My Genderless Boyfriend 1
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Description
Geschlechterklischees waren gestern in dieser einzigartigen Liebesgeschichte!
Meguru hat ein Händchen für alles, was kawaii ist! Wenn der Influencer mit dem farbenfrohen Genderless Style Make-up- oder Modetipps postet, kann er sich vor Likes kaum retten.
Doch obwohl er sein halbes Leben mit seinen Followern teilt, wissen sie nichts von seiner großen Liebe, der hart arbeitenden Mangaredakteurin Wako. Wird es seinem Image schaden, wenn seine Fans erfahren, dass ihr Idol schon vergeben ist?
Weitere Informationen:
Abgeschlossen in 5 BändenEin stylischer Feelgood-Manga, der sich über alle Geschlechterklischees hinwegsetzt!
Book Information
Posts
REZENSION My genderless Boyfriend 1 - Tamekou Am Wochenende hab ich mal wieder einen Manga gelesen. My genderless Boyfriend ist eine süße Story für zwischendurch über den Influencer Meguru und seine Freundin. Ein bisschen oberflächlich und over the top, aber trotzdem gute Unterhaltung für zwischendurch. 4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️ Sternen.

Schön gezeichneter Manga über den Influencer Megaru und seine Freundin Wako und ihrem Alltag. Wird oft als „Feel Good Manga“ rezensiert- mich hat er nicht zu 100% abgeholt. Fand die Geschichte nicht flüssig und zu oberflächlich. Eventuell einfach nicht mein Geschmack 😊 Werde die Reihe sehr wahrscheinlich nicht weiterlesen- mir fehlt etwas mehr Tiefe.
Gelesen bis Band 5 - ohne Spoiler (abgeschlossen)
Meguru ist ziemlich erfolgreich als Genderless Boy auf Instagram unterwegs und wirbt für Make-up und Mode. Seine Freundin Wako hat ihn in diese Welt geführt, weil sie ihn süß findet und wie ein Idol verehrt. Sie selbst legt jedoch weniger Wert auf Ihr Äußeres und ist in der Mangabranche tätig. Wir verfolgen Ihren Alltag und Werdegang und lernen die Menschen ihres Umfeldes kennen. Es wird meiner Meinung nach viel zu viel Wert darauf gelegt, dass Meguru süß und hübsch anzusehen ist und man bekommt das Gefühl, dass man sich nur mit dem richtiges Make-up und schicken Klamotten in der Öffentlichkeit zeigen sollte. Natürliches Auftreten wird hier gar nicht gewichtet und geht leider total unter 😔 dabei gibt es so viel mehr Werte als nur gutes Aussehen! Ich mag Meguru 😊 obwohl er alles für seine Freundin tut, dabei für sich selbst nicht viel verlangt und dem ganzen Medienwirbel bewahrt er sich dennoch seine Bodenständigkeit und bleibt ein lieber und freundlicher Charakter. Wako dagegen legt viel zu viel Wert darauf, dass wirklich alles süß und hübsch ist und ist absolut Social Media besessen. Alles andere wird bei ihr ausgeblendet und Meguru geht auch noch voll drauf ein, sich selbst nur wegen ihr besonders "hübsch" zumachen, dabei hätte er das gar nicht nötig 😣 Man könnte meinen, dass Wako nur mit Meguru zusammen ist, damit sie sich in seinem Social Media Erfolg suhlen kann, legt aber selbst keinen Wert auf ihre eigene Erscheinung und verlässt sich auch da vollkommen auf ihn, in dem er sich um ihr Make-up kümmert. Ich hätte mir gewünscht, dass die beiden auch ohne Schminke auskommen und sich so lieben wie sie sind, ohne den Rummel um Social Media und stylische Klamotten. Allerdings mag ich die Vielfalt an Charaktere, die im Manga auftauchen. Auch wenn es anstrengend war bei jedem neuen genderless Charakter zu überlegen, was bzw wen er/sie jetzt darstellen möchte. Gerade die Nebencharaktere habe die Geschichte getragen und waren zumeist interesanter als das Hauptparing 🤭 Zudem hat tamekou einen wunderschönen Zeichenstil, der einfach zum verlieben ist 😍 Nur leider kann der eine leider doch sehr oberflächliche Story nicht auffangen.
