Was Paare zusammenhält
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Book Information
Author Description
Dr. med. Werner Bartens, geboren 1966, hat Medizin, Geschichte und Germanistik studiert. Der leitende Redakteur der "Süddeutschen Zeitung" wurde u.a. als "Wissenschaftsjournalist des Jahres" ausgezeichnet. Er hat als Arzt und in der Forschung gearbeitet und ist Autor u.a. von Bestsellern wie "Was Paare zusammenhält" und "Körperglück".https://www.youtube.com/channel/UCL7pQAF4Mek16CrpNEwF-ag
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Guter Klappentext, der Inhalt hat mich jedoch etwas enttäuscht zurückgelassen. Zum Teil einseitig bzw. nicht ganzheitlich betrachtet. Schade.
INHALT Werner Bartens geht grundlegenden Fragen auf den Grund. Denn fast alle träumen von einer langjährigen und verbundenen Partnerschaft. Und doch schaffen es die wenigsten. Was also ist das Geheimnis dahinter? Wie kann es gelingen? Der Autor trägt zusammen, was Psychologie, Medizin und Verhaltensforschung über langjährige Partnerschaften herausgefunden haben. MEINUNG Ein Buch, zu dem ich gegriffen habe, weil es ein paar interessante Themen angeschnitten und aufgezeigt hat. Ehrlicherweise hat mir das Buch aber nicht besonders gut gefallen. Zwar hatte das Buch auch durchaus interessante Aspekte, ist aber für mich nichts so richtig. Kein wirklich wissenschaftliches Buch, aber auch kein Selbsthilfebuch oder Ratgeber. Es trägt manche Studien zusammen und wird dabei durch die Formulierungen bzw. das Zusammentragen der Studien zu einer Wiedergabe mancher Meinungen des Autors. Meinem Empfinden nach, hat sich in den letzten 10 Jahren, seit das Buch erschienen ist wirklich viel in der Welt getan, oder der Autor hat grundlegend andere Meinungen und Ansichten als ich bzw. das, was sich derzeit in der westlichen Welt in Bezug auf Beziehungen und Mensch sein und sein dürfen tut. Noch nie habe ich so stark gemerkt, dass man sich Studien so hindrehen kann, wie man sie braucht, wie bei diesem Buch. Es wurden Rückschlüsse aus Studien gezogen, die ich sehr stark hinterfragen würde. Denn viele Studienergebnisse sind auch von den äußeren Einflüssen geprägt. Daraus auf die typische Rollenverteilung zw. Mutter und Vater zu schließen, finde ich sehr schwierig. Denn auch wenn versucht wird das mittels Studie herauszufinden, haben wir immer und überall und auch in jedem Land die Einflüsse der Gesellschaft. Beim Zitieren einer Studie oder beim Interpretieren dieser müsste das meiner Meinung nach aber auch erwähnt werden. Gleichzeitig zu der Studieninterpretation sind die Zielgruppe meiner Meinung nach primär verheiratete Paare mittleren Alters. Ich weiß natürlich nicht, ob es in dieser „Katgeorie“ am meisten Studien gibt oder nur diese zusammengetragen wurden. Mir hat aber gefehlt, dass auch andere Phasen im Leben in einer Liebesbeziehung beleuchtet werden. Dennoch gab es auch interessante Ansätze. Dinge wie die Tatsache, dass man sich „riechen können“ muss und Co. Manches wusste ich zwar schon, dennoch war anderes auch durchaus interessant. Aber auch da hätte zum Teil eine ganzheitlichere Betrachtung mit allen möglichen Einflüssen, die man sonst noch so hat meiner Meinung nach gut gepasst. Interessant waren aber die Fakten zu der ganz allgemein positiven Wirkung von Beziehungen auf die Zufriedenheit im Alter. Insgesamt einige interessante Fakten, jedoch insgesamt ein eher enttäuschendes Buch, weil es für mich kein Ratgeber, aber auch kein Sachbuch war, das eben sachlich Dinge wiedergegeben oder vernünftig interpretiert hätte.
