Girl, Serpent, Thorn: A mesmerising Persian-inspired novel from the author of Girls Made of Snow and Glass
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Description
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ein gelungener Fantasy Roman, der mich zudem überrascht hat. Gestartet hat er mit den Worten ,,Es war einmal und es wird niemals“ und erinnerte dadurch an ein Märchen. An eines aus 1001 Nacht durch das Setting des Golhavar-Palastes mit der Wüste, den Karawanen, den traditionellen Gewändern und dem orientalischen Flair. Dazu kam dann die Kosmologie mit Wesen wie dem Simorgh Vogel, den Dîws, Dämonen und Geschichten über Ahnen und das Volk, von Tempeln und Feuerschalen. Und all das war interessant, jedoch war es auch viel Neues zu Beginn, viele Begriffe und dadurch habe ich ein bisschen gebraucht um in die Geschichte zu finden. Am Ende des Buches gab es hierzu Verweise der Autorin und Erklärungen der Begriffe, Wesen, Geschichten und Sagen, ich persönlich hätte mir das jedoch zu Beginn gewünscht. Die Protagonistin Soraya war etwas ganz besonderes und hat mich von Anfang an fasziniert. Da waren ihr Fluch, durch den ihr Leben gezeichnet war, das Gift, das Handschuhe tragen, das Leben im Schatten und das schwierige Verhältnis und die wenigen Berührungspunkte zu ihrer Familie Doch da waren auch Sorayas Liebe zu Pflanzen, ihr eigener Rosengarten, ihr Streifen durch die Geheimgänge. Und da waren ihre langjährige Freundschaft zu Laleh und die Faszination für Azad. Ihre Gefühle wurden von der Autorin toll in Worte gefasst und ihre Beweggründe und Gedanken waren stets nachvollziehbar und verhalfen der Protagonistin und damit auch der Geschichte an Tiefe. Eine Geschichte in der es um Wiedergutmachung ging und um Schuldgefühle. Eine Geschichte voll mit Wut und Hass aber auch Reue und Vergebung. Und eine Geschichte über die Liebe und eine Liebesgeschichte, die ich so nicht erwartet hätte, die mich somit überrascht hat. Eine queere Liebesgeschichte und noch dazu eine, die so wunderschön und leicht beschrieben wurde. Die Szenen zwischen den beiden Frauen, die Gespräche, das Teilen von Geheimnissen, das Vertrauen und das Berühren und das Finden eines Zufluchtortes, etwas magischem. Eine Geschichte, die gegen Ende noch einmal spannend wurde, in der es Überraschungen gab und in der ich die Entwicklung der Protagonistin gelungen fand. Gerade das letzte Kapitel war schön geschrieben und erzählte darüber, nicht aus Schande sondern aus Schönheit zu bestehen, über Frieden finden und dass Soraya viel mehr war als ,,Die Gefangene von Golvahar.“
"Du gehörst nicht in den Tempel. [•••] Du gehörst an einen Ort wie die Höllengruben der Duzakh, wo der Zerstörer mit seinen bösen Geistern haust. Oder noch besser -in die Dakhmeh, wohin sich die Yatus zurückziehen, über deren Köpfen die Geier kreisen, die nach Menschenfleisch lechsen, und wo die Dämonin Nasu Tot und Verderben verbreitet. Denn ist es nicht das, was du tust, Schahzadeh? Bist du nicht für den Tod geschaffen?"
"Meine Haut ist Gift jeder der mich Berührt stirbt. delhalb lebe ich wie eine Gefangene im Palast und schleiche dürch verborgene Gänge obwohl ich die Schwesterdes Schahs bin. Als der Junge Held Azad in den Palast kommt wächst der wunsch von ihn berührt zu werden! Aber dazu muss ihr fluch gebrochen werden. Kann Azad mir villeicht dabei helfen den Fluch zu brechen, und bin ich bereit den Preis dafür zu bezahlen?"
!["Du gehörst nicht in den Tempel. [•••] Du gehörst an einen Ort wie die Höllengruben der Duzakh, wo der Zerstörer mit seinen bösen Geistern haust. Oder noch besser -in die Dakhmeh, wohin sich die Yatus zurückziehen, über deren Köpfen die Geier kreisen, die nach Menschenfleisch lechsen, und wo die Dämonin Nasu Tot und Verderben verbreitet. Denn ist es nicht das, was du tust, Schahzadeh? Bist du nicht für den Tod geschaffen?"](https://social-cdn.read-o.com/images/1697135972801-87.jpg)
Gutes Einsteigerbuch für Fantasy
Die Geschichte klingt sehr interessant. Die Ausführen und der schreibstil sind locker und gut zu lesen. An manchen Stellen lässt es etwas nach aber rund um ist es eine gute Geschicht für Leute die noch nicht viel Fantasie gelesen haben. Das Ende war unvorhergesehen und zum Ende hin nahm die Geschicht nochmal Fahrt auf.
"Die Gefangene von Golvahar" hat mir das Lesen leider nicht leicht gemacht... Eigentlich total schade, weil ich mich aufgrund des mega interessanten Klappentextes sehr auf das Buch gefreut hatte... Schlussendlich gab es meiner Meinung nach leider einige langatmige Stellen und die Entwicklung der Charaktere war leider auch nicht so präsent, wie ich es mir gewünscht hätte. 🥲 3/5 ⭐️

Zugegeben bin auf das Buch durch dass ansprechende Cover aufmerksam geworden. Aber auch sein Inhalt hat mich packen können. Es war spannend, die Enthüllungen haben sehr gut zusammengepasst und der Prolog war wirklich schön erzählt. Die Protagonistin war mit all ihren Wünschen, ihrer wut und schuld gut dargestellt. Was ich zu Beginn nicht so kommen sehen habe war, die Entwicklung zwischen der Protagonistin und einer bestimmten Parik. Insgesamt ein gelungener und toller Fantasy-Einzelband, mir guten Schreibstil und einer tollen Idee. Hab es gerne gelesen.
Also es war großartig. Etwas Schwierigkeiten gehabt mit der Aussprache von Namen, aber die Story war super. Kleiner Spoiler⚠️Ideal für alle die es Queer mögen.⚠️
Also ich habe alles geliebt. Wenig Romance bis am Ende wird es etwas mehr und High-Fantasy. Schreibstill war gut verständlich, nur ich weiß bis jetzt nicht wie man alle Namen richtig ausspricht. Die Story war episch. Und ich habe mich so sehr gefreut dass es eine Queer Story haben, also eine gleichgeschlechtliche Liebe. Ich habe bis zu letzt mit gefiebert und mich gefreut. 💚😍
Girl, Serpent, Thorn follows Soraya, a princess who lives hidden away from her family and her people because she was born with her touch being poisonous. As her family returns to their spring castle, which is Soraya's permanent residence, they bring with them a new recruit who notices Soraya even when she tries to be invisible and a demon who could have the answers that Soraya seeks about the curse that makes her poisonous. Both of them don't seem to be afraid of her. Soraya has to find out who she can trust and to what extent, as well as how far she is willing to go to get rid of the curse and what and who she is willing to sacrifice for it. And once that is done, she has to deal with the consequences of her actions. I thoroughly enjoyed this book. Soraya is a lonely character, just looking for connection and love and to free herself from her cage. There are factors that she isn't aware of and people manipulating her using that fact to make her act in a way benefiting them. More and more she finds out things about her curse and her family's past as well as what is true and what isn't about the stories she liked to listen to as a child. She learns to find connection without giving herself up through making mistakes and rectifying them. I loved Soraya's arc and journey and how the romance was handled in respect to it. I can only recommend.
„Die Gefangene von Golvahar“ hat es mir beim Lesen leider nicht einfach gemacht. Das ist schade, da der Klappentext sich mega interessant angehört hat und auch der Anfang des Buches mich fesseln konnte. Nach der Hälfte wurde es mir allerdings zu chaotisch und verwirrend. Ich konnte die Entscheidungen der Charaktere nicht mehr wirklich nachvollziehen und die Lovestory kam für mich aus dem Nichts. Trotzdem vergebe ich 2.5 Sterne, weil ich das Worldbuilding wirklich sehr schön fand, vor allem der Hang zum Orientalischen hat mich fasziniert. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und auch Soraya habe ich anfangs als authentische und interessante Protagonistin wahrgenommen. Alles in allem ein ganz netter Fantasyroman, der mich leider nicht überzeugen konnte
I absolutely loved this book it was so great all the characters were so well written there are words like „divs“ where i didn‘t know what it meant but in the back of the book i looked it up and it was well explained so there are no words that aren‘t explained it‘s a demon fantasy book and it also has a lesbian story and i really loved to see that. Soraya the female main character was so well written i rlly liked her and Parvaneh the div was so good i rlly loved both of them. All in all this book was a 10/10 it‘s definetely a year highlight for me. GO READ IT IF YOU WANT A LESBIAN DEMON STORY
für alle, die sich in märchen verlieren, die nicht nur licht, sondern auch dunkelheit in sich tragen.
girl, serpent, thorn – ein märchen voller düsterer magie eine prinzessin, die niemand berühren darf, eine welt voller flüsternder legenden, und ein schicksal, das zwischen gift und freiheit balanciert – girl, serpent, thorn ist ein buch wie ein altes märchen, das man in einer verstaubten bibliothek findet, mit vergilbten seiten und einem fluch, der noch immer zwischen den worten lauert. soraya lebt verborgen in den schatten des palasts, denn ihre berührung ist tödlich. doch als sie eine möglichkeit findet, ihr schicksal selbst in die hand zu nehmen, gerät sie in ein spiel aus lügen, macht und dunkler anziehungskraft. wem kann sie trauen – und wer will nur ihre gefährliche gabe für sich nutzen? melissa bashardoust erschafft eine welt, die sich anfühlt wie eine alte legende, aber mit frischen, modernen nuancen. ihre sprache ist poetisch, die atmosphäre schwer von magie und melancholie. soraya ist eine protagonistin, die man nicht einfach in „gut“ oder „böse“ einteilen kann, und genau das macht sie so faszinierend. girl, serpent, thorn ist für alle, die düstere märchen, moralisch komplexe heldinnen und eine welt voller flüche, schatten und versteckter wahrheiten lieben. ein buch wie gift auf den lippen – gefährlich, bittersüß und unvergesslich.
3,75 stars I'm finally reading my Fairyloot books :) And this is one that I wouldn't have bought if it hadn't been in my box. But I enjoyed it. Simple as that. It wasn't perfect and had its flaws but I really liked the setting and the writing. When it comes to the protagonist, I'm not really sure.I couldn't really bond with her. Somehow I comprehend her actions, but still....maybe that's why I substracted a little more than 1 star. But it was fun reading a standalone again. No pressure of putting more books on my TBR-list which is already way too long.