Als ich das Cover dieses Manga sah, war es sofort um mich geschehen. Der saubere und klare Zeichenstil im Innenbereich steht dem auf dem Cover in nichts nach. Viele Panel sind zudem detailreich, nicht nur was die Charaktere und deren Bekleidung betrifft, sondern ebenso auch die Hintergründe bezogen, die regelmäßigen vorhanden sind. Das ist für mich immer ein großer Pluspunkt. Inhaltlich ist es eher Slice of Life, begleitet von normalen Alltagsproblemchen und einem etablierten Pärchen. Die beiden sind wirklich mehr als cute. Am besten finde ich allerdings den entspannten Unterton. Allerdings fehlt mir dennoch eine Brise, die mich deutlich fühlen lässt, dass sie ein unerschütterliches Pärchen sind. Da könnte es gern noch ein bisschen Tiefe bekommen. Weil ich finde die Gefühle werden noch nicht zu 100% transportiert. Die Androgynität Megurus eihergehende mit seinem genderless style sind, finde ich, großartig umgesetzt, weil es nicht zu aufdringlich und dennoch präsent wirkt. Ganz so wie ich mir das in der Realität vorstellen würde. Vorurteile und Fehleinschätzungen, nur auf sein äußeres reduziert spielen ebenfalls eine große Rolle. Der Erzählstil ist episodisch. Gestört hat es nicht, dennoch wär es cool, würde die Erzählung noch fließender werden. Alles in alles, bin ich begeistert von diesem Auftakt und freue mich schon diese Reihe weiterzuverfolgen.
Ein wirklich schöner Start. Man bekommt einen guten Eindruck von den Figuren und ihren Beziehungen. Meguro und Wako sind echt süß und ihre Dynamik ist witzig. Finde auch die Missverständnisse der anderen Figuren teils lustig. Manches ist vielleicht ein wenig zu klischeehaft, aber es scheint eine schöne Reihe zu werden.
Story: Meguru betreibt erfolgreich einen Instgram Kanal und ist mit seiner offenen, fröhlichen Art, seinen Make-Up- und Styling-Tipps und seinem Händchen für Mode ein Star. Seine Fans folgen ihm auf Schritt und Tritt, versuchen seinen Stil nachzuahmen und ihr Idol einmal live kennenzulernen, teils in der Hoffnung, den jungen Mann für sich zu gewinnen. Dass Meguru bereits glücklich vergeben ist, weiß kaum jemand, hält sich seine Freundin Wako doch stark im Hintergrund und will sich keinesfalls neben Meguru, den sie voll und ganz unterstützt, präsentieren. Das stellt ihre Beziehung immer wieder auf eine harte Probe, zumal die beiden als Paar immer wieder teils seltsame, teils witzige Reaktionen hervorrufen … Eigene Meinung: Mit dem Feelgood-Manga „My genderless Boyfriend“ präsentiert das neue Carlsen Label Hayabusa den ersten Manga von tamekou, der/die mit der 3-bändigen Reihe sein/ihr deutsches Debüt feiert. In dem Werk geht es um Geschlechterklischees und das Ausbrechen aus stereotypen, traditionellen Rollen, ohne dass zu ernste Töne angeschlagen werden. Der 2. Und 3. Band sind für Sommer und Herbst 2021 angekündigt. Der Manga kostet 10,-€ und kommt in einem Großformat mit einigen hübschen Gimmicks daher. Die