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Dr. med. Werner Bartens, geboren 1966, hat Medizin, Geschichte und Germanistik studiert. Der leitende Redakteur der "Süddeutschen Zeitung" wurde u.a. als "Wissenschaftsjournalist des Jahres" ausgezeichnet. Er hat als Arzt und in der Forschung gearbeitet und ist Autor u.a. von Bestsellern wie "Was Paare zusammenhält" und "Körperglück".https://www.youtube.com/channel/UCL7pQAF4Mek16CrpNEwF-ag
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Guter Klappentext, der Inhalt hat mich jedoch etwas enttäuscht zurückgelassen. Zum Teil einseitig bzw. nicht ganzheitlich betrachtet. Schade.
INHALT Werner Bartens geht grundlegenden Fragen auf den Grund. Denn fast alle träumen von einer langjährigen und verbundenen Partnerschaft. Und doch schaffen es die wenigsten. Was also ist das Geheimnis dahinter? Wie kann es gelingen? Der Autor trägt zusammen, was Psychologie, Medizin und Verhaltensforschung über langjährige Partnerschaften herausgefunden haben. MEINUNG Ein Buch, zu dem ich gegriffen habe, weil es ein paar interessante Themen angeschnitten und aufgezeigt hat. Ehrlicherweise hat mir das Buch aber nicht besonders gut gefallen. Zwar hatte das Buch auch durchaus interessante Aspekte, ist aber für mich nichts so richtig. Kein wirklich wissenschaftliches Buch, aber auch kein Selbsthilfebuch oder Ratgeber. Es trägt manche Studien zusammen und wird dabei durch die Formulierungen bzw. das Zusammentragen der Studien zu einer Wiedergabe mancher Meinungen des Autors. Meinem Empfinden nach, hat sich in den letzten 10 Jahren, seit das Buch erschienen ist wirklich viel in der Welt getan, oder der Autor hat grundlegend andere Meinungen und Ansichten als ich bzw. das, was sich derzeit in der westlichen Welt in Bezug auf Beziehungen und Mensch sein und sein dürfen tut. Noch nie habe ich so stark gemerkt, dass man sich Studien so hindrehen kann, wie man sie braucht, wie bei diesem Buch. Es wurden Rückschlüsse aus Studien gezogen, die ich sehr stark hinterfragen würde. Denn viele Studienergebnisse sind auch von den äußeren Einflüssen geprägt. Daraus auf die typische Rollenverteilung zw. Mutter und Vater zu schließen, finde ich sehr schwierig. Denn auch wenn versucht wird das mittels Studie herauszufinden, haben wir immer und überall und auch in jedem Land die Einflüsse der Gesellschaft. Beim Zitieren einer Studie oder beim Interpretieren dieser müsste das meiner Meinung nach aber auch erwähnt werden. Gleichzeitig zu der Studieninterpretation sind die Zielgruppe meiner Meinung nach primär verheiratete Paare mittleren Alters. Ich weiß natürlich nicht, ob es in dieser „Katgeorie“ am meisten Studien gibt oder nur diese zusammengetragen wurden. Mir hat aber gefehlt, dass auch andere Phasen im Leben in einer Liebesbeziehung beleuchtet werden. Dennoch gab es auch interessante Ansätze. Dinge wie die Tatsache, dass man sich „riechen können“ muss und Co. Manches wusste ich zwar schon, dennoch war anderes auch durchaus interessant. Aber auch da hätte zum Teil eine ganzheitlichere Betrachtung mit allen möglichen Einflüssen, die man sonst noch so hat meiner Meinung nach gut gepasst. Interessant waren aber die Fakten zu der ganz allgemein positiven Wirkung von Beziehungen auf die Zufriedenheit im Alter. Insgesamt einige interessante Fakten, jedoch insgesamt ein eher enttäuschendes Buch, weil es für mich kein Ratgeber, aber auch kein Sachbuch war, das eben sachlich Dinge wiedergegeben oder vernünftig interpretiert hätte.





