There is no Future in This Love 1
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Description
Yuji Manase studiert und lebt im Tokyo der frühen 1980er Jahre. Yuji schleppt zwei Geheimnisse mit sich: zum einen hegt er tiefe Gefühle für seinen langjährigen Freund Masaki, und zum andern lebt Yuji in einem falschen Körper. Ein Körper, der nicht seiner ist, der ihn anwidert… Eines Tages lässt Yujis Schwester ein Kleid in seiner Wohnung liegen, er kann nicht widerstehen und zieht es an – Der vorsichtige Beginn einer Wandlung...
Fast schon zärtlich geht das Autorenteam mit der hochsensiblen und tiefgründigen Thematik der Transidentität um, schafft mit viel Empathie einen leisen Aufschrei für Akzeptanz und zeichnet gleichzeitig ein charmantes, wie auch melancholisches Bild einer Gesellschaft, in der sich nicht jeder zurechtfinden kann. Eine berührende Geschichte um die Frage: „Wer bin ich?“
Book Information
Posts
"Allein, es bei mir zu wissen... Gibt mir das Gefühl, angekommen zu sein."
1980 - Yuji Manase ist ein Student, welcher zwei Geheimnisse hat. Zum einen entwickelt er tiefere Gefühle für seinen langjährigen Freund Masaki und zum anderen lebt er im falschen Körper. Als seine Schwester eines Abends ein Kleid bei ihm lässt, kann er der Versuchung nicht widerstehen und zieht es an.. Es ist der Beginn einer Wandlung. Zu allererst möchte ich betonen, dass mir der Zeichenstil von Suwaru Koko total gefällt und mich der Klappentext neugierig gemacht hat. Außerdem flog ich regelrecht durch die Seiten, da die Story sehr schnell und leicht erzählt werden wollte. Allerdings ließ meine anfängliche Freude sehr schnell nach. Leider werden zu viele Handlungsstränge in die Geschichte eingeflochten, die alle nur halbherzig erzählt werden. So wird auch die Hauptgeschichte immer mehr in den Hintergrund gedrängt, was ich tatsächlich sehr schade finde. Es fehlt die Zeit, um alle Geschichten richtig ausarbeiten zu können. Des Weiteren fehlt mir persönlich eine Exposition und die Charaktertiefe von Yuji, weshalb es mir schwer fiel eine Bindung zu ihm aufzubauen. Ebenso sind die Nebencharaktere nichts weiter als Hintergrundfiguren und bestehen meist nur aus einer Charaktereigenschaft. Selbst Masaki, der Love-Interest, scheint nur daraus zu bestehen, dass er ein Frauenheld ist, dem alles egal und der eine schwierige Familiengeschichte zu haben scheint. Leider habe ich das Gefühl, dass auch das Jahr, in dem die Geschichte spielt, nicht wirklich eine Rolle spielt, da die Welt heutzutage noch immer so reagieren würde wie im Manga gezeigt. Zur Thematik "Transgenderdasein" kann ich mir kein Urteil erlauben, weshalb ich es hier in dieser Rezension nicht aufgreifen werde. Trotz allem bin ich leider sehr enttäuscht von diesem Manga, da er doch vielversprechend klang. Ich werde noch den zweiten Band lesen, allerdings auch nur, weil ich ihn bereits im Regal stehen habe.

Bis jetzt finde ich die Story ganz Ok. Ich finde es sind zu viele Handlungsstränge angerissen worden und Charaktere im Fokus für so wenige Kapitel. Das macht den Manga nicht schlecht, nur ist es für mich ein bisschen zu viel auf einmal. Gleichzeitig fühlt es sich aber auch aufgrund dessen ein wenig schleppend an einigen Stellen an. Mir gefällt allerdings wie die Hauptcharakterin versucht mit ihrer trans* Identität umzugehen und ihre ersten Schritte in Richtung einer transition macht. Ihre Sorgen aber auch nicht außen vorgelassen werden. Ich bin auch froh, dass der Charakter von Tora auf sie trifft und die Story vorantreibt. Der Zeichenstil passt zu der Story und gibt dem ganzen einen realistischeres Gefühl.