Manche der Romane, die man aus den Buchboxen bekommt, sind wie Märchen oder sind an Märchen angelehnt. Und wenn man sie wie Märchen betrachtet und entsprechend annimmt, dann kann man durchaus seinen Spaß daran haben. Zur Abwechslung mag ich das ganz gerne. Vor allem, wenn es gut durchdacht ist, Handlungen nachvollziehbar sind und eine gewisse Logik dahinter steckt. So ging es mir eigentlich mit "Girl, Serpent, Thorn" von Melissa Bashardoust. Das Cover des Buches ist wahnsinnig schön - aber ein schönes Cover sagt ja nocht nichts über den Inhalt aus. Als ich ein paar Rezensionen (ohne Spoiler) las, war ich dann ein wenig skeptisch, ob mir das Buch gefallen könnte. Denn die meisten Meinungen tendierten eher zum Mittelwert. Nachdem ich nun das Buch selber las, kann ich den Mittelwert ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen. Ich fühlte mich bestens unterhalten, der Schreibstil war angenehm zu lesen, die Protagonistin Soraya nervte mich nicht, selbst unbedachte Handlungen wurden schlüssig erklärt (sogar Soraya merkte es zwischendurch, wenn sie falsch handelte - und das passiert jedem mal), die Romantik war nicht im Vordergrund und das Ganze war an die persische Mythologie und Sagen angelehnt (den Anhang habe ich jedoch nur überflogen und werde es noch lesen, denn es ist durchaus interessant). Woher also der Mittelwert? Ich war bezüglich des Love Interests nicht überrascht bzw. so unlogisch fand ich es nicht, es gab einige Wendungen, die ich im ersten Moment nicht vermutete, auch die Erklärung, weswegen Soraya verflucht wurde und von wem, war schlüssig. Ich fand es auch gut, dass nicht alles sofort erklärt wurde, manches vor sich hin plätscherte und am Wachsen war, bis man letztendlich die ganze Wahrheit erfuhr. Klar dachte ich mir schon, dass Soraya stellenweise etwas zu schnell vertraute. Aber das war nicht so plump erzählt, wie ich es schon in anderen Büchern las. Es war irgendwie alles etwas geschickter "verpackt", sodass es nicht nervig war oder mich alle Nase dazu verleitete, die Augen zu verdrehen. Wie gesagt, ich fühlte mich gut unterhalten. Bis zum Ende war ich gespannt, wie das Happy End aussehen würde und wenn ja, auf welche Weise. Eine Art von Happy End war zwar offensichtlich, aber so ganz im Stillen war ich mir nicht so sicher, wer es bis zum Happy End schaffen könnte. Es schwebte immer ein "es könnte doch noch anders verlaufen" mit, da manches ein wenig anders verlief, als erst mal erwartet. Bei der Bewertung dachte ich eine ganze Weile an 4 Sterne. Letztendlich habe ich mich für 5 Sterne entschieden, denn ich habe das Buch am Ende zufrieden aus der Hand gelegt. Das ist mir durchaus 5 Sterne wert.
[Ein ARC dieses Buches wurde mir im Austausch gegen eine ehrliche Rezension von NetGalley zur Verfügung gestellt.] CNs: Mord, Gewalt, Blut Was mir gefallen hat: • Das Worldbuilding war toll! Vor allem die Märchen und Geschichten, aber auch die Traditionen und Feste, waren unglaublich interessant und ich würde gerne mehr darüber lesen. • Die queere Repräsentation hat mir wirklich gut gefallen. Keiner hat Sorayas Queerness hinterfragt oder verurteilt, und anscheinend gibt es in der Welt, in der das Buch spielt, auch keine Queerfeindlichkeit. Das hat richtig gutgetan. • Die Charaktere waren vielschichtig und interessant - besonders Soraya und Azad, aber auch Sorayas Mutter. • Es gab so viele Plot-Twists! Ich hätte nicht erwartet, dass mich die Geschichte so fesseln würde, aber irgendwann konnte ich einfach nicht mehr aufhören zu lesen. • In der Geschichte verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse. Soraya ist keine typische Heldin. Sie tut schlimme Dinge, und sie ist immer wieder kurz davor, zu einer Bösewichtin zu werden. Und auch der Antagonist des Buchs ist nicht nur böse – man kann verstehen, warum er das tut, was er tut, und leidet sogar mit ihm. Das hat die Geschichte noch viel spannender gemacht. Was mir nicht gefallen hat: • Die Liebesgeschichte entwickelte sich meiner Meinung nach ein bisschen zu schnell. Ich hätte mir mehr Szenen zwischen den beiden gewünscht, die zeigen, wie sie sich ineinander verlieben. „Die Gefangene von Golvahar“ ist ein origineller Fantasyroman für alle, die Diversität und komplexe Charaktere mögen.
Inhalt Stell dir vor, du hast einen Fluch auf die, bei dem jeder, den du berührst, augenblicklich stirbt. Stell dir vor, du bist in die Kammern eines wunderschönen Palastes eingesperrt, damit du niemandem schaden kannst. So geht es Soraya, dabei ist sie die Prinzessin. Statt Prunk heißt es für sie jedoch Schatten. Sie bewegt sich durch geheime Gänge und Tunnel, damit niemand sie bemerkt. Und eines Tages stößt sie auf Azad, der sie endlich zu verstehen scheint … Meinung Ich liebe Bücher, die in einer Welt spielen, die dem Orient sehr nahe kommen. Die Autorin schreibt in ihrem Nachwort, dass sie sich eben diese Kultur zum Vorbild genommen hat, weil sie selbst dort Wurzeln hat. Und das merkt man, finde ich, auf jeder Seite. Der Schreibstil ist wunderschön, sehr bildlich und fesselnd. Schon auf den ersten Seiten war ich total gefangen in der Geschichte. Ich verspreche euch, dass dieses Buch eine ganze Menge Überraschungen bereithält. Wendungen, die ich niemals für möglich gehalten hätte und die doch so gut passen. Szenen, die mein Herz haben schmelzen lassen und die wirklich so wunderbar anders sind. Ich werde an dieser Stelle nicht spoilern, aber das hier hat mit einem “gewöhnlichen” Fantasyroman nichts zu tun – und der Klappentext suggeriert tatsächlich etwas ganz anderes, als man letztendlich bekommt. Weshalb gebe ich denn dann nur drei Herzchen, wenn ich alles so toll fand? Ich muss leider sagen, dass mich die Protagonistin mit ihrem Handeln zwar oft beeindruckt hat, ich aber dennoch keinen richtigen Zugriff auf sie hatte. Sie wollte mutig sein, aber auf mich wirkte sie nicht so. Gleichzeitig war sie aber auch nicht verletzlich genug, um es darauf zu schieben. Ich mochte Soraya gerne, aber mir ist sie immer ein wenig fremd geblieben. Fazit Tolles Setting und schöne Idee, außerdem wirklich eine Menge schöner Wendungen und Überraschungen. Aber dennoch konnte mich das Buch nicht zu hundert Prozent von sich überzeugen. 3 von 5 Buchherzen ♥♥♥ Danke an den Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar!
Das war wohl nichts. Obwohl ich die Idee einer Nacherzählung einer Geschichte aus der persischen Mythologie und einer bisexuellen Protagonistin sehr vielversprechend gefunden habe, konnte ich einfach keinen Zugang zu der Handlung oder den Charakteren finden - kurz gesagt: Der Schreibstil konnte mich nicht packen. Die Story habe ich in ähnlicher Form leider schon x-fach in anderen YA Fantasyromanen gelesen, was vermutlich dazu geführt hat, dass ich schlichtweg gelangweilt war. Irgendwann habe ich das Buch nur noch quer gelesen, bis ich nach fast einem 3/4 des Buches entschieden habe, es ganz abzubrechen. Es ist nicht schlecht, aber meins war es leider nicht. Und wenn man viele YA Fantasyromane liest (so wie ich), dann findet man hier leider nicht wirklich etwas Neues.
...märchenhafte & mitreißende Story… Träume, die wahr werden und doch einen ins Grauen reißen … Ein Fluch, der seit der Geburt existiert und Soraya im verborgenen leben lässt. Sie ist eine Gefahr für alle die sie berühren und das schlimmste ist, dass ihre Sehnsucht danach alles zum einstürzen bringt. Soraya beeindruckt schon mit den ersten Zeilen, ihre Gedanken und ihr Ausdruck ihrer Sehnsucht ziehen in den Bann und lassen uns teilhaben an ihrem Leid. Sie ist beeindruckend, nicht nur wie sie ihr qualvolles Leben meistert, sondern auch ihre Stärke jeder Gefahr zu trotzen. An ihrer Seite ist der sehr charismatische und gut aussehenden Azad, der nicht nur beschützend sondern auch sehr liebevoll zu ihr ist. Ganz unerwartet Wendepunkte, voller Gefühlschaos und packender Handlung erwarten uns. In der sehr märchenhaften als auch spannungsgeladenen, gefährlichen Welt wird einen viel geboten, was nicht nur bewegende als auch emotionale Momente schaffe, die auch von Persönlichkeiten hervor gehoben werden, die beeindruckend und voller Elan in ihren Bann ziehen. Besonders Azad, der einen viel zu guten Eindruck macht, lässt auf seine geheimnisvolle Präsens neugierig machen und nimmt mit seinen Charme ein. Die Geschichte zeigt uns wie man über sich hinauswächst, zu sich selbst findet, für seine geliebten Menschen alles riskiert um den Feind zu besiegen. Ich habe mich schon seit dem ich das tolle Cover entdeckt habe auf das Buch gefreut, wurde von den Persönlichkeiten eingenommen, habe mich in der Welt und Sorayas Fluch verloren, wurde packend mitgerissen und nervenzehrend involviert. Besonders die Kombination der Charaktere, ihr Wille und Stärke, die Verführung und die Sehnsucht nach den liebevollen Berührungen bis hin zur Liebe. Ich habe das Buch sehr genossen, wurde von Soraya , ihrem Ehrgeiz und den Mut zur Überwindung, sowie dem Gefühlschaos gezogen, von ihrem Kampfgeist und Willen beeindruckt, gepackt und bleibe sehr zufrieden über den Ausgang zurück. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag. Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt. #DieGefangenevonGolvahar #MelissaBashardoust #ThienemannEsslinger #NetGalley #Rezension
Ich war wahnsinnig gespannt auf Die Gefangene von Golvahar und habe mich seit der Vorstellung im März auf das Buch gefreut. Das Cover finde ich zwar nun nach dem Lesen nicht ganz so passend, irgendwie muss ich dabei immer an eine Highland Geschichte denken, aber schön ist es allemal. Gleich auf den ersten Seiten konnte mich die Geschichte von sich überzeugen und dies hielt zum Glück auch an. Ich möchte gar nicht zu viel über die Handlung verraten, da die Geschichte in meinen Augen auch durch ihre Überraschungen lebt. Auf den ersten Blick mag die Story wie jede x beliebe erscheinen, doch dem ist nicht so. Melissa Bashardoust weiß den Leser zu überraschen. Soraya ist verflucht, in ihren Adern fließt Gift und wenn sie jemanden berührt, stirbt diese Person. Ein sehr einsames leben für die Zwillingsschwester des jungen Schahs. Ein Leben im Schatten, am Rande der Familie, aus Angst jemanden zu verletzten aber auch, um keine Schande über die Familie zu bringen. Wer kann es Soraya verdenken, dass sie die Chance sich von dem Fluch zu befreien nützen möchte, auch wenn diese Gefahren birgt. Ich fand die Geschichte so toll. Nicht nur, dass sie ein Märchen Feeling hat und eine Tausendundeine Nacht Atmosphäre durch das orientalisch angehauchte Setting. Auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Soraya mochte ich sofort, da sie sehr menschlich erscheint. Sie hadert mit ihrem Schicksal, findet es ungerecht und versucht nicht zu sehr in Neid und Missgunst zu zerfließen. Was in meinen Augen absolut verständlich ist. Trotzdem arbeitet sie daran ein guter Mensch zu bleiben und ihr Schicksal zu akzeptieren. Doch als sie ihr eine Chance auftut, muss sie diese ergreifen. Azad fand ich auch sehr interessant, gut ausgearbeitet in seiner Rolle. Und es gab noch mehr Nebencharaktere die überzeugen konnten. Die Lovestory die sich langsam und dezent anbahnt, mochte ich, da sie nicht zu viel Raum einnimmt. Die Aspekte mit dem Fluch und den Diws (Dämonen) haben der Geschichte den nötigen Hauch an Fantasy verliehen und sie so abgerundet, zu einem durch und durch tollen Leseerlebnis.
