Wir finden Mörder (Wir finden Mörder-Serie 1)
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Description
Primetime-Crime aus dem Mutterland des Kriminalromans.
Father-in-law, daughter-in-crime: Die Wheelers mischen das internationale Verbrechen auf und gehen auf die abenteuerlichste Verbrecherjagd seit James Bond. Very british, very funny, very good, indeed.
Wer anderer Leute Leben schützt, ist selbst schnell tot.
Amy Wheeler ist es als Bodyguard gewohnt, ihr Leben zu riskieren. Aber dass sie selbst ins Visier gerät, ist auch für Amy neu. Zumal sie nicht weiß, warum da plötzlich jemand wie verrückt auf sie schießt, während sie in South Carolina auf eine unfassbar reiche und erfolgreiche Thrillerautorin aufpasst. Ob es mit den Morden an Influencern zusammenhängt, die allesamt von ihrer Agentur betreut wurden?
Schwiegertochter und Schwiegervater ermitteln gemeinsam. Ob das gutgeht?
Zu Hause in England genießt ihr Schwiegervater, der Ex-Kriminalkommissar Steve Wheeler, derweil die Freuden der Pensionierung: ein Pub, ein Pint, ein Quiz – und die Ruhe des Waldes.
Mit der jedoch ist’s vorbei, als seine Schwiegertochter anruft und ihn zu sich zitiert. Um mit ihm die Morde aufzuklären. Und so die Hintermänner zu finden, die ihr nach dem Leben trachten.
Für alle, die cosy im Sessel sitzen und trotzdem um die halbe Welt jetten wollen. Richard Osman, Autor der Erfolgsserie rund um den Donnerstagsmordclub , ist zurück mit einer neuen Serie.
Book Information
Author Description
Richard Osman ist Autor, Produzent und Fernsehmoderator. Seine Serie über die vier scharfsinnigen und liebenswerten Ermittlerinnen und Ermittler des Donnerstagsmordclubs hat ihn über Nacht zum Aushängeschild des britischen Krimis und Humors gemacht. Für sein Debüt Der Donnerstagsmordclub wurde er bei den British Book Awards 2020 zum »Autor des Jahres« gewählt. Inzwischen hat die Mordclubserie alle Rekorde gesprengt und wurde mit Starbesetzung von Netflix verfilmt. Mit Wir jagen Schatten, dem zweiten Teil der Wir finden Mörder-Serie, schreibt er weiter an seinem Cosy Crime-Königreich. Er lebt mit Frau und Katze in London.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
"Wir beginnen den Landeanflug. Ab jetzt bitte nicht mehr kotzen."😂 Ein Krimi nach meinem Geschmack🤩.
"Wir finden Mörder", von Richard Osman, war ein gut gelungener Auftakt. Amy Weehler arbeitet beim Sicherheitsdienst und reist durch die Welt um Klienten zu schützen. Eine davon ist die berühmte Schriftstellerin Rosie D'Antonio. Steve Weehler ist ehemaliger Polizist im Ruhestand und Schwiegervater von Amy. Er genießt die Ruhe im Dorf, Quiz-Abende im Pub und Telefonate mit seiner Schwiegertochter. Bis auf einmal Amy ihm erzählt, dass sie des Mordes an drei Menschen verdächtigt wird und er (ohne Bitte) Mal in den Flieger steigen soll, um mit ihr die Mordfälle aufzuklären. Vorbei ist es da mit der Ruhe für Steve Weehler, aber was tut man nicht alles für die Familie. Ich kannte schon die andere Krimireihe von Richard Osman und war auch hier gespannt, was mir in diesem Buch so alles begegnen wird. Ich muss sagen bis jetzt war es echt gut gelungen. Das Buch war in drei Teile gegliedert und auch die Kapitel waren sehr kurz gehalten. Der Autor wechselte zwischen jeden Protagonisten abwechselnd (ein Kapitel ein Protagonist inklusive Ortswechsel), was ich auch sehr gut gelungen fand. Alleine der britische Humor reichte mir schon, neben dem Spannungsbogen der sich relativ schnell aufbaute, um in einen Sog reingezogen zu werden und es nicht mehr aus der Hand zu legen😂. Alle Charaktere waren nicht um Sprüche verlegen, das gefiel mir sehr. Ein "Blockbuster" im Buch ohne Kinoleinwand 😂😍 Ob ich den zweiten Band wohl lesen werde?🤔 Aufjedenfall!🤩 Dieser erste Band, der Krimireihe, ist wirklich für jede Person, die britischen Humor mit auflösen von Mordfällen mag. 📖😂🥰

unterhaltsames, humorvolles Lesevergnügen mit besonderen Charakteren Der Einstieg war nicht ganz leicht durch die vielen verschiedenen Perspektiven, aber nachdem alle (wesentlichen) Charaktere versammelt waren, habe ich ihre Interaktionen sehr genossen. Die Entwicklung der Geschichte war spannend und die Auflösung (zumindest teilweise ) unerwartet.
Amüsante Unterhaltung
Sehr amüsant und nach dem Donnerstag Mordklub eine schöne Ergänzung. Mir gefällt der Stil sehr . „Wir finden Mörder“ bietet einen gelungenen Mix aus Spannung, Witz und skurrilen Charakteren. Fans von Osmans vorherigen Werken werden sich über das neue Ermittlerteam freuen, das frischen Wind in die Krimilandschaft bringt. Ein unterhaltsamer Auftakt, der Lust auf mehr macht.
Cozy mit Tiefgang
Wie schon im Donnerstagsmordclub landen wir in einer entspannten Welt mit Menschen, die keine Helden sein wollen, und einem Fall der zum miträtseln einlädt. Ich mochte die bunte Truppe, den trockenen Humor und auch die ernsthaften Gedanken der Geschichte ( fast hätte ich den Fall vergessen;)). Ich freue mich auf mehr. Auch ganz toll gelesen von Richard Barenberg und Wolfgang Wagner.
Dieses Buch ist voller Humor und Situationskomik, vor allem Rosie mochte ich gern😃 Das Hörbuch wurde von Richard Barenberg und Wolfgang Wagner gelesen, die das ganz wunderbar gemacht und die Charaktere super getroffen haben. Die Story fand ich, als eher ungeübte Krimileserin, aber eher verwirrend und auch nicht wirklich fesselnd. Es gab viele Personen und Namen, daher fiel es mir zwischenzeitlich schwer, alles richtig zu verfolgen und zu begreifen, wie diese Figuren alle zusammenhängen. Die Auflösung am Ende hat mich nicht so ganz umgehauen, weil ich gar nicht mehr wusste, wer die Person war bzw. woher ich sie kennen sollte. Alles in allem war es mal ganz nett für zwischendurch, ich werde die Reihe allerdings nicht weiter verfolgen.
3..2..1..Mord !
Richard Osman hat es mal wieder geschafft, ein Krimi zu schreiben, der einen Verwirrt aber Zufrieden zurücklässt. Ähnlich wie beim Donnerstags Mordclub, gibt es hier viele Protagonisten und ein Haufen Namen die man sich merken muss, was mir nicht immer leicht viel. Aber der lustige und entspannte, lockere Schreibstil, macht das wieder weg. Dazu gefielen mir die relativ kurzen Kapitel, die einem das Gefühl geben, grade so durch das Buch zu fliegen. Die Figuren haben alle tiefe und man freundet sich schnell mit ihnen an, manchmal wäre ich gern Teil der Truppe gewesen, weil es so unterhaltsam mit ihnen war. Aber auch Ernste Themen, werden leicht nebenbei behandelt und bringen einen schon zum Nachdenken. Das ganze Buch, war steht‘s packend aber gegen Ende war es doch etwas schneller vorangeschritten. Eins zwei Sachen waren doch vorhersehbar, aber das störte mich persönlich nicht. Alles in allem finde ich es ein gelungener Auftakt für eine spannende Krimi Reihe, für zwischendurch. Allerdings sollte man den typischen Schreibstil von Richard Osman schon mögen. Ich freu mich auf weitere Bände von Ihm !

Ich war selten beim Lesen eines Buches so verwirrt und hatte gleichzeitig aber einen Riesenspaß! Osman verlangt dem Leser hier eindeutig mehr ab als beim Donnerstagsmordclub, aber er kreiert dafür auch wieder herrliche Figuren, die einfach toll unterhalten und zum Lachen bringen. Durchhalten lohnt sich. Am Ende hat man fast das Gefühl, drei neue Freunde zu haben. 😊
Urkomisch und leicht verwirrend!
Richard Osman hat es mal wieder geschafft und dabei auch noch bewiesen, dass er mehr als nur den Donnerstagsmordclub kann! Wir finden Mörder ist so komisch, lustig und bringt so gute Unterhaltung! Eine absolute Freude dieses Buch zu lesen. Klar, durch die vielen Charaktere ist stellenweise verwirrend und man muss schon gut aufpassen, dass einem nichts entgeht, aber das macht auf jeden Fall den Reiz des Buches aus! Die drei Hauptcharaktere sind absolut liebenswert und unterhaltsam! Absolute Leseempfehlung für alle die auf britischen Krimi-Humor stehen!