Geschichte dreht sich um Meguru und Wako, die schon seit der Schulzeit ein Paar sind und zusammen durch dick und dünn gehen. Auch als Meguru als Instagram Star und Model durchstartet, stärkt ihm Wako den Rücken und unterstützt ihn auf seinem Weg. Das bedeutet, dass sie als Freundin in den Hintergrund treten muss, denn für seine weiblichen Fans muss der angehende Star Single sein. Doch das ist nicht das einzige Problem, mit dem die beiden zu kämpfen haben – Meguru wird des Öfteren für eine Frau gehalten, was zu der ein oder anderen Verwechslung sorgt, ebenso oft wird ihm eine Beziehung zu einem Mann angedichtet, weil er sich eher feminin gibt und glitzernde Sachen mag. Der/Die Zeichner*in spielt in den kurzen Episoden bewusst mit den gängigen Genderklischees und den Vorurteilen der Menschen, die sich rein aufs optische konzentrieren, ohne sich die Mühe zu machen, hinter die Fassade eines Menschen zu blicken. Dies geschieht ohne erhobenen Zeigefinger, eher lockerleicht und mit viel Humor. Man darf gespannt sein, welche Hürden das Pärchen noch zu nehmen hat und welche Opfer Megurus aufsteigende Karriere noch einfordert. Die Figuren sind sehr sympathisch und liebenswert gestaltet – Meguru ist trotz steigender Popularität auf dem Boden geblieben, sehr treu und offenherzig. Er mag es im Grunde nicht, seine Freundin geheimzuhalten, sondern möchte sie lieber voller stolz als Partnerin an seiner Seite präsentieren. Wako hingegen hat kein Problem, im Hintergrund zu bleiben und ist mehr als glücklich, ihren hübschen Freund mit der Welt zu teilen, weiß sie doch, dass sie ihm vertrauen kann. Sie sind ein ungewöhnliches, aber auch harmonisches Pärchen – man merkt, wie gut sie zusammenpassen. Die übrigen Charaktere sind eher stereotyp gehalten, passen aber gut zur Geschichte und der Atmosphäre des Mangas. Stilistisch passen tamekous Zeichnung perfekt zu den Charakteren und den kurzen Episoden aus Megurus und Wakos Leben. Die feine Strichführung, die Liebe zu Details (Klamotten, Make-Up, Accessoires, etc.) und die Hintergründe sind stimmig und geben ein rundes Bild ab. Auch die Figuren sind optisch sehr ansprechend gestaltet, es gibt keine gröberen Fehler in Proportionen und den Perspektiven. Der/die Mangaka versteht ihr Handwerk und weiß, wie man die Figuren ins Szene setzt. Fazit: „My genderless Boyfried“ ist ein gelungener, stilistisch ansprechender Feelgood-Manga, der zwar nicht mit einer packenden, dramatischen Handlung aufwartet, dafür aber mit sympathischen Figuren und tollen Zeichnungen aufwarten kann. Das Spiel mit Genderklischees und Vorurteilen macht Spaß und regt ein wenig zum Nachdenken an, ohne dass sich diese Themen zu sehr in den Vordergrund drängen – die Liebe und die Beziehung von Meguru und Wako spielen ebenso eine große Rolle. Wer Slice-of-Live Geschichten mag, sollte einen Blick riskieren.
Feel-Good-Story, die emotional guttut und zum Nachdenken anregt.