While the premise of Girl, Serpent Thorn is very unique and interesting and I was super excited to get to read this beautiful book, the execution couldn't completely convince me. The characters in this story felt a little flat and I had problems connecting properly with anything. This is one of the few times I think a story should have been longer and fleshed out more. The romance plot was so underdeveloped, I think it should have been left out completely. Still, this story isn't like any I read before and I would still recommend checking it out to anyone who's interested in it.
• Titel: Die Gefangene von Golvahar • Autor: Melissa Bashardoust • Lesezeitraum: 7 Tage • Genre: Romantasy • Verlag: Thienemann • Seitenanzahl: 445 • Einzelband • Inhalt: Soraya ist die Zwilligsschwester von Sorusch, dem Schah von Ataschar. Eigentlich sollte ihr die Welt zu Füßen liegen. Doch sie lebt versteckt in den Geheimgängen des Schlosses, denn sie ist gefährlich. In ihr ruht ein Gift, wodurch jeder durch eine bloße Berührung von ihr stirbt. Doch was passiert, wenn Soraya jemanden trifft den sie unbedibgt berühren will? • Stadt: Golvahar, Ataschar • Jahreszeit: Frühling • Protagonisten: - Soraya (Schahzadeh, Schwester des Schahs) • Begleitpersonen: - Sorusch (Schah, Bruder von Soraya) - Tahmineh (Mutter von Soraya und Sorusch) - Parvaneh (Diw, Parik, Gefangene) • "Antagonisten": - Azad/Schahmar (alter Schar der zu einem Diw wurde) • Anmerkungen: Das Buch hätte besser sein können, wenn es in der 1. Person geschrieben worden wäre. Man hat lang gebraucht um in die Geschichte hineinzukommen. Vorallem; da das Worldbuilding viele Wörter benutzt, die man sich erst aneignen muss. Soraya war zum Glück eine starke Protagonistin. Ihre Liebesgeschichte mit Parvaneh hat mich total gefreut, da es endlich mal eine gleichgeschlechtliche Liebesgeschichte war, die man nicht vorhergesehen hat. Toll finde ich auch, dass das Buch auf vielen realen Persischen Mythen und Legenden beruht. Es war sehr faszinierend am Ende des Buches noch etwas dazuzulernen. Ein zweiter Band in dieser Welt wäre theoretisch möglich. Ich würde mich freuen, erneut in diese magische Welt einzutauchen und mehr über die verschiedenen Figuren zu erfahren.
Girl, Serpent, Thron ist ein wunderschönes Märchen. Das Buch enthält Spannung, Liebe, Verrat und Magie. Es mag zunächst ein wenig befremdlich wirken, da dieses Fantasybuch eine so spezielle Geschichte erzählt. Angelehnt an Dornröschen, wächst Soraya mit der Eigenschaft auf, Menschen zu töten, welche sie berühren. In Einsamkeit wächst sie auf und versucht herauszufinden, wie sie ihren Fluch lösen kann. Sie stürzt sich in ein Abenteuer , um sich davon zu befreien. Dabei lernt sie, wem sie vertrauen kann und wem nicht. Sie erfährt, warum sie so tödlich ist und wie sie geradebiegen kann, was sie zerstört hat. Die Geschichte von Soraya ist geprägt von Fantasiegestalten, Vertrauen und Verrat. Melissa, die Autorin, hat der Geschichte einen altpersischen Hauch gegeben, in dem sie alte Wörter in persisch in der Geschichte verwendet und der Geschichte so ein Touch von einer Wüstenlegende gibt. Wenn man dieses Buch liest, muss man sich darauf gefasst machen, dass man in eine komplett andere Welt eintaucht, in der nichts ist, wie es scheint.
"Die Gefangene von Golvahar" war unerwartet und häufig unstet - stellenweise war ich begeistert, stellenweise mehr als enttäuscht, manchmal plätscherte es einfach so vor sich hin, dann war es super spannend, manchmal vorhersehbar, an anderen Ecken hat es meine Erwartungen sehr gekonnt durchbrochen. Im Original "Girl, Serpent, Thorn" ist ein sehr viel treffenderer Titel und auch das deutsche Cover finde ich etwas zu ... soft, prinzessinnenhaft. "Die Gefangene von Golvahar" ist ein wenig an Märchen angelehnt und vor allem an persische Mythen (wie auch im Nachwort von der Autorin, die selbst persische Wurzeln zu haben scheint, wenn ich es richtig verstehe, aufgelistet). Soraya ist von Geburt an verflucht - ihre Berührung würde jeden töten. Gift fließt grün durch ihre Adern und zeigt sich unter der Haut (was ich irritierend auf dem deutschen Cover finde, wo man eine blasse, ungiftige junge Frau sieht), so dass ihre Familie sie versteckt hält. Sie bewegt sich zwischen den Wänden durch Geheimgänge und fühlt sich in Golvahar gefangen, vor allem durch Schweigen und Lügen, da Soraya anfangs nicht weiß, warum sie verflucht ist und was sie dagegen tun kann. Leichtes Spiel für Azad, einen jungen Mann, der sie als erster richtig zu sehen scheint und sich nicht vor ihrem Fluch fürchtet ... Es klingt nach dem stereotypischen Romantasyanfang und ziemlich spannend. Es ist ein bisschen spoilerig, deshalb versteckt: Azad ist nicht der romantische Held und das Buch nicht auf eine romantische Liebesgeschichte zwischen den beiden ausgelegt. Stattdessen bekommt Soraya ohne dass viel Aufhebens darum gemacht wird, eine Lovestory mit einer anderen Frau. Leider wird für mich nicht ganz klar, ob sie lesbisch ist (gewisse Hinweise gibt es auch in Hinblick auf ihre Kindheitsfreundin Laleh) oder bisexuell und sich von Azad doch angezogen fühlt. Im Sinne fehlender Bi-Repräsentation finde ich die Ungewissheit etwas schade. Im Zuge der Charakterdynamik zwischen Azad und Soraya fände ich es besser, wenn da gar nichts wäre. Da ist irgendwie alles zu dubios geblieben und ich hätte es begrüßt, wenn diese Machtgefälle-Böser-Typ-unschuldiges-Mädchen-Sache gar nicht erst so viel Raum bekommen hätte. Gute Ansätze, aus denen man mehr hätte machen können und eine etwas hin und herspringende Storyline auch was Charakterentwicklung angeht, zog sich durchs ganze Buch. Ich würde es daher nur bedingt empfehlen, auch wenn ich die persischen Legenden spannend fand und es dringend mehr Romane braucht, in denen die Prinzessin nicht ihre Erfüllung und ihr Glück in einem Prinzen (oder Soldaten oder Schah oder oder) findet.
Prinzessin Soraya lebt wie eine Gefangene in ihrem eigenen Reich. Denn sie wurde mit einem Fluch belegt, jeder der sie berührt stirbt durch ein Gift, das ihr Körper ausströmt. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als den Fluch zu brechen. Als man einen Dîw gefangen nimmt und in den Kerker steckt, sieht sie ihre Chance. Denn ein Dîw hat den Fluch ausgesprochen und vielleicht kann ein Dîw ihn auch wieder lösen. Vorweg muss ich leider sagen, dass ich das Cover nicht passend finde. Das liegt vor allem an der jungen Frau, die sich darauf befinden, die passt nämlich so gar nicht zur Handlung. Die Autorin lehnt ihre Geschichte nämlich an persische Märchen und Legenden an und die Frau erinnert mich eher an europäisches Mittelalter. Die Geschichte selbst konnte mich hingegen völlig überzeugen. Wie schon oben gesagt mischt die Autorin hier Fantasy-Elemente mit Elementen aus persischen Märchen, was sie unglaublich toll umgesetzt hat. Man fühlt sich in eine Geschichte aus 1001 Nacht versetzt. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Soraya, einer jungen Frau, die ein besonderes Schicksal geprägt hat. Sie kann niemanden berühren, ohne das dieser stirbt. Abgeschieden und versteckt lebt sie im Palast, ein sehr trauriges Schicksal. Ich mochte Soraya, sie entwickelt sich im Laufe der Handlung zu einer sehr selbstbewusste jungen Frau. Mir war sie wirklich sehr sympathisch. Die Autorin überrascht ihre Leser immer wieder mit überraschenden Wendungen und auch einer sehr ungewöhnlichen Liebesgeschichte. Die Gefangene von Golvahar ist für meine eine ganz besondere Geschichte, die ohne die typischen Klischees auskommt und mich immer wieder überrascht hat. Auch beweist die Autorin, dass es nicht immer Zwei- oder Dreiteiler sein müssen. Für mich war die Gesichte ein richtiges Highlight und ich vergebe deshalb auch die volle Punktzahl.