Ein weiteres tolles Buch eines begabten Autors
Ich hatte schon befürchtet, dass die zweite Serie von Osman nicht mit dem Thursday Murder Club mithalten könnte. Aber da lag ich zum Glück mit falsch. Die zweite Serie ist ähnlich spannend und durchgehend voller Aktion und bringt den gewohnten Humor mit sich. Hat sehr viel Spaß gemacht zu lesen!
Ich habe mich am Anfang noch schwer getan, die ganzen Personen zuzuordnen. Aber wenn man dann erstmal drin ist, macht es wirklich Spaß. Nach dem Donnerstags-Mordclub hoffentlich der Auftakt einer neuen Reihe, die viel Spaß verspricht. Ich habe teilweise wirklich laut gelacht und die Charaktere sind absolut liebenswert. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung
Very british 😉👍
Die Kurzzusammenfassung: eine bunt zusammengewürfelte Gruppe aus einer Personenschützerin, einem pensionierten Polizisten und einer Bestsellerautorin, versuchen einem weltweit agierenden Geldschmuggler das Handwerk zu legen. Sehr kurzweilig, spannend, stellenweise etwas skurril, aber immer symphatisch, ermittelt diese schräge Gruppe auf ihre ganz eigene Art und Weise. Der Anfang ist mir etwas schwer gefallen, da ich die vielen Namen nicht so recht auseinander halten konnte. Das legt sich im Laufe des Buches aber nach und nach.
Herrlicher Mix aus Krimi und Abenteuer
Eine taffe Personenschützerin, eine Autorin, die das Leben als Mischung aus Luxus und Abenteuer sieht und ein Cop im Ruhestand. Gemeinsam geht es gegen eine Reihe von Mördern und um die Aufklärung von Verbrechen. Der Hintermann verschleiert seine Identität via ChatGPT. Star-Autorin Rosie isst das absolute Highlight des Buches. Ich weiß nicht, wie oft ich laut los gelacht habe. Generell habe ich das skurrile Gespann schnell ins Herz geschlossen. Das ganze Szenario erinnert an TV Serien der 80er Jahre, wenn auch nicht so sexistisch. Deren Reise um die Welt war sehr spannend. Die Geschichte ist mir viel Humor und Seitenhieben auf die Gegenwart geschrieben. Film-Stars und Influencer werden gleichermaßen durch den Kakao gezogen, aber nie ihrer würde beraubt. Manchmal war es mir doch etwas zu simpel, die Figuren zu naiv, die ein oder andere Lösung etwas zu platt. Aber in Summe bin ich köstlich unterhalten worden. Bin mal auf den Donnerstagsmord Club gespannt, der soll noch besser sein.
Ich habe einen Soft Spot für die Bücher von Richard Osman, das hat sich auch mit dem neuesten Buch „Wir finden Mörder“ wieder bestätigt. Die Charaktere sind toll, vor allem Rosie und Steve mochte ich so gerne. Die Auflösung kam nicht ganz unerwartet, hat das Buch aber dadurch nicht schlechter gemacht.
Ein gutes Buch mit sympathischen Charakteren, das mich gut unterhalten hat. Auch wenn mir wiedereinmal aufgefallen ist, dass Cozy Crime nicht ganz mein Fall ist...ich fand es zwischendurch ein wenig schleppend Das Buch wird aus vielen verschiedene Perspektiven erzählt, seien es Ermittler, potenzielle Opfer, Täter oder Leute die einfach nur in die ganze Sache mit reingerutscht sind. Trotz der vielen verschiedenen Einsichten in das Geschehen konnte ich die Strippenzieher nicht rechtzeitig enttarnen. Häufig wurde ich auf eine falsche Fährte gelockt. Ein guter Reihenauftakt mit vielversprechendem Ende. Ob ich den zweiten Band lesen werde weiß ich allerdings noch nicht.
Typischer Osman-Humor!
Es hat ein wenig gedauert, bis ich drin war und selbst für mich war der ständige Perspektiv-Wechsel nach 3 Seiten anfangs ganz schön viel ... aber dann! Dann hab ich sie alle lieben gelernt, vor allem Steve, der alte Fuchs! Und Rosie, Rosie ist absolut herrlich. Das Buch ist bestückt mit dem typischen Witz und Charme von Richard Osman, wie man es vom Donnerstagsmordclub kennt, und einigen kleineren Twists, die einem am Ende des Kapitels immer mit einem "Ach!" zurückgelassen hat. Insgesamt konnte es für mich nicht mithalten, meine Erwartungen waren aber auch einigermaßen hoch 😂 die Story blieb ein bisschen flach und es waren doch irgendwie zu viele Leute beteiligt, sodass es für mich persönlich immer irrelevanter wurde, wer der Mörder ist. Werde aber die Folgebände definitiv lesen! 😌
Spannender cosy crime - Reihenauftakt
Amy Wheeler ist Personenschützerin, zur Zeit engagiert, um die weltbekannte und reiche Thrillerautorin Rosie vor einem russischen Auftragsmörder zu beschützen. Doch plötzlich wendet sich das Blatt und sie gerät selbst ins Visier eines Auftragmörders, scheinbar hängt das mit den Morden an mehreren Influencern zusammen? Amy braucht Unterstützung u⁸nd bittet ihren Schwiegervater Steve um Hilfe, einen pensionierten Kriminalkommissar, der eigentlich nur noch harmlose Nachbarschaftsdelikte im beschaulichen englischen Hinterland bearbeitet, seine Katze Trouble streichelt und keinen Quizabend im Pub verpasst. Steve ist ein bisschen der Crocodile Dundee des englischen Landlebens - cool, pfiffig, altmodisch, aber professionell und effizient und arbeitet wunderbar mit seiner Schwiegertochter und der exzentrischen Rosie im Team. Flüssige Unterhaltung, trotzdem gute Spannung, gut ausgearbeitete, sympathische Protagonisten und Osmans typischer launiger britischer Humor - das war angenehmes Lesevergnügen.
Ein gelungener Cosy Crime Reihenauftakt
Für mich war es das 2. Buch von Richard Osman und ich muss ehrlicherweise zugeben mir hat „Wir finden Mörder“ viel besser gefallen als „Der Donnerstags Mordclub“. Ich musste doch schon einige Male ab Rosie lachen als ich sie mir bildlich vorgestellt hatte. Der Schreibstiel ist leicht und sehr angenehm. Das ungleiche Trio hat man doch schon recht schnell ins Herz geschlossen. Ich freue mich bereits jetzt auf ein Wiedersehen mit Amy, Steven und Rosie und bin gespannt welche Abenteuer sie als Nächstes erwarten. Nun zum Buch; Die Personenschützerin Amy erhält den Auftrag die Beststeller Autorin Rosie d‘Antonia zu beschützen, die es sich mit einem sehr reichen und einflussreichen Russischen Oligarchen angelegt hat. Nicht ungewöhnlich für Amy berühmte Personen zu schützen. Was jedoch neu für Amy ist das auf sie geschossen wird. Kurzerhand bittet sie ihren Schwiegervater ein ehemaliger Polizist der mittlerweile eine kleine Detektei hat Steven um Hilfe. Steven liebt es eigentlich lieber gemütlich zuhause bei seinem Kater Trouble und den Quizabend einmal die Woche, und nicht konstant in der halben Welt herumzuhetzen. Wird es Amy mit der Hilfe von Steven gelingen Rosie und sich selbst zu schützen? Lest selbst….
Ich habe einen englischen Cozy-Roman erwartet und genau das bekommen. Da ich den "Donnerstagsmordclub" nicht kannte, war dies mein erstes Buch von Richard Osman. Es hat mir aber super gefallen. Mein größtes Problem war jedoch, dass ich Schwierigkeiten hatte, mir so viele Namen zu merken, und daher oft ein wenig verwirrt war. Eine Übersicht am Ende des Buchs, in der man die Namen und ihre Zugehörigkeit schnell nachschlagen kann, wäre aus meiner Sicht mega hilfreich. Der Schreibstil, die Geschichte und die Protagonisten (von denen es wirklich viele gibt) haben mir sehr gut gefallen. Es gibt viele Reisen und jede Menge britischen Humor, was den Krimi für mich unterhaltsam gemacht hat. Ich freue mich schon auf weitere Bänder mit dieser Truppe. Auch die Danksagung fand ich wirklich super und sehr witzig.

