Nach einem Umzug in eine fremde Stadt findet Teenager Tasuku schlecht Anschluss in seiner neuer Schule. Als er damit aufgezogen wird, dass er ja schwul sei, kriegt er Angst, dass sein größtes Geheimnis aufgeflogen ist und es für ihn an der Schule noch schlimmer wird. Er sieht sich am Tiefpunkt seines Lebens, als Tasuku plötzlich eine Frau sieht, die aus dem Fenster eines Hauses springt! Geschockt rennt er zu dem Haus in der Nachbarschaft und findet dort einen für ihn magischen Ort wieder: die junge Frau - unverletzt - empfängt ihn und teilt ihm mit, dass sie ihn ja schon länger beobachtet. Er könne gerne zu ihrem Haus kommen, das wäre ein Treffpunkt verwandter Seelen...
Wirklich starkes Ende
Was eine schöne Reihe
Tolle Zeichnung
Ruhige Erzählung, episodenhaft
Zusammhalt
Sich finden, gefunden haben, sicher sein
Die Geschichte rund um Tasu und die Lounge ist sehr schön. Der letzte Teil hat mir am besten gefallen.
Aug 24, 2025
4.5
Mit dir an meiner Seite
Wirklich starkes Ende
Was eine schöne Reihe
Tolle Zeichnung
Ruhige Erzählung, episodenhaft
Zusammhalt
Sich finden, gefunden haben, sicher sein
Die Geschichte rund um Tasu und die Lounge ist sehr schön. Der letzte Teil hat mir am besten gefallen.
Ich weiß gar nicht so recht, was ich sagen soll ...
Der Abschlussband hat mich emotional echt mitgenommen und ich hab stellenweise geheult wie ein Wasserfall. Besonders die Geschichte von Herrn Tschaiko und seinem Partner 🥺
Die Probleme und Ängste jeden Charakters wurden in meinen Augen gut rüber gebracht (obwohl ich persönlich mir noch etwas mehr tiefergehendes Storytelling für Misora gewünscht hätte).
Der Zeichenstil gefällt mir auch gut.
Eine wundervolle und wichtige Reihe.
Zu Beginn der Reihe war ich etwas irritiert, wenn Frau Jemand sagte, man könne ihr alles erzählen, sie würde auch gar nicht zuhören. Aber wenn ich so darüber nachdenke, ist das vielleicht echt ein Punkt. Sich bei jemand Unbeteiligtem alles von der Seele zu reden, ohne Angst vor einer Wertung des Gegenübers haben zu müssen, kann manch einem schonmal dabei helfen, die eigenen Gedanken zu sortieren. (Für Misora schien das an einem gewissen Punkt aber nicht das Richtige zu sein.)
Tasuku hat relativ schnell herausgefunden, was, wie und wer er ist, hat aber trotzdem aus Angst lieber erstmal still gehalten. Aber beschlossen, für seine Freunde da sein zu wollen und sie in ihren eigenen Entscheidungen zu unterstützen.
Misora versteht sich selbst nicht und weiß noch nicht, was er möchte.
Tsubaki ist auch noch unsicher und weiß nicht, ob er, wenn er es rausgefunden hat, sich selbst akzeptieren kann oder will. Das ist auch alles völlig in Ordnung. Jeder muss sich selbst in seinem eigenen Tempo finden und dann entscheiden, wie er damit umgehen will.
Ich denke, es ist allgemein, unabhängig von Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung, schon schwer genug raus zu finden, wer und wie man als Mensch ist/sein möchte und wird oft nicht ganz so akzeptiert, wenn man nicht der allgemeinen Norm von männlich und weiblich entspricht. Warum man als Frau so und als Mann so zu sein und zu fühlen hat, habe ich noch nie verstanden und habe es gehasst, wenn man mich in eine Schublade stecken wollte (ich bin heterosexuell, hatte aber noch nie großes Interesse am "üblichen Mädchenkram" und mich immer eher jungenhaft gegeben und angezogen).
Ich fand das als Teenager und junge Erwachsene unglaublich anstrengend und frustrierend.
