Was die Dünen verheißen. Die St.-Peter-Ording-Saga

Was die Dünen verheißen. Die St.-Peter-Ording-Saga

Softcover
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Description

Zwischen Fernweh und Pflichtgefühl

***Mit Farbschnitt in limitierter Erstauflage (Lieferung je nach Verfügbarkeit)***

St. Peter-Ording, 1978: Während ihr Bruder Achim die Leitung des elterlichen Strandhotels übernehmen und heiraten will, kann Julia sich kaum damit anfreunden, dass sie das Strandcafé in Ording übernehmen soll. Denn sie träumt davon, Nordfriesland zu verlassen und als Stewardess die Welt zu bereisen. Aus diesem Grund bewirbt sie sich auch ohne die Einwilligung ihrer Eltern bei der Lufthansa. Während sie auf eine Antwort wartet, begegnet sie dem Fotografen Björn Hegerland. Bei einer Discoparty auf der Rollschuhbahn kommen sie einander näher – und bald ertappt Julia sich bei dem Wunsch, ihr Glück möge niemals enden. Dann wird sie von der Fluggesellschaft eingeladen. Welchem Herzenswunsch soll sie folgen, welchen muss sie begraben?

Band 2 der St.-Peter-Ording-Saga von SPIEGEL-Bestsellerautorin Tanja Janz

Eine berührende Liebesgeschichte, angesiedelt an der nordfriesischen Küste der 70er-Jahre

Book Information

Main Genre
Romance
Sub Genre
Historical
Format
Softcover
Pages
304
Price
16.50 €

Author Description

Tanja Janz wollte schon als Kind Bücher schreiben und malte ihre ersten Geschichten auf ein Blatt Papier. Heute ist sie Schriftstellerin und lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen im Ruhrgebiet. Neben der Schreiberei und der Liebe zum heimischen Fußballverein schwärmt sie für St. Peter-Ording, den einzigartigen Ort an der Nordseeküste.

Posts

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Ein wunderschöner Roman! Ganz klar ein Lesehighlight!

Julias Traum von Freiheit St. Peter-Ording, 1978: Julia ist siebzehn Jahre alt und träumt schon lange davon, ihren Heimatort an der Nordsee baldmöglichst zu verlassen. Obwohl sie sehr gut in der Schule ist und im nächsten Jahr ihr Abitur machen kann, möchte sie abbrechen und die Welt entdecken. Ihr Vater Tom und auch ihr Zwillingsbruder Achim können ihren Freiheitsdrang nicht nachvollziehen, denn für sie ist St. Peter-Ording mit dem Strandhotel und dem Strandcafé der beste Ort der Welt. Aber Sabine, Julias Mutter, die erst wegen Tom aus Gelsenkirchen weggegangen ist, kann sie verstehen und unterstützt sie in ihren Zukunftsplänen. Von einer Bewerbung als Stewardess bei der Lufthansa weiß sie aber auch nichts. Da alles heimlich geschehen muss, freut sich Julia sehr, als sie Björn kennenlernt, der sie heimlich auf der Rollschuhbahn fotografiert hat und ihr nun die perfekten Bewerbungsfotos liefern kann. Doch Björn ist keineswegs nur Mittel zum Zweck für Julia, denn vom ersten Moment an hat er ihr Herz schneller schlagen lassen... Tanja Janz hat einen fesselnden Erzählstil, der die Leser dazu bringt, immer weiterlesen zu wollen. Obwohl der Zeitsprung zwischen dem ersten und zweiten Band der Reihe beinahe zwanzig Jahre beträgt, findet man sich sofort wieder zurecht und freut sich, das weitere Leben der bereits bekannten Charaktere weiterverfolgen zu können und dabei auch noch nachfolgende Generationen kennenlernen zu dürfen. St. Peter-Ording passt als Schauplatz einfach perfekt zu dieser Familiensaga und verleiht der gesamten Handlung eine wunderschöne Athmosphäre. Schon der ersten Band der Reihe habe ich nahezu verschlungen und war nun total gespannt, wie es den Protagonisten in ihrem weiteren Leben ergangen ist. Und ich muss sagen, ich war von der ersten Seite gefesselt und konnte kaum mehr aufhören zu lesen, sodass ich das Buch letztendlich innerhalb eines Tages beendet habe! Deshalb bekommt es eine ganz klare Leseempfehlung von mir!

Ein wunderschöner Roman! Ganz klar ein Lesehighlight!
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Der 2. Teil der St. Peter Ording-Saga war ähnlich aufgebaut wie der 1. Teil. Nett für zwischendurch mit vorhersehbarem Ende.