Inhaltlich: Meguru und Wako sind ein Pärchen und Anfang-Mitte Zwanzig. Das Besondere an ihnen ist, das sie ihre Rollen und ihr Geschlechtsverständnis, nach dem Verständnis der meisten Menschen in Deutschland (und viele Teilen dieser Welt), eher ungewöhnlich ausleben. Während Meguru als Mann z. B. Experte für Styling, Schminken oder Kochen sowie auch eher der "emotionalere" in der Beziehung ist, wird Wako als eher rationaler beschrieben, die sich z. B. auch in Videobearbeitung besser als Meguru auskennt. Es werden also insbesondere Geschlechterrollen- und Verständnisse auf eine sehr lebensbejahende wie auch positive Art & Weise infrage gestellt. Dabei wird darauf eingegangen, dass Meguru aufgrund seines Aussehens immer wieder für eine Frau gehalten wird und was dies mit Meguru und Wako macht. Außerdem wird das Thema Social Media generell, der Umgang damit und welche Schattenseite das Leben als Influencer mit sich bringt, thematisiert. Insgesamt ermutigt die Geschichte, egal welchem Geschlecht man sich zuordnet, man selbst zu sein. Was habe ich gelernt? Es hat mich zum Nachdenken über Geschlechterrollen- und Verständnisse anreget, aber auch dazu geführt, meine eigene Identität zu reflektieren. Zudem hat die Geschichte mich dazu gebracht, dass ich noch mal auf eine andere Art & Weise angefangen habe, darüber nachzudenken, was mir Freude macht und was meine "wahren" Leidenschaften sind. Außerdem fand ich die Geschichte insgesamt ermutigend. Besonderheiten - Zeichenstil: Der Zeichenstil erinnert mich an mit Hand gezeichneten Modezeichnungen. Ich persönlich finde den Stil sehr schön und habe mir teilweise einzelne Zeichnungen etwas länger angeschaut, weil sie so schön fand. Wem würde ich das Buch empfehlen? Menschen, die eine Feel-Good-Story suchen und dafür offen sind Geschlechterrollen zu hinterfragen. Weitere Anmerkungen: Ich habe mich quasi nach dem Lesen von jedem Kapitel des Mangas emotional deutlich besser gefühlt als davor! Die teilweise harsche Kritik am Manga kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Der Manga wird als Feel-Good-Story beworben, soll gute Laune vermitteln und dabei auch Geschlechterrollen hinterfragen. Das so ein Manga deshalb nicht in jedem Kapitel inhaltlich sehr anspruchsvoll ist, finde ich nur logisch. Schon alleine durch ihren Lebensweise regen Meguru und Wako an, viele Verständnisse der Mehrheitsgesellschaft in Deutschland (und in vielen anderen Ländern) zu hinterfragen. Der Manga tut das auf eine sehr fröhliche Art & Weise quasi nebenbei. Außerdem wird man ermutigt, man selbst zu sein, auch wenn einem persönlich Dinge gefallen, die die Mehrheitsgesellschaft nicht unbedingt typisch für das eigene Geschlecht hält.
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Geschlechterklischees waren gestern in dieser einzigartigen Liebesgeschichte!
Meguru hat ein Händchen für alles, was kawaii ist! Wenn der Influencer mit dem farbenfrohen Genderless Style Make-up- oder Modetipps postet, kann er sich vor Likes kaum retten.
Doch obwohl er sein halbes Leben mit seinen Followern teilt, wissen sie nichts von seiner großen Liebe, der hart arbeitenden Mangaredakteurin Wako. Wird es seinem Image schaden, wenn seine Fans erfahren, dass ihr Idol schon vergeben ist?
Weitere Informationen:
Abgeschlossen in 5 BändenEin stylischer Feelgood-Manga, der sich über alle Geschlechterklischees hinwegsetzt!
Book Information
Posts
REZENSION My genderless Boyfriend 1 - Tamekou Am Wochenende hab ich mal wieder einen Manga gelesen. My genderless Boyfriend ist eine süße Story für zwischendurch über den Influencer Meguru und seine Freundin. Ein bisschen oberflächlich und over the top, aber trotzdem gute Unterhaltung für zwischendurch. 4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️ Sternen.

Schön gezeichneter Manga über den Influencer Megaru und seine Freundin Wako und ihrem Alltag. Wird oft als „Feel Good Manga“ rezensiert- mich hat er nicht zu 100% abgeholt. Fand die Geschichte nicht flüssig und zu oberflächlich. Eventuell einfach nicht mein Geschmack 😊 Werde die Reihe sehr wahrscheinlich nicht weiterlesen- mir fehlt etwas mehr Tiefe.