Die Geburtsstunde von Wir finden Mörder
Worum geht’s? Amy ist als Bodyguard für die weltberühmte Schriftstellerin Rosie abgestellt. Doch plötzlich gerät sie selbst ins Visier und Leichen pflastern ihren Weg. Wer steckt hinter den Morden und warum? Meine Meinung: Mit „Wir finden Mörder – Sie haben den Fall. Wir haben die Lösung“ startet Richard Osman spannend-amüsant in seine Wir-finden-Mörder-Serie. Dabei lebt das Buch von seinen kuriosen Charakteren genauso, wie von den amüsanten Szenen und dem lockeren Schreibstil. Ich könnte gar nicht sagen, wen von allen ich am meisten mochte. Rosie, die Schriftstellerin, die nichts so leicht umhaut und die beim Sprechen das Herz auf der Zunge trägt? Sie ist auf jeden Fall ganz vorne mit dabei. Oder Amy, die toughe Personenschützerin, die selbst ins Visier der Mörder gerät? Wer möchte nicht sein, wie sie? Vielleicht aber auch Steve, der um seine verstorbene Frau trauert und endlich aus seiner kleinen Welt herauskommt? Ein Mann mit Herz, Humor und Hirn. Amys Mann hätte ich gerne noch näher kennengelernt, als Mann von Amy und Sohn von Steve kann er nur der Hammer sein! Auch die Ehe der beiden ist ein spannendes Modell. Aber kommen wir zum Fall selbst: Hier geht es wirklich drunter und drüber. Ein Mord folgt auf den nächsten, die Auftragskiller geben sich die Klinke in die Hand. Man hat das Gefühl, auf der Welt wimmelt es nur so von dunklen Gestalten. Wobei hier jeder einzelne für sich super interessant ist und manche – wie wir im Laufe des Buches sehen – nicht ganz so dunkel sind, wie andere. Freundschaften finden sich wieder. Liebe findet sich. Ja, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Das Buch hat sich so herrlich kurzweilig gelesen. Hatte so viele amüsante Szenen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Aber es gab auch Spannung. Ein bisschen Emotionen. Es war rasant, es war fesselnd. Und es ist unheimlich viel passiert. Ich bin noch ganz außer Atem von den Verfolgungsjagden quer über den Globus. Hier haben wir wirklich amüsanten Cozy Crime der anderen Art. So ein Buch habe ich noch nie gelesen und ich möchte unbedingt mehr davon! Ich bin total gespannt auf den nächsten Fall, wen wir da kennenlernen, wen wir dort wiedersehen. Wer was anstellt und mit welchen unberechenbaren Situationen wir dann rechnen dürfen. Von mir auf jeden Fall eine ganz klare Leseempfehlung! Fazit: „Wir finden Mörder – Sie haben den Fall. Wir haben die Lösung“ ist ein perfekt genialer, skurriler und amüsanter Start in die neue Serie von Richard Osman. Wir haben absolut einzigartige Charaktere, amüsante Szenen, spannende Szenen. Ich konnte nicht aufhören, zu lesen. Es ist einfach die ganze Zeit über so viel passiert. Es war ein richtiges Gewimmel an Mördern und Morden und Mordversuchen und ich wusste beim Lesen quasi gar nicht, wo ich hinsehen soll. Das Buch ist unfassbar kurzweilig und einfach nur genial. 5 Sterne von mir und ich bin gespannt, was uns der zweite Teil bringt!
"Wir finden Mörder” könnte man wohl am besten mit Begriffen aus der Filmwelt beschreiben. Der Roman ist ein Crossover aus Krimikomödie und Actionthriller, gewürzt mit ein bisschen Spionage-Vibes, wobei ein ultratrockener englischer Humor tatsächlich der rote Faden ist, der das Konglomerat zusammenhält. Wer also keine witzigen Krimis mag, der ist bei Osman definitiv fehl am Platz. Ich persönlich kenne seine “Donnerstagmordclub”-Cosy Crime-Romane nicht, dies war meine erste Begegnung mit dem Autor. Wir begeben uns mit diesem Buch auf eine mörderische Schnitzeljagd rund um den Erdball. Es gab einige Morde an Influencer:innen auf der ganzen Welt, die bei einer mysteriösen britischen Agentur unter Vertrag waren - und auf Protagonistin Amy, ihres Zeichens Bodyguard, hat es ein Auftragskiller abgesehen. Die Figurenkonstellation fand ich mit das Beste an dem Buch - also der ehemalige britische Cop Steve Wheeler, der seiner Schwiegertochter Amy bei der Mörderjagd hilft. Im Schlepptau noch eine Ex-Britin und weltberühmte Schriftstellerin namens Rosie d'Antonio, die für den Glamourfaktor zuständig ist. Während Amy als die toughe “Hau-druff-Frau” mit der schrecklichen Kindheit als Protagonistin wenig greifbar bleibt, ist das mit Steve eine andere Geschichte. Er ist mit Abstand der Sympathieträger in “Wir finden Mörder”. Steve hat dem Londoner Trubel seiner Berufszeiten Adieu gesagt und lebt ein beschauliches Leben im idyllischen Dörfchen Astley in Hampshire. Leider ist seine Frau Debbie vor kurzem verstorben, weswegen ihn eine gewisse Melancholie umgibt. Zum Glück gibt es seinen Kater Trouble, das Pubquiz, seine Freunde, kleinere Detetektivjobs - z.B. das Wiederauffinden verlorener Tiere - sowie die täglichen Telefonate mit Amy, die wie sein Sohn Adam in der Welt herumjettet. Was den Humor betrifft: Ja, typisch britisch und trocken, wie gesagt, teilweise Richtung Slapstick gehend. Die oft absurden Dialoge haben mich manchmal an Agentenfilm-Parodien wie “Pink Panther” erinnert. Ein Beispiel: “‘Du bist nicht zufällig ein Auftragskiller?’ ‘Mit meiner Arthritis?’” (S. 314) Obwohl der Roman in der Jetztzeit spielt (ca. 2023), haben viele Settings einen 60er-oder 80erJahre-Flair, vor allem dank der exzentrischen Schriftstellerin und Grande Dame Rosie di Antonio. Auch kommt man sich aufgrund der schwerreichen und skrupellosen Geldwäscher (ein astreiner Bösewicht) und Multimillionäre sowie der Jagd um den Erdball mit elitären Privatjets, mit einer Prise “Good Old England” als Kontrastprogramm, vor, wie in einem “James Bond”-Film. Ein großes Problem des Buches ist mal wieder die Länge. Mit 420 Seiten zwar noch gerade so im Rahmen für einen Krimi, wäre nicht die Spannung mit zunehmender Länge auf der Strecke geblieben. Die Anzahl der Kapitel ist mit 101 auch überdurchschnittlich hoch - die Szenerien, Perspektiven und das Personal wechseln rasend schnell. Viele Namen und Decknamen muss man sich hier merken. Ich hätte mir etwas mehr Plot über die Influencer-Szene gewünscht, das wird aber nur anhand einer Person etwas näher beleuchtet. Stattdessen geht es eben viel um Multimillionäre, Geldwäscher und Personenschützer:innen. Ein Krimi, der ganz okay ist, der sich für mich aber nur aufgrund der liebenswerten Szenerie rund um Steve (ich sage nur Parkbank) zu lesen gelohnt hat. Ich glaube eher nicht, dass ich die Reihe weiterlesen werde.

Eine neue Reihe von Richard Osman, aber der gleiche gemütliche britische Humor wie beim Thursday Murder Club
Ich war sehr gespannt auf diese neue Welt von Richard Osman. Die Kombination aus Schwiegertochter Amy und Schwiegervater Steve ist einfach herrlich. Er ein pensionierter Polizist und Witwer, sie Bodyguard für reiche Persönlichkeiten. Steve genießt seinen Ruhestand in Axley, wo er mit seiner Frau nach der Karriere bei der Metropolitan Police sich zur Ruhe gesetzt hatte. Pubquiz, Kleinere Unternehmungen. Doch die Ruhe ist bald vorbei, da sich seine Schwiegertochter meldet und seine Hilfe braucht. Vom New Forest (eine Gegend die ich sehr gut kenne) über South Carolina nach Dubai beginnt eine wilde und unerwartete Reise. Werden Steve und Amy Erfolg haben? Große Leseempfehlung.
Richard Osmans Nachfolger der unschlagbaren Donnerstagsmordclub-Reihe hat, naja, für mich die ermittelnden Omis und Opis definitiv nicht geschlagen. Es gibt ne Menge Sachen, die wir vom Autor schon kennen: liebe Charaktere, die auch mal ihre deepen Momente haben und das recht unkonventionell zusammengewürfelte Team aus Ermittler*innen oder auch die witzigen Unterhaltungen. Im Großen und Ganzen ist mir die Geschichte aber nicht so ans Herz gewachsen wie das, was ich schon von Osman kenne. Es war trotzdem eine nette Überbrückung, wenn man mal wieder Cosy Crime lesen möchte, aber eigentlich wünschen wir uns doch alle nur einen weiteren Teil aus Coopers Chase mit Joyce, Elizabeth, Ron und Ibrahim. Der Fall war recht komplex und zumindest in der Hörversion konnte ich nicht so ganz folgen. Also die Auflösung war für mich eine Überraschung, aber ich bin auch immer am Häkeln, Spazieren, whatever, wenn ich höre. Gesprochen war es hingegen super und Richard Barenberg und Wolfgang Wagner haben sehr sympathische Stimmen, die wie A* auf Eimer zu der Story gepasst haben.
»Auftragsmörder sind in der Regel keine Intelligenzbestien.« Mit Richard Osmans neuem Roman "Wir finden Mörder" beende ich meine Challenge dieses Jahr 100 Bücher zu lesen/hören. Und was für ein gut gelaunter Abschluss das war! Schon in seinen Büchern um den Donnerstagsmordclub konnte Osman mich mit seinem lockeren Schreibstil und dem herrlich britischen Humor überzeugen. Wie in seiner Reihe um den Donnerstagsmordclub erschafft Osman auch hier Figuren, die im Gedächtnis bleiben. Es macht einfach Spaß, ihnen durch die Handlung zu folgen und ihren Gesprächen zu lauschen. Eine irrwitzige Situation jagt die nächste, ohne jedoch ins Lächerliche abzudriften. Mehrmals habe ich beim Lesen laut gelacht und mich des Öfteren bei dem Gedanken "Was für ein herrlicher Schwachsinn!" ertappt. Durch die kurzen Kapitel ist das Tempo konstant hoch, man hastet mit den Figuren um die halbe Welt und fliegt quasi nur so durch die Seiten. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es gerade auf Seiten der Gangster hatte das Gefühl, dass es zu viele Figuren gibt, die alle die gleiche Funktion in der Story erfüllen. A beauftragt B, woraufhin der C losschickt usw. Da fiel es manchmal schwer, die einzelnen Figuren auseinanderzuhalten (Rob und Max z. B. habe ich am Anfang dauernd verwechselt). Loben muss ich allerdings noch die Qualität gebundenen Ausgabe: der elegante Buchsatz, das samtweiche Papier, der Schutzumschlag, hier passt einfach alles! Ich liebe auch das Cover in seiner Schlichtheit – auch wenn ich den Pistolenlauf, auf dem die Katze sitzt, für einen zusammengerollten Teppich hielt (worin entsorgt man als Auftragsmörder schließlich sonst seine Leichen?!). Zum Glück habe ich die Danksagung gelesen, sonst würde ich mich wahrscheinlich immer noch darüber wundern, dass im gesamten Roman niemand in einen Flokati gewickelt wird 🫠 Wer Lust auf Cosy Crime mit allerhand skurrilen Figuren, einer Prise Action und einer ordentlichen Portion trockenem Humor hat, dem sei "Wir finden Mörder" wärmstens empfohlen.
Krimi mit skurillen Figuren und britischem Humor, leider zu verwirrend und zu viele glückliche Fügungen
Nachdem ich vom Donnerstagsmordclub nur so mässig begeistert war, wollte ich dem Autor noch eine Chance geben... aber deine Geschichten sind wohl nichts für mich 🙈 der Humor gefällt mir und auch die liebenswerten, skurille Protagonisten, aber diese glücklichen Zufälle dauernd und die vielen Personen, Namen und dubiose Beschäftigungen sowie die allgegenwärtige Blauäugigkeit waren nichts für mich. Ich werde wohl kein weiteres Buch mehr von ihm lesen, wer aber skurille Personnen, britischen Humor und Blauäugigkeit mag, der sollte sich dieses Buch wohl mal ansehen...
Nett für Zwischendurch
In „Wir finden Mörder“ folgen wir Amy Wheeler, ihrem Stiefvater Steve und der Schriftstellerin Rosie D‘Antonio dabei eine Mordserie um Influencer aufzudecken. Die Geschichte und der Humor stimmen für mich, allerdings fand ich die vielen Charaktere von Zeit zu Zeit doch etwas verwirrend. Dies wird noch dadurch verstärkt, dass die Kapitel immer wieder von Person zu Person springen und die Geschichte so aus mehreren Blickwinkeln erzählt wird. Dadurch bleibt es zwar sehr kurzweilig, aber ich habe mir manchmal doch gewünscht, dass die Erzählung etwas länger an einer Gruppe festhält und nicht direkt gewechselt wird. Die Auflösung war für mich dann doch etwas überraschend, aber das ist ja auch gut so bei einem Krimi. Ansonsten ist „Wir finden Mörder“ aber definitiv eine kurzweilige Krimigeschichte mit vielen lustigen, britischen Charakteren. Ob ich auch die zukünftigen Teile lese, wird sich zeigen.
Wieder ein Krimi mit vielen skurrilen Charakteren und Humor!
Ich habe mich auf die neue Reihe und somit auch auf neue Charaktere von diesem Autor gefreut und wurde wirklich nicht enttäuscht. Im Vordergrund standen hier diesmal Amy, Steve und Rosie. Schwiegertochter, Schwiegervater und eine skurrile alte Krimi-Autorin. Es waren wieder Charaktere, die ermittelten, ohne Angst vor den Gangstern zu haben und sogar wieder so einige Gangstee um ihre Finger wickelten durch deren angebrühten Art. Ich habe am Anfang etwas gebraucht um in das Buch reinzukommen, da wieder einige Charaktere eingeführt wurden, egal ob gut oder böse. Aber sobald ich alle irgendwie zuordnen konnte, war ich wieder drin und habe mich auf Konfrontationen mit den Gangstern, aber auch untereinander einfach nur gefreut. Es ist für mich einfach wieder ein tolles cozy Fantasybuch mit viel Charme und Humor.
Britischer Krimi mit viel Witz und Charme 🇬🇧
Dieses Buch habe ich im Buddy Read gelesen und bin durch Josi Wismar darauf aufmerksam geworden. Ich habe mich bereits bei dem Namen des Autors auf einen klassischen britischen Krimi gefreut und wurde nicht enttäuscht. Bisher habe ich schon den ersten Teil des Donnerstagsmordclub von ihm gelesen und geliebt. Amy Wheeler ist Personenschützerin und liebt die Gefahr. Als sie allerdings selbst Ziel eines Anschlags wird, ist das auch für Amy eine neue Erfahrung. Natürlich fragt sie sich, wer dahinter steckt während sie auf eine berühmte Thrillerautorin aufpasst. Als sie sich an ihren Schwiegervater Steve wendet, hofft sie, dass er ihr helfen kann. Denn Steve ist ein Kriminalkommissar im Ruhestand. Allerdings hat sie dabei nicht bedacht, dass Steve sein Rentnerleben in vollen Zügen genießt. Doch Amy kann sehr überzeugend sein… Wer britische Krimis oder Richard Osman mag, wird den typischen Schreibstil sowie die speziellen und etwas schrulligen Charaktere lieben. Es gibt schlagfertige und chaotische Dialoge, genauso wie knackige Kapitel, die dazu einladen immer weiter zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, aber trotzdem darauf bedacht keinen wichtigen Hinweis zu verpassen. Natürlich bin ich nicht auf die Lösung gekommen und hatte jemand anders in Verdacht. Vor allem Steve und seinen Kater Trouble habe ich sehr ins Herz geschlossen, aber auch die anderen Charaktere wurden toll aufgebaut und haben mich prächtig amüsiert. Insgesamt also wieder ein sehr gelungener britischer Krimi mit viel Witz und Charme.