3,5 Sterne (= gut, empfehlenswert, unterhaltsam, für deutlich jüngere Leser*innen als ich es bin) - Extrapunkte dafür, dass es ein Einzelbuch ist (das gibt's gefühlt kaum noch im Fantasygenre) Soraya, die Zwillingsschwester des jungen Herrschers, wächst abgeschottet in einer persisch inspirierten Palastwelt auf, denn egal welches Lebewesen sie berührt, es stirbt! Als es zunehmende Gerüchte über einen möglichen Putsch durch hinterlistige magische Kreaturen gibt, gerät Soraya in den Strudel gefährlicher Ereignisse. Kann der Fluch, der auf ihr lastet, vielleicht sogar zur Rettung des Reichs beitragen? Der eigentliche Klappentext des Buchs verrät noch mehr, was ich fast schon ein bisschen spoilerig fand. Deswegen belasse ich es hierbei. - wunderbare Repräsentation einer bisexuellen Protagonistin, wobei ich den Romance-Anteil der Geschichte aber nicht als völlig schmalzig empfunden habe - eindrucksvolles Setting, einfallsreich magische Beschreibungen nicht-menschlicher Figuren - Erzählton und thematische Schwerpunkte (Identität, Scham, Kraft aus "Schwäche" gewinnen usw.) sprechen sicherlich eine relativ junge Zielgruppe (eher so 12-15-Jährige?) an. Manche Konflikte fühlen sich dabei für ältere Leser*innen vielleicht etwas harmlos an. - In der Mitte hat der Spannungsbogen mal einen kleinen Durchhänger, zum Ende nimmt's aber wieder Fahrt auf.
Gut? Böse? Beides oder doch nichts davon? „Die Gefangene von Golvahar“ ist eine Geschichte mit einer märchenhaften und düsteren Grundstimmung. Die Protagonistin Soraya lebt seit Beginn ihres Lebens im Schatten. Sie ist das Mädchen mit den Handschuhen. Und das Mädchen mit der tödlichen Berührung. Als Begründung für ihren tödlichen Fluch, hat sie ausschließlich eine Legende von ihrer Mutter. Und endlich findet sie den ersten Anhaltspunkt, um den Fluch vielleicht aufheben zu können. Die Protagonistin habe ich als sehr verbitterte, schüchterne Person kennengelernt. Sie lebt so zurückgezogen, dass ihre Zunge sich bei menschlichem Kontakt nur schwer bewegt. Die fehlenden Berührungen, die fehlende Zuneigung, merkt der Leser ihr schnell am inneren Konflikt an. Bis zum Ende konnte ich nicht sagen, ob sie mir sympathisch oder unsympathisch ist. Ihr Charakter ist düster mit einer kleinen Tendenz zum Antagonist. Sie hat spezielle Fähigkeiten, aber eher die eines Bösewichts. „Sie hatte genug Märchen gelesen, um zu wissen, dass die Prinzessin und das Ungeheuer niemals dieselbe Person waren.“ - Soraya Aber ich habe mit ihr gefiebert, sie verstanden, hätte sie gerne in die Arme genommen und ihr den Trost gegeben, den sie verdient. Und letztendlich habe ich immer wieder überlegt, ob ihre Taten und Gedanken „gut“ oder „böse“ sind – beides oder nichts davon. Ihre einzigen Kontaktpersonen sind ihre Mutter, ihr Bruder und zwei Freunde, die eingeweiht sind in ihrem Fluch – Ramin und Laleh. Beim Rest des Volkes und der Welt rund um Golvahar, ranken sich die verrücktesten Legenden rund um die versteckt gehaltene Prinzessin. Was letztendlich auch Azad anlockt, der unbedingt die seltsame Prinzessin retten möchte. „Ihr seid meine liebste Geschichte“ - Azad Die Charaktere empfand ich als sehr gut ausgearbeitet. Jeder hatte starke und verletzliche Seiten, eine Geschichte mit guten und bösen Taten sowie ihre eigene Wahrheit innerhalb der Gesamtgeschichte. Es war so spannend zu verfolgen, wie unterschiedliche Sichtweisen dem Geschehen weitere Schattierungen gegeben haben. Letztendlich erzählt Melissa Bashardoust eine brutale Fantasy-Geschichte, die den eigenen inneren Zwist betrachtet und welcher Seite – gut oder böse – man sich hingibt. Dabei webt sie eine starke Anlehnung ans Persische mit Geschichten, Wörtern, Festen und Märchen aus dem persischen mit ein, wodurch eine leicht orientalische Stimmung entsteht. Die Fantasy im Buch ist genial, aber wirklich punkten tut es mit seinen Legenden und „Wahrheiten“. Fazit: Ich kann gar nicht sagen, welche Geschichte, Legende oder Wahrheit in diesem Buch MEINE liebste Geschichte war. Alle zusammen ergeben jedoch einen schönen, etwas düsteren Lesegenuss.
Eine sehr schöne Geschichte für zwischendurch, die die persische Mythologie näher bringt und gleichzeitig wunderbar und unaufdringlich eine schöne und vor allem diverse Liebesgeschichte erzählt. Es hat mir Spaß gemacht dieses Buch zu lesen, doch in der Mitte hatte der Spannungsbogen einen deutlichen Knick, was ich sehr schade fand. Meine ausführliche Rezension folgt.
There's just something about Soraya that I love. I hate that she had to really mess everything up before helping her brother create the world their father always hoped for, but I'm glad it turned out well for everyone. And I'm happy that she's finally comfortable in her own skin. Although, I wasn't expecting her to be a full div by the end.
Mir persönlich hat es leider nicht gut gefallen, die Charaktere fand ich eher schwach gestaltet, ich konnte ihre Gefühle und Handlungen nicht nachempfinden. Zudem konnte mich das Buch überhaupt nicht fesseln, mir war es egal, was als nächstes passiert. Ich hatte mich eigentlich sehr auf das Buch gefreut, da ich die Idee sehr gut fand.
Die Geschichte spielt in einer fantastischen Welt rund um Soraya. Diese ist gefangen in einem Schloss, denn sie wurde von einem Fluch belegt. Im Laufe ihres Lebens wird sie immer isolierter. Um den Fluch loszuwerden, begeht sie einen Verrat, der die ganze Familie und das ganze Königreich in Gefahr bringt. Nun muss sie ihren Fehler bereinigen. Ich liebe die Fantasy und Märchenelemente. Es scheint, als habe sich die Autorin richtig mit persischen Märchen, Mythen, der Geschichte und den Glaubenssätzen auseinandergesetzt. Die Geschichte und Handlung mochte ich auch sehr gerne. Alles war durchdacht und hat gepasst. Endlich mal eine Protagonistin bei der man sich nicht denkt „nein tu es nicht, sondern entscheide dich doch mal für die richtige Alternative“ ; zumindest am Anfang
I’m actually surprised the reviews aren’t so great. I loved every single page and found the story suspenseful, the characters loveable and relatable and the pace and length were perfect. If I could only give one tip to the author: put the explanation of the Persian-esque words to the front instead of the end (assuming it wasn’t just my book version).
this book felt very lukewarm to me. The sapphic romance and Parvaneh's character made me stay. The protagonist and her indecisiveness almost made me DNF it. Soraya was way too in her head and then didn't think things through at all... I liked the development of her arc and her relationships, but she was just so insufferable. The Persian setting and mythology I liked very much. But other than Parvaneh every character seemed so paper thin and boring to me.
Ich wollte dieses Buch sowieso schon unbedingt lesen und trotzdem schaffte es, mich damit zu überraschen, wie gut es war. Ich konnte es kaum erwarten, weiterzulesen, und versank jedes Mal in dieser ganz eigenen Atmosphäre. Die Autorin hat ihre Fantasywelt an die persische Mythologie angelehnt. Am Ende des Buches gibt es ein Nachwort, in dem sie die genauen Adaptionen und Veränderungen aufschlüsselt und erklärt, und auf weitere Ressourcen zu dem Thema verweist. Damit entspringt die Geschichte einer (leider) eher ungewöhnlichen, deswegen aber umso faszinierenderen Inspiration, die gleichzeitig mit einer Märchenadaption verknüpft wird, die an Dornröschen erinnert - eine Prinzessin in einem Schloss, über die nur Geschichten bekannt sind, die die Welt draußen nicht kennt und sich um ihren eigenen Rosengarten kümmert. Tatsächlich sind Märchen und Geschichten auch ein zentraler Bestandteil der Handlung - denn das Buch beginnt schon mit der Geschichte von Sorayas Fluch. Dieses Märchenhafte zeigt sich auch in dem poetischen Schreibstil, der umso mehr dazu beigetragen hat, dass ich diese Geschichte gerne gelesen habe und dass ich in sie eintauchen konnte. Gleichzeitig geht es aber auch darum, dass Soraya mehr als eine unbescholtene Prinzessin ist; dass ihre Berührung vielmehr tödlich ist. Ich mochte Soraya. Auf der einen Seite ist sie natürlich nicht allzu erfahren, dadurch, dass sie ihr ganzes Leben in den Tiefen des Palastes verbracht hat. Sie hat Angst vor ihrem Fluch und wünscht sich um alles in der Welt, ihn loszuwerden. Gleichzeitig ist sie auch entschlossen. Sie macht Fehler, bei denen man versteht, warum sie sie macht, und versucht, sie wiedergutzumachen. Gerade die Tatsache, dass sie Fehler macht und nicht perfekt ist, macht sie zu so einem realistischen, tiefgründigen Charakter. Und das gilt tatsächlich für alle Charaktere. Keiner von ihnen ist einfach nur gut oder böse. Sie alle machen Fehler, dennoch kann man auch ihre Handlungen verstehen, und diese absolut gelungenen Charakterdarstellungen machen dieses Buch so unfassbar gut. Ich war überrascht davon, wie ich mit Charakteren plötzlich Mitleid empfand, die ich erst gehasst habe. Darüber hinaus mochte ich übrigens auch Sorayas Entwicklung sehr. Der Konflikt in ihr zwischen ihrem Fluch und ihrem Bestreben, gut zu sein, ist extrem faszinierend, gleichzeitig wird die Gut-Böse-Trennung in der Handlung extrem infrage gestellt. Diese konnte mich immer wieder durch unerwartete Wendungen begeistern, die ihren Anteil daran hatten, dass mich das Buch nicht mehr losließ. Immer wenn ich dachte, ich wüsste, wie es sich jetzt entwickelt, konnte mich die Handlung erneut überraschen. Dabei können einige Messages am Ende durchaus feministisch gedeutet werden. Und auch die f/f-Liebesgeschichte und ihre Entwicklung mochte ich. Am Ende hatte ich das Gefühl, der Einzelband wäre zufriedenstellend erzählt und rund abgeschlossen worden, auch wenn ein Einteiler nicht so tief ins World Building und in die Hintergründe der einzelnen Charaktere gehen kann wie eine Reihe. Ich klappte das Buch jedenfalls mit dem Gefühl zu, eine tolle Geschichte gelesen zu haben, die zu einem gelungenen Abschluss geführt worden war. Fazit: Poetische, an persische Mythologie angelehnte High Fantasy, die vor allem mit den sehr tiefgründigen Charakteren, deren Handlungen man alle nachvollziehen kann, die aber auch mal Fehler machen, überzeugt, mich komplett in ihren Bann riss und immer wieder überraschte!