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2. Teil eines Dreiteilers

Ich wusste nicht, dass es ein dreiteiler ist. Die Geschichte ist trotzdem super zu verstehen ohne das erste Band gelesen zu haben. Eine sehr schöne Geschichte die sehr leicht zu lesen ist. Liebst du St. Peter Ording und das Meer, dann ist es das perfekte Buch für dich.

3.5

Band 1 hatte mich richtig mitgerissen, so dass ich mir 1 Woche später schon Teil 2 gekauft hatte. Leider war ich dieses Mal etwas enttäuscht. Der Sprung von der Jugend der Protagonisten aus Teil 1 zu Erwachsenen, die nun mit Mitte 30 sogar schon Großeltern werden, war mir dann doch etwas zu viel. In die neuen Familienmitglieder konnte ich mich nicht so gut hineinversetzen, auch war der Schreibstil diesmal etwas hölzern und weniger bildhaft beschrieben .

3

„Was die Dünen verheißen“ ist der zweite Band der Sankt-Peter-Ording Reihe von Tanja Janz. Die Bücher sind unabhängig von einander lesbar, da sie in unterschiedlichen Jahrzehnten spielen und andere Familienmitglieder im Zentrum stehen.Trotzdem trifft man auf bekannte Charaktere. Ich habe Teil eins auch gelesen und fand es deswegen witzig, Sabine und Tom als seriöse Erwachsene mit 17-jährigen Zwillingen zu sehen. Insbesondere Tom, der als Jugendlicher selbst allerhand wilde Träume hatte, ist ein richtiger Spießer geworden. Seine Tochter Julia muss unbedingt Abitur machen und eine Bewerbung bei der Lufthansa kommt schon gleich gar nicht in Frage. Das Buch wird hauptsächlich aus der Sicht von Julia erzählt. Obwohl sie erst 17 ist, hilft sie pflichtbewusst ihren Eltern im Strandcafé. Wenn es nach ihrem Vater ginge, soll sie schon bald die Leitung übernehmen. Julia träumt allerdings davon, Sankt-Peter-Ording zu verlassen und die große weite Welt zu bereisen. Eine Ausbildung zur Flugbegleiterin klingt für sie sehr verlockend. Zunächst einmal verschlägt es sie jedoch nach Gelsenkirchen, wo sie ein Praktikum im Reisebüro ihrer Tante macht. Tanja Janz gelingt auch diesmal gut die Grätsche zwischen Strand und Ruhrgebiet. Sie fängt die jeweilige Stimmung authentisch ein und stellt die Beschaulichkeit der Küste mit dem Gewusel der Stadt gegenüber. Das Buch spielt Ende der 70er Jahre, kurz, bevor ich geboren wurde, und es ist lustig, daran erinnert zu werden, wie umständlich es war, ohne Google Maps einen Weg von A nach B zu finden oder an die Adresse eines Menschen zu kommen. In meiner Kindheit war es auch nicht anders und so fand ich es nostalgisch, über Telefonbücher, Kaufhausnamen und Kirmes zu lesen. Insgesamt hat mir „Was die Dünen verheißen“ meistens ganz gut gefallen. Ich fühlte mich gut unterhalten, auch wenn es mir negativ aufgefallen ist, dass es öfters in aufeinander folgenden Sätzen Wortwiederholungen gibt und dass die Dialoge oft recht hölzern wirken. Auch hieß der Eurovision Songcontest damals noch nicht so. Julia ist eine sympathische Protagonistin. Natürlich ist sie aufgrund ihres jungen Alters noch sehr flatterhaft und begeistert sich heute für dies und morgen für das. Eigentlich wollte ich dem Roman 4 Sterne geben. Gegen Ende entwickelt sich die Geschichte allerdings äußert sonderbar, so dass ich letztendlich doch nur 3 Sterne gebe. Wir haben Julia als modernes Mädchen voller Träume kennengelernt. Sie hat so viele Optionen, was sie mit anfangen könnte und es enttäuscht mich, dass sich die Autorin entschieden hat, Julias Leben vor die Wand zu fahren. Es ist traurig, was mit ihr passiert und das Verrückteste ist, ihre Familie feiert sie dafür total und ist glücklich, dass aus ihrer Tochter nun quasi nichts wird. Die Eltern Tom und Sabine finde ich ohnehin äußerst sonderbar. Tom begegnet Julia mit relativ viel Strenge aber auf der anderen Seite ist es völlig in Ordnung für ihn, dass sein ebenfalls erst 17-jähriger Sohn bereits eine schwangere Verlobte hat. Kinderkriegen scheint in dieser Familie einfach das Größte zu sein. Ob dies Ende der 70er noch so zeitgemäß war, sei dahingestellt. Es ging mir auch tierisch auf die Nerven, dass sowohl Julias beste Freundin als auch ihre Mutter immer wieder betonen müssen, sie würden sich die Dinge, die Julia macht, nicht trauen. Dabei geht es um Sachen wie einen Brief schreiben oder eine Bewerbung. Es fiel mir oft schwer, mich in das hier gezeichnete Frauenbild hineinzudenken.