Ich mag die Idee des Manga und ich mag, dass er das Thema Transgender aufgreift. Allerdings mag ich die Umsetzung nicht wirklich, würde sich der Manga auf eine Handlung konzentrieren, wäre er sicher richtig gut. So wird irgendwie alles nur angeschnitten, aber nichts bekommt wirklich genug Tiefe. Dadurch kann man irgendwie nicht richtig eintauchen und mitfühlen. Mal gucken was Band 2 so macht und wie er die Reihe zu Ende bringt.
Gute Einführung
Als ersten Band mag ich ihn sehr gerne nur wird der Zweite schon der Letzte sein. Ich kann mir schwer vorstellen, dass alles gut abgeschlossen werden wird. Es gibt so viele Handlungsmöglichkeiten, dass ich mir wünsche dir Reihe hätte 3, 4 Bände mehr. Der Zeichenstil gefällt mir sehr gut.
Ich lese den Buch zum zweiten Mal, weil ich rausfinden will, ob ich ihn weiter in meiner Sammlung haben will. Beim ersten Mal war ich echt super beeindruckt von den schönen Zeichnungen und dem Umgang mit der Thematik, aber jetzt hab ich mehr Manga gelesen und finde diesen doch etwas flach. Trotzdem gibt es einige schöne Momente und die Zeichnungen sind wirklich hübsch, aber er haut mich einfach nicht vom Hocker.
There is no Future in this love ist mein erster Manga mit einem transgender Hauptcharakter. Und ich bin positiv überrascht, wie gefühlvoll und schön die Umsetzung ist. In der Erzählung liegt eine gewisse Melancholie. Vor allem Yujis Schmerz war für mich förmlich spürbar, seine Gedanken greifbar und nachvollziehbar. Die Emotionale Basis ist auch der Hauptzugang, den man zum Protagonisten bekommt, denn nichts ist beiläufig. Der Fokus liegt auf den Kerngeschehnissen, dennoch liest es sich flüssig und zusammenhängend. Die Zeichnungen unterstützen die Stimmung sehr, da viel Gefühl in der Mimik, besonders aber in den Augen liegt. Allgemein ist die Erzählung ziemlich bildhaft und weniger textlastig. Allerdings habe ich das Gefühl, dass das wirklich erst der Anfang ist und kann mir gerade noch nicht vorstellen, wie diese Geschichte mit nur einem weiteren Band ihren Abschluss finden soll.
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Yuji Manase studiert und lebt im Tokyo der frühen 1980er Jahre. Yuji schleppt zwei Geheimnisse mit sich: zum einen hegt er tiefe Gefühle für seinen langjährigen Freund Masaki, und zum andern lebt Yuji in einem falschen Körper. Ein Körper, der nicht seiner ist, der ihn anwidert… Eines Tages lässt Yujis Schwester ein Kleid in seiner Wohnung liegen, er kann nicht widerstehen und zieht es an – Der vorsichtige Beginn einer Wandlung...
Fast schon zärtlich geht das Autorenteam mit der hochsensiblen und tiefgründigen Thematik der Transidentität um, schafft mit viel Empathie einen leisen Aufschrei für Akzeptanz und zeichnet gleichzeitig ein charmantes, wie auch melancholisches Bild einer Gesellschaft, in der sich nicht jeder zurechtfinden kann. Eine berührende Geschichte um die Frage: „Wer bin ich?“
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"Allein, es bei mir zu wissen... Gibt mir das Gefühl, angekommen zu sein."
1980 - Yuji Manase ist ein Student, welcher zwei Geheimnisse hat. Zum einen entwickelt er tiefere Gefühle für seinen langjährigen Freund Masaki und zum anderen lebt er im falschen Körper. Als seine Schwester eines Abends ein Kleid bei ihm lässt, kann er der Versuchung nicht widerstehen und zieht es an.. Es ist der Beginn einer Wandlung. Zu allererst möchte ich betonen, dass mir der Zeichenstil von Suwaru Koko total gefällt und mich der Klappentext neugierig gemacht hat. Außerdem flog ich regelrecht durch die Seiten, da die Story sehr schnell und leicht erzählt werden wollte. Allerdings ließ meine anfängliche Freude sehr schnell nach. Leider werden zu viele Handlungsstränge in die Geschichte eingeflochten, die alle nur halbherzig erzählt werden. So wird auch die Hauptgeschichte immer mehr in den Hintergrund gedrängt, was ich tatsächlich sehr schade finde. Es fehlt die Zeit, um alle Geschichten richtig ausarbeiten zu können. Des Weiteren fehlt mir persönlich eine Exposition und die Charaktertiefe von Yuji, weshalb es mir schwer fiel eine Bindung zu ihm aufzubauen. Ebenso sind die Nebencharaktere nichts weiter als Hintergrundfiguren und bestehen meist nur aus einer Charaktereigenschaft. Selbst Masaki, der Love-Interest, scheint nur daraus zu bestehen, dass er ein Frauenheld ist, dem alles egal und der eine schwierige Familiengeschichte zu haben scheint. Leider habe ich das Gefühl, dass auch das Jahr, in dem die Geschichte spielt, nicht wirklich eine Rolle spielt, da die Welt heutzutage noch immer so reagieren würde wie im Manga gezeigt. Zur Thematik "Transgenderdasein" kann ich mir kein Urteil erlauben, weshalb ich es hier in dieser Rezension nicht aufgreifen werde. Trotz allem bin ich leider sehr enttäuscht von diesem Manga, da er doch vielversprechend klang. Ich werde noch den zweiten Band lesen, allerdings auch nur, weil ich ihn bereits im Regal stehen habe.