Gelesen bis Band 5 - ohne Spoiler (abgeschlossen)
Meguru ist ziemlich erfolgreich als Genderless Boy auf Instagram unterwegs und wirbt für Make-up und Mode. Seine Freundin Wako hat ihn in diese Welt geführt, weil sie ihn süß findet und wie ein Idol verehrt. Sie selbst legt jedoch weniger Wert auf Ihr Äußeres und ist in der Mangabranche tätig. Wir verfolgen Ihren Alltag und Werdegang und lernen die Menschen ihres Umfeldes kennen. Es wird meiner Meinung nach viel zu viel Wert darauf gelegt, dass Meguru süß und hübsch anzusehen ist und man bekommt das Gefühl, dass man sich nur mit dem richtiges Make-up und schicken Klamotten in der Öffentlichkeit zeigen sollte. Natürliches Auftreten wird hier gar nicht gewichtet und geht leider total unter 😔 dabei gibt es so viel mehr Werte als nur gutes Aussehen! Ich mag Meguru 😊 obwohl er alles für seine Freundin tut, dabei für sich selbst nicht viel verlangt und dem ganzen Medienwirbel bewahrt er sich dennoch seine Bodenständigkeit und bleibt ein lieber und freundlicher Charakter. Wako dagegen legt viel zu viel Wert darauf, dass wirklich alles süß und hübsch ist und ist absolut Social Media besessen. Alles andere wird bei ihr ausgeblendet und Meguru geht auch noch voll drauf ein, sich selbst nur wegen ihr besonders "hübsch" zumachen, dabei hätte er das gar nicht nötig 😣 Man könnte meinen, dass Wako nur mit Meguru zusammen ist, damit sie sich in seinem Social Media Erfolg suhlen kann, legt aber selbst keinen Wert auf ihre eigene Erscheinung und verlässt sich auch da vollkommen auf ihn, in dem er sich um ihr Make-up kümmert. Ich hätte mir gewünscht, dass die beiden auch ohne Schminke auskommen und sich so lieben wie sie sind, ohne den Rummel um Social Media und stylische Klamotten. Allerdings mag ich die Vielfalt an Charaktere, die im Manga auftauchen. Auch wenn es anstrengend war bei jedem neuen genderless Charakter zu überlegen, was bzw wen er/sie jetzt darstellen möchte. Gerade die Nebencharaktere habe die Geschichte getragen und waren zumeist interesanter als das Hauptparing 🤭 Zudem hat tamekou einen wunderschönen Zeichenstil, der einfach zum verlieben ist 😍 Nur leider kann der eine leider doch sehr oberflächliche Story nicht auffangen.
Als ich das Cover dieses Manga sah, war es sofort um mich geschehen. Der saubere und klare Zeichenstil im Innenbereich steht dem auf dem Cover in nichts nach. Viele Panel sind zudem detailreich, nicht nur was die Charaktere und deren Bekleidung betrifft, sondern ebenso auch die Hintergründe bezogen, die regelmäßigen vorhanden sind. Das ist für mich immer ein großer Pluspunkt. Inhaltlich ist es eher Slice of Life, begleitet von normalen Alltagsproblemchen und einem etablierten Pärchen. Die beiden sind wirklich mehr als cute. Am besten finde ich allerdings den entspannten Unterton. Allerdings fehlt mir dennoch eine Brise, die mich deutlich fühlen lässt, dass sie ein unerschütterliches Pärchen sind. Da könnte es gern noch ein bisschen Tiefe bekommen. Weil ich finde die Gefühle werden noch nicht zu 100% transportiert. Die Androgynität Megurus eihergehende mit seinem genderless style sind, finde ich, großartig umgesetzt, weil es nicht zu aufdringlich und dennoch präsent wirkt. Ganz so wie ich mir das in der Realität vorstellen würde. Vorurteile und Fehleinschätzungen, nur auf sein äußeres reduziert spielen ebenfalls eine große Rolle. Der Erzählstil ist episodisch. Gestört hat es nicht, dennoch wär es cool, würde die Erzählung noch fließender werden. Alles in alles, bin ich begeistert von diesem Auftakt und freue mich schon diese Reihe weiterzuverfolgen.
Ein wirklich schöner Start. Man bekommt einen guten Eindruck von den Figuren und ihren Beziehungen. Meguro und Wako sind echt süß und ihre Dynamik ist witzig. Finde auch die Missverständnisse der anderen Figuren teils lustig. Manches ist vielleicht ein wenig zu klischeehaft, aber es scheint eine schöne Reihe zu werden.