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Hach ja….

…. welch eine gelungene Fortsetzung. Wie immer, Teil zwei noch besser als Teil 1. Ist bei mir ja oft so wegen: jetzt kennt man die Leute ja. Wobei, das Buch spielt fast 20 Jahre nach dem ersten Band. Hauptperson ist nun Sabine Tochter Julia. Wie ihre Mutter in Band 1, drängt es Julia in die Ferne. Sie möchte Stewardess werden und dem Leben in St. Peter entfliehen. Daher ist sie froh um ihren Zwillingsbruder Achim und seine Liebe für das elterliche Hotel. Die Eltern aber möchten natürlich auch Julia im Familienunternehmen sehen, in jenem Strandcafé, welches Sabine vor 20 Jahren kennen und lieben gelernt hat. In einer Schicht im Café lernt Julia dann Björn kennen und verliebt sich in ihn. Wird sie ihren Traum vom fliegen aufgeben? Oder soll sie tatsächlich die Chance ergreifen und zu dem Vorstellungsgespräch nach Hamburg gehen? Mir hat der zweite Band sooo gut gefallen. Ich hatte mich schon nach Band 1 darauf gefreut. Der Schreibstil ist wunderbar ruhig, flüssig und man will das Buch gar nicht weglegen. Auch jetzt, im Winter bei Schnee vor dem Fenster, kann man dieses Sommerbuch wunderbar lesen. Ich hab es in einem einzigen Nachmittag durch gehabt. Es hat keine unnötigen Längen. Schön ist es auch eigentlich alle Protagonisten aus dem ersten Band wieder zu begegnen. Was mir sehr gut gefällt, sind die kleinen Titel und Interpreten der damaligen Zeit, die hier und da erwähnt werden. Wer wie ich, 1976 geboren ist, wird manches Mal denken: ja stimmt war, so war es Ende der 70er und in den 80er Jahren. Es gab Telefonzellen und Telefonbücher und wenn man, wie z.B Julia, sich wo bewerben wollte, oder auch nur einen Fotografen für Bewerbungsfotos brauche, konnte man nicht einfach die Adressen googeln. Einfach einen rundum tolle Geschichte!

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Sicher keine große Literatur. Aber für SPO Fans und Leute, die sich einfach ein paar Stunden gut unterhalten lassen möchten, ein schönes Buch

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Der Roman spielt im Jahr 1978 es geht um die Familiengeschichte der 17jährigen Hansen Zwillinge Achim und Julia, die Eltern haben in Sankt-Peter-Ording ein Hotel und ein Strandkaffee. Während bei Achim der Weg klar vorgezeichnet ist möchte Julia daraus ausbrechen und die große Welt als Stewardess kennen lernen, doch dann verliebt sich Julia und ein Schicksalsschlag trifft die Familie und damit ändert sich alles für die Zwillinge. Das Buch war gut und flüssig zu lesen, ich kenne den ersten Band der Saga nicht, was mich aber beim lesen nicht gestört hat. Das Nordsee Feeling hat mir gut gefallen, eine perfekte Urlaubslektüre. Es gab Momente im Buch wo ich es kaum auf die Seite legen konnte, aber auch viele Längen wo das Buch vor sich hingeplätschert ist. Das Ende kam mir dann zu schnell und war aus meiner Sicht naiv und unrealistisch. Das Buch erscheint am 23.1.24

3

Als zweiter Teil einer Trilogie war es leicht und schnell lesbar. Leider war die Story eigentlich genau die gleiche wie im ersten Teil, nur mit anderen Protagonisten. Die Handlungen und Figuren waren sehr vorhersehbar, Überraschungen gab es nicht. Komplexe Probleme wurde in ein bis zwei Sätzen abgehandelt, das lässt das Buch stellenweise zu kitschig wirken. Am Ende ist natürlich alles gut, bzw. das was man für Frauen in den 70ern als gut angesehen hat. Fazit: Kann man gut weglesen wenn man keine allzu großen Erwartungen hat.