Bis jetzt finde ich die Story ganz Ok. Ich finde es sind zu viele Handlungsstränge angerissen worden und Charaktere im Fokus für so wenige Kapitel. Das macht den Manga nicht schlecht, nur ist es für mich ein bisschen zu viel auf einmal. Gleichzeitig fühlt es sich aber auch aufgrund dessen ein wenig schleppend an einigen Stellen an. Mir gefällt allerdings wie die Hauptcharakterin versucht mit ihrer trans* Identität umzugehen und ihre ersten Schritte in Richtung einer transition macht. Ihre Sorgen aber auch nicht außen vorgelassen werden. Ich bin auch froh, dass der Charakter von Tora auf sie trifft und die Story vorantreibt. Der Zeichenstil passt zu der Story und gibt dem ganzen einen realistischeres Gefühl.

Ich mag die Idee des Manga und ich mag, dass er das Thema Transgender aufgreift. Allerdings mag ich die Umsetzung nicht wirklich, würde sich der Manga auf eine Handlung konzentrieren, wäre er sicher richtig gut. So wird irgendwie alles nur angeschnitten, aber nichts bekommt wirklich genug Tiefe. Dadurch kann man irgendwie nicht richtig eintauchen und mitfühlen. Mal gucken was Band 2 so macht und wie er die Reihe zu Ende bringt.
Gute Einführung
Als ersten Band mag ich ihn sehr gerne nur wird der Zweite schon der Letzte sein. Ich kann mir schwer vorstellen, dass alles gut abgeschlossen werden wird. Es gibt so viele Handlungsmöglichkeiten, dass ich mir wünsche dir Reihe hätte 3, 4 Bände mehr. Der Zeichenstil gefällt mir sehr gut.
Ich lese den Buch zum zweiten Mal, weil ich rausfinden will, ob ich ihn weiter in meiner Sammlung haben will. Beim ersten Mal war ich echt super beeindruckt von den schönen Zeichnungen und dem Umgang mit der Thematik, aber jetzt hab ich mehr Manga gelesen und finde diesen doch etwas flach. Trotzdem gibt es einige schöne Momente und die Zeichnungen sind wirklich hübsch, aber er haut mich einfach nicht vom Hocker.
There is no Future in this love ist mein erster Manga mit einem transgender Hauptcharakter. Und ich bin positiv überrascht, wie gefühlvoll und schön die Umsetzung ist. In der Erzählung liegt eine gewisse Melancholie. Vor allem Yujis Schmerz war für mich förmlich spürbar, seine Gedanken greifbar und nachvollziehbar. Die Emotionale Basis ist auch der Hauptzugang, den man zum Protagonisten bekommt, denn nichts ist beiläufig. Der Fokus liegt auf den Kerngeschehnissen, dennoch liest es sich flüssig und zusammenhängend. Die Zeichnungen unterstützen die Stimmung sehr, da viel Gefühl in der Mimik, besonders aber in den Augen liegt. Allgemein ist die Erzählung ziemlich bildhaft und weniger textlastig. Allerdings habe ich das Gefühl, dass das wirklich erst der Anfang ist und kann mir gerade noch nicht vorstellen, wie diese Geschichte mit nur einem weiteren Band ihren Abschluss finden soll.