Wer Richard Osman kennt, weiß, was einen erwartet: ein Cozy Krimi mit Charme, Witz und dieser ganz besonderen Portion britischem Humor. Auch in „We Solve Murders“ liefert er wieder schrullige, liebenswerte Charaktere, die man sofort ins Herz schließt – diesmal in einem neuen Setting und mit einer Dreier-Kombo, die wunderbar funktioniert. Die Dialoge sind pointiert, die Situationen oft herrlich absurd, aber immer mit einem menschlichen Kern. Der Kriminalfall ist clever konstruiert, mit vielen kleinen Hinweisen, die Osman wie Brotkrumen verteilt. Man kann wunderbar miträtseln, ohne dass es zu offensichtlich wird. Die Perspektiven wechseln häufig, was dem Tempo guttut, aber trotzdem nie verwirrend ist. Und obwohl es um Mord geht, bleibt der Ton durchgehend leichtfüßig – Osman versteht es einfach, ernste Themen mit Humor zu verbinden. Was das Buch neben dem Fall so besonders macht, sind die zwischenmenschlichen Momente: Freundschaft, Verlust, Einsamkeit, Loyalität – das schwingt alles mit, oft ganz nebenbei, aber spürbar. Man lacht, man denkt nach, und man hat das Gefühl, echten Menschen zu begegnen, nicht bloß Figuren. Auch wenn für mich persönlich die Donnerstags-Mordclub-Reihe etwas mehr Charme hatte, war „We Solve Murders“ trotzdem ein sehr unterhaltsames Buch. Ein bisschen gestört haben mich ein paar Wiederholungen, die nicht unbedingt nötig gewesen wären – aber das schmälert das Lesevergnügen nur minimal. Ein witziger, warmherziger Krimi, der genau das hält, was man sich von Richard Osman verspricht.
Dieses Buch hat einfach Spaß gemacht. Es war so humorvoll, trotzdem spannend und die verschiedenen Charaktere sind so liebenswert. Amy, Steve und Rosie sind ein super Trio und ich kann das nächste Abenteuer der drei kaum erwarten. Ich freu mich so sehr, dass das eine neue Reihe wird! Britischer Humor vom feinsten.

Nach der Donnerstagsmordclub musste auch unbedingt dieses Buch von Richard Osman bei mir einziehen. Der Schreibstil ist flüssig und man kann sehr gut die Seiten nacheinander weg lesen so wie ich es von ihm gewohnt bin. Gedanklich habe ich das Buch irgendwie immer mit der Vorgänger Reihe verglichen weil diese mir so gut gefallen hat. Wir finden Mörder hat auch tatsächlich einen Hauch vom Donnerstagsmordclub aber wirklich nur einen Hauch. Ich fühle mich eher etwas versetzt in einen James Bond Film - Wir reisen um den Globus und jagen die Bösewichte. An manch einer Stelle hat sich das Buch für mich etwas gezogen und der Gedanke kam auf, Zettel und Stift bereit zuhalten um all die Namen und Decknamen unter einen Hut zu bekommen. Amy, die Protagonistin war für mich etwas schwach auf der Brust. Sie hatte schon ein Gesicht keine Frage aber mir hat es an Tiefe gefehlt. Ich hätte gern noch etwas mehr über sie erfahren. Steve hingegen war für mich wirklich gut ausgearbeitet und er hat der Geschichte Leben verliehen. Wir finden Mörder konnte mich soweit als Reihen Auftakt ganz gut unterhalten und erhält daher von mir solide 3 von 5 Bücher 📚 Ich bin gespannt wie es weiter geht und gebe Band 2 auf jeden Fall eine Chance.

God save the Author 🇬🇧 👑
Kann es eine Osman-Serie neben dem Donnerstagsmordclub geben? Ich war skeptisch, aber für mich hat auch diese, erneut als Serie angelegte Konstellation gut funktioniert. Cozy Crime mit einem fein charakterisierten und ausgewogen besetzten ErmittlerInnen-Team, der bewährt humoristische Ton und die hier und da als Zitat-Juwelen eingestreuten Weisheiten über das Leben, die Liebe, das Altern, das Abschiednehmen. Ich freu mich auf alles, das da noch kommt.
Für mich zu verwirrend, zu vielen Wendungen und zu viele Charaktere
Wie ich ja schon oft erwähnt habe, liebe ich englische Krimis. Es darf gerne mal blutrünstiger zur Sache gehen, aber ich liebe es auch, wenn in einem Buch Humor vorhanden ist. Richard Osman ist ja ein sehr bekannter Autor, dieses Werk von ihm ist jedoch mein erstes. Amy riskiert ihren Job, ihr Leben für andere. Doch dieses Mal ist alles anders. Sie steht auf dem Mordplan eines fremden, um diesen zu kommen, reißt Amy einmal quer durch die ganze Welt. Wer ist hier auf den Fersen? Und wer kann Amy schützen? Ich hatte dieses Mal das Vergnügen mit dem Hörbuch. Der Sprecher hat mir gut gefallen und hat gut zur Geschichte gepasst. Es hat extrem lange gebraucht, bis ich in die Geschichte gefunden habe. Ich hatte sogar schon mal begonnen und dann abgebrochen. Beim zweiten Versuch habe ich dann durchgezogen. Zu Beginn ändert sich die Geschichte rasant. Es gibt unglaublich viele Charaktere im Buch, die schnell hin und her schwanken. Oft habe ich am Anfang den Faden verloren und bin beim hören abgedriftet. Zu Ende der Geschichte habe ich die Darsteller dann aber doch irgendwie lieb gewonnen. Den Ablauf Das Inhalt kann ich aber nur mäßig wiedergeben. Generell kann ich das Buch leider nicht weiterempfehlen.
✏️ Meinung: Ich liebe ja die Reihe um den Donnerstagsmordclub und war entsprechend gespannt auf diese neue Reihe. Zu Beginn war ich skeptisch, doch es dauerte nur wenig Seiten um diesen besonderen Stil von Richard Osman zu erkennen. Der feine Humor und die Charakterisierungen machen einfach Freude. Die Kapitel sind nicht zu lang und sehr abwechslungsreich aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Die Personengalerie ist skurril und so liebevoll beschrieben. Es gibt immer wieder Sätze über die man schmunzeln muss. Hier spielt nicht Spannung die Hauptrolle, sondern das Gesamtpaket. Ich freu mich auf eine Fortsetzung.
Ein lustiger Krimi mit liebenswerten Charakteren.
Krimis sind eigentlich nicht so mein Ding, aber nachdem in meinem Buchclub dieses „Cozy Crime“ Buch ausgewählt wurde, wollte ich dem eine Chance geben. Die ersten 100 Seiten waren für mich eher etwas chaotisch, da viele verschiedene Personen vorkommen aus deren POV man dann das betreffende Kapitel erlebt. Aber durch die kurzen Kapitel und die wirklich sympathischen und witzigen Hauptcharaktere, habe ich dann doch sehr gut in das Buch hinein gefunden. Fazit: Krimis werden wohl nicht mein liebsten Genre werden, aber Cozy Crimes sind ab und zu eine nette Abwechslung, vor allem dieser 😊

Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Primetime-Crime aus dem Mutterland des Kriminalromans.
Father-in-law, daughter-in-crime: Die Wheelers mischen das internationale Verbrechen auf und gehen auf die abenteuerlichste Verbrecherjagd seit James Bond. Very british, very funny, very good, indeed.
Wer anderer Leute Leben schützt, ist selbst schnell tot.
Amy Wheeler ist es als Bodyguard gewohnt, ihr Leben zu riskieren. Aber dass sie selbst ins Visier gerät, ist auch für Amy neu. Zumal sie nicht weiß, warum da plötzlich jemand wie verrückt auf sie schießt, während sie in South Carolina auf eine unfassbar reiche und erfolgreiche Thrillerautorin aufpasst. Ob es mit den Morden an Influencern zusammenhängt, die allesamt von ihrer Agentur betreut wurden?
Schwiegertochter und Schwiegervater ermitteln gemeinsam. Ob das gutgeht?
Zu Hause in England genießt ihr Schwiegervater, der Ex-Kriminalkommissar Steve Wheeler, derweil die Freuden der Pensionierung: ein Pub, ein Pint, ein Quiz – und die Ruhe des Waldes.
Mit der jedoch ist’s vorbei, als seine Schwiegertochter anruft und ihn zu sich zitiert. Um mit ihm die Morde aufzuklären. Und so die Hintermänner zu finden, die ihr nach dem Leben trachten.
Für alle, die cosy im Sessel sitzen und trotzdem um die halbe Welt jetten wollen. Richard Osman, Autor der Erfolgsserie rund um den Donnerstagsmordclub , ist zurück mit einer neuen Serie.
Book Information
Author Description
Richard Osman ist Autor, Produzent und Fernsehmoderator. Seine Serie über die vier scharfsinnigen und liebenswerten Ermittlerinnen und Ermittler des Donnerstagsmordclubs hat ihn über Nacht zum Aushängeschild des britischen Krimis und Humors gemacht. Für sein Debüt Der Donnerstagsmordclub wurde er bei den British Book Awards 2020 zum »Autor des Jahres« gewählt. Inzwischen hat die Mordclubserie alle Rekorde gesprengt und wurde mit Starbesetzung von Netflix verfilmt. Mit Wir jagen Schatten, dem zweiten Teil der Wir finden Mörder-Serie, schreibt er weiter an seinem Cosy Crime-Königreich. Er lebt mit Frau und Katze in London.
Posts
"Wir beginnen den Landeanflug. Ab jetzt bitte nicht mehr kotzen."😂 Ein Krimi nach meinem Geschmack🤩.
"Wir finden Mörder", von Richard Osman, war ein gut gelungener Auftakt. Amy Weehler arbeitet beim Sicherheitsdienst und reist durch die Welt um Klienten zu schützen. Eine davon ist die berühmte Schriftstellerin Rosie D'Antonio. Steve Weehler ist ehemaliger Polizist im Ruhestand und Schwiegervater von Amy. Er genießt die Ruhe im Dorf, Quiz-Abende im Pub und Telefonate mit seiner Schwiegertochter. Bis auf einmal Amy ihm erzählt, dass sie des Mordes an drei Menschen verdächtigt wird und er (ohne Bitte) Mal in den Flieger steigen soll, um mit ihr die Mordfälle aufzuklären. Vorbei ist es da mit der Ruhe für Steve Weehler, aber was tut man nicht alles für die Familie. Ich kannte schon die andere Krimireihe von Richard Osman und war auch hier gespannt, was mir in diesem Buch so alles begegnen wird. Ich muss sagen bis jetzt war es echt gut gelungen. Das Buch war in drei Teile gegliedert und auch die Kapitel waren sehr kurz gehalten. Der Autor wechselte zwischen jeden Protagonisten abwechselnd (ein Kapitel ein Protagonist inklusive Ortswechsel), was ich auch sehr gut gelungen fand. Alleine der britische Humor reichte mir schon, neben dem Spannungsbogen der sich relativ schnell aufbaute, um in einen Sog reingezogen zu werden und es nicht mehr aus der Hand zu legen😂. Alle Charaktere waren nicht um Sprüche verlegen, das gefiel mir sehr. Ein "Blockbuster" im Buch ohne Kinoleinwand 😂😍 Ob ich den zweiten Band wohl lesen werde?🤔 Aufjedenfall!🤩 Dieser erste Band, der Krimireihe, ist wirklich für jede Person, die britischen Humor mit auflösen von Mordfällen mag. 📖😂🥰

unterhaltsames, humorvolles Lesevergnügen mit besonderen Charakteren Der Einstieg war nicht ganz leicht durch die vielen verschiedenen Perspektiven, aber nachdem alle (wesentlichen) Charaktere versammelt waren, habe ich ihre Interaktionen sehr genossen. Die Entwicklung der Geschichte war spannend und die Auflösung (zumindest teilweise ) unerwartet.
Amüsante Unterhaltung
Sehr amüsant und nach dem Donnerstag Mordklub eine schöne Ergänzung. Mir gefällt der Stil sehr . „Wir finden Mörder“ bietet einen gelungenen Mix aus Spannung, Witz und skurrilen Charakteren. Fans von Osmans vorherigen Werken werden sich über das neue Ermittlerteam freuen, das frischen Wind in die Krimilandschaft bringt. Ein unterhaltsamer Auftakt, der Lust auf mehr macht.
Cozy mit Tiefgang
Wie schon im Donnerstagsmordclub landen wir in einer entspannten Welt mit Menschen, die keine Helden sein wollen, und einem Fall der zum miträtseln einlädt. Ich mochte die bunte Truppe, den trockenen Humor und auch die ernsthaften Gedanken der Geschichte ( fast hätte ich den Fall vergessen;)). Ich freue mich auf mehr. Auch ganz toll gelesen von Richard Barenberg und Wolfgang Wagner.
Dieses Buch ist voller Humor und Situationskomik, vor allem Rosie mochte ich gern😃 Das Hörbuch wurde von Richard Barenberg und Wolfgang Wagner gelesen, die das ganz wunderbar gemacht und die Charaktere super getroffen haben. Die Story fand ich, als eher ungeübte Krimileserin, aber eher verwirrend und auch nicht wirklich fesselnd. Es gab viele Personen und Namen, daher fiel es mir zwischenzeitlich schwer, alles richtig zu verfolgen und zu begreifen, wie diese Figuren alle zusammenhängen. Die Auflösung am Ende hat mich nicht so ganz umgehauen, weil ich gar nicht mehr wusste, wer die Person war bzw. woher ich sie kennen sollte. Alles in allem war es mal ganz nett für zwischendurch, ich werde die Reihe allerdings nicht weiter verfolgen.
3..2..1..Mord !
Richard Osman hat es mal wieder geschafft, ein Krimi zu schreiben, der einen Verwirrt aber Zufrieden zurücklässt. Ähnlich wie beim Donnerstags Mordclub, gibt es hier viele Protagonisten und ein Haufen Namen die man sich merken muss, was mir nicht immer leicht viel. Aber der lustige und entspannte, lockere Schreibstil, macht das wieder weg. Dazu gefielen mir die relativ kurzen Kapitel, die einem das Gefühl geben, grade so durch das Buch zu fliegen. Die Figuren haben alle tiefe und man freundet sich schnell mit ihnen an, manchmal wäre ich gern Teil der Truppe gewesen, weil es so unterhaltsam mit ihnen war. Aber auch Ernste Themen, werden leicht nebenbei behandelt und bringen einen schon zum Nachdenken. Das ganze Buch, war steht‘s packend aber gegen Ende war es doch etwas schneller vorangeschritten. Eins zwei Sachen waren doch vorhersehbar, aber das störte mich persönlich nicht. Alles in allem finde ich es ein gelungener Auftakt für eine spannende Krimi Reihe, für zwischendurch. Allerdings sollte man den typischen Schreibstil von Richard Osman schon mögen. Ich freu mich auf weitere Bände von Ihm !

Ich war selten beim Lesen eines Buches so verwirrt und hatte gleichzeitig aber einen Riesenspaß! Osman verlangt dem Leser hier eindeutig mehr ab als beim Donnerstagsmordclub, aber er kreiert dafür auch wieder herrliche Figuren, die einfach toll unterhalten und zum Lachen bringen. Durchhalten lohnt sich. Am Ende hat man fast das Gefühl, drei neue Freunde zu haben. 😊
Urkomisch und leicht verwirrend!
Richard Osman hat es mal wieder geschafft und dabei auch noch bewiesen, dass er mehr als nur den Donnerstagsmordclub kann! Wir finden Mörder ist so komisch, lustig und bringt so gute Unterhaltung! Eine absolute Freude dieses Buch zu lesen. Klar, durch die vielen Charaktere ist stellenweise verwirrend und man muss schon gut aufpassen, dass einem nichts entgeht, aber das macht auf jeden Fall den Reiz des Buches aus! Die drei Hauptcharaktere sind absolut liebenswert und unterhaltsam! Absolute Leseempfehlung für alle die auf britischen Krimi-Humor stehen!