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Posts
Ein gelungener Fantasy Roman, der mich zudem überrascht hat. Gestartet hat er mit den Worten ,,Es war einmal und es wird niemals“ und erinnerte dadurch an ein Märchen. An eines aus 1001 Nacht durch das Setting des Golhavar-Palastes mit der Wüste, den Karawanen, den traditionellen Gewändern und dem orientalischen Flair. Dazu kam dann die Kosmologie mit Wesen wie dem Simorgh Vogel, den Dîws, Dämonen und Geschichten über Ahnen und das Volk, von Tempeln und Feuerschalen. Und all das war interessant, jedoch war es auch viel Neues zu Beginn, viele Begriffe und dadurch habe ich ein bisschen gebraucht um in die Geschichte zu finden. Am Ende des Buches gab es hierzu Verweise der Autorin und Erklärungen der Begriffe, Wesen, Geschichten und Sagen, ich persönlich hätte mir das jedoch zu Beginn gewünscht. Die Protagonistin Soraya war etwas ganz besonderes und hat mich von Anfang an fasziniert. Da waren ihr Fluch, durch den ihr Leben gezeichnet war, das Gift, das Handschuhe tragen, das Leben im Schatten und das schwierige Verhältnis und die wenigen Berührungspunkte zu ihrer Familie Doch da waren auch Sorayas Liebe zu Pflanzen, ihr eigener Rosengarten, ihr Streifen durch die Geheimgänge. Und da waren ihre langjährige Freundschaft zu Laleh und die Faszination für Azad. Ihre Gefühle wurden von der Autorin toll in Worte gefasst und ihre Beweggründe und Gedanken waren stets nachvollziehbar und verhalfen der Protagonistin und damit auch der Geschichte an Tiefe. Eine Geschichte in der es um Wiedergutmachung ging und um Schuldgefühle. Eine Geschichte voll mit Wut und Hass aber auch Reue und Vergebung. Und eine Geschichte über die Liebe und eine Liebesgeschichte, die ich so nicht erwartet hätte, die mich somit überrascht hat. Eine queere Liebesgeschichte und noch dazu eine, die so wunderschön und leicht beschrieben wurde. Die Szenen zwischen den beiden Frauen, die Gespräche, das Teilen von Geheimnissen, das Vertrauen und das Berühren und das Finden eines Zufluchtortes, etwas magischem. Eine Geschichte, die gegen Ende noch einmal spannend wurde, in der es Überraschungen gab und in der ich die Entwicklung der Protagonistin gelungen fand. Gerade das letzte Kapitel war schön geschrieben und erzählte darüber, nicht aus Schande sondern aus Schönheit zu bestehen, über Frieden finden und dass Soraya viel mehr war als ,,Die Gefangene von Golvahar.“
"Du gehörst nicht in den Tempel. [•••] Du gehörst an einen Ort wie die Höllengruben der Duzakh, wo der Zerstörer mit seinen bösen Geistern haust. Oder noch besser -in die Dakhmeh, wohin sich die Yatus zurückziehen, über deren Köpfen die Geier kreisen, die nach Menschenfleisch lechsen, und wo die Dämonin Nasu Tot und Verderben verbreitet. Denn ist es nicht das, was du tust, Schahzadeh? Bist du nicht für den Tod geschaffen?"
"Meine Haut ist Gift jeder der mich Berührt stirbt. delhalb lebe ich wie eine Gefangene im Palast und schleiche dürch verborgene Gänge obwohl ich die Schwesterdes Schahs bin. Als der Junge Held Azad in den Palast kommt wächst der wunsch von ihn berührt zu werden! Aber dazu muss ihr fluch gebrochen werden. Kann Azad mir villeicht dabei helfen den Fluch zu brechen, und bin ich bereit den Preis dafür zu bezahlen?"
!["Du gehörst nicht in den Tempel. [•••] Du gehörst an einen Ort wie die Höllengruben der Duzakh, wo der Zerstörer mit seinen bösen Geistern haust. Oder noch besser -in die Dakhmeh, wohin sich die Yatus zurückziehen, über deren Köpfen die Geier kreisen, die nach Menschenfleisch lechsen, und wo die Dämonin Nasu Tot und Verderben verbreitet. Denn ist es nicht das, was du tust, Schahzadeh? Bist du nicht für den Tod geschaffen?"](https://social-cdn.read-o.com/images/1697135972801-87.jpg)
Gutes Einsteigerbuch für Fantasy
Die Geschichte klingt sehr interessant. Die Ausführen und der schreibstil sind locker und gut zu lesen. An manchen Stellen lässt es etwas nach aber rund um ist es eine gute Geschicht für Leute die noch nicht viel Fantasie gelesen haben. Das Ende war unvorhergesehen und zum Ende hin nahm die Geschicht nochmal Fahrt auf.
"Die Gefangene von Golvahar" hat mir das Lesen leider nicht leicht gemacht... Eigentlich total schade, weil ich mich aufgrund des mega interessanten Klappentextes sehr auf das Buch gefreut hatte... Schlussendlich gab es meiner Meinung nach leider einige langatmige Stellen und die Entwicklung der Charaktere war leider auch nicht so präsent, wie ich es mir gewünscht hätte. 🥲 3/5 ⭐️

Zugegeben bin auf das Buch durch dass ansprechende Cover aufmerksam geworden. Aber auch sein Inhalt hat mich packen können. Es war spannend, die Enthüllungen haben sehr gut zusammengepasst und der Prolog war wirklich schön erzählt. Die Protagonistin war mit all ihren Wünschen, ihrer wut und schuld gut dargestellt. Was ich zu Beginn nicht so kommen sehen habe war, die Entwicklung zwischen der Protagonistin und einer bestimmten Parik. Insgesamt ein gelungener und toller Fantasy-Einzelband, mir guten Schreibstil und einer tollen Idee. Hab es gerne gelesen.
Also es war großartig. Etwas Schwierigkeiten gehabt mit der Aussprache von Namen, aber die Story war super. Kleiner Spoiler⚠️Ideal für alle die es Queer mögen.⚠️
Also ich habe alles geliebt. Wenig Romance bis am Ende wird es etwas mehr und High-Fantasy. Schreibstill war gut verständlich, nur ich weiß bis jetzt nicht wie man alle Namen richtig ausspricht. Die Story war episch. Und ich habe mich so sehr gefreut dass es eine Queer Story haben, also eine gleichgeschlechtliche Liebe. Ich habe bis zu letzt mit gefiebert und mich gefreut. 💚😍
Girl, Serpent, Thorn follows Soraya, a princess who lives hidden away from her family and her people because she was born with her touch being poisonous. As her family returns to their spring castle, which is Soraya's permanent residence, they bring with them a new recruit who notices Soraya even when she tries to be invisible and a demon who could have the answers that Soraya seeks about the curse that makes her poisonous. Both of them don't seem to be afraid of her. Soraya has to find out who she can trust and to what extent, as well as how far she is willing to go to get rid of the curse and what and who she is willing to sacrifice for it. And once that is done, she has to deal with the consequences of her actions. I thoroughly enjoyed this book. Soraya is a lonely character, just looking for connection and love and to free herself from her cage. There are factors that she isn't aware of and people manipulating her using that fact to make her act in a way benefiting them. More and more she finds out things about her curse and her family's past as well as what is true and what isn't about the stories she liked to listen to as a child. She learns to find connection without giving herself up through making mistakes and rectifying them. I loved Soraya's arc and journey and how the romance was handled in respect to it. I can only recommend.
„Die Gefangene von Golvahar“ hat es mir beim Lesen leider nicht einfach gemacht. Das ist schade, da der Klappentext sich mega interessant angehört hat und auch der Anfang des Buches mich fesseln konnte. Nach der Hälfte wurde es mir allerdings zu chaotisch und verwirrend. Ich konnte die Entscheidungen der Charaktere nicht mehr wirklich nachvollziehen und die Lovestory kam für mich aus dem Nichts. Trotzdem vergebe ich 2.5 Sterne, weil ich das Worldbuilding wirklich sehr schön fand, vor allem der Hang zum Orientalischen hat mich fasziniert. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und auch Soraya habe ich anfangs als authentische und interessante Protagonistin wahrgenommen. Alles in allem ein ganz netter Fantasyroman, der mich leider nicht überzeugen konnte
I absolutely loved this book it was so great all the characters were so well written there are words like „divs“ where i didn‘t know what it meant but in the back of the book i looked it up and it was well explained so there are no words that aren‘t explained it‘s a demon fantasy book and it also has a lesbian story and i really loved to see that. Soraya the female main character was so well written i rlly liked her and Parvaneh the div was so good i rlly loved both of them. All in all this book was a 10/10 it‘s definetely a year highlight for me. GO READ IT IF YOU WANT A LESBIAN DEMON STORY
für alle, die sich in märchen verlieren, die nicht nur licht, sondern auch dunkelheit in sich tragen.
girl, serpent, thorn – ein märchen voller düsterer magie eine prinzessin, die niemand berühren darf, eine welt voller flüsternder legenden, und ein schicksal, das zwischen gift und freiheit balanciert – girl, serpent, thorn ist ein buch wie ein altes märchen, das man in einer verstaubten bibliothek findet, mit vergilbten seiten und einem fluch, der noch immer zwischen den worten lauert. soraya lebt verborgen in den schatten des palasts, denn ihre berührung ist tödlich. doch als sie eine möglichkeit findet, ihr schicksal selbst in die hand zu nehmen, gerät sie in ein spiel aus lügen, macht und dunkler anziehungskraft. wem kann sie trauen – und wer will nur ihre gefährliche gabe für sich nutzen? melissa bashardoust erschafft eine welt, die sich anfühlt wie eine alte legende, aber mit frischen, modernen nuancen. ihre sprache ist poetisch, die atmosphäre schwer von magie und melancholie. soraya ist eine protagonistin, die man nicht einfach in „gut“ oder „böse“ einteilen kann, und genau das macht sie so faszinierend. girl, serpent, thorn ist für alle, die düstere märchen, moralisch komplexe heldinnen und eine welt voller flüche, schatten und versteckter wahrheiten lieben. ein buch wie gift auf den lippen – gefährlich, bittersüß und unvergesslich.
3,75 stars I'm finally reading my Fairyloot books :) And this is one that I wouldn't have bought if it hadn't been in my box. But I enjoyed it. Simple as that. It wasn't perfect and had its flaws but I really liked the setting and the writing. When it comes to the protagonist, I'm not really sure.I couldn't really bond with her. Somehow I comprehend her actions, but still....maybe that's why I substracted a little more than 1 star. But it was fun reading a standalone again. No pressure of putting more books on my TBR-list which is already way too long.