Story: Meguru betreibt erfolgreich einen Instgram Kanal und ist mit seiner offenen, fröhlichen Art, seinen Make-Up- und Styling-Tipps und seinem Händchen für Mode ein Star. Seine Fans folgen ihm auf Schritt und Tritt, versuchen seinen Stil nachzuahmen und ihr Idol einmal live kennenzulernen, teils in der Hoffnung, den jungen Mann für sich zu gewinnen. Dass Meguru bereits glücklich vergeben ist, weiß kaum jemand, hält sich seine Freundin Wako doch stark im Hintergrund und will sich keinesfalls neben Meguru, den sie voll und ganz unterstützt, präsentieren. Das stellt ihre Beziehung immer wieder auf eine harte Probe, zumal die beiden als Paar immer wieder teils seltsame, teils witzige Reaktionen hervorrufen … Eigene Meinung: Mit dem Feelgood-Manga „My genderless Boyfriend“ präsentiert das neue Carlsen Label Hayabusa den ersten Manga von tamekou, der/die mit der 3-bändigen Reihe sein/ihr deutsches Debüt feiert. In dem Werk geht es um Geschlechterklischees und das Ausbrechen aus stereotypen, traditionellen Rollen, ohne dass zu ernste Töne angeschlagen werden. Der 2. Und 3. Band sind für Sommer und Herbst 2021 angekündigt. Der Manga kostet 10,-€ und kommt in einem Großformat mit einigen hübschen Gimmicks daher. Die Geschichte dreht sich um Meguru und Wako, die schon seit der Schulzeit ein Paar sind und zusammen durch dick und dünn gehen. Auch als Meguru als Instagram Star und Model durchstartet, stärkt ihm Wako den Rücken und unterstützt ihn auf seinem Weg. Das bedeutet, dass sie als Freundin in den Hintergrund treten muss, denn für seine weiblichen Fans muss der angehende Star Single sein. Doch das ist nicht das einzige Problem, mit dem die beiden zu kämpfen haben – Meguru wird des Öfteren für eine Frau gehalten, was zu der ein oder anderen Verwechslung sorgt, ebenso oft wird ihm eine Beziehung zu einem Mann angedichtet, weil er sich eher feminin gibt und glitzernde Sachen mag. Der/Die Zeichner*in spielt in den kurzen Episoden bewusst mit den gängigen Genderklischees und den Vorurteilen der Menschen, die sich rein aufs optische konzentrieren, ohne sich die Mühe zu machen, hinter die Fassade eines Menschen zu blicken. Dies geschieht ohne erhobenen Zeigefinger, eher lockerleicht und mit viel Humor. Man darf gespannt sein, welche Hürden das Pärchen noch zu nehmen hat und welche Opfer Megurus aufsteigende Karriere noch einfordert. Die Figuren sind sehr sympathisch und liebenswert gestaltet – Meguru ist trotz steigender Popularität auf dem Boden geblieben, sehr treu und offenherzig. Er mag es im Grunde nicht, seine Freundin geheimzuhalten, sondern möchte sie lieber voller stolz als Partnerin an seiner Seite präsentieren. Wako hingegen hat kein Problem, im Hintergrund zu bleiben und ist mehr als glücklich, ihren hübschen Freund mit der Welt zu teilen, weiß sie doch, dass sie ihm vertrauen kann. Sie sind ein ungewöhnliches, aber auch harmonisches Pärchen – man merkt, wie gut sie zusammenpassen. Die übrigen Charaktere sind eher stereotyp gehalten, passen aber gut zur Geschichte und der Atmosphäre des Mangas. Stilistisch passen tamekous Zeichnung perfekt zu den Charakteren und den kurzen Episoden aus Megurus und Wakos Leben. Die feine Strichführung, die Liebe zu Details (Klamotten, Make-Up, Accessoires, etc.) und die Hintergründe sind stimmig und geben ein rundes Bild ab. Auch die Figuren sind optisch sehr ansprechend gestaltet, es gibt keine gröberen Fehler in Proportionen und den Perspektiven. Der/die Mangaka versteht ihr Handwerk und weiß, wie man die Figuren ins Szene setzt. Fazit: „My genderless Boyfried“ ist ein gelungener, stilistisch ansprechender Feelgood-Manga, der zwar nicht mit einer packenden, dramatischen Handlung aufwartet, dafür aber mit sympathischen Figuren und tollen Zeichnungen aufwarten kann. Das Spiel mit Genderklischees und Vorurteilen macht Spaß und regt ein wenig zum Nachdenken an, ohne dass sich diese Themen zu sehr in den Vordergrund drängen – die Liebe und die Beziehung von Meguru und Wako spielen ebenso eine große Rolle. Wer Slice-of-Live Geschichten mag, sollte einen Blick riskieren.