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Leider konnte mich die Geschichte nicht so richtig abholen. Der Anfang war so gut und dann plätscherte es vor sich hin. Mir hat der Tiefgang total gefehlt.

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Hoch hinaus Es ist 1978: Julia träumt vom großen Ausbruch - Raus aus St. Peter hinein in die Welt und das am besten als Stewardess bei der Lufthansa. Durch einen Trick kommt sie diesem Traum immer näher, doch dann trifft sie Björn im Strandcafe ihrer Eltern und er stellt ihre ganze Welt auf den Kopf. „Was die Dünen verheißen“ ist der zweite Band der St. Peter-Ording-Saga, einer Trilogie der bekannten Autorin Tanja Janz. Das Buch fällt durch seinen orangenen Farbstich auf und setzt mit dem Coverbild auf typische Elemente der 70er Jahre, gleichzeitig schließt sich der Stil dem, des vorherigen Covers an. Tanja Janz ist bekannt für ihre Wohlfühlromane, die am schönsten Strand der Welt spielen. Mit dieser Trilogie hat sie einmal keinen Gegenwartsroman geschaffen, sondern eine Saga, die eine Familie über drei Generationen begleitet. Dieser Teil beherbergt mit Julia die zweite Generation der Familie Hansen. Während ihr Bruder Achim dem Pflichtgefühl der Familie nachkommt, eine Familie gründen will und sich im Familienbetrieb einsetzt, merkt man dem Charakter der Julia ihre Zerrissenheit deutlich an. Julia ist tief verwurzelt innerhalb ihrer Familie, aber die Abenteuerlust ergreift Besitz von ihr. Tanja Janz beschreibt, wie die Aufbruchstimmung, auch eine gewisse Art von Trotz in ihr schwellt. Doch hin und wieder blitzt auch bei ihr das Pflichtgefühl gegenüber ihrer Familie auf. Die Autorin hat damit das Problem einer ganzen Generation anhand dieses einen Charakters beschrieben. Der Drang des Neuen, des Aufstrebenden und die Globalisierung halten Einzug in den Kopf der jungen Generation, gleichzeitig gibt ihnen die Gesellschaft jedoch auch das Pflichtgefühl gegenüber ihren Familien vor. Auch der Charakter des Björn spiegelt was wider. Wobei dieser stark geprägt durch die Großstadteinflüsse andere Denkweisen aufzeigt als Julia. Die Verbindung dieser zwei Charaktere und ihr Weg voneinander weg und aufeinander zu beschreibt vermutlich wunderbar das Dilemma, in welchem sich die Jugend der 1970er befand. Was mir auch gefällt, sind die kleinen Rückblicke in den ersten Band der Saga, die durch Julias Mutter Sabine und durch deren Freundin zustande kommen. Nach und nach kam damit auch die Erinnerung an deren Erlebnisse zurück. Das Buch liest sich also wunderbar flüssig, auch durch den anschaulichen Schreibstil der Autorin, aber doch hat mir ein bisschen das gewisse Etwas an Spannung gefehlt. Letzten Endes wirkt die Geschichte ähnlich der ihrer Mutter im ersten Band und die Ein oder Andere kleine Abweichung hätte sicher für ein bisschen mehr Abwechslung gesorgt. Fazit: Alles in allem wieder ein toller Roman, der im wunderschönen St. Peter-Ording spielt, das vermutlich in der damaligen Zeit noch ein wahrer Geheimtipp war. Aber allein die historischen Beschreibungen, an denen man die Entwicklung des Dorfes nachvollziehen kann, lohnen sich, dieses Buch zu lesen.

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Schwerer Anfang

Der Sprung war enorm und auch etwas schade. Viele traurige Wendungen und eine gute. Mal sehen was Band 3 zu bieten hat.

