viele mögliche Anknüpfungspunkte, so viele Aspekte, die man beleuchten und ausbauen konnte. Nur leider… geschah das dann in meinen Augen nur sehr bedingt. Sowohl der Kampf um das Überleben an sich als auch die emotionalen Verstrickungen und moralischen Zwiespälte wurden meiner Meinung nach nur oberflächlich beleuchtet. Die Handlung packte mich nicht wirklich, wirkte auf mich fahrig und durchscheinend. Abseits der Atmosphäre und des Settings hinterließen bei mir nur wenige Szenen einen bleibenden Eindruck. Es war nicht direkt langweilig – aber eben auch nicht wirklich spannend. Und ganz ehrlich? Das habe ich bei solch einem imposanten, erschreckenden Thema nicht erwartet. Mein größtes Problem war aber wohl schließlich, dass mir VIEL zu wenig beleuchtet und erklärt wurde. Das Ende war in meinen Augen unheimlich unbefriedigend und hat mich das ganze Buch nochmal in Frage stellen lassen. Für mich wirkte es schließlich beinahe so, als hätte Rory Power zwar eine tolle Idee für ein grundlegendes Geschehen gehabt, aber dieses nicht weiter ausgebaut. Unheimlich schade, denn eigentlich hat diese Geschichte so wahnsinnig viel Potenzial. Ich bin immer noch etwas wehmütig, weil ich viel mehr erwartet habe und auch beim Lesen gemerkt habe, dass da mehr hätte sein können. Die Ansätze waren alle da. Die Stimmung war da. Aber… irgendwie nicht mehr.
Ich habe letztens dieses Buch beendet und innerhalb von zwei Tagen verschlungen 💚 Das Buch hatte ich mir letztes Jahr gekauft und bin dieses Jahr auch endlich mal zum Lesen gekommen und ich fand es echt gut💚 Es hat ein wenig gedauert bis ich in das Buch reingefunden habe, da der Schreibstil der Autorin an manchen Stellen ein wenig Speziell war wie ich fand 💚 Die Geschichte fand ich mega Interessant, auch wie es umgesetzt wurde, denn die Geschichte behandelt ja das Thema der Erderwärmung und wenn neue Erreger etc auf den Menschen treffen 💚 Das Ende fand ich leider ein wenig abrupt, da hätte ich mir zumindest eine Information gewünscht ob die Freundesgruppe ein Happy End bekommen hat 💚

Trotz anstrengendem Schreibstil eine tolle Geschichte!
Das Cover des Buches ist so unglaublich schön, dass es mich direkt gecatcht hat. Auch hat mich die Story um ein Mädcheninternat, auf dem eine Seuche ausgebrochen ist, interessiert. Ich fand die Geschichte toll, die Charaktere auch. Ich mochte, dass alle von ihnen Ecken und Kanten hatten (im wörtlichen und übertragenen Sinn) und dadurch gut greifbar waren. Es gab Kapitel aus Sicht von zwei der drei Hauptprotagonistinnen. Wäre interessant gewesen, auch welche aus der Sicht des dritten Mädchens zu haben. Am Ende ging alles ziemlich schnell, was ich aber nicht so schlimm fand. Alle meine Fragen wurden letztendlich geklärt. Ein Epilog mit Blick in die Zukunft wäre trotzdem cool gewesen! Mit dem Schreibstil hatte ich echt so meine Probleme und ich brauchte jedes Mal eine Weile, um wieder reinzukommen - schade. Ich habe ein anderes Buch der Autorin auf der Wunschliste, und bin deshalb echt unsicher, ob ich mir das nochmal antun möchte 😅 Dennoch habe ich nie bereut, es zu lesen.