Manche der Romane, die man aus den Buchboxen bekommt, sind wie Märchen oder sind an Märchen angelehnt. Und wenn man sie wie Märchen betrachtet und entsprechend annimmt, dann kann man durchaus seinen Spaß daran haben. Zur Abwechslung mag ich das ganz gerne. Vor allem, wenn es gut durchdacht ist, Handlungen nachvollziehbar sind und eine gewisse Logik dahinter steckt. So ging es mir eigentlich mit "Girl, Serpent, Thorn" von Melissa Bashardoust. Das Cover des Buches ist wahnsinnig schön - aber ein schönes Cover sagt ja nocht nichts über den Inhalt aus. Als ich ein paar Rezensionen (ohne Spoiler) las, war ich dann ein wenig skeptisch, ob mir das Buch gefallen könnte. Denn die meisten Meinungen tendierten eher zum Mittelwert. Nachdem ich nun das Buch selber las, kann ich den Mittelwert ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen. Ich fühlte mich bestens unterhalten, der Schreibstil war angenehm zu lesen, die Protagonistin Soraya nervte mich nicht, selbst unbedachte Handlungen wurden schlüssig erklärt (sogar Soraya merkte es zwischendurch, wenn sie falsch handelte - und das passiert jedem mal), die Romantik war nicht im Vordergrund und das Ganze war an die persische Mythologie und Sagen angelehnt (den Anhang habe ich jedoch nur überflogen und werde es noch lesen, denn es ist durchaus interessant). Woher also der Mittelwert? Ich war bezüglich des Love Interests nicht überrascht bzw. so unlogisch fand ich es nicht, es gab einige Wendungen, die ich im ersten Moment nicht vermutete, auch die Erklärung, weswegen Soraya verflucht wurde und von wem, war schlüssig. Ich fand es auch gut, dass nicht alles sofort erklärt wurde, manches vor sich hin plätscherte und am Wachsen war, bis man letztendlich die ganze Wahrheit erfuhr. Klar dachte ich mir schon, dass Soraya stellenweise etwas zu schnell vertraute. Aber das war nicht so plump erzählt, wie ich es schon in anderen Büchern las. Es war irgendwie alles etwas geschickter "verpackt", sodass es nicht nervig war oder mich alle Nase dazu verleitete, die Augen zu verdrehen. Wie gesagt, ich fühlte mich gut unterhalten. Bis zum Ende war ich gespannt, wie das Happy End aussehen würde und wenn ja, auf welche Weise. Eine Art von Happy End war zwar offensichtlich, aber so ganz im Stillen war ich mir nicht so sicher, wer es bis zum Happy End schaffen könnte. Es schwebte immer ein "es könnte doch noch anders verlaufen" mit, da manches ein wenig anders verlief, als erst mal erwartet. Bei der Bewertung dachte ich eine ganze Weile an 4 Sterne. Letztendlich habe ich mich für 5 Sterne entschieden, denn ich habe das Buch am Ende zufrieden aus der Hand gelegt. Das ist mir durchaus 5 Sterne wert.
[Ein ARC dieses Buches wurde mir im Austausch gegen eine ehrliche Rezension von NetGalley zur Verfügung gestellt.] CNs: Mord, Gewalt, Blut Was mir gefallen hat: • Das Worldbuilding war toll! Vor allem die Märchen und Geschichten, aber auch die Traditionen und Feste, waren unglaublich interessant und ich würde gerne mehr darüber lesen. • Die queere Repräsentation hat mir wirklich gut gefallen. Keiner hat Sorayas Queerness hinterfragt oder verurteilt, und anscheinend gibt es in der Welt, in der das Buch spielt, auch keine Queerfeindlichkeit. Das hat richtig gutgetan. • Die Charaktere waren vielschichtig und interessant - besonders Soraya und Azad, aber auch Sorayas Mutter. • Es gab so viele Plot-Twists! Ich hätte nicht erwartet, dass mich die Geschichte so fesseln würde, aber irgendwann konnte ich einfach nicht mehr aufhören zu lesen. • In der Geschichte verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse. Soraya ist keine typische Heldin. Sie tut schlimme Dinge, und sie ist immer wieder kurz davor, zu einer Bösewichtin zu werden. Und auch der Antagonist des Buchs ist nicht nur böse – man kann verstehen, warum er das tut, was er tut, und leidet sogar mit ihm. Das hat die Geschichte noch viel spannender gemacht. Was mir nicht gefallen hat: • Die Liebesgeschichte entwickelte sich meiner Meinung nach ein bisschen zu schnell. Ich hätte mir mehr Szenen zwischen den beiden gewünscht, die zeigen, wie sie sich ineinander verlieben. „Die Gefangene von Golvahar“ ist ein origineller Fantasyroman für alle, die Diversität und komplexe Charaktere mögen.
Inhalt Stell dir vor, du hast einen Fluch auf die, bei dem jeder, den du berührst, augenblicklich stirbt. Stell dir vor, du bist in die Kammern eines wunderschönen Palastes eingesperrt, damit du niemandem schaden kannst. So geht es Soraya, dabei ist sie die Prinzessin. Statt Prunk heißt es für sie jedoch Schatten. Sie bewegt sich durch geheime Gänge und Tunnel, damit niemand sie bemerkt. Und eines Tages stößt sie auf Azad, der sie endlich zu verstehen scheint … Meinung Ich liebe Bücher, die in einer Welt spielen, die dem Orient sehr nahe kommen. Die Autorin schreibt in ihrem Nachwort, dass sie sich eben diese Kultur zum Vorbild genommen hat, weil sie selbst dort Wurzeln hat. Und das merkt man, finde ich, auf jeder Seite. Der Schreibstil ist wunderschön, sehr bildlich und fesselnd. Schon auf den ersten Seiten war ich total gefangen in der Geschichte. Ich verspreche euch, dass dieses Buch eine ganze Menge Überraschungen bereithält. Wendungen, die ich niemals für möglich gehalten hätte und die doch so gut passen. Szenen, die mein Herz haben schmelzen lassen und die wirklich so wunderbar anders sind. Ich werde an dieser Stelle nicht spoilern, aber das hier hat mit einem “gewöhnlichen” Fantasyroman nichts zu tun – und der Klappentext suggeriert tatsächlich etwas ganz anderes, als man letztendlich bekommt. Weshalb gebe ich denn dann nur drei Herzchen, wenn ich alles so toll fand? Ich muss leider sagen, dass mich die Protagonistin mit ihrem Handeln zwar oft beeindruckt hat, ich aber dennoch keinen richtigen Zugriff auf sie hatte. Sie wollte mutig sein, aber auf mich wirkte sie nicht so. Gleichzeitig war sie aber auch nicht verletzlich genug, um es darauf zu schieben. Ich mochte Soraya gerne, aber mir ist sie immer ein wenig fremd geblieben. Fazit Tolles Setting und schöne Idee, außerdem wirklich eine Menge schöner Wendungen und Überraschungen. Aber dennoch konnte mich das Buch nicht zu hundert Prozent von sich überzeugen. 3 von 5 Buchherzen ♥♥♥ Danke an den Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar!
Das war wohl nichts. Obwohl ich die Idee einer Nacherzählung einer Geschichte aus der persischen Mythologie und einer bisexuellen Protagonistin sehr vielversprechend gefunden habe, konnte ich einfach keinen Zugang zu der Handlung oder den Charakteren finden - kurz gesagt: Der Schreibstil konnte mich nicht packen. Die Story habe ich in ähnlicher Form leider schon x-fach in anderen YA Fantasyromanen gelesen, was vermutlich dazu geführt hat, dass ich schlichtweg gelangweilt war. Irgendwann habe ich das Buch nur noch quer gelesen, bis ich nach fast einem 3/4 des Buches entschieden habe, es ganz abzubrechen. Es ist nicht schlecht, aber meins war es leider nicht. Und wenn man viele YA Fantasyromane liest (so wie ich), dann findet man hier leider nicht wirklich etwas Neues.
...märchenhafte & mitreißende Story… Träume, die wahr werden und doch einen ins Grauen reißen … Ein Fluch, der seit der Geburt existiert und Soraya im verborgenen leben lässt. Sie ist eine Gefahr für alle die sie berühren und das schlimmste ist, dass ihre Sehnsucht danach alles zum einstürzen bringt. Soraya beeindruckt schon mit den ersten Zeilen, ihre Gedanken und ihr Ausdruck ihrer Sehnsucht ziehen in den Bann und lassen uns teilhaben an ihrem Leid. Sie ist beeindruckend, nicht nur wie sie ihr qualvolles Leben meistert, sondern auch ihre Stärke jeder Gefahr zu trotzen. An ihrer Seite ist der sehr charismatische und gut aussehenden Azad, der nicht nur beschützend sondern auch sehr liebevoll zu ihr ist. Ganz unerwartet Wendepunkte, voller Gefühlschaos und packender Handlung erwarten uns. In der sehr märchenhaften als auch spannungsgeladenen, gefährlichen Welt wird einen viel geboten, was nicht nur bewegende als auch emotionale Momente schaffe, die auch von Persönlichkeiten hervor gehoben werden, die beeindruckend und voller Elan in ihren Bann ziehen. Besonders Azad, der einen viel zu guten Eindruck macht, lässt auf seine geheimnisvolle Präsens neugierig machen und nimmt mit seinen Charme ein. Die Geschichte zeigt uns wie man über sich hinauswächst, zu sich selbst findet, für seine geliebten Menschen alles riskiert um den Feind zu besiegen. Ich habe mich schon seit dem ich das tolle Cover entdeckt habe auf das Buch gefreut, wurde von den Persönlichkeiten eingenommen, habe mich in der Welt und Sorayas Fluch verloren, wurde packend mitgerissen und nervenzehrend involviert. Besonders die Kombination der Charaktere, ihr Wille und Stärke, die Verführung und die Sehnsucht nach den liebevollen Berührungen bis hin zur Liebe. Ich habe das Buch sehr genossen, wurde von Soraya , ihrem Ehrgeiz und den Mut zur Überwindung, sowie dem Gefühlschaos gezogen, von ihrem Kampfgeist und Willen beeindruckt, gepackt und bleibe sehr zufrieden über den Ausgang zurück. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag. Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt. #DieGefangenevonGolvahar #MelissaBashardoust #ThienemannEsslinger #NetGalley #Rezension
Ich war wahnsinnig gespannt auf Die Gefangene von Golvahar und habe mich seit der Vorstellung im März auf das Buch gefreut. Das Cover finde ich zwar nun nach dem Lesen nicht ganz so passend, irgendwie muss ich dabei immer an eine Highland Geschichte denken, aber schön ist es allemal. Gleich auf den ersten Seiten konnte mich die Geschichte von sich überzeugen und dies hielt zum Glück auch an. Ich möchte gar nicht zu viel über die Handlung verraten, da die Geschichte in meinen Augen auch durch ihre Überraschungen lebt. Auf den ersten Blick mag die Story wie jede x beliebe erscheinen, doch dem ist nicht so. Melissa Bashardoust weiß den Leser zu überraschen. Soraya ist verflucht, in ihren Adern fließt Gift und wenn sie jemanden berührt, stirbt diese Person. Ein sehr einsames leben für die Zwillingsschwester des jungen Schahs. Ein Leben im Schatten, am Rande der Familie, aus Angst jemanden zu verletzten aber auch, um keine Schande über die Familie zu bringen. Wer kann es Soraya verdenken, dass sie die Chance sich von dem Fluch zu befreien nützen möchte, auch wenn diese Gefahren birgt. Ich fand die Geschichte so toll. Nicht nur, dass sie ein Märchen Feeling hat und eine Tausendundeine Nacht Atmosphäre durch das orientalisch angehauchte Setting. Auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Soraya mochte ich sofort, da sie sehr menschlich erscheint. Sie hadert mit ihrem Schicksal, findet es ungerecht und versucht nicht zu sehr in Neid und Missgunst zu zerfließen. Was in meinen Augen absolut verständlich ist. Trotzdem arbeitet sie daran ein guter Mensch zu bleiben und ihr Schicksal zu akzeptieren. Doch als sie ihr eine Chance auftut, muss sie diese ergreifen. Azad fand ich auch sehr interessant, gut ausgearbeitet in seiner Rolle. Und es gab noch mehr Nebencharaktere die überzeugen konnten. Die Lovestory die sich langsam und dezent anbahnt, mochte ich, da sie nicht zu viel Raum einnimmt. Die Aspekte mit dem Fluch und den Diws (Dämonen) haben der Geschichte den nötigen Hauch an Fantasy verliehen und sie so abgerundet, zu einem durch und durch tollen Leseerlebnis.