Ein weiteres tolles Buch eines begabten Autors
Ich hatte schon befürchtet, dass die zweite Serie von Osman nicht mit dem Thursday Murder Club mithalten könnte. Aber da lag ich zum Glück mit falsch. Die zweite Serie ist ähnlich spannend und durchgehend voller Aktion und bringt den gewohnten Humor mit sich. Hat sehr viel Spaß gemacht zu lesen!
Ich habe mich am Anfang noch schwer getan, die ganzen Personen zuzuordnen. Aber wenn man dann erstmal drin ist, macht es wirklich Spaß. Nach dem Donnerstags-Mordclub hoffentlich der Auftakt einer neuen Reihe, die viel Spaß verspricht. Ich habe teilweise wirklich laut gelacht und die Charaktere sind absolut liebenswert. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung
Very british 😉👍
Die Kurzzusammenfassung: eine bunt zusammengewürfelte Gruppe aus einer Personenschützerin, einem pensionierten Polizisten und einer Bestsellerautorin, versuchen einem weltweit agierenden Geldschmuggler das Handwerk zu legen. Sehr kurzweilig, spannend, stellenweise etwas skurril, aber immer symphatisch, ermittelt diese schräge Gruppe auf ihre ganz eigene Art und Weise. Der Anfang ist mir etwas schwer gefallen, da ich die vielen Namen nicht so recht auseinander halten konnte. Das legt sich im Laufe des Buches aber nach und nach.
Herrlicher Mix aus Krimi und Abenteuer
Eine taffe Personenschützerin, eine Autorin, die das Leben als Mischung aus Luxus und Abenteuer sieht und ein Cop im Ruhestand. Gemeinsam geht es gegen eine Reihe von Mördern und um die Aufklärung von Verbrechen. Der Hintermann verschleiert seine Identität via ChatGPT. Star-Autorin Rosie isst das absolute Highlight des Buches. Ich weiß nicht, wie oft ich laut los gelacht habe. Generell habe ich das skurrile Gespann schnell ins Herz geschlossen. Das ganze Szenario erinnert an TV Serien der 80er Jahre, wenn auch nicht so sexistisch. Deren Reise um die Welt war sehr spannend. Die Geschichte ist mir viel Humor und Seitenhieben auf die Gegenwart geschrieben. Film-Stars und Influencer werden gleichermaßen durch den Kakao gezogen, aber nie ihrer würde beraubt. Manchmal war es mir doch etwas zu simpel, die Figuren zu naiv, die ein oder andere Lösung etwas zu platt. Aber in Summe bin ich köstlich unterhalten worden. Bin mal auf den Donnerstagsmord Club gespannt, der soll noch besser sein.
Ich habe einen Soft Spot für die Bücher von Richard Osman, das hat sich auch mit dem neuesten Buch „Wir finden Mörder“ wieder bestätigt. Die Charaktere sind toll, vor allem Rosie und Steve mochte ich so gerne. Die Auflösung kam nicht ganz unerwartet, hat das Buch aber dadurch nicht schlechter gemacht.
Ein gutes Buch mit sympathischen Charakteren, das mich gut unterhalten hat. Auch wenn mir wiedereinmal aufgefallen ist, dass Cozy Crime nicht ganz mein Fall ist...ich fand es zwischendurch ein wenig schleppend Das Buch wird aus vielen verschiedene Perspektiven erzählt, seien es Ermittler, potenzielle Opfer, Täter oder Leute die einfach nur in die ganze Sache mit reingerutscht sind. Trotz der vielen verschiedenen Einsichten in das Geschehen konnte ich die Strippenzieher nicht rechtzeitig enttarnen. Häufig wurde ich auf eine falsche Fährte gelockt. Ein guter Reihenauftakt mit vielversprechendem Ende. Ob ich den zweiten Band lesen werde weiß ich allerdings noch nicht.
Typischer Osman-Humor!
Es hat ein wenig gedauert, bis ich drin war und selbst für mich war der ständige Perspektiv-Wechsel nach 3 Seiten anfangs ganz schön viel ... aber dann! Dann hab ich sie alle lieben gelernt, vor allem Steve, der alte Fuchs! Und Rosie, Rosie ist absolut herrlich. Das Buch ist bestückt mit dem typischen Witz und Charme von Richard Osman, wie man es vom Donnerstagsmordclub kennt, und einigen kleineren Twists, die einem am Ende des Kapitels immer mit einem "Ach!" zurückgelassen hat. Insgesamt konnte es für mich nicht mithalten, meine Erwartungen waren aber auch einigermaßen hoch 😂 die Story blieb ein bisschen flach und es waren doch irgendwie zu viele Leute beteiligt, sodass es für mich persönlich immer irrelevanter wurde, wer der Mörder ist. Werde aber die Folgebände definitiv lesen! 😌
Spannender cosy crime - Reihenauftakt
Amy Wheeler ist Personenschützerin, zur Zeit engagiert, um die weltbekannte und reiche Thrillerautorin Rosie vor einem russischen Auftragsmörder zu beschützen. Doch plötzlich wendet sich das Blatt und sie gerät selbst ins Visier eines Auftragmörders, scheinbar hängt das mit den Morden an mehreren Influencern zusammen? Amy braucht Unterstützung u⁸nd bittet ihren Schwiegervater Steve um Hilfe, einen pensionierten Kriminalkommissar, der eigentlich nur noch harmlose Nachbarschaftsdelikte im beschaulichen englischen Hinterland bearbeitet, seine Katze Trouble streichelt und keinen Quizabend im Pub verpasst. Steve ist ein bisschen der Crocodile Dundee des englischen Landlebens - cool, pfiffig, altmodisch, aber professionell und effizient und arbeitet wunderbar mit seiner Schwiegertochter und der exzentrischen Rosie im Team. Flüssige Unterhaltung, trotzdem gute Spannung, gut ausgearbeitete, sympathische Protagonisten und Osmans typischer launiger britischer Humor - das war angenehmes Lesevergnügen.
Ein gelungener Cosy Crime Reihenauftakt
Für mich war es das 2. Buch von Richard Osman und ich muss ehrlicherweise zugeben mir hat „Wir finden Mörder“ viel besser gefallen als „Der Donnerstags Mordclub“. Ich musste doch schon einige Male ab Rosie lachen als ich sie mir bildlich vorgestellt hatte. Der Schreibstiel ist leicht und sehr angenehm. Das ungleiche Trio hat man doch schon recht schnell ins Herz geschlossen. Ich freue mich bereits jetzt auf ein Wiedersehen mit Amy, Steven und Rosie und bin gespannt welche Abenteuer sie als Nächstes erwarten. Nun zum Buch; Die Personenschützerin Amy erhält den Auftrag die Beststeller Autorin Rosie d‘Antonia zu beschützen, die es sich mit einem sehr reichen und einflussreichen Russischen Oligarchen angelegt hat. Nicht ungewöhnlich für Amy berühmte Personen zu schützen. Was jedoch neu für Amy ist das auf sie geschossen wird. Kurzerhand bittet sie ihren Schwiegervater ein ehemaliger Polizist der mittlerweile eine kleine Detektei hat Steven um Hilfe. Steven liebt es eigentlich lieber gemütlich zuhause bei seinem Kater Trouble und den Quizabend einmal die Woche, und nicht konstant in der halben Welt herumzuhetzen. Wird es Amy mit der Hilfe von Steven gelingen Rosie und sich selbst zu schützen? Lest selbst….
Ich habe einen englischen Cozy-Roman erwartet und genau das bekommen. Da ich den "Donnerstagsmordclub" nicht kannte, war dies mein erstes Buch von Richard Osman. Es hat mir aber super gefallen. Mein größtes Problem war jedoch, dass ich Schwierigkeiten hatte, mir so viele Namen zu merken, und daher oft ein wenig verwirrt war. Eine Übersicht am Ende des Buchs, in der man die Namen und ihre Zugehörigkeit schnell nachschlagen kann, wäre aus meiner Sicht mega hilfreich. Der Schreibstil, die Geschichte und die Protagonisten (von denen es wirklich viele gibt) haben mir sehr gut gefallen. Es gibt viele Reisen und jede Menge britischen Humor, was den Krimi für mich unterhaltsam gemacht hat. Ich freue mich schon auf weitere Bänder mit dieser Truppe. Auch die Danksagung fand ich wirklich super und sehr witzig.