OMG - Was war das bitte? ENDLICH wieder mal ein Buch, das mich aus den Socken hauen konnte 😍 Ich bin absolut begeistert von Wilder Girls! Es zählt jetzt schon definitiv zu meinen Jahreshighlights - Zudem kann ich die Forsetzung kaum noch erwarten!!!! PS. Die Gefühlsachterbahn ging rauf und runter - zwischen Tränen und Würgereiz 🤣🥹 Von mir gibt es 5+ ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️🌟 für diese Survival-Horrorstory!!! PS. ABER lest bitte vorher nicht den Klappentext, der ist nämlich nicht ganz optimal und spoilert leider viel zu viel (🤫🫣)

Super interessantes Thema auch wenn mich das zwischenmenschliche zwischen den drei Freundinnen manchmal verwirrt hat. Das Cover ist eh ne 10/10 und die Geschichte lässt sich gut lesen, hat auf und abs und war alles im allem sehr spannend... Nur das Ende hat mich etwas frustriert um ehrlich zu sein.
📚 Inhalt Ein Mädcheninternat steht seit mehr als einem Jahr unter Quarantäne. Grund dafür ist eine unbekannte Seuche, die zu Mutationen oder dem Tod führt. Die Seuche beeinflusst aber nicht nur Menschen, auch die Tiere und Pflanzen sind davon betroffen. Nahrungsmittel und andere wichtige Alltagsgegenstände werden per Boor geliefert, da sich das Internet praktischerweise auf einer Insel befindet. Aber die Lieferungen reichen nicht aus, um alle satt zu bekommen. Reese, Hetty und Byatt sind als eingeschworenes Trio unterwegs, bis Byatt verschwindet. Die anderen beiden zögern keine Sekunde und machen sich auf die Suche nach ihrer vermissten Freundin. 📖 Meinung Dieses Buch habe ich auf Tiktok entdeckt und mich direkt in das Cover verliebt. Nach wie vor finde ich es wunderschön. Auch der Klappentext konnte mich überzeugen, da die Idee einer unbekannten Seuche mit Quarantäne perfekt ins Covid-Setting passte. Alles in allem: beste Voraussetzungen für ein tolles Leseerlebnis. Tja, weit gefehlt. Ich wollte das Buch mögen, ich wollte es wirklich mögen. Aber es ging nicht. Ich sage es nochmal, die Idee finde ich nach wie vor spannend und würde mich in den Grundzügen auch immer noch interessieren, aber die Umsetzung war, meiner Meinung nach, furchtbar. Und es liegt auch nicht an der deutschen Übersetzungen, denn ich habe das Buch auf Englisch gelesen. Ich kann es leider nicht schön reden, aber die Charaktere sind alle total flach und nicht greifbar. Es wirkt in meinen Augen pseudo-tiefgehend, das Buch möchte viel mehr sein, als es ist. Die Mädchen entwickeln sich nicht, ich finde ihre Beziehungen zueinander nicht authentisch und dazu finde ich es befremdlich, mit meinen besten Freundinnen sexuelle Kontakte zu haben, aber vielleicht bin ich auch in dieser Situation die merkwürdige. Die Suche nach der vermissten Freundin fand ich langweilig und vorhersehbar. Der Schreibstil wirkt gewollt und aufgesetzt. Leider eine totale Niete, ich kann das Buch nicht weiterempfehlen.
Wilder Girls von Rory Power, puh, ich möchte das Buch, wie die Charaktere aufgebaut das Raxter, alles schön soweit. Auch die Idee mit der Quarantäne, der Insel, die drei Mädels Hetty, Byatt und Reese tolle Charaktere! Es ist aber wie ich finde nicht gut aufgelöst, sondern eher schnell auf den letzten 100 Seiten.. Aber worum geht es eigentlich? Die drei gehen auf das Raxter Internat, welches auf einer Insel ist, nach dem die TOX ausbricht stehen alle unter Quarantäne. Seit achtzehn Monaten sind sie schon in Quarantäne, dort fängt die Story an. Die Seuche führt zu Mutationen und tot, es verändert alle und alles! Nach dem Byatt verschwindet suchen Reese und Hetty nach ihr.. alles nimmt ihren Lauf, das meiste aber nicht in die richtige Richtung. Und auf die Wahrheiten auf die sie stoßen ist für alle nicht einfach. Ich war ein bisschen enttäuscht, wie die Tox aufgelöst wurde, es gibt ein offenes Ende, was ich persönlich nicht wirklich mag, auch gibt es eine kleine Liebesgeschichte die ich überhaupt nicht verstehe, sie ist ziemlich reingequetscht. Zudem ist es sehr detailliert beschrieben was ich mag, schaut aber unbedingt in die Triggerwarnings!
Meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch nicht herausragend aber definitiv 4 Sterne wert. Am Anfang kam ich noch nicht so mit dem Schreibstil zurecht aber ab Seite 50 - 100 hat sich das langsam eingependelt und ich war ganz in der Geschichte drinnen.😍 Ich würde sagen dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Für mich Persönlich ging es, aber ich kann mir vorstellen das andere die dieses Genre nicht so viel Lesen das Buch als Brutaler einstufen würden. Weshalb es auch eine Berechtigte Triggerwarnung hat.
Alle drei Protagonisten fand ich sehr stark wobei ich Reese ein wenig unsympathisch fand. Was ich auch sehr merkwürdig fand Achtung ‼️ Spoiler ‼️ Hetty nichts gegen Mrs. Welch untenommen hat. Auch wenn diese am Ende ja eigentlich nichts schlechtes getan hat, sieht es am Anfang sehr nach dem Gegenteil aus und man fragt sich schon wieso da keiner was unternimmt. Aber alles in einem ein sehr gutes Buch was man schnell weglesen kann und Spannung mitbringt. 👍🏽❤️
Eine, durch ihre eigenwillige Art, spannende und leicht gruselige Story. Auch wenn hier einige Unstimmigkeiten bleiben & das Ende offen bleibt - hat es mich gut unterhalten. Die Sprecherinnen haben hier auch einen sehr guten Job gemacht. Durch die fast unbeteiligte Art zu lesen, wirkte die Story noch eindringlicher.
Die Idee hinter der Geschichte birgt immens viel Potenzial, das leider nicht ausgeschöpft wurde. Ich fand den Schreibstil an und für sich ganz schön, aber aus irgendeinem Grund konnte er mich nicht so fesseln. Die Figuren blieben leider sehr blass, bis zum Ende konnte ich mir viele der Namen nicht merken. Das Ende kam sehr abrupt und war nicht wirklich zufriedenstellend. Alles in allem okay, aber weit entfernt von einem Highlight.
Ein Buch, dass von Seite zu Seite an Spannung zulegt! Ich glaube, dass “Wilder Girls“ eine Geschichte erzählt, die man entweder feiert oder überhaupt nicht mag. Die Charaktere sind leider nicht sonderlich zugänglich oder sympathisch - dafür aber interessant und greifbar. Die Story an sich gerade am Anfang doch eher langsam, dafür aber extrem atmosphärisch. Viele bemängeln, dass es zu wenig bis gar keine Aufklärung am Ende gab, doch dem kann ich nicht wirklich zustimmen. Man bekommt sie, allerdings nicht komplett und auch nicht auf einem Silbertablett, sondern immer wieder in einzelnen Häppchen, die am Ende das Geschehen rund machen. Für mich ein kleines Highlight, für viele hingegen der Jahresflop schlechthin 🤷🏼♀️

Du wirst dich verändern. Wirst du auch überleben?
Die Geschichte an sich fand ich sehr spannend, leider war es für mich manchmal schwer richtig in die beschrieben Umgebung einzutauchen und Byatts Teil hat mich oft verwirrt. Den Schluss lies mich ein wenig unbefriedigt zurück, trotzdem fand ich es grundsätzlich kein schlechtes Buch.
Ganz gut.