While the premise of Girl, Serpent Thorn is very unique and interesting and I was super excited to get to read this beautiful book, the execution couldn't completely convince me. The characters in this story felt a little flat and I had problems connecting properly with anything. This is one of the few times I think a story should have been longer and fleshed out more. The romance plot was so underdeveloped, I think it should have been left out completely. Still, this story isn't like any I read before and I would still recommend checking it out to anyone who's interested in it.
• Titel: Die Gefangene von Golvahar • Autor: Melissa Bashardoust • Lesezeitraum: 7 Tage • Genre: Romantasy • Verlag: Thienemann • Seitenanzahl: 445 • Einzelband • Inhalt: Soraya ist die Zwilligsschwester von Sorusch, dem Schah von Ataschar. Eigentlich sollte ihr die Welt zu Füßen liegen. Doch sie lebt versteckt in den Geheimgängen des Schlosses, denn sie ist gefährlich. In ihr ruht ein Gift, wodurch jeder durch eine bloße Berührung von ihr stirbt. Doch was passiert, wenn Soraya jemanden trifft den sie unbedibgt berühren will? • Stadt: Golvahar, Ataschar • Jahreszeit: Frühling • Protagonisten: - Soraya (Schahzadeh, Schwester des Schahs) • Begleitpersonen: - Sorusch (Schah, Bruder von Soraya) - Tahmineh (Mutter von Soraya und Sorusch) - Parvaneh (Diw, Parik, Gefangene) • "Antagonisten": - Azad/Schahmar (alter Schar der zu einem Diw wurde) • Anmerkungen: Das Buch hätte besser sein können, wenn es in der 1. Person geschrieben worden wäre. Man hat lang gebraucht um in die Geschichte hineinzukommen. Vorallem; da das Worldbuilding viele Wörter benutzt, die man sich erst aneignen muss. Soraya war zum Glück eine starke Protagonistin. Ihre Liebesgeschichte mit Parvaneh hat mich total gefreut, da es endlich mal eine gleichgeschlechtliche Liebesgeschichte war, die man nicht vorhergesehen hat. Toll finde ich auch, dass das Buch auf vielen realen Persischen Mythen und Legenden beruht. Es war sehr faszinierend am Ende des Buches noch etwas dazuzulernen. Ein zweiter Band in dieser Welt wäre theoretisch möglich. Ich würde mich freuen, erneut in diese magische Welt einzutauchen und mehr über die verschiedenen Figuren zu erfahren.
Girl, Serpent, Thron ist ein wunderschönes Märchen. Das Buch enthält Spannung, Liebe, Verrat und Magie. Es mag zunächst ein wenig befremdlich wirken, da dieses Fantasybuch eine so spezielle Geschichte erzählt. Angelehnt an Dornröschen, wächst Soraya mit der Eigenschaft auf, Menschen zu töten, welche sie berühren. In Einsamkeit wächst sie auf und versucht herauszufinden, wie sie ihren Fluch lösen kann. Sie stürzt sich in ein Abenteuer , um sich davon zu befreien. Dabei lernt sie, wem sie vertrauen kann und wem nicht. Sie erfährt, warum sie so tödlich ist und wie sie geradebiegen kann, was sie zerstört hat. Die Geschichte von Soraya ist geprägt von Fantasiegestalten, Vertrauen und Verrat. Melissa, die Autorin, hat der Geschichte einen altpersischen Hauch gegeben, in dem sie alte Wörter in persisch in der Geschichte verwendet und der Geschichte so ein Touch von einer Wüstenlegende gibt. Wenn man dieses Buch liest, muss man sich darauf gefasst machen, dass man in eine komplett andere Welt eintaucht, in der nichts ist, wie es scheint.
"Die Gefangene von Golvahar" war unerwartet und häufig unstet - stellenweise war ich begeistert, stellenweise mehr als enttäuscht, manchmal plätscherte es einfach so vor sich hin, dann war es super spannend, manchmal vorhersehbar, an anderen Ecken hat es meine Erwartungen sehr gekonnt durchbrochen. Im Original "Girl, Serpent, Thorn" ist ein sehr viel treffenderer Titel und auch das deutsche Cover finde ich etwas zu ... soft, prinzessinnenhaft. "Die Gefangene von Golvahar" ist ein wenig an Märchen angelehnt und vor allem an persische Mythen (wie auch im Nachwort von der Autorin, die selbst persische Wurzeln zu haben scheint, wenn ich es richtig verstehe, aufgelistet). Soraya ist von Geburt an verflucht - ihre Berührung würde jeden töten. Gift fließt grün durch ihre Adern und zeigt sich unter der Haut (was ich irritierend auf dem deutschen Cover finde, wo man eine blasse, ungiftige junge Frau sieht), so dass ihre Familie sie versteckt hält. Sie bewegt sich zwischen den Wänden durch Geheimgänge und fühlt sich in Golvahar gefangen, vor allem durch Schweigen und Lügen, da Soraya anfangs nicht weiß, warum sie verflucht ist und was sie dagegen tun kann. Leichtes Spiel für Azad, einen jungen Mann, der sie als erster richtig zu sehen scheint und sich nicht vor ihrem Fluch fürchtet ... Es klingt nach dem stereotypischen Romantasyanfang und ziemlich spannend. Es ist ein bisschen spoilerig, deshalb versteckt: Azad ist nicht der romantische Held und das Buch nicht auf eine romantische Liebesgeschichte zwischen den beiden ausgelegt. Stattdessen bekommt Soraya ohne dass viel Aufhebens darum gemacht wird, eine Lovestory mit einer anderen Frau. Leider wird für mich nicht ganz klar, ob sie lesbisch ist (gewisse Hinweise gibt es auch in Hinblick auf ihre Kindheitsfreundin Laleh) oder bisexuell und sich von Azad doch angezogen fühlt. Im Sinne fehlender Bi-Repräsentation finde ich die Ungewissheit etwas schade. Im Zuge der Charakterdynamik zwischen Azad und Soraya fände ich es besser, wenn da gar nichts wäre. Da ist irgendwie alles zu dubios geblieben und ich hätte es begrüßt, wenn diese Machtgefälle-Böser-Typ-unschuldiges-Mädchen-Sache gar nicht erst so viel Raum bekommen hätte. Gute Ansätze, aus denen man mehr hätte machen können und eine etwas hin und herspringende Storyline auch was Charakterentwicklung angeht, zog sich durchs ganze Buch. Ich würde es daher nur bedingt empfehlen, auch wenn ich die persischen Legenden spannend fand und es dringend mehr Romane braucht, in denen die Prinzessin nicht ihre Erfüllung und ihr Glück in einem Prinzen (oder Soldaten oder Schah oder oder) findet.
Prinzessin Soraya lebt wie eine Gefangene in ihrem eigenen Reich. Denn sie wurde mit einem Fluch belegt, jeder der sie berührt stirbt durch ein Gift, das ihr Körper ausströmt. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als den Fluch zu brechen. Als man einen Dîw gefangen nimmt und in den Kerker steckt, sieht sie ihre Chance. Denn ein Dîw hat den Fluch ausgesprochen und vielleicht kann ein Dîw ihn auch wieder lösen. Vorweg muss ich leider sagen, dass ich das Cover nicht passend finde. Das liegt vor allem an der jungen Frau, die sich darauf befinden, die passt nämlich so gar nicht zur Handlung. Die Autorin lehnt ihre Geschichte nämlich an persische Märchen und Legenden an und die Frau erinnert mich eher an europäisches Mittelalter. Die Geschichte selbst konnte mich hingegen völlig überzeugen. Wie schon oben gesagt mischt die Autorin hier Fantasy-Elemente mit Elementen aus persischen Märchen, was sie unglaublich toll umgesetzt hat. Man fühlt sich in eine Geschichte aus 1001 Nacht versetzt. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Soraya, einer jungen Frau, die ein besonderes Schicksal geprägt hat. Sie kann niemanden berühren, ohne das dieser stirbt. Abgeschieden und versteckt lebt sie im Palast, ein sehr trauriges Schicksal. Ich mochte Soraya, sie entwickelt sich im Laufe der Handlung zu einer sehr selbstbewusste jungen Frau. Mir war sie wirklich sehr sympathisch. Die Autorin überrascht ihre Leser immer wieder mit überraschenden Wendungen und auch einer sehr ungewöhnlichen Liebesgeschichte. Die Gefangene von Golvahar ist für meine eine ganz besondere Geschichte, die ohne die typischen Klischees auskommt und mich immer wieder überrascht hat. Auch beweist die Autorin, dass es nicht immer Zwei- oder Dreiteiler sein müssen. Für mich war die Gesichte ein richtiges Highlight und ich vergebe deshalb auch die volle Punktzahl.