Aber im Vergleich zu homosexuellen und transgender Personen hat man es als nicht der üblichen Norm entsprechende heterosexuelle Person noch immer um vieles einfacher, von der Mehrheit so akzeptiert zu werden, wie man ist, hauptsache heterosexuell.
Man tut doch aber niemandem weh, wenn man das gleiche Geschlecht liebt oder feststellt, dass man im falschen Körper geboren wurde, man an Romantik und Sex gar kein Interesse hat oder offen für alles ist. Niemandem, außer sich selbst, weil man sich versteckt und verstellt aus Angst vor Ablehnung, Hass und Gewalt.
Jul 21, 2024
5.0
Ich weiß gar nicht so recht, was ich sagen soll ...
Der Abschlussband hat mich emotional echt mitgenommen und ich hab stellenweise geheult wie ein Wasserfall. Besonders die Geschichte von Herrn Tschaiko und seinem Partner 🥺
Die Probleme und Ängste jeden Charakters wurden in meinen Augen gut rüber gebracht (obwohl ich persönlich mir noch etwas mehr tiefergehendes Storytelling für Misora gewünscht hätte).
Der Zeichenstil gefällt mir auch gut.
Eine wundervolle und wichtige Reihe.
Zu Beginn der Reihe war ich etwas irritiert, wenn Frau Jemand sagte, man könne ihr alles erzählen, sie würde auch gar nicht zuhören. Aber wenn ich so darüber nachdenke, ist das vielleicht echt ein Punkt. Sich bei jemand Unbeteiligtem alles von der Seele zu reden, ohne Angst vor einer Wertung des Gegenübers haben zu müssen, kann manch einem schonmal dabei helfen, die eigenen Gedanken zu sortieren. (Für Misora schien das an einem gewissen Punkt aber nicht das Richtige zu sein.)
Tasuku hat relativ schnell herausgefunden, was, wie und wer er ist, hat aber trotzdem aus Angst lieber erstmal still gehalten. Aber beschlossen, für seine Freunde da sein zu wollen und sie in ihren eigenen Entscheidungen zu unterstützen.
Misora versteht sich selbst nicht und weiß noch nicht, was er möchte.
Tsubaki ist auch noch unsicher und weiß nicht, ob er, wenn er es rausgefunden hat, sich selbst akzeptieren kann oder will. Das ist auch alles völlig in Ordnung. Jeder muss sich selbst in seinem eigenen Tempo finden und dann entscheiden, wie er damit umgehen will.
Ich denke, es ist allgemein, unabhängig von Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung, schon schwer genug raus zu finden, wer und wie man als Mensch ist/sein möchte und wird oft nicht ganz so akzeptiert, wenn man nicht der allgemeinen Norm von männlich und weiblich entspricht. Warum man als Frau so und als Mann so zu sein und zu fühlen hat, habe ich noch nie verstanden und habe es gehasst, wenn man mich in eine Schublade stecken wollte (ich bin heterosexuell, hatte aber noch nie großes Interesse am "üblichen Mädchenkram" und mich immer eher jungenhaft gegeben und angezogen).
Ich fand das als Teenager und junge Erwachsene unglaublich anstrengend und frustrierend.
Aber im Vergleich zu homosexuellen und transgender Personen hat man es als nicht der üblichen Norm entsprechende heterosexuelle Person noch immer um vieles einfacher, von der Mehrheit so akzeptiert zu werden, wie man ist, hauptsache heterosexuell.
Man tut doch aber niemandem weh, wenn man das gleiche Geschlecht liebt oder feststellt, dass man im falschen Körper geboren wurde, man an Romantik und Sex gar kein Interesse hat oder offen für alles ist. Niemandem, außer sich selbst, weil man sich versteckt und verstellt aus Angst vor Ablehnung, Hass und Gewalt.
Was ein unendlich schöner Abschlussband. Die Reihe ist wirklich fantastisch. Und klärt total super die Probleme und struggles von Menschen aus der LGBTQ Community auf.
Apr 20, 2024
5.0
Was ein unendlich schöner Abschlussband. Die Reihe ist wirklich fantastisch. Und klärt total super die Probleme und struggles von Menschen aus der LGBTQ Community auf.