Feel-Good-Story, die emotional guttut und zum Nachdenken anregt.
Inhaltlich: Meguru und Wako sind ein Pärchen und Anfang-Mitte Zwanzig. Das Besondere an ihnen ist, das sie ihre Rollen und ihr Geschlechtsverständnis, nach dem Verständnis der meisten Menschen in Deutschland (und viele Teilen dieser Welt), eher ungewöhnlich ausleben. Während Meguru als Mann z. B. Experte für Styling, Schminken oder Kochen sowie auch eher der "emotionalere" in der Beziehung ist, wird Wako als eher rationaler beschrieben, die sich z. B. auch in Videobearbeitung besser als Meguru auskennt. Es werden also insbesondere Geschlechterrollen- und Verständnisse auf eine sehr lebensbejahende wie auch positive Art & Weise infrage gestellt. Dabei wird darauf eingegangen, dass Meguru aufgrund seines Aussehens immer wieder für eine Frau gehalten wird und was dies mit Meguru und Wako macht. Außerdem wird das Thema Social Media generell, der Umgang damit und welche Schattenseite das Leben als Influencer mit sich bringt, thematisiert. Insgesamt ermutigt die Geschichte, egal welchem Geschlecht man sich zuordnet, man selbst zu sein. Was habe ich gelernt? Es hat mich zum Nachdenken über Geschlechterrollen- und Verständnisse anreget, aber auch dazu geführt, meine eigene Identität zu reflektieren. Zudem hat die Geschichte mich dazu gebracht, dass ich noch mal auf eine andere Art & Weise angefangen habe, darüber nachzudenken, was mir Freude macht und was meine "wahren" Leidenschaften sind. Außerdem fand ich die Geschichte insgesamt ermutigend. Besonderheiten - Zeichenstil: Der Zeichenstil erinnert mich an mit Hand gezeichneten Modezeichnungen. Ich persönlich finde den Stil sehr schön und habe mir teilweise einzelne Zeichnungen etwas länger angeschaut, weil sie so schön fand. Wem würde ich das Buch empfehlen? Menschen, die eine Feel-Good-Story suchen und dafür offen sind Geschlechterrollen zu hinterfragen. Weitere Anmerkungen: Ich habe mich quasi nach dem Lesen von jedem Kapitel des Mangas emotional deutlich besser gefühlt als davor! Die teilweise harsche Kritik am Manga kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Der Manga wird als Feel-Good-Story beworben, soll gute Laune vermitteln und dabei auch Geschlechterrollen hinterfragen. Das so ein Manga deshalb nicht in jedem Kapitel inhaltlich sehr anspruchsvoll ist, finde ich nur logisch. Schon alleine durch ihren Lebensweise regen Meguru und Wako an, viele Verständnisse der Mehrheitsgesellschaft in Deutschland (und in vielen anderen Ländern) zu hinterfragen. Der Manga tut das auf eine sehr fröhliche Art & Weise quasi nebenbei. Außerdem wird man ermutigt, man selbst zu sein, auch wenn einem persönlich Dinge gefallen, die die Mehrheitsgesellschaft nicht unbedingt typisch für das eigene Geschlecht hält.























