Was ihr wollt
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Book Information
Posts
„Er lächelt mehr Linien in sein Gesicht hinein, als auf der neuen Weltkarte mit beiden Indien stehn.“
Ein Shakespearestück zwischendurch ist immer ein Genuss. Es ist kaum möglich eine Seite zu lesen, ohne über einen hervorragend formulierten Satz zu stolpern. „Mein Diener, Herr? Die Welt war nimmer froh, Seit niedres Heucheln galt für Artigkeit.“ „Nun, möge dir Jupiter das nächste Mal, dass er Haare übrig hat, einen Bart zukommen lassen.“ „Eine Redensart ist nur ein lederner Handschuh für einen witzigen Kopf! Wie geschwind kann man die verkehrte Seite herauswenden.“ „Leute von solcher Beständigkeit sollte man auf die See schicken, damit sie alle Dinge treiben und nach allen Winden steuern müssten, denn wenn man nicht weiß, wo man hin will, so kommt man am weitesten.“ Wie immer werden Eigenschaften, Feststellungen, Beleidigungen etc. wortgewaltig verpackt, sodass man es immer wieder lesen möchte. ‚Was ihr wollt‘ ist locker und leicht, verliert dabei jedoch nicht an Leidenschaft. Ich werde es definitiv wieder lesen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
„Was ihr wollt“ von William Shakespeare Darum geht es: Viola hat ein Schiffsunglück vor der Küste Illyriens überlebt, bei dem ihr Zwillingsbruder Sebastian ums Leben gekommen zu sein scheint. Sie beschließt - als Knabe verkleidet - in die Dienste des Herzogs Orsino zu treten, der über Illyrien herrscht. Orsino ist unsterblich verliebt in die Gräfin Olivia, die aber aus Trauer um ihren verstorbenen Bruder sieben Jahre lang ihr Gesicht verschleiern und die Gesellschaft von Männern meiden will. Die als Mann verkleidete Viola, die sich jetzt Cesario nennt, gewinnt rasch die Gunst Orsinos und wird von ihm beauftragt, seine Liebesbotschaften an Olivia zu übermitteln ... ''Nun walte Schicksal! Niemand ist sein eigen; Was sein soll, muss geschehn: so mag sich's zeigen!'' So spricht Olivia, die reiche Gräfin, die sich in den vom Herzog von Illyrien wegen einer Liebesbotschaft zu ihr gesandten Diener Cesario verliebt. William Shakespeare schafft es auf unterhaltsame Weise alle Figuren lebendig werden zu lassen, und sein Witz und seine Wortspiele sind noch immer unschlagbar – trotz des Alters dieses Werks. 4 von 5 Sterne
Book Information
Posts
„Er lächelt mehr Linien in sein Gesicht hinein, als auf der neuen Weltkarte mit beiden Indien stehn.“
Ein Shakespearestück zwischendurch ist immer ein Genuss. Es ist kaum möglich eine Seite zu lesen, ohne über einen hervorragend formulierten Satz zu stolpern. „Mein Diener, Herr? Die Welt war nimmer froh, Seit niedres Heucheln galt für Artigkeit.“ „Nun, möge dir Jupiter das nächste Mal, dass er Haare übrig hat, einen Bart zukommen lassen.“ „Eine Redensart ist nur ein lederner Handschuh für einen witzigen Kopf! Wie geschwind kann man die verkehrte Seite herauswenden.“ „Leute von solcher Beständigkeit sollte man auf die See schicken, damit sie alle Dinge treiben und nach allen Winden steuern müssten, denn wenn man nicht weiß, wo man hin will, so kommt man am weitesten.“ Wie immer werden Eigenschaften, Feststellungen, Beleidigungen etc. wortgewaltig verpackt, sodass man es immer wieder lesen möchte. ‚Was ihr wollt‘ ist locker und leicht, verliert dabei jedoch nicht an Leidenschaft. Ich werde es definitiv wieder lesen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
„Was ihr wollt“ von William Shakespeare Darum geht es: Viola hat ein Schiffsunglück vor der Küste Illyriens überlebt, bei dem ihr Zwillingsbruder Sebastian ums Leben gekommen zu sein scheint. Sie beschließt - als Knabe verkleidet - in die Dienste des Herzogs Orsino zu treten, der über Illyrien herrscht. Orsino ist unsterblich verliebt in die Gräfin Olivia, die aber aus Trauer um ihren verstorbenen Bruder sieben Jahre lang ihr Gesicht verschleiern und die Gesellschaft von Männern meiden will. Die als Mann verkleidete Viola, die sich jetzt Cesario nennt, gewinnt rasch die Gunst Orsinos und wird von ihm beauftragt, seine Liebesbotschaften an Olivia zu übermitteln ... ''Nun walte Schicksal! Niemand ist sein eigen; Was sein soll, muss geschehn: so mag sich's zeigen!'' So spricht Olivia, die reiche Gräfin, die sich in den vom Herzog von Illyrien wegen einer Liebesbotschaft zu ihr gesandten Diener Cesario verliebt. William Shakespeare schafft es auf unterhaltsame Weise alle Figuren lebendig werden zu lassen, und sein Witz und seine Wortspiele sind noch immer unschlagbar – trotz des Alters dieses Werks. 4 von 5 Sterne