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„Wahre Liebe findet doch immer einen Weg.“ ❤️ Nachdem mich bereits der Auftakt der Trilogie so begeistert hat, war für mich klar, dass ich unbedingt wissen muss, wie es mit Sabine und den anderen weitergeht – und „Was die Dünen verheißen“ hat meine Erwartungen mehr als erfüllt! Wieder entführt Tanja Janz nach St. Peter-Ording, diesmal in eine neue Zeit (Sommer 1978), in der sich vieles verändert hat und doch so viel Vertrautes geblieben ist. Es ist ein wunderbares Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren, z.B. Sabine und neuen Figuren, vor allem Sabines Tochter Julia. Ihre Entwicklung nun mitzuverfolgen, ihre Entscheidungen, ihre Zweifel und ihre Stärke zu erleben, hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Besonders schön finde ich, wie die Autorin den Wandel der Zeit einfängt. Der Ort ist nicht mehr nur das beschauliche SPO aus den Anfangsjahren – der Tourismus hat sich weiterentwickelt, neue Chancen entstehen, aber auch neue Herausforderungen. Diese Veränderungen wirken unglaublich authentisch und machen die Geschichte noch lebendiger. Gleichzeitig bleibt dieses besondere Nordseegefühl erhalten, das mich schon im ersten Band so begeistert hat: der Wind, die Weite, das Gefühl von Freiheit – all das ist wieder sofort da. Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen stehen erneut im Mittelpunkt. Familie, Freundschaft und die Frage, welchen Weg man im Leben gehen möchte, werden einfühlsam und glaubwürdig erzählt. Gerade dieses Spannungsfeld zwischen Pflichtgefühl und dem Wunsch nach Selbstverwirklichung hat mich wieder sehr berührt – ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht und hier noch mehr Tiefe bekommt. Der Schreibstil ist wie gewohnt wunderbar leicht und flüssig. Die Seiten sind nur so dahingeflogen, und ich habe jede Leseminute genossen. Die Kapitel sind abwechslungsreich und genau richtig dosiert, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Was mir besonders gefallen hat: Obwohl es ein Wiedersehen ist, fühlt sich nichts wiederholt an – im Gegenteil, die Geschichte entwickelt sich spürbar weiter und gewinnt an emotionaler Intensität. Man merkt, wie sehr einem die Figuren inzwischen ans Herz gewachsen sind. Auch das Cover fügt sich wieder perfekt ein und vermittelt sofort dieses vertraute Urlaubs- und Sehnsuchtsgefühl nach St. Peter-Ording, das mich schon beim ersten Band begeistert hat. Für mich ist „Was die Dünen verheißen“ eine rundum gelungene Fortsetzung, die nahtlos an die Stärken des ersten Teils anknüpft und die Geschichte auf wunderbare Weise weiterführt. Ich freue mich jetzt umso mehr auf den Abschluss der Trilogie und ein weiteres Wiedersehen mit diesen besonderen Figuren. Von Herzen eine absolute Leseempfehlung – für alle, die den ersten Band geliebt haben, und für alle, die sich nach Nordsee, Gefühl und einer Geschichte mit ganz viel Herz sehnen.

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Auch der zweite Teil ist genau wie der erste sehr zu empfehlen.

Auch der zweite Teil ist genau wie der erste sehr zu empfehlen.
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Eine ruhige Fortsetzung, die mich erst am Ende so richtig packen konnte. Dann hat es mich sehr berührt

Zum Buch: Sankt Peter Ording im Sommer 1978. Julia arbeiten neben der Schule im Strandcafé ihre Mutter und träumt davon Stewardess bei der Lufthansa zu werden. Ihr Zwillingsbruder Achim hingegen steht schon mit beiden Beinen im Leben, er hat die Schule schon abgeschlossen und arbeitet in dem familieneigenen Strandhotel und hat kein Verständnis für die Träume seiner Schwester. Dann lernt Julia den Fotografen Björn kennen und kann sich auf einmal auch eine Zukunft am Boden vorstellen. Meine Meinung: Bei "Was die Dünen verheißen" handelt es sich um Teil zwei der Sankt Peter Ording Saga der Autorin Tanja Janz und wir treffen einige Bekannte Charaktere aus dem erdren Buch, nur das inzwischen achtzehn Jahre vergangen sind. Julia steht vor der schweren Entscheidung die Schule zu beenden oder doch ihren Traum als Stewardess zu leben. Sabine, ihre Mutter und die Hauptprotagonistin aus dem ersten Buch steht zwischen zwei Stühlen, einmal sind da ihre Eltern um Ruhrgebiet und dann noch ihre Familie in Sankt Peter. Ich fand die Geschichte sehr ruhig erzählt, teilweise passierte nicht viel, aber in dem letzten Teil des Buches dann überschlagen sich die Ereignisse, es wurde zeimlich emotional und hat mich sehr berührt. Eine solide, unterhaltsame Geschichte die mich teilweise an meine Kindheit erinnerte. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil der Saga und auf die Geschichte, die uns dann erzählt wird. Freunde des Ortes Sankt Peter kommen sicher auf ihre Kosten, denn das Setting ist sehr schön beschrieben.

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