Es hat gut angefangen aber dann leider nachgelassen. Es gab viele coole, besondere und spannende Momente in der Geschichte aber das Ende war absolut offen und unbefriedigend. Hätte mir noch mehr Aufklärung bzgl. der Thematik gewünscht 🤷🏼♀️ Insgesamt aber eine gute Geschichte gewesen die man gut weglesen konnte:)
Das Buch war soweit ganz okay. Kein Highlight aber es hat mich unterhalten. Hat ein relativ offenes Ende (wovon ich eigentlich nicht soooo der Fan bin) aber insgesamt ganz nett geschrieben. Die Protagonistinnen waren ganz gut ausgearbeitet. Ich kann mich aber noch nicht entscheiden in welches Genre ich dieses Buch verbuchen möchte. Irgendwie ein Mix aus Thriller/SciFi. Hab mir das Buch damals mitgenommen weil ich das Cover wirklich wunderschön fand ^^
Das Leben der Raxter Girls ist echt nicht leicht. Da denkt man, man hat die Motive der Personen verstanden und dann entpuppt sich die Annahme als komplett daneben 🤯 Man denkt, man hat verstanden, was da passiert? Wieder Pustekuchen.... Die Beziehungen der Personen untereinander? Versucht erst gar nicht zu Beginn zu spekulieren, ein paar Seiten später ist das eh wieder für die Katz 😅 Insgesamt ein sehr tolles Buch, über Dystopie, Bodyhorror und geheime Experimente, aber auch über Freundschaft, das Heranwachsen und Vertrauen.

Ruhig. Poetisch. Albtraumhaft.
Eine Story, die mich in den Grundzügen an "Herr der Fliegen" erinnert hat. Nur in weiblich und besser. 📗 "Wilder Girls" von Rory Power spielt auf Raxter Island in den USA. Seit 18 Monaten steht das Mädcheninternat wegen einer Seuche unter Quarantäne. Die Mädchen durchleben grausige Mutationen und die Natur ist unberechenbar geworden. Als Byatt verschwindet, machen sich ihre Freundinnen Hetty und Reese auf eine gefährliche Suche und stoßen auf eine grausame Wahrheit... 🌿 Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Hetty erzählt. Ruhig und ehr nüchtern nimmt sie uns mit in ihren Alltag in der Internatsquarantäne, in den täglichen Kampf ums Überleben. Immer wieder wird das Ganze unterbrochen von Rückblenden u.a. zum Anfang der Seuche. 🌿 Die Grundstimmung ist düster und bedrohlich. Dazu kommen detaillierte, albtraumhafte Beschreibungen der Mutationen und harten Bedingungen, denen die Mädchen ausgeliefert sind. 🌿 Die Autorin lässt den Lesenden Raum für eigene Spekulationen und regt die Fantasy an, die Geschehnisse selbst ins richtige Licht zu rücken. Das Ende kam nicht ganz überraschend und ist für meinen Geschmack etwas zu offen, passt jedoch gut zur Geschichte. Wer Mystery und Horror etwas abgewinnen kann, sollte hier einen Blick riskieren.

spannend und gut geschrieben aber das Ende??
das Buch ist gut geschrieben und hat jede menge Plots. Kann ich nur empfehlen. Das Ende ist aber irgendwie nicht aufschlussreich. Es hat irgendwie ein offenes Ende, was mir persönlich nicht gefallen hat. Ich werde mich wohl bis zum Ende meines Lebens fragen was danach passieren wir…
Abseitsware mit Sogwirkung
~ 4,5* Ich kann gut verstehen, wenn man von dem Buch enttäuscht ist. Wenn etwas mit "Survival-Story" beworben wird, dann will man nicht, dass die "Wilder Girls" sich erst nach gefühlt zweihundert Seiten in den finsteren, von fiesen Wesen bevölkerten Wald aufmachen und sich nach gefühlt dreißig Seiten wieder ins Warme flüchten. Die klassischen "survival"-Elemente waren demnach auch mir zu fad, aber den Rest fand ich grandios. "Survival"? - Ja, aber anders. Besser. Sehr packend und sehr besonders. Nicht unbedingt massentauglich, aber Abseitsware mit Sogwirkung. Es gilt Schrecken zu bekämpfen, Freundinnen zu retten und Geheimnisse zu lüften. Die Triggerwarnung am Ende sollte man aber in jedem Fall ernst nehmen. Die Autorin legt es darauf an zu schockieren und lässt es stellenweise sehr brutal, sehr wild und sehr blutig werden. Das weibliche Geschlecht kann auch anders und das beweist Rory Power auf die krasseste Art und Weise. Im Zentrum steht allerdings die Freundschaft zwischen Hetty, Byatt und Reese. Hetty, das Herz; Reese, der Stachel und Byatt, der Kleber, der alle zusammenhält. Ich habe die drei sehr geliebt und möchte sie auch nach dem Beenden des Buches noch nicht richtig loslassen. Rory Power hat sie so nachvollzieh-/und greifbar beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, Teil der Gruppe zu sein. Sehr präzise, scharfkantig, queer und bissig. Es braucht solche Geschichten, die zeigen, dass wir alle chaotisch, verloren und unbequem sein dürfen und trotzdem eine Daseinsberechtigung haben. Dass es sich lohnt zu kämpfen und dazubleiben. Zum Schluss bleibt einiges unbeantwortet, aber nicht auf die Art, dass es mich gestört hätte, denn im Prinzip wurde alles was wichtig ist erzählt. Zum Glück erscheint das nächste Buch von Rory Power hierzulande schon in ein paar Monaten. Ich muss sie alle haben, lesen und lieben.