Die Geburtsstunde von Wir finden Mörder
Worum geht’s? Amy ist als Bodyguard für die weltberühmte Schriftstellerin Rosie abgestellt. Doch plötzlich gerät sie selbst ins Visier und Leichen pflastern ihren Weg. Wer steckt hinter den Morden und warum? Meine Meinung: Mit „Wir finden Mörder – Sie haben den Fall. Wir haben die Lösung“ startet Richard Osman spannend-amüsant in seine Wir-finden-Mörder-Serie. Dabei lebt das Buch von seinen kuriosen Charakteren genauso, wie von den amüsanten Szenen und dem lockeren Schreibstil. Ich könnte gar nicht sagen, wen von allen ich am meisten mochte. Rosie, die Schriftstellerin, die nichts so leicht umhaut und die beim Sprechen das Herz auf der Zunge trägt? Sie ist auf jeden Fall ganz vorne mit dabei. Oder Amy, die toughe Personenschützerin, die selbst ins Visier der Mörder gerät? Wer möchte nicht sein, wie sie? Vielleicht aber auch Steve, der um seine verstorbene Frau trauert und endlich aus seiner kleinen Welt herauskommt? Ein Mann mit Herz, Humor und Hirn. Amys Mann hätte ich gerne noch näher kennengelernt, als Mann von Amy und Sohn von Steve kann er nur der Hammer sein! Auch die Ehe der beiden ist ein spannendes Modell. Aber kommen wir zum Fall selbst: Hier geht es wirklich drunter und drüber. Ein Mord folgt auf den nächsten, die Auftragskiller geben sich die Klinke in die Hand. Man hat das Gefühl, auf der Welt wimmelt es nur so von dunklen Gestalten. Wobei hier jeder einzelne für sich super interessant ist und manche – wie wir im Laufe des Buches sehen – nicht ganz so dunkel sind, wie andere. Freundschaften finden sich wieder. Liebe findet sich. Ja, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Das Buch hat sich so herrlich kurzweilig gelesen. Hatte so viele amüsante Szenen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Aber es gab auch Spannung. Ein bisschen Emotionen. Es war rasant, es war fesselnd. Und es ist unheimlich viel passiert. Ich bin noch ganz außer Atem von den Verfolgungsjagden quer über den Globus. Hier haben wir wirklich amüsanten Cozy Crime der anderen Art. So ein Buch habe ich noch nie gelesen und ich möchte unbedingt mehr davon! Ich bin total gespannt auf den nächsten Fall, wen wir da kennenlernen, wen wir dort wiedersehen. Wer was anstellt und mit welchen unberechenbaren Situationen wir dann rechnen dürfen. Von mir auf jeden Fall eine ganz klare Leseempfehlung! Fazit: „Wir finden Mörder – Sie haben den Fall. Wir haben die Lösung“ ist ein perfekt genialer, skurriler und amüsanter Start in die neue Serie von Richard Osman. Wir haben absolut einzigartige Charaktere, amüsante Szenen, spannende Szenen. Ich konnte nicht aufhören, zu lesen. Es ist einfach die ganze Zeit über so viel passiert. Es war ein richtiges Gewimmel an Mördern und Morden und Mordversuchen und ich wusste beim Lesen quasi gar nicht, wo ich hinsehen soll. Das Buch ist unfassbar kurzweilig und einfach nur genial. 5 Sterne von mir und ich bin gespannt, was uns der zweite Teil bringt!
"Wir finden Mörder” könnte man wohl am besten mit Begriffen aus der Filmwelt beschreiben. Der Roman ist ein Crossover aus Krimikomödie und Actionthriller, gewürzt mit ein bisschen Spionage-Vibes, wobei ein ultratrockener englischer Humor tatsächlich der rote Faden ist, der das Konglomerat zusammenhält. Wer also keine witzigen Krimis mag, der ist bei Osman definitiv fehl am Platz. Ich persönlich kenne seine “Donnerstagmordclub”-Cosy Crime-Romane nicht, dies war meine erste Begegnung mit dem Autor. Wir begeben uns mit diesem Buch auf eine mörderische Schnitzeljagd rund um den Erdball. Es gab einige Morde an Influencer:innen auf der ganzen Welt, die bei einer mysteriösen britischen Agentur unter Vertrag waren - und auf Protagonistin Amy, ihres Zeichens Bodyguard, hat es ein Auftragskiller abgesehen. Die Figurenkonstellation fand ich mit das Beste an dem Buch - also der ehemalige britische Cop Steve Wheeler, der seiner Schwiegertochter Amy bei der Mörderjagd hilft. Im Schlepptau noch eine Ex-Britin und weltberühmte Schriftstellerin namens Rosie d'Antonio, die für den Glamourfaktor zuständig ist. Während Amy als die toughe “Hau-druff-Frau” mit der schrecklichen Kindheit als Protagonistin wenig greifbar bleibt, ist das mit Steve eine andere Geschichte. Er ist mit Abstand der Sympathieträger in “Wir finden Mörder”. Steve hat dem Londoner Trubel seiner Berufszeiten Adieu gesagt und lebt ein beschauliches Leben im idyllischen Dörfchen Astley in Hampshire. Leider ist seine Frau Debbie vor kurzem verstorben, weswegen ihn eine gewisse Melancholie umgibt. Zum Glück gibt es seinen Kater Trouble, das Pubquiz, seine Freunde, kleinere Detetektivjobs - z.B. das Wiederauffinden verlorener Tiere - sowie die täglichen Telefonate mit Amy, die wie sein Sohn Adam in der Welt herumjettet. Was den Humor betrifft: Ja, typisch britisch und trocken, wie gesagt, teilweise Richtung Slapstick gehend. Die oft absurden Dialoge haben mich manchmal an Agentenfilm-Parodien wie “Pink Panther” erinnert. Ein Beispiel: “‘Du bist nicht zufällig ein Auftragskiller?’ ‘Mit meiner Arthritis?’” (S. 314) Obwohl der Roman in der Jetztzeit spielt (ca. 2023), haben viele Settings einen 60er-oder 80erJahre-Flair, vor allem dank der exzentrischen Schriftstellerin und Grande Dame Rosie di Antonio. Auch kommt man sich aufgrund der schwerreichen und skrupellosen Geldwäscher (ein astreiner Bösewicht) und Multimillionäre sowie der Jagd um den Erdball mit elitären Privatjets, mit einer Prise “Good Old England” als Kontrastprogramm, vor, wie in einem “James Bond”-Film. Ein großes Problem des Buches ist mal wieder die Länge. Mit 420 Seiten zwar noch gerade so im Rahmen für einen Krimi, wäre nicht die Spannung mit zunehmender Länge auf der Strecke geblieben. Die Anzahl der Kapitel ist mit 101 auch überdurchschnittlich hoch - die Szenerien, Perspektiven und das Personal wechseln rasend schnell. Viele Namen und Decknamen muss man sich hier merken. Ich hätte mir etwas mehr Plot über die Influencer-Szene gewünscht, das wird aber nur anhand einer Person etwas näher beleuchtet. Stattdessen geht es eben viel um Multimillionäre, Geldwäscher und Personenschützer:innen. Ein Krimi, der ganz okay ist, der sich für mich aber nur aufgrund der liebenswerten Szenerie rund um Steve (ich sage nur Parkbank) zu lesen gelohnt hat. Ich glaube eher nicht, dass ich die Reihe weiterlesen werde.

Eine neue Reihe von Richard Osman, aber der gleiche gemütliche britische Humor wie beim Thursday Murder Club
Ich war sehr gespannt auf diese neue Welt von Richard Osman. Die Kombination aus Schwiegertochter Amy und Schwiegervater Steve ist einfach herrlich. Er ein pensionierter Polizist und Witwer, sie Bodyguard für reiche Persönlichkeiten. Steve genießt seinen Ruhestand in Axley, wo er mit seiner Frau nach der Karriere bei der Metropolitan Police sich zur Ruhe gesetzt hatte. Pubquiz, Kleinere Unternehmungen. Doch die Ruhe ist bald vorbei, da sich seine Schwiegertochter meldet und seine Hilfe braucht. Vom New Forest (eine Gegend die ich sehr gut kenne) über South Carolina nach Dubai beginnt eine wilde und unerwartete Reise. Werden Steve und Amy Erfolg haben? Große Leseempfehlung.
Richard Osmans Nachfolger der unschlagbaren Donnerstagsmordclub-Reihe hat, naja, für mich die ermittelnden Omis und Opis definitiv nicht geschlagen. Es gibt ne Menge Sachen, die wir vom Autor schon kennen: liebe Charaktere, die auch mal ihre deepen Momente haben und das recht unkonventionell zusammengewürfelte Team aus Ermittler*innen oder auch die witzigen Unterhaltungen. Im Großen und Ganzen ist mir die Geschichte aber nicht so ans Herz gewachsen wie das, was ich schon von Osman kenne. Es war trotzdem eine nette Überbrückung, wenn man mal wieder Cosy Crime lesen möchte, aber eigentlich wünschen wir uns doch alle nur einen weiteren Teil aus Coopers Chase mit Joyce, Elizabeth, Ron und Ibrahim. Der Fall war recht komplex und zumindest in der Hörversion konnte ich nicht so ganz folgen. Also die Auflösung war für mich eine Überraschung, aber ich bin auch immer am Häkeln, Spazieren, whatever, wenn ich höre. Gesprochen war es hingegen super und Richard Barenberg und Wolfgang Wagner haben sehr sympathische Stimmen, die wie A* auf Eimer zu der Story gepasst haben.
»Auftragsmörder sind in der Regel keine Intelligenzbestien.« Mit Richard Osmans neuem Roman "Wir finden Mörder" beende ich meine Challenge dieses Jahr 100 Bücher zu lesen/hören. Und was für ein gut gelaunter Abschluss das war! Schon in seinen Büchern um den Donnerstagsmordclub konnte Osman mich mit seinem lockeren Schreibstil und dem herrlich britischen Humor überzeugen. Wie in seiner Reihe um den Donnerstagsmordclub erschafft Osman auch hier Figuren, die im Gedächtnis bleiben. Es macht einfach Spaß, ihnen durch die Handlung zu folgen und ihren Gesprächen zu lauschen. Eine irrwitzige Situation jagt die nächste, ohne jedoch ins Lächerliche abzudriften. Mehrmals habe ich beim Lesen laut gelacht und mich des Öfteren bei dem Gedanken "Was für ein herrlicher Schwachsinn!" ertappt. Durch die kurzen Kapitel ist das Tempo konstant hoch, man hastet mit den Figuren um die halbe Welt und fliegt quasi nur so durch die Seiten. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es gerade auf Seiten der Gangster hatte das Gefühl, dass es zu viele Figuren gibt, die alle die gleiche Funktion in der Story erfüllen. A beauftragt B, woraufhin der C losschickt usw. Da fiel es manchmal schwer, die einzelnen Figuren auseinanderzuhalten (Rob und Max z. B. habe ich am Anfang dauernd verwechselt). Loben muss ich allerdings noch die Qualität gebundenen Ausgabe: der elegante Buchsatz, das samtweiche Papier, der Schutzumschlag, hier passt einfach alles! Ich liebe auch das Cover in seiner Schlichtheit – auch wenn ich den Pistolenlauf, auf dem die Katze sitzt, für einen zusammengerollten Teppich hielt (worin entsorgt man als Auftragsmörder schließlich sonst seine Leichen?!). Zum Glück habe ich die Danksagung gelesen, sonst würde ich mich wahrscheinlich immer noch darüber wundern, dass im gesamten Roman niemand in einen Flokati gewickelt wird 🫠 Wer Lust auf Cosy Crime mit allerhand skurrilen Figuren, einer Prise Action und einer ordentlichen Portion trockenem Humor hat, dem sei "Wir finden Mörder" wärmstens empfohlen.
Krimi mit skurillen Figuren und britischem Humor, leider zu verwirrend und zu viele glückliche Fügungen
Nachdem ich vom Donnerstagsmordclub nur so mässig begeistert war, wollte ich dem Autor noch eine Chance geben... aber deine Geschichten sind wohl nichts für mich 🙈 der Humor gefällt mir und auch die liebenswerten, skurille Protagonisten, aber diese glücklichen Zufälle dauernd und die vielen Personen, Namen und dubiose Beschäftigungen sowie die allgegenwärtige Blauäugigkeit waren nichts für mich. Ich werde wohl kein weiteres Buch mehr von ihm lesen, wer aber skurille Personnen, britischen Humor und Blauäugigkeit mag, der sollte sich dieses Buch wohl mal ansehen...
Nett für Zwischendurch
In „Wir finden Mörder“ folgen wir Amy Wheeler, ihrem Stiefvater Steve und der Schriftstellerin Rosie D‘Antonio dabei eine Mordserie um Influencer aufzudecken. Die Geschichte und der Humor stimmen für mich, allerdings fand ich die vielen Charaktere von Zeit zu Zeit doch etwas verwirrend. Dies wird noch dadurch verstärkt, dass die Kapitel immer wieder von Person zu Person springen und die Geschichte so aus mehreren Blickwinkeln erzählt wird. Dadurch bleibt es zwar sehr kurzweilig, aber ich habe mir manchmal doch gewünscht, dass die Erzählung etwas länger an einer Gruppe festhält und nicht direkt gewechselt wird. Die Auflösung war für mich dann doch etwas überraschend, aber das ist ja auch gut so bei einem Krimi. Ansonsten ist „Wir finden Mörder“ aber definitiv eine kurzweilige Krimigeschichte mit vielen lustigen, britischen Charakteren. Ob ich auch die zukünftigen Teile lese, wird sich zeigen.
Wieder ein Krimi mit vielen skurrilen Charakteren und Humor!
Ich habe mich auf die neue Reihe und somit auch auf neue Charaktere von diesem Autor gefreut und wurde wirklich nicht enttäuscht. Im Vordergrund standen hier diesmal Amy, Steve und Rosie. Schwiegertochter, Schwiegervater und eine skurrile alte Krimi-Autorin. Es waren wieder Charaktere, die ermittelten, ohne Angst vor den Gangstern zu haben und sogar wieder so einige Gangstee um ihre Finger wickelten durch deren angebrühten Art. Ich habe am Anfang etwas gebraucht um in das Buch reinzukommen, da wieder einige Charaktere eingeführt wurden, egal ob gut oder böse. Aber sobald ich alle irgendwie zuordnen konnte, war ich wieder drin und habe mich auf Konfrontationen mit den Gangstern, aber auch untereinander einfach nur gefreut. Es ist für mich einfach wieder ein tolles cozy Fantasybuch mit viel Charme und Humor.
Britischer Krimi mit viel Witz und Charme 🇬🇧
Dieses Buch habe ich im Buddy Read gelesen und bin durch Josi Wismar darauf aufmerksam geworden. Ich habe mich bereits bei dem Namen des Autors auf einen klassischen britischen Krimi gefreut und wurde nicht enttäuscht. Bisher habe ich schon den ersten Teil des Donnerstagsmordclub von ihm gelesen und geliebt. Amy Wheeler ist Personenschützerin und liebt die Gefahr. Als sie allerdings selbst Ziel eines Anschlags wird, ist das auch für Amy eine neue Erfahrung. Natürlich fragt sie sich, wer dahinter steckt während sie auf eine berühmte Thrillerautorin aufpasst. Als sie sich an ihren Schwiegervater Steve wendet, hofft sie, dass er ihr helfen kann. Denn Steve ist ein Kriminalkommissar im Ruhestand. Allerdings hat sie dabei nicht bedacht, dass Steve sein Rentnerleben in vollen Zügen genießt. Doch Amy kann sehr überzeugend sein… Wer britische Krimis oder Richard Osman mag, wird den typischen Schreibstil sowie die speziellen und etwas schrulligen Charaktere lieben. Es gibt schlagfertige und chaotische Dialoge, genauso wie knackige Kapitel, die dazu einladen immer weiter zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, aber trotzdem darauf bedacht keinen wichtigen Hinweis zu verpassen. Natürlich bin ich nicht auf die Lösung gekommen und hatte jemand anders in Verdacht. Vor allem Steve und seinen Kater Trouble habe ich sehr ins Herz geschlossen, aber auch die anderen Charaktere wurden toll aufgebaut und haben mich prächtig amüsiert. Insgesamt also wieder ein sehr gelungener britischer Krimi mit viel Witz und Charme.

