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Hat mich enttäuscht
"Wer das Feuer entfacht" von Paula Hawkins präsentiert sich mit einem ansprechenden Cover und einem Schreibstil, der leicht zugänglich ist. Wer jedoch eine ähnlich fesselnde Erfahrung wie bei Hawkins' Bestseller "Girl on the Train" erwartet, wird hier möglicherweise nicht ganz auf seine Kosten kommen. Die Geschichte dreht sich erneut um gescheiterte Existenzen, die verzweifelt versuchen, sich in einem Glaubwürdigkeitsgeflecht zu behaupten. Dieses zentrale Motiv, das bereits "Girl on the Train" prägte, wird hier wieder aufgegriffen. Allerdings wirkt die Handlung stellenweise etwas konstruiert und bemüht, immer neue Wendungen zu generieren, was die Glaubwürdigkeit der Charaktere und ihrer Motivationen mitunter schmälert. Ein Kritikpunkt ist das Ende: Nachdem die wesentlichen Rätsel gelöst sind, zieht sich der Schluss unnötig in die Länge. Dies nimmt etwas von der Spannung, die sich im Laufe der Geschichte aufgebaut hat. Insgesamt bietet "Wer das Feuer entfacht" zwar unterhaltsame Lesestunden, erreicht aber nicht die Tiefe und psychologische Raffinesse, die "Girl on the Train" so erfolgreich gemacht haben. Es ist ein solider Thriller für Zwischendurch, wer jedoch das Originalniveau von Paula Hawkins sucht, wird hier möglicherweise in meinen Augen eine kleine Enttäuschung erleben.

Jul 30, 2025
Hat mich enttäuscht
"Wer das Feuer entfacht" von Paula Hawkins präsentiert sich mit einem ansprechenden Cover und einem Schreibstil, der leicht zugänglich ist. Wer jedoch eine ähnlich fesselnde Erfahrung wie bei Hawkins' Bestseller "Girl on the Train" erwartet, wird hier möglicherweise nicht ganz auf seine Kosten kommen. Die Geschichte dreht sich erneut um gescheiterte Existenzen, die verzweifelt versuchen, sich in einem Glaubwürdigkeitsgeflecht zu behaupten. Dieses zentrale Motiv, das bereits "Girl on the Train" prägte, wird hier wieder aufgegriffen. Allerdings wirkt die Handlung stellenweise etwas konstruiert und bemüht, immer neue Wendungen zu generieren, was die Glaubwürdigkeit der Charaktere und ihrer Motivationen mitunter schmälert. Ein Kritikpunkt ist das Ende: Nachdem die wesentlichen Rätsel gelöst sind, zieht sich der Schluss unnötig in die Länge. Dies nimmt etwas von der Spannung, die sich im Laufe der Geschichte aufgebaut hat. Insgesamt bietet "Wer das Feuer entfacht" zwar unterhaltsame Lesestunden, erreicht aber nicht die Tiefe und psychologische Raffinesse, die "Girl on the Train" so erfolgreich gemacht haben. Es ist ein solider Thriller für Zwischendurch, wer jedoch das Originalniveau von Paula Hawkins sucht, wird hier möglicherweise in meinen Augen eine kleine Enttäuschung erleben.
Jul 30, 2025