Eine interessante Geschichte, die ich so noch nicht gelesen habe. Es war spannend und teilweise wirklich sehr erschreckend und brutal. Leider bleiben für mich aber viel zu viele Fragen offen und mir fehlt einfach etwas, das die Geschichte für mich rund gemacht hätte. Es sind meiner Meinung nach viele gute Ansätze da gewesen, diese hätte man aber weiter nutzen müssen. So bleibe ich leider etwas unbefriedigt zurück.
irgendwie doch bis zum ende sehr verwirrend und ziemlich verstörend… wüsste schon gerne, ob alles gut geht, ob sie die tox besiegen, ob sie hettys vater treffen, ob sie byatt helfen können. aber sonst wirklich gut, absolut detailreiche beschreibungen (trigger-warnung mehr als angebracht) und einfach ein krasses thema bzw. eine extrem krasse idee, die wirklich gut und beängstigend umgesetzt wurde.
Es hat mir gefallen, konnte mich aber auch nicht so richtig packen.
Ich muss gestehen, dass ich so meine Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte hineinzufinden. Erst nach etwa 100 bis 150 Seiten fiel es mir etwas leichter. Wobei mir die Grundidee hinter der Story von Anfang an zugesagt hat. Rory Power spielt in "Wilder Girls" mit einem dystopischen Szenario basierend auf realen Problemen. Ohne hierbei zu viel verraten zu wollen, spielt der Klimawandel eine tragende Rolle. Wir bekommen eine Body-Horror Geschichte, in der sich (beinahe) jede selbst die Nächste ist und es vorrangig ums Überleben geht, die Protagonistinnen Hetty, Reese und Byatt aber stehen für einander ein. Zum Teil sind die Beschreibungen der, von der Tox gezeichneten Körper recht derb, was sicher nicht allen Lesenden gefällt. Meiner Meinung nach passt es aber insgesamt gut in die Geschichte. Die Hintergründe der Seuche (Tox) wurden, für meinen Geschmack, allerdings nicht ausreichend aufgeklärt, so bleibt dieser Punkt in gewisser Weise auch nach Ende der Geschichte offen.
Flache Story & sehr durchwachsen
Das Cover ist ein absoluter Traum aber die Geschichte an sich, ist eher so lala. Ich hatte recht viel Hoffnung in das Buch, habe immer mal wieder laute positive Stimmen gehört und es mir dann letztendlich gekauft. Die Story ist zu Beginn jedoch mehr als nur schleppend. Auf den ersten 100 Seiten passiert quasi gar nichts. Dann nimmt es kurz Fahrt auf, um sich dann wieder ewig zu ziehen. Zum Schluss fühlt es sich einfach gehetzt an, da der finale Akt in gut 70 Seiten nur erzählt wird. Lovestorys werden eingeführt und nach wenigen Seiten wieder verworfen, in die Charaktere konnte ich mich leider null hineinversetzen, ihre Handlungen machen nur bis zu einem gewissen grad überhaupt Sinn und das Ende ist auch unglaublich unbefriedigend. Leider ein Buch, welches man zwar lesen kann, aber in meinen Augen absolut nicht muss.






















