3,5 Sterne (= gut, empfehlenswert, unterhaltsam, für deutlich jüngere Leser*innen als ich es bin) - Extrapunkte dafür, dass es ein Einzelbuch ist (das gibt's gefühlt kaum noch im Fantasygenre) Soraya, die Zwillingsschwester des jungen Herrschers, wächst abgeschottet in einer persisch inspirierten Palastwelt auf, denn egal welches Lebewesen sie berührt, es stirbt! Als es zunehmende Gerüchte über einen möglichen Putsch durch hinterlistige magische Kreaturen gibt, gerät Soraya in den Strudel gefährlicher Ereignisse. Kann der Fluch, der auf ihr lastet, vielleicht sogar zur Rettung des Reichs beitragen? Der eigentliche Klappentext des Buchs verrät noch mehr, was ich fast schon ein bisschen spoilerig fand. Deswegen belasse ich es hierbei. - wunderbare Repräsentation einer bisexuellen Protagonistin, wobei ich den Romance-Anteil der Geschichte aber nicht als völlig schmalzig empfunden habe - eindrucksvolles Setting, einfallsreich magische Beschreibungen nicht-menschlicher Figuren - Erzählton und thematische Schwerpunkte (Identität, Scham, Kraft aus "Schwäche" gewinnen usw.) sprechen sicherlich eine relativ junge Zielgruppe (eher so 12-15-Jährige?) an. Manche Konflikte fühlen sich dabei für ältere Leser*innen vielleicht etwas harmlos an. - In der Mitte hat der Spannungsbogen mal einen kleinen Durchhänger, zum Ende nimmt's aber wieder Fahrt auf.
Gut? Böse? Beides oder doch nichts davon? „Die Gefangene von Golvahar“ ist eine Geschichte mit einer märchenhaften und düsteren Grundstimmung. Die Protagonistin Soraya lebt seit Beginn ihres Lebens im Schatten. Sie ist das Mädchen mit den Handschuhen. Und das Mädchen mit der tödlichen Berührung. Als Begründung für ihren tödlichen Fluch, hat sie ausschließlich eine Legende von ihrer Mutter. Und endlich findet sie den ersten Anhaltspunkt, um den Fluch vielleicht aufheben zu können. Die Protagonistin habe ich als sehr verbitterte, schüchterne Person kennengelernt. Sie lebt so zurückgezogen, dass ihre Zunge sich bei menschlichem Kontakt nur schwer bewegt. Die fehlenden Berührungen, die fehlende Zuneigung, merkt der Leser ihr schnell am inneren Konflikt an. Bis zum Ende konnte ich nicht sagen, ob sie mir sympathisch oder unsympathisch ist. Ihr Charakter ist düster mit einer kleinen Tendenz zum Antagonist. Sie hat spezielle Fähigkeiten, aber eher die eines Bösewichts. „Sie hatte genug Märchen gelesen, um zu wissen, dass die Prinzessin und das Ungeheuer niemals dieselbe Person waren.“ - Soraya Aber ich habe mit ihr gefiebert, sie verstanden, hätte sie gerne in die Arme genommen und ihr den Trost gegeben, den sie verdient. Und letztendlich habe ich immer wieder überlegt, ob ihre Taten und Gedanken „gut“ oder „böse“ sind – beides oder nichts davon. Ihre einzigen Kontaktpersonen sind ihre Mutter, ihr Bruder und zwei Freunde, die eingeweiht sind in ihrem Fluch – Ramin und Laleh. Beim Rest des Volkes und der Welt rund um Golvahar, ranken sich die verrücktesten Legenden rund um die versteckt gehaltene Prinzessin. Was letztendlich auch Azad anlockt, der unbedingt die seltsame Prinzessin retten möchte. „Ihr seid meine liebste Geschichte“ - Azad Die Charaktere empfand ich als sehr gut ausgearbeitet. Jeder hatte starke und verletzliche Seiten, eine Geschichte mit guten und bösen Taten sowie ihre eigene Wahrheit innerhalb der Gesamtgeschichte. Es war so spannend zu verfolgen, wie unterschiedliche Sichtweisen dem Geschehen weitere Schattierungen gegeben haben. Letztendlich erzählt Melissa Bashardoust eine brutale Fantasy-Geschichte, die den eigenen inneren Zwist betrachtet und welcher Seite – gut oder böse – man sich hingibt. Dabei webt sie eine starke Anlehnung ans Persische mit Geschichten, Wörtern, Festen und Märchen aus dem persischen mit ein, wodurch eine leicht orientalische Stimmung entsteht. Die Fantasy im Buch ist genial, aber wirklich punkten tut es mit seinen Legenden und „Wahrheiten“. Fazit: Ich kann gar nicht sagen, welche Geschichte, Legende oder Wahrheit in diesem Buch MEINE liebste Geschichte war. Alle zusammen ergeben jedoch einen schönen, etwas düsteren Lesegenuss.
Eine sehr schöne Geschichte für zwischendurch, die die persische Mythologie näher bringt und gleichzeitig wunderbar und unaufdringlich eine schöne und vor allem diverse Liebesgeschichte erzählt. Es hat mir Spaß gemacht dieses Buch zu lesen, doch in der Mitte hatte der Spannungsbogen einen deutlichen Knick, was ich sehr schade fand. Meine ausführliche Rezension folgt.
There's just something about Soraya that I love. I hate that she had to really mess everything up before helping her brother create the world their father always hoped for, but I'm glad it turned out well for everyone. And I'm happy that she's finally comfortable in her own skin. Although, I wasn't expecting her to be a full div by the end.
Mir persönlich hat es leider nicht gut gefallen, die Charaktere fand ich eher schwach gestaltet, ich konnte ihre Gefühle und Handlungen nicht nachempfinden. Zudem konnte mich das Buch überhaupt nicht fesseln, mir war es egal, was als nächstes passiert. Ich hatte mich eigentlich sehr auf das Buch gefreut, da ich die Idee sehr gut fand.
Die Geschichte spielt in einer fantastischen Welt rund um Soraya. Diese ist gefangen in einem Schloss, denn sie wurde von einem Fluch belegt. Im Laufe ihres Lebens wird sie immer isolierter. Um den Fluch loszuwerden, begeht sie einen Verrat, der die ganze Familie und das ganze Königreich in Gefahr bringt. Nun muss sie ihren Fehler bereinigen. Ich liebe die Fantasy und Märchenelemente. Es scheint, als habe sich die Autorin richtig mit persischen Märchen, Mythen, der Geschichte und den Glaubenssätzen auseinandergesetzt. Die Geschichte und Handlung mochte ich auch sehr gerne. Alles war durchdacht und hat gepasst. Endlich mal eine Protagonistin bei der man sich nicht denkt „nein tu es nicht, sondern entscheide dich doch mal für die richtige Alternative“ ; zumindest am Anfang
I’m actually surprised the reviews aren’t so great. I loved every single page and found the story suspenseful, the characters loveable and relatable and the pace and length were perfect. If I could only give one tip to the author: put the explanation of the Persian-esque words to the front instead of the end (assuming it wasn’t just my book version).
this book felt very lukewarm to me. The sapphic romance and Parvaneh's character made me stay. The protagonist and her indecisiveness almost made me DNF it. Soraya was way too in her head and then didn't think things through at all... I liked the development of her arc and her relationships, but she was just so insufferable. The Persian setting and mythology I liked very much. But other than Parvaneh every character seemed so paper thin and boring to me.
Ich wollte dieses Buch sowieso schon unbedingt lesen und trotzdem schaffte es, mich damit zu überraschen, wie gut es war. Ich konnte es kaum erwarten, weiterzulesen, und versank jedes Mal in dieser ganz eigenen Atmosphäre. Die Autorin hat ihre Fantasywelt an die persische Mythologie angelehnt. Am Ende des Buches gibt es ein Nachwort, in dem sie die genauen Adaptionen und Veränderungen aufschlüsselt und erklärt, und auf weitere Ressourcen zu dem Thema verweist. Damit entspringt die Geschichte einer (leider) eher ungewöhnlichen, deswegen aber umso faszinierenderen Inspiration, die gleichzeitig mit einer Märchenadaption verknüpft wird, die an Dornröschen erinnert - eine Prinzessin in einem Schloss, über die nur Geschichten bekannt sind, die die Welt draußen nicht kennt und sich um ihren eigenen Rosengarten kümmert. Tatsächlich sind Märchen und Geschichten auch ein zentraler Bestandteil der Handlung - denn das Buch beginnt schon mit der Geschichte von Sorayas Fluch. Dieses Märchenhafte zeigt sich auch in dem poetischen Schreibstil, der umso mehr dazu beigetragen hat, dass ich diese Geschichte gerne gelesen habe und dass ich in sie eintauchen konnte. Gleichzeitig geht es aber auch darum, dass Soraya mehr als eine unbescholtene Prinzessin ist; dass ihre Berührung vielmehr tödlich ist. Ich mochte Soraya. Auf der einen Seite ist sie natürlich nicht allzu erfahren, dadurch, dass sie ihr ganzes Leben in den Tiefen des Palastes verbracht hat. Sie hat Angst vor ihrem Fluch und wünscht sich um alles in der Welt, ihn loszuwerden. Gleichzeitig ist sie auch entschlossen. Sie macht Fehler, bei denen man versteht, warum sie sie macht, und versucht, sie wiedergutzumachen. Gerade die Tatsache, dass sie Fehler macht und nicht perfekt ist, macht sie zu so einem realistischen, tiefgründigen Charakter. Und das gilt tatsächlich für alle Charaktere. Keiner von ihnen ist einfach nur gut oder böse. Sie alle machen Fehler, dennoch kann man auch ihre Handlungen verstehen, und diese absolut gelungenen Charakterdarstellungen machen dieses Buch so unfassbar gut. Ich war überrascht davon, wie ich mit Charakteren plötzlich Mitleid empfand, die ich erst gehasst habe. Darüber hinaus mochte ich übrigens auch Sorayas Entwicklung sehr. Der Konflikt in ihr zwischen ihrem Fluch und ihrem Bestreben, gut zu sein, ist extrem faszinierend, gleichzeitig wird die Gut-Böse-Trennung in der Handlung extrem infrage gestellt. Diese konnte mich immer wieder durch unerwartete Wendungen begeistern, die ihren Anteil daran hatten, dass mich das Buch nicht mehr losließ. Immer wenn ich dachte, ich wüsste, wie es sich jetzt entwickelt, konnte mich die Handlung erneut überraschen. Dabei können einige Messages am Ende durchaus feministisch gedeutet werden. Und auch die f/f-Liebesgeschichte und ihre Entwicklung mochte ich. Am Ende hatte ich das Gefühl, der Einzelband wäre zufriedenstellend erzählt und rund abgeschlossen worden, auch wenn ein Einteiler nicht so tief ins World Building und in die Hintergründe der einzelnen Charaktere gehen kann wie eine Reihe. Ich klappte das Buch jedenfalls mit dem Gefühl zu, eine tolle Geschichte gelesen zu haben, die zu einem gelungenen Abschluss geführt worden war. Fazit: Poetische, an persische Mythologie angelehnte High Fantasy, die vor allem mit den sehr tiefgründigen Charakteren, deren Handlungen man alle nachvollziehen kann, die aber auch mal Fehler machen, überzeugt, mich komplett in ihren Bann riss und immer wieder überraschte!













