Wer Richard Osman kennt, weiß, was einen erwartet: ein Cozy Krimi mit Charme, Witz und dieser ganz besonderen Portion britischem Humor. Auch in „We Solve Murders“ liefert er wieder schrullige, liebenswerte Charaktere, die man sofort ins Herz schließt – diesmal in einem neuen Setting und mit einer Dreier-Kombo, die wunderbar funktioniert. Die Dialoge sind pointiert, die Situationen oft herrlich absurd, aber immer mit einem menschlichen Kern. Der Kriminalfall ist clever konstruiert, mit vielen kleinen Hinweisen, die Osman wie Brotkrumen verteilt. Man kann wunderbar miträtseln, ohne dass es zu offensichtlich wird. Die Perspektiven wechseln häufig, was dem Tempo guttut, aber trotzdem nie verwirrend ist. Und obwohl es um Mord geht, bleibt der Ton durchgehend leichtfüßig – Osman versteht es einfach, ernste Themen mit Humor zu verbinden. Was das Buch neben dem Fall so besonders macht, sind die zwischenmenschlichen Momente: Freundschaft, Verlust, Einsamkeit, Loyalität – das schwingt alles mit, oft ganz nebenbei, aber spürbar. Man lacht, man denkt nach, und man hat das Gefühl, echten Menschen zu begegnen, nicht bloß Figuren. Auch wenn für mich persönlich die Donnerstags-Mordclub-Reihe etwas mehr Charme hatte, war „We Solve Murders“ trotzdem ein sehr unterhaltsames Buch. Ein bisschen gestört haben mich ein paar Wiederholungen, die nicht unbedingt nötig gewesen wären – aber das schmälert das Lesevergnügen nur minimal. Ein witziger, warmherziger Krimi, der genau das hält, was man sich von Richard Osman verspricht.
Dieses Buch hat einfach Spaß gemacht. Es war so humorvoll, trotzdem spannend und die verschiedenen Charaktere sind so liebenswert. Amy, Steve und Rosie sind ein super Trio und ich kann das nächste Abenteuer der drei kaum erwarten. Ich freu mich so sehr, dass das eine neue Reihe wird! Britischer Humor vom feinsten.

Nach der Donnerstagsmordclub musste auch unbedingt dieses Buch von Richard Osman bei mir einziehen. Der Schreibstil ist flüssig und man kann sehr gut die Seiten nacheinander weg lesen so wie ich es von ihm gewohnt bin. Gedanklich habe ich das Buch irgendwie immer mit der Vorgänger Reihe verglichen weil diese mir so gut gefallen hat. Wir finden Mörder hat auch tatsächlich einen Hauch vom Donnerstagsmordclub aber wirklich nur einen Hauch. Ich fühle mich eher etwas versetzt in einen James Bond Film - Wir reisen um den Globus und jagen die Bösewichte. An manch einer Stelle hat sich das Buch für mich etwas gezogen und der Gedanke kam auf, Zettel und Stift bereit zuhalten um all die Namen und Decknamen unter einen Hut zu bekommen. Amy, die Protagonistin war für mich etwas schwach auf der Brust. Sie hatte schon ein Gesicht keine Frage aber mir hat es an Tiefe gefehlt. Ich hätte gern noch etwas mehr über sie erfahren. Steve hingegen war für mich wirklich gut ausgearbeitet und er hat der Geschichte Leben verliehen. Wir finden Mörder konnte mich soweit als Reihen Auftakt ganz gut unterhalten und erhält daher von mir solide 3 von 5 Bücher 📚 Ich bin gespannt wie es weiter geht und gebe Band 2 auf jeden Fall eine Chance.

God save the Author 🇬🇧 👑
Kann es eine Osman-Serie neben dem Donnerstagsmordclub geben? Ich war skeptisch, aber für mich hat auch diese, erneut als Serie angelegte Konstellation gut funktioniert. Cozy Crime mit einem fein charakterisierten und ausgewogen besetzten ErmittlerInnen-Team, der bewährt humoristische Ton und die hier und da als Zitat-Juwelen eingestreuten Weisheiten über das Leben, die Liebe, das Altern, das Abschiednehmen. Ich freu mich auf alles, das da noch kommt.
Für mich zu verwirrend, zu vielen Wendungen und zu viele Charaktere
Wie ich ja schon oft erwähnt habe, liebe ich englische Krimis. Es darf gerne mal blutrünstiger zur Sache gehen, aber ich liebe es auch, wenn in einem Buch Humor vorhanden ist. Richard Osman ist ja ein sehr bekannter Autor, dieses Werk von ihm ist jedoch mein erstes. Amy riskiert ihren Job, ihr Leben für andere. Doch dieses Mal ist alles anders. Sie steht auf dem Mordplan eines fremden, um diesen zu kommen, reißt Amy einmal quer durch die ganze Welt. Wer ist hier auf den Fersen? Und wer kann Amy schützen? Ich hatte dieses Mal das Vergnügen mit dem Hörbuch. Der Sprecher hat mir gut gefallen und hat gut zur Geschichte gepasst. Es hat extrem lange gebraucht, bis ich in die Geschichte gefunden habe. Ich hatte sogar schon mal begonnen und dann abgebrochen. Beim zweiten Versuch habe ich dann durchgezogen. Zu Beginn ändert sich die Geschichte rasant. Es gibt unglaublich viele Charaktere im Buch, die schnell hin und her schwanken. Oft habe ich am Anfang den Faden verloren und bin beim hören abgedriftet. Zu Ende der Geschichte habe ich die Darsteller dann aber doch irgendwie lieb gewonnen. Den Ablauf Das Inhalt kann ich aber nur mäßig wiedergeben. Generell kann ich das Buch leider nicht weiterempfehlen.
✏️ Meinung: Ich liebe ja die Reihe um den Donnerstagsmordclub und war entsprechend gespannt auf diese neue Reihe. Zu Beginn war ich skeptisch, doch es dauerte nur wenig Seiten um diesen besonderen Stil von Richard Osman zu erkennen. Der feine Humor und die Charakterisierungen machen einfach Freude. Die Kapitel sind nicht zu lang und sehr abwechslungsreich aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Die Personengalerie ist skurril und so liebevoll beschrieben. Es gibt immer wieder Sätze über die man schmunzeln muss. Hier spielt nicht Spannung die Hauptrolle, sondern das Gesamtpaket. Ich freu mich auf eine Fortsetzung.
Ein lustiger Krimi mit liebenswerten Charakteren.
Krimis sind eigentlich nicht so mein Ding, aber nachdem in meinem Buchclub dieses „Cozy Crime“ Buch ausgewählt wurde, wollte ich dem eine Chance geben. Die ersten 100 Seiten waren für mich eher etwas chaotisch, da viele verschiedene Personen vorkommen aus deren POV man dann das betreffende Kapitel erlebt. Aber durch die kurzen Kapitel und die wirklich sympathischen und witzigen Hauptcharaktere, habe ich dann doch sehr gut in das Buch hinein gefunden. Fazit: Krimis werden wohl nicht mein liebsten Genre werden, aber Cozy Crimes sind ab und zu eine nette Abwechslung, vor allem dieser 😊